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Thema: Folge 84 : Ewige Schreie
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erstellt am 19.06.13 12:54
Handlung : Auf dem Geburtstag seiner Mutter trifft John auf Helen Cloud. Eine junge Frau aus dem Nachbarort Walham.Als Helen von ihrer Mutter , die Nachricht erhält , das diese sich umbringen will , begleitet John, Helen nach Walham. Der Selbstmord kann nicht mehr verhindert werden. Aber mit Hilfe seines Kreuzes , kann John das Schreien der Leiche stoppen und ihr so den Frieden bringen. Zusammen mit dem Pfarrer Killroy gilt es nun , einen alten Fluch zu bekämpfen , der das gesamte Dorf in seinen Klauen hält.

Meinung : Handlungsmäßig an Folge 83 geknüpft ,präsentiert sich hier ein solides und gut gemachtes Hörspiel , das für die heutigen Verhältnisse , angenehm dicht am Original geblieben ist. Länge 63 Minuten. Insgesamt Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuzen ).

erstellt am 08.07.13 01:10
Statt nach dem Promo-Hörspiel mit einem weiteren spannenden Abenteuer über Kali oder die Mordliga weiter zu machen, bedient sich Sinclair Reloaded das zweite mal in Folge bei einem Einzelabenteuer. Dafür werden sicher wieder eigentlich wichtige Dinge aus den Romanen zurück stecken müssen, aber das wird sich erst zeigen.

Das vorliegende Hörspiel schließt direkt an die Ereignisse aus dem Hunter-Crossover an. John schaut beim Geburtstag seiner Eltern vorbei und schlittert zufällig direkt in den nächsten Fall. Aber das war in der Romanvorlage schon genau so. Größtenteils wird sich hier an diese gehalten, für ein Einzelhörspiel muss Sinclair Reloaded auch nichts umändern.

Das heißt fast nichts, denn die Ausgangssituation im Hörspiel ist eine andere als die im Roman. Während es im Taschenbuch aus den 80ern die Rachegeschichte eines bösen Henkers war, ist der (gute) Henker hier das Opfer eines Beschwörungsrituals. Damals war der Henker ganz klassisch ein Gegenspieler, den man hassen konnte. Hier ist die Figur durchaus sympatisch, denn nach ihrer Beschwörung weiß sie gar nicht, als welch satanisches Werkzeug sie dient. Sicherlich eine nette Idee, aber aus meiner Sicht hätte man das nicht abändern brauchen. Die Bösewichter sind hier drei Ex-Häftlinge, normale wenn auch böse Menschen. Das zeigt sich auch im kompletten Roman so. Am Ende heißt es aber plötzlich es wäre eine satanische Macht in ihnen gewesen, die ihnen nun ausgetrieben wird. Warum müssen sich die Kerle dann aber mit den schweren Leichensäcken abmühen oder aus Schusswunden bluten, wenn Satan sie angeblich stärker gemacht hat? Ergibt keinen Sinn. Oder warum wollen sie ein ganzes Dorf auslöschen, fällt das nicht auf? Angeblich ist ihnen das auch gelungen, der Off-Sprecher dementiert das jedenfalls nicht. Und dennoch setzt sich John vor Gericht für sie ein? Da war die Sache bei einem teuflischen Wiedergänger schon klarer. Wenn man etwas abändert, dann doch bitte sinnig.

Soviel zur Story. Die Atmosphäre ist hier wieder einmal toll, Kino im Kopf. Eine spannende Stunde wie vor dem TV. Und das rettete für mich einiges, ich hatte einfach Spaß beim Zuhören. Bis auf das Ende hat die Story auch keine großen Logiklöcher über die ich mich aufgeregt hätte.



Ein fast durchweg gutes Hörspiel, nur das Ende hat mir nicht gefallen. Jetzt reicht es aber auch mit Einzelabenteuern, ich warte gespannt auf Kalis Schlangengrube. Bei der Kali-Story hat man sich bisher immer schön an die Romanvorlagen gehalten und nur dezent einige notwenigen Dinge abgeändert.




Florian, magst du deine Rezi auch dazu packen? Ich fand sie sehr interessant.

erstellt am 08.07.13 11:36
Sorry. Hab ich total verschwitzt

http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=6427

Für mich 3 von 5 Kreuze.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:37 Uhr bearbeitet)

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