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Thema: 352: Wulfanen
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erstellt am 17.07.13 05:15
Der Band war eher routiniert, also jetzt nicht so der Reißer. Trotzdem gutgemacht und nicht langweilig, deshalb ging er, als Lückenfüller, gut durch.
Schlicht und ergreifend: Sauber geschrieben, Ansgar!

Erst wollte ich ja meckern, wegen der Bedenken von Matt, daß es nicht zuviele Wulfanen erwischt hat, aber dann erinnerte ich mich an den Anfang und wie man mit Wulfanen überhaupt umgeht von menschlicher Seite aus, das versöhnte mich dann wieder.

Ansgar und Andere, die den Roman kennen wissen was gemeint ist.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 05:30 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.07.13 23:04
Ein sehr toller Roman - hat verdammt viel Spaß gemacht, vor allem weil es endlich mal wieder was zu den Wulfanen gab.

erstellt am 23.07.13 08:35
Hat eigentlich niemand was zu dem Band zu sagen? Ist ja kaum zu glauben...

erstellt am 23.07.13 20:44
Meiner Meinung nach war der Roman ein solider Solo-Einstieg von Ansgar Back. Gut geschrieben, die MX-History aufgegriffen, & den Figuren wieder ein bisschen Tiefgang verliehen - so kann es bleiben, und es würde mich freuen, wenn Ansgar Back ein fester Teil des MX-Teams wird. Seine durchdachte Art zu erzählen passt jedenfalls zu der Serie, und in dem postapokalyptischen Setting findet er sich anscheinend auch gut zurecht.

Die Handlung des Romans war - wieder einmal - allerdings nicht so der Oberhammer. Matt und Aruula schleusen sich ins Schloss der Wulfanen ein, klauen das Artefakt und laufen davon. Eigentlich bemerkenswert, dass Ansgar aus diesen minimalen Voraussetzungen dennoch einen halbwegs spannenden Roman gemacht hat. Und ein paar nette und überlegte Ideen waren auch dabei: der Plan von Matt und Aruula sich einzuschleusen, das Besorgen des zweiten Schwertes oder die Erpressung der Dörfler mit dem Artefakt.

Der Hauptgrund den Roman zu lesen war allerdings das Setting: das hierarchische Sozialleben der Wulfanen & ihr Drang die Menschen zu unterwerfen und die eher zurückhaltenden Dorfbewohner und ihre Taverne. Das ist MX wie wir es kennen und lieben, auch ohne irgendeine Zyklus-Handlung voranzutreiben, und wenn Ansgar Back soetwas schreiben kann, so ist er denke ich bei MX willkommen . Ein bisschen mehr Wert auf die Story und die eine oder andere überraschende Wendung zu legen würd' aber sogar ich mir wünschen...

PS: Matt und Aruula haben sich also wieder einmal zumindest eine Minute umarmt. Wollen wir Wetten abschließen, wann sie das erste Mal in die Kiste hüpfen? - Ich tippe auf MX 363. Und ich finde der Gewinner des Tippspiels sollte eine MX-CD bekommen .

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:48 Uhr bearbeitet)

erstellt am 23.07.13 20:53
Smythe schrieb: PS: Matt und Aruula haben sich also wieder einmal zumindest eine Minute umarmt. Wollen wir Wetten abschließen, wann sie das erste Mal in die Kiste hüpfen? - Ich tippe auf MX 363.
Meinst du 353 - also den nächsten Band?

Ich hatte vor langer Zeit und in einem anderen Univ... äh Thread mal auf 354 getippt.

Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob es nicht rausgeschoben wird,
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
nämlich bis zum oder sogar nach dem Mars,
weil ich glaube, dass man da was vorhat. :))

Aber im Prinzip könnten sie auch jetzt schon - es gibt ja offenbar keine Probleme zwischen den beiden. ^^

erstellt am 24.07.13 20:13
Das ist jetzt also der erste eigene Roman von Ansgar Back. Für ein Einstiegswerk kann ich hier wirklich nicht meckern. Störende Fehler oder unschöne Textpassagen konnte ich keine finden. Stattdessen war es wieder mal eine solide bodenständige Geschichte. Ansgar muss natürlich nach Expose schreiben, ich weiß nicht wie viel das beinhaltet. An seinem Schreibstil ist mir jedenfalls nichts positiv oder negativ aufgefallen, dass ihn sofort von anderen MX-Autoren hervorgehoben hätte. Bei Andreas Suchanek war das schon so, im positiven Sinne.

Die Geschichte ist stimmig und lässt sich gut lesen. Hat mir immerhin besser gefallen als der letzte Roman. Bei den ausgewachsenen Tentakelviechern im Sumpf kam mir sofort folgendes Bild in den Kopf:


Ab und an stellen die Wulfanen sich etwas dumm an und die Helden haben Glück. Besonders beim Finale habe ich mich einige male gewundert, warum die Wölfchen so leicht an der Nase herum zu führen sind. Zumindest sind sie sehr höflich beim Geißelaustausch mit Aruula und lassen die Barbarin einfach so aus der Burg spazieren. Oder wie oft ein Pfeil haarscharf an Matt vorbeizischt, das sind ja fast Sinclairverhältnisse gewesen.

Ein Artefakt wurde jetzt zurück gelassen, eines sofort benutzt und dürfte jetzt nicht mehr wichtig sein und eines wurde zerstört. Wäre schön wenn das nicht alles so abgehackt ist, auf den letzten Seiten. Aber man wollte ja mehr zu „Einzelreiseabenteuern“ zurück. Man merkt schon, bis jetzt gefällt mir das System hinter „back to the roots“ nicht so sehr wie der Archivar-Zyklus oder der Streiter-Zyklus.

Das wichtigste ist aber: Voll kommen in Ordnung als Einstieg von Ansgar, guter Roman. Da gibt es noch Steigerungspotential, wenn er sich erstmal eingefunden hat und vielleicht seinen eigenen Stil entwickelt. Ich bin gespannt, wie sich der neue Autor innerhalb der Serie entwickelt.

erstellt am 24.07.13 23:21
Das Gleichgewicht schrieb:
Zumindest sind sie sehr höflich beim Geißelaustausch mit Aruula und lassen die Barbarin einfach so aus der Burg spazieren.

Ich würde sagen, das ist bei einem Austausch immer so. (Unhöflich aber, Aruula als Geißel zu bezeichnen!)

Oder wie oft ein Pfeil haarscharf an Matt vorbeizischt, das sind ja fast Sinclairverhältnisse gewesen.

Hatte er sich deswegen nicht extra ein Schild gebastelt?

erstellt am 25.07.13 01:04
MadMike schrieb:
Das Gleichgewicht schrieb:
Zumindest sind sie sehr höflich beim Geißelaustausch mit Aruula und lassen die Barbarin einfach so aus der Burg spazieren.

Ich würde sagen, das ist bei einem Austausch immer so. (Unhöflich aber, Aruula als Geißel zu bezeichnen!)

Kenne ich aber anders. Matt will Aruula mehr als die Wulfanen das Artefakt. Also kommt Matt an das Tor und stellt das Artefakt dort ab, dann kommen zwei Wachen mit Aruula und übergeben sie Matt. Oder aber man trifft sich in der Mitte. Auf jeden Fall sollte Aruula bewacht sein und ein Schwert an ihrer Kehle. Dazu noch der freundliche Hinweis.

"Komm nicht auf dumme Ideen, ene falsche Bewegung und sie ist tot."

Aber Aruula ohne Wachen einfach dorthin zu schicken war unglücklich.



MadMike schrieb:
Oder wie oft ein Pfeil haarscharf an Matt vorbeizischt, das sind ja fast Sinclairverhältnisse gewesen.

Hatte er sich deswegen nicht extra ein Schild gebastelt?

Aber erst nach der Flucht aus dem Schloss, bei der Flucht hatte er noch keinen.

erstellt am 25.07.13 08:03
MadMike schrieb:
... (Unhöflich aber, Aruula als Geißel zu bezeichnen!)

Wieso? Es mangelt wohl nur an einem adäquaten Tauschpartner. Hm, Crow vielleicht, aber der stand nicht zur Verfügung.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 08:04 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.07.13 08:08
Für Crow wäre Aruula eine Geißel? Würde der nicht eher Matt wollen - und als solche sehen?

(Wenn ich das jetzt richtig verstehe... ^^)

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 08:10 Uhr bearbeitet)

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