Suche
Beitrag User
 
 
Thema: MX-HC 1
| |

Antworten zu diesem Thema: 12

 
Zurück
1 2


erstellt am 31.03.06 11:31
Hier kommt alles rein, was sich auf das MX Hardcover 1 "Apokalypse - Der Tod kommt aus dem All" bezieht, also eure Meinung und Kritik. Bitte eröffnet keine weiteren Threads zu diesem Buch, sonst findet sich später niemand mehr zurecht. Im "Allgemeines"-Forum kann natürlich über alle Romane gesprochen werden; dort aber keine Spoiler posten! Danke!

erstellt am 05.06.06 19:49
Hier eine Übersicht der Hardcover.

Im Zaubermond-Verlag erscheint zwei Mal im Jahr je ein neues MX-HC mit Themen, die in der Heftserie zu kurz gekommen sind. Bislang erschienen:

HC 1: Apokalypse - Der Tod kommt aus dem All
Autor: Jo Zybell / Story: Die Vorgeschichte zur MX-Serie! Wie erlebten die Menschen auf der Erde die letzten Monate vor der Kometen-Katastrophe - und wie war Aruulas Werdegang 500 Jahre in der Zukunft?

HC 2: Genesis - Die Welt nach dem Kometen
Autor: Jo Zybell / Story: Dieses Buch schließt die Lücke zwischen dem Kometencrash 2012 und dem Beginn der Serie 2516. Die entwickelte sich die Menschheit, wie erholte sich die Erde von der Naturkatastophe?

HC 3: Der Schwarze Feind
Autor: Jo Zybell / Story: Basierend auf MX-Heft 2, wird der Krieg zwischen Wulfanen und Siragippen in Bologna geschildert, noch bevor Matt Drax und Aruula darin involviert wurde.

HC 4: Brot und Spiele
Autor: Timothy Stahl / Story: Basierend auf MX 3, schildert der Roman die Geschichte des Sklaven Moss im neuen Rom, der den Helden gegen die falschen Götter half. Auch diese Story spielt vor dem Eintreffen der Helden.

HC 5: Der Weg des Blutes
Autor: Bernd Frenz / Story: Basierend auf MX 5, erfährt der Leser einen spannenden Exkurs in die Geschichte der Nosfera, insbesondere die von Navok.

HC 6: Die Hüter der Quelle
Autor: Michael J. Parrish / Story: Basierend auf MX 6, wird der Krieg der friedlichen Narka gegen feindliche Armeen um eine heilende Quelle geschildert, unterstützt von dem mysteriösen Narka-to-Monster.

HC 7: Dämon aus der Tiefe
Autor: Ronald M. Hahn / Story: Basierend auf MX 8 gibt es ein Wiedersehen mit Sepp Nüssli, der sich nach den Vorkommnissen in Züri auf den Weg zu den 13 Inseln macht... sich aber hoffnungslos verläuft und in eine haarsträubende Mantel- und Degen-Geschichte gerät.

HC 8: Die Expedition
Autor: Jo Zybell / Story: Basierend auf MX 10, erleben wir die Expedition der Bunkerfrau Eve Carlyle quer durch Euree mit, bis sie bei Leipzig in Matts Armen stirbt. Matt & Aruula sind also nur am Ende dabei.

HC 9: Die schwimmende Festung
Autor: Michael J. Parrish / Story: Basierend auf MX 125, wird der Zeitsprung des Flugzeugträgers USS RANGER (später USS HOPE) und der Überlebenskampf der Besatzung kurz nach der Eiszeit dramatisch geschildert.

HC 10: Die grüne Insel
Autor: Michael M. Thurner / Story: Basierend auf MX 21-23, erlebt Matt Drax ein geheimnisvolles Abenteuer während seiner Überfahrt nach Meeraka; in den Co-Hauptrollen Kapitän Colomb und Bordschwalbe Yuli.

HC 11: Welt im Zwielicht
Autor: Ronald M. Hahn / Story (keinem bestimmten Band zuzurechnen): Ein Jahrzehnt nach der Kometenkatastrophe wird das gefrorene Waashton/Meeraka durch die Infiltration einer "Herrenrasse" bedroht.

HC 12: Die graue Pest
Autorin: Susan Schwartz / Story: Basierend auf MX 25-26, erlebt man der Überlebenskampf in dem von einem Gletscher halb eingeschlossenen New York und das Auftauchen der Eiswürmer, die die Menschen zu Eiszombies machen.

Noch nicht erschienen:

HC 13: Der Klon
Autor: Michael Schönenbröcher / Story: Basierend auf MX 31, erfährt man vom Werdegang Mr. Blacks (und Mr. Whites), ihrer Jugend im Weltrat-Bunker bis zum Bruch mit der WCA.

erstellt am 27.02.08 16:53
Interview mit Mad Mike über die Hardcover

http://www.zaubermond.de/zaubermond_shop.html?cat=7&shop...

---------------

Können schon einige Infos zu den HC 18 + 19 herausgegeben werden?
Und welche Titel werden uns danach erwarten und was wird die Handlung sein?

erstellt am 28.02.08 15:00
Aus aktuellem Anlass, weil hier jemand des Thema "hochgespült" hat... :-)
Mein Rezi zu HC 1 aus dem Jahr 2001... lang, lang ist's her...

Maddrax Hardcover Nr. 01 - APOKALYPSE

Karfreitag/Ostersamstag 00:00 Uhr. Jahr 2001
Ich habe soeben das HC zu Ende gelesen und ich bin hin und weg. Ja, es liest sich anders als die Serie, ja, es verleiht den Personen sehr viel mehr Tiefe, vor allem Smythe kommt hier nicht zu kurz. Jetzt weiß ich auch endlich was ich mit den komischen Beschreibungen im Band "Arena der Götter" anfangen soll! Diese kleinen Splittermännchen scheinen ja ganz schön was vor zu haben, ich freue mich schon sehr darauf zu erfahren wie es weitergeht. Da der Verlag anscheinend grünes Licht für das 2. Hardcover gegeben hat kann ich mich nur den Vorschlägen anschließen und raten, die Personen aus dem 1. HC weiter aufzubauen. Irgendwie glaube ich das Burt und seine Familie in der Kirche überleben, denn wenn tatsächlich ein Maja dabei Architekt war dann weiß er vielleicht aus uralten Überlieferungen (die auch den Kalender bis 2012 erklären könnten, denn die Majas haben das ja wahrscheinlich irgendwie gewußt, das da ein Brocken alles kaputt macht) wie man ein Bauwerk gegen den Kometen schützen kann... Ja, die Bunker sind dann auch noch da, mit vielen vielen Leuten und vielen vielen Schicksalen. Die meisten der anderen Leute die beim Absturz des Kometen draußen waren, sprich Herby Fuchs, Schoko und die Chistopher-Floyds incl. Anhang werden wohl nicht mehr lebendig sein. Auch Sorbans Horde und Aruula Vorgeschichte hat sich ja schon innerhalb der Serie erledigt, JETZT würde ich gerne die Geschichte Rulfans anstelle dieser Passagen im HC sehen. Gerne auch wieder alles im Wechsel, so kommt nie Langeweile auf! Einziger Schwachpunkt des Romans: Die Eroberung der Bunker durch die Wu-Tangs und Citizen Power. Hier hätten wirklich leicht epische Schlachten wie im legendären Band "Götter und Barbaren" gepaßt, es ging alles ein bißchen schnell. Gut, da der Rest des Buches so klasse ist vergesse ich das aber auch gleich wieder. Danke sehr, Herr Ziebula, selten habe ich mich über ein Buch so gefreut!

erstellt am 19.10.08 20:01
Aus dem alten MX-HC-Forum (26.04.05, leicht bereinigt):

Als einer der Wenigen (?) hier, die die Zaubermond-Bücher nicht kaufen, habe ich zugegriffen, als "Apokalypse" letzte Woche im Kiosk meines Vertrauens auslag. Und nunmehr habe ich Jo Zybells Erzählung vom Kometen-Einschlag auch gelesen.

Was ist aus meiner Sicht dazu zu sagen? Eines möchte ich vorweg schicken: ich halte Zybell für den talentiertesten MX-Autor; und "Apokalypse" bestätigt dies wieder.

Das gilt auch angesichts des Umstands, dass mich der Roman als solcher nicht wirklich überzeugt. Denn dafür sind auch Gründe Ausschlag gebend, für die Zybell nichts kann:

Es ist in meinen Augen etwas (zu) spät, um "Apokalypse" als Bereicherung der Serie zu empfinden (andere Leser mögen das durchaus anders sehen!). Man hat ja vieles doch mitbekommen; einige Episoden wirken erzwungen, wie die Begegnung mit der Journalistin, "nur" um das Auftreten "alter" Religionen einbringen zu können, andere nicht recht überzeugend, wie der Banküberfall des Herrn Fuchs; und so wahnsinnig interessant sind auch Gestalten wie Washington Roots - als Vorfahren von einmal aufgetretenen Figuren - zum jetzigen Zeitpunkt der Handlung eigentlich nicht mehr, zumal dieses eigentlich spektakulärste Szenario am Ende zu wenig Platz hat. Zybell wollte da wohl auch etwas offen halten (Liz?).

Das gilt ähnlich für Matt Drax, dem die Szenen aus der "Vergangenheit" ebenfalls nichts Wesentliches hinzu fügen. Tatsächlich empfand ich gerade die Scheidungs-Problematik und damit Zusammenhängendes, wie die schon erwähnte Affäre, eher als langweilig bis nervend, weil sie viel Raum einnimmt, ohne sich zu einer Charakteristik Matts zu entfalten und konfliktlos bleibt - vielleicht auch, weil er als Held ohnehin nicht zu sehr "individualisiert" werden sollte und soll.

Daneben hat Zybell einige Miniaturen gestellt, die durchaus ordentlich und auch psychologisch ansprechend sind. Aber letztlich bleibt das Gefühl, dass der Autor hier mit angezogener Handbremse gearbeitet hat; dass er sich ein wenig in verschiedene Aspekte seines Themas verzettelt und vieles nur anreißt; und dass er gewisser Maßen von dem einen Auge, mit dem er immer nach der Serie schielen musste, eher im Schwung behindert wird.

Genial sind daneben die Erzählungen aus Aruulas Vergangenheit. Sie ist wohl doch vor allem "seine", Zybells Barbarin. M.E. gelingt es den anderen Autoren eher selten, sie so zu treffen: als Kind _ihrer_ Zeit. Ich finde es ja immer wieder bedauerlich, dass diese Aspekte, des Lauschens, der Göttersprecher (!), des Weltbildes, eher im Hintergrund bleiben oder fehlen.

Allein diese Passagen sind daher die 4,95 Euro wert, zumal der Roman als Ganzer sicherlich unterhält. Zwar weiß ich nicht recht, ob ich mir wünschen soll, Zybell hätte mehr (um den Themen gerechter zu werden) oder weniger geschrieben (um dem Skizzenhaften zu entgehen). Als "Vorspann" zu MX taugt "Apokalypse" allemal. Und, wie gesagt, Zybell schreibt am besten.

erstellt am 20.10.08 18:39
@Mike: Kannst du deine HC Auflistung ab Band 14 ergänzen?

erstellt am 15.04.10 19:33
Kurz nachdem ich überhaupt auf Maddrax aufmerksam wurde, habe ich mir mehr oder weniger ins Blaue hinein „Apokalypse“ bestellt, um einen kleinen Eindruck zu bekommen, was denn die Vorgeschichte zur Heftserie ist. Ein drohender Kometeneinschlag als Thema hat mich aufgrund seiner Endgültigkeit und Unabwendbarkeit schon immer fasziniert, wurde aber bis jetzt in Filmen wie „Armageddon“ meiner Meinung nach nur schlecht umgesetzt. Schließlich – so finde ich zumindest – lässt sich bei diesem Szenario vor allem aus soziologischer und psychologischer Sicht einiges machen: wie Würde wohl die Menschheit im Ganzen und ein paar ausgewählte Protagonisten reagieren, wenn die Welt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit untergeht? Leider weicht diese Frage bei den herkömmlichen Katastrophen-Filmen für gewöhnlich teuren Special-Effects und spektakulären Weltuntergangsbildern. Wirklich unter die Haut gehende Filme wie „Children of Men“ (die allerdings mit einer noch besseren Idee die Welt ein paar Jahrzehnte langsamer untergehen lassen…) gibt es leider selten.

Umso erfreulicher ist es, dass sich Jo Zybell im ersten HC-Band dieser Frage angenommen hat. Auch mit wenig bis keinen Vorinformationen zur Serie kann man schnell in die Geschichte einsteigen, die ohne lange Einleitungen ja sofort zu Beginn des Buches startet. Vor allem (der etwas schräge) Smythe hat mich beeindruckt, da ich seine lebhafte (und leicht übertriebene) Liebe zur Wissenschaft gut nachvollziehen kann. Sogar kurz vor seinem drohenden Tod ist er als einziger noch fasziniert von dem sich darbietenden Szenario. Auch der etwas selbstverliebte LaHaye, der nicht verbirgt, dass er eigentlich nur für seine Show lebt, hat mir gefallen. Sein Handeln, am Ende allein vor der Kamera zu stehen und noch eine letzte Show abhalten zu wollen, illustriert schön die Ausweglosigkeit, in der sich alle befinden.

Mit der Storyline rund um den Kometeneinschlag war ich also völlig zufrieden, und dieser Teil des Buches hat mich schlussendlich auch dazu bewogen, voll in Maddrax einzusteigen. Die Geschichte rund um Aruula fand ich zwar in Ordnung, aber etwas langweiliger. Überhaupt waren in diesem Teil für meinen Geschmack etwas zu viele Kämpfe eingebaut. Es mag schon sein, dass dies zeigen sollte, dass es beim Stamm wirklich ständig ums nackte Überleben geht, aber mir kam irgendwie zu kurz, wie Aruula es schafft, sich langsam in der Hierarchie nach oben zu arbeiten und an Respekt zu gewinnen. Bei zwei so völlig verschiedenen Geschichten in einem Buch kann man allerdings wohl kaum beide gleich gut finden, und es spricht sogar für Maddrax, zwei verschiedene Geschmäcker zu bedienen. Unter normalen Umständen wäre mir eine ausführlichere Version des Kometenteils lieber gewesen. Da sich aber zu Ende Matt und Aruula für den eigentlichen Beginn der Serie treffen müssen, sei Zybell die zweigleisige Schiene verziehen .

In Summe habe ich „Apokalypse“ so gut gefunden wie schon lange mehr kein Buch, und ich kann es wirklich jedem empfehlen, der sich für Weltuntergangsszenarien interessiert. Auch jenen, die nicht vorhaben, längerfristig bei Maddrax zu bleiben.

erstellt am 15.04.10 21:54
Ist wirklich eins der besten Bücher.

Was würdest du denn tun, wenn du weißt, daß die Welt in 2 Monaten unabdingbar untergehen würde?

erstellt am 15.04.10 22:49
Smythe schrieb:
Schließlich – so finde ich zumindest – lässt sich bei diesem Szenario vor allem aus soziologischer und psychologischer Sicht einiges machen: wie Würde wohl die Menschheit im Ganzen und ein paar ausgewählte Protagonisten reagieren, wenn die Welt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit untergeht?
Leider weicht diese Frage bei den herkömmlichen Katastrophen-Filmen für gewöhnlich teuren Special-Effects und spektakulären Weltuntergangsbildern.

Der Film "Deep Impact" bietet imho beides, zum einen die spektakulären Bilder und zum anderen die Blicke aus soziologischer und pschologischer Sicht. Man sieht, wie die Menschheit als ganzes (okay, hier natürlich die USA) damit umgeht wie auch bewegende Einzelschicksale.
Dem Film hat es gut getan, das hier eine Frau auf dem Regiestuhl saß.
Der Film hat bei mir einen tiefen emotionalen Eindruck hinterlassen.

D.A.

erstellt am 15.04.10 22:52
Lameth schrieb:
Was würdest du denn tun, wenn du weißt, daß die Welt in 2 Monaten unabdingbar untergehen würde?

Ich würde versuchen, daß für mich schönste Land der Erde zu besuchen, nämlich Japan.

Sollte sich aber herausstellen, daß die Meldung falsch war, würde ich dem, der es als erstes verkündet hat, ein wenig die Nase verbiegen.

D.A.

Zurück
1 2

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed