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Thema: MX 7 - Das letzte Opfer
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Antworten zu diesem Thema: 8

 
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erstellt am 13.10.13 09:48
Kann sich noch jemand an dieses sehr alte Heft erinnern? Ich arbeite gerade für's Maddraxikon dran und bin erstaunt, wie innovativ Maddrax hier handelt. Er wird ausnahmsweise mal zum Techniker. Baut sich Sprengsätze und eine Tauchglocke. Das Heft macht echt Spaß zu lesen. Auch auf seine "taktische Ausbildung als Soldat" wird hingewiesen, die er tatsächlich auch ausspielt. So stelle ich mir unseren Helden vor.

erstellt am 13.10.13 10:50
Ja, das ist etwas in Vergessenheit geraten - zumal man es wohl entweder nicht an die Bedingungen der "dunklen Zukunft" adaptieren wollte oder konnte. Anders ausgedrückt: jemand, der dauernd in Kämpfe verwickelt ist, würde sich ja wohl, aufbauend auf solchen Grundlagen, auf ihre Bedingungen, Möglichkeiten usw. einstellen. Das muss deswegen nicht alles klappen - und es spricht auch ganz und gar nicht gegen Improvistion. Nur würde so jemand sich, gerade auf Dauer, anders ausrüsten, anders vorbereiten und er würde anders planen.

Das ist bloß alles wohl zu kompliziert. Oder man müsste umgekehrt folgern, dass Matt es "halt doch nicht so richtig drauf hat". Das begann eigentlich schon bei der Kratersee-Mission (obwohl da noch einige Voraussetzungen, z.B. Ausrüstung, berücksichtigt worden waren und man einiges noch daruaf zurückführen kann, dass sie eben keine militärisch organisierte Truppe waren), zeigte sich dann in der EWAT-Parkerei und änderte sich nach Band 175 wohl nur noch in Einzel- und Glücksfällen (PROTO...). Symptomatisch: die "Eine-Waffe-genügt-ja-Strategie". ^^

Auch das technische Verständnis kommt selten zum Einsatz - und verblüfft einen mittlerweile dann fast, weil es eben kaum je ausgespielt wird.

Fazit: Matt könnte - er mag bloß nicht.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:51 Uhr bearbeitet)

erstellt am 13.10.13 13:26
Ich weiß noch, daß damals die Leute alle in nen Eimer pinkeln mußten für den Sprengstoff

erstellt am 13.10.13 13:34
Stimmt, er brauchte Salpeter und bat darum um eine Urinprobe...

erstellt am 13.10.13 15:04
Ich habe das Herstellungsverfahren nachgelesen. Wenn es stimmt, und es klingt sehr plausibel, wäre das Salpeter frühestens nach fünf Wochen, also zu Band 12, fertig gewesen. Damals herrschte ja angeblich "Echtzeit". :-)

erstellt am 13.10.13 15:44
Da haben sie geschummelt. Es dauert ein paar Stunden... Aber sowas ist mir lieber als wenn den Wissensvorsprung, den man hat, gar nicht genutzt wird.

erstellt am 13.10.13 16:50
Da waren mutierte Bakterien am Werk.

Wobei das natürlich irgendwo durchaus einen Problemaspekt betrifft - was geht und was versteht man als Autor davon? Aber es müssen ja nicht (nur) "MacGyver-Lösungen" sein. :))

erstellt am 13.10.13 18:03
By the way: in fünf Wochen erschienen auch seinerzeit maximal drei Bände MX. :))

erstellt am 13.10.13 20:26
Gut aufgepasst, Nil. Das gibt ein Plus.
Und ihr anderen, nehmt euch ein Beispiel!


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