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Thema: Das waren noch Zeiten!
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Antworten zu diesem Thema: 72

 


erstellt am 18.02.14 13:54
Genau, von allen Heftserien mal ein....wie nennt man das doch heutzutage, ach ja "Reboot" und zwar im HEFTFORMAT (meinetwegen auch Taschenheft, siehe PR-Neo). Vielleicht mal so 6-12 Bände ausprobieren. Aber das traut sich der Verlag ja nicht.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:55 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.02.14 14:15
Tja - wie viel Verlust kann ein Verlag riskieren? Das ist wohl die Frage. Die MiniSerien sind für Bastei wohl tendentiell eher nicht gut, so weit ich das sehe: die müssen auch entwickelt und geplant werden, dann muss man sie in den Vertrieb und an die Leser bringen - und dann sind sie auch schon wieder weg. Da ist das eBook, das "vorrätig" bleibt, sicher besser geeignet.

erstellt am 18.02.14 14:17
Ja, mag sein. Aber da passiert ja (außer dem Cotton-Reboot), auch nicht viel.....................

erstellt am 18.02.14 16:23
Was ich mich auch frage, ist, ob auf die Dauer (!) so serienartige Sachen überhaupt so gefragt sind im eBook-Bereich. Momentan wird ja eine Menge in der Form publiziert. Aber ist es für den Autor überhaupt vorteilhaft? Gut, er kann schon was verkaufen, während er noch am rest schreibt. Aber so, wie z.B. Claudia Kern es macht, könnte sie m.E. eigentlich auch "Bücher" statt "Staffeln" anbieten. Und wäre das für den Leser so sehr viel anders?

Da wär's immerhin mal interessant, zu erfahren, ob mehr Leser mit der Erscheinungsweise mitkaufen und - lesen, oder ob mehr die ganze Staffel abwarten, erwerben und dann lesen.

erstellt am 19.02.14 02:45
Naja, die 2. Staffel von Homo Sapiens 404 erscheint ja auf einmal - und nach gut 2 Monaten Verspätung ... - auch nur noch 14tägig. Warum? Keine Ahnung. Entweder weil die Staffel immer noch nicht fertig ist und man nicht noch länger warten wollte, oder um den Abstand zur dritten Staffel dadurch kürzer zu halten?
Ein Vorteil der Serienform: Der Kunde muß nicht soviel Geld auf einmal zahlen. Natürlich kann man das System auch direkt schön zum abzocken benutzen:

http://phantanews.de/wp/2013/12/die-wanderapothekerin-knaur-...
siehe letzter Absatz.

Und zu den möglichen Inhalten: Man könnte eigentlich aus fast jedem Konzept einer US-Serie auch eine Roman"heft"-Serie machen. Und da sind die Facetten doch schon schön vielseitig.

Serien wie Grimm, Supernatural oder auch Lost :)

ach ja: ich bin ja auch ein großer Fan der Star Trek-Romane, die nach den Serien spielen und so eine Geschichte weiterspinnen.
Dagegen hab ich kein Interesse an den Kirk-Romanen, weil die halt einfach "nur" irgendwelche Einzelabenteuer erzählen. Ich bin halt ein Serienfreak

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 02:47 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.02.14 07:30
Gut - die Preis-Frage stellt sich zusätzlich. In CKs Fall hätte man dann Bücher, die 12€ kosten, oder?

Was das Übertragen von TV-Serien-Konzepten in Heftromane angeht, bin ich skeptisch. Was man gut sehen kann, lässt sich nicht unbedingt gut (be-) schreiben und lesen. Darüber haben wir auch schon oft diskutiert. Abgesehen davon, dass man wiederum Leute brauchte, die sowas dann auch mit dem nötigen Pep schreiben könnten.

erstellt am 19.02.14 10:05
nilusys schrieb:
Was ich mich auch frage, ist, ob auf die Dauer (!) so serienartige Sachen überhaupt so gefragt sind im eBook-Bereich. Momentan wird ja eine Menge in der Form publiziert. Aber ist es für den Autor überhaupt vorteilhaft? Gut, er kann schon was verkaufen, während er noch am rest schreibt. Aber so, wie z.B. Claudia Kern es macht, könnte sie m.E. eigentlich auch "Bücher" statt "Staffeln" anbieten. Und wäre das für den Leser so sehr viel anders?

Da wär's immerhin mal interessant, zu erfahren, ob mehr Leser mit der Erscheinungsweise mitkaufen und - lesen, oder ob mehr die ganze Staffel abwarten, erwerben und dann lesen.


Bei "Apocalypsis" hat das ja geklappt, bzw. es wurde erfolgreich getestet. Da gab es ja auch erst die Erste Staffel häppchenweise als e-book, danach die komplette Serie als "Collectors Edition" und zu guter letzt sogar gedruckt als hübsch aufgemachtes Taschenbuch. Alles zu einem annehmbaren Preis.

Mit Staffel 2 verfuhr man genauso und mit der 3. und letzten Staffel wird man genauso verfahren. Würde man SO ja nicht machen, wenn es nicht erfolgreich ist?!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:06 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.02.14 10:48
Vielleicht ist das ein entscheidender Unterschied? Wenn ein Verlag (!) sowas anbieten, gut kalkulieren und vielleicht die Gesamtausgabe(n) auch mit einem "Mehrwert" rausbringen kann?

Hat(te) man denn bei Apocalypsis jetzt den Eindruck, eine "echte Serie" zu lesen - oder sind das mehr "Kapitel"?

erstellt am 19.02.14 11:35
Habe bis jetzt nur die erste "Collectors Edition" gelesen (die 2. te parkt schon auf dem Reader). Für mich war das mehr wie ein Buch. Klar gab es mehrere Kapitel, die immer mit einem Cliffhanger endeten, so das man weiterlesen sollte/musste. So funktionierten dann auch die einzelnen Folgen schätze ich und deswegen war/ist es so erfolgreich. Man musste/wollte immer weiterlesen.

Das gleiche Prinzip verfolgt ja auch der Rohde Verlag mit seinen e-books. Ich habe da jeweils die Serien "Gotham Noir" und "Beyond" gelesen und fand die richtig klasse. Da würde ich auch gern mehr von lesen.

Und um nochmal auf "Apocalypsis" zu kommen, der Autor Mario Giordano kann was, hat sogar den Piloten zu "Cotton Reloaded" geschrieben. Leider war es der einzige von ihm. Schade das man von dem so wenig liest.

erstellt am 14.07.14 20:47
Eine Frage an die verbliebenen Dinos. :-)
Wie war das eigentlich zu Beginn der Serie MADDRAX - wusste "man" als Käufer schon, dass der Commander 500 Jahre in der Zukunft gelandet ist, gehörte das zur Werbung, oder war das ungewiss und ergab sich erst im Laufe der Handlung?


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