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Thema: TB 48 : Der Leichenfledderer
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erstellt am 20.12.13 15:32
Handlung : Hinter einer losen Wandtäfelung des Chateaus , fällt Zamorra und Nicole, ein uraltes magisches Buch entgegen , das vom Aufbau einer schwarzen Kirche handelt. Prombt trifft im Chateau ein Hilferuf von Pfarrer Campbell aus Brooklyn ein. Auf einem Friedhof über der Gruft des Solomon Winghart tauchte eine rätselhafte Erlöserkirche aus dem Nichts zeitweise auf. Ein weiterer Hilferuf trifft aus St. Augustine , Texas ein. Hier wird die Familie Luckenbach immer wieder von einem Geistermädchen besucht. Während Nicole die Ermittlungen in Brooklyn übernimmt , reist Zamorra nach Texas. Nicole findet heraus das die Kirche einst vom Schwarzzauberer Ziegenbein als Seelenfänger im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Zu dieser Zeit weilte Dylan Mc Mour auf seiner Odyssee durch die Zeiten , bei den Hasinai - Indianern. Mit deren Feuerrad konnte er die Kirche samt ihrer Erlöserdämonen in eine andere Dimension verbannen , auch wenn ihn dieses , ein furchtbares nicht gewolltes Opfer gekostet hatte. Zeitweise tauchen die Erlöserdämonen nun aber in der Realzeit wieder auf. Sowohl Mitglieder einer Gang , als auch Wendy Winghart , Solomons Schwiegertochter , fallen ihnen zum Opfer. Dabei findet Nicole heraus das Solomon ein Leichenschänder übelster Sorte ist und war , der seinen Tod nur inszenierte um die Erlöserkirche in die reale Zeit zurückzuholen. In Texas jagen Lucius Luckenbach und Zamorra dem rätselhaften Spuk immer wieder hinterher , bis das Geistermädchen sie schließlich zu ihrer Leiche führt. Ist damit die Schuld des mutmaßlichen und zum Tode verurteilten Täters erwiesen ? Überraschend stellt Zamorra fest , das er und Nicole am gleichen Fall arbeiten.

Meinung : Überzeugender , guter und empfehlenswerter Roman von Christian Schwarz. Der geschickt die verschiedenen Handlungsebenen schildert und dabei immer wieder überraschende Wendungen in der Dramaturgie , für den Leser parat hat. Handlungen die scheinbar parallel laufen und nichts miteinander zu tun haben , werden gekonnt zu einem Gesamtnetz verflochten. Besonder witzig und gelungen kommen zur Auflockerung die Passagen mit Lucius Luckenbach und seiner eigenartigen Ausdrucksweise daher. Die letzten Romane von Christian Schwarz , haben mich mit dem Autor wieder versöhnt und die übermäßigen Wiederholungen der Jubiläumsbände vergessen lassen. Christian Schwarz ist zurück und das in Bestform. Note 1 = Sehr Gut ( 5 von 5 Kreuze )


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:32 Uhr bearbeitet)

erstellt am 20.12.13 16:36
Über eins will ich nicht meckern: Die Wiederverwendung eines Romanhefts. (PZ-863).
Fügt sich soweit ganz gut zusammen. Das hier und da Kritik am System in Texas laut wird ist in ordnung, eher zu leise. Von Mondwolf hätt ich gern etwas mehr gelesen ...

erstellt am 22.12.13 12:20
Du hast recht.
Doch wieder eine Wiederholung von Christian Schwarz .
Enttäuscht mich jetzt doch ein wenig , war aber für mich persönlich nicht schlimm , da ich den entsprechenden Heftroman ( 863 ) nicht habe und daher auch nicht mehr brauche. Sollte aber trotzdem nicht zur Gewohnheit werden , Buchgeschichten als Roman und umgekehrt wieder zu verwerten. Ist aber komischerweise bislang nur bei Christian Schwarz vorgekommen. Einzige Ausnahme das HC " Merlins Stern " , welches aber auch als Neuauflage von Band 1 angekündigt wurde.

erstellt am 24.12.13 17:07
Da habe ich meine Antwort. Also nicht lesen. Ehrlich, ich bin von Christian Schwarz enttäuscht. Ich finde, das ist keine Art einfach ältere Schriftstücke wiederzuverwerten und die Fans doppelt bezahlen zu lassen. Wenn er keine Fantasy mehr hat, etwas neues zu schreiben, soll er es lassen.

erstellt am 26.12.13 11:45
Da hast du recht. Leider.
Ist der einzige Autor der diese Sache immer wieder macht. Man kann von Glück sagen , wenn man den Parallelroman nicht hat. So wie ich dieses mal.

erstellt am 26.12.13 18:58
Danke für den Hinweis.
Allerdings werde ich ganz anders an die Sache rangehen und PZ-Nr.863 vor dem Taschenbuch lesen und dann vergleichen, da ich mich kaum noch an den Heftroman erinnern kann.

erstellt am 26.12.13 20:24
Wenn das stimmt, ist das glatter Betrug.

Und Christian hat das doch echt nicht nötig, da er wirklich gut schreibt!

erstellt am 27.12.13 14:37
Das ist ja das enttäuschende.

erstellt am 27.12.13 19:18
So langsam habe ich das Gefühl, dass Fairness und Objektivität verloren gehen. Hier wird ein Autor allein aufgrund einer knappen Meldung, zu der es noch nicht einmal Fakten des »Anklägers« UFO-Bote gibt, vorverurteilt.

– Zuerst vergibt Sinclair die Höchstnote (!) an den Roman und den Autor.

– Dann beschwert sich UFO-Bote über »Die Wiederverwendung eines Romanhefts. (PZ-863)«. Allerdings ohne auch nur mit einem Satz auszusagen, was er damit meint. Wir wissen nicht, ob ihm die Handlungen beider Romane nur ähnlich vorkommen, oder ob der Autor 1 : 1 abgeschrieben hat.

– Daraufhin schreibt Sinclair:
»Du hast recht.« – Woher will er das wissen? Er setzt sogar noch einen drauf:
»Enttäuscht mich jetzt doch ein wenig , war aber für mich persönlich nicht schlimm , da ich den entsprechenden Heftroman ( 863 ) nicht habe ...«
Er besitzt den Roman nicht, kennt ihn auch nicht, hat aber eine Meinung dazu? Wo gibt es denn so was?

ZiaThepin hat das Taschenbuch nicht gelesen, aber aufgrund des Postings von UFO-Bote gibt sie gleich die einzigartige »Nettigkeit« auf den Weg: »Wenn er keine Fantasy mehr hat, etwas neues zu schreiben, soll er es lassen.«

Sinclair meldet sich noch zweimal negativ zu Wort, obwohl er den Heftroman immer noch nicht mit dem Taschenbuch verglichen hat.

Loxagon schreibt wenigstens: »Wenn das stimmt ...« Er hat sich glücklicherweise seine Objektivität bewahrt. Mit einem hat er allerdings nicht recht, dass es »Betrug« wäre.

SOKRATES reagiert so, wie erwachsene Menschen reagieren sollten, wenn sie etwas vom »Hörensagen« kennen: er bildet sich sein eigenes Urteil. »Allerdings werde ich ganz anders an die Sache rangehen und PZ-Nr.863 vor dem Taschenbuch lesen und dann vergleichen, da ich mich kaum noch an den Heftroman erinnern kann.«

Ich habe TB 48, »Der Leichenfledderer«, selbst noch nicht gelesen, aber es würde mir nie im Leben einfallen, jemand nur aufgrund einer knappen Bemerkung ohne weitere Fakten vorzuverurteilen. Ich bilde mir selbst mein Urteil. Für mich gilt die Unschuldsvermutung, bis das Gegenteil bewiesen ist, bis es Beweise für ein »Verbrechen« gibt.

erstellt am 28.12.13 10:34
Hm, ich finde es ja lobenswert, dass du so für einen Kollegen in die Bresche springst. Allerdings, warum tut Christian Schwarz das nicht selbst? Offensichtlich ist es ihm ja gleichgültig, was wir über ihn denken.
Und wieso wir direkt der Aussage eines Lesers, der sich öfter meldet, als wahr annehmen, liegt einfach daran, dass es ja nicht das erste Mal ist, dass Christian Schwarz etwas wiederverwertet hat. Außerdem hat der Poster es ja nicht ins blaue hinein geschrieben, sondern eine PZ-Nummer angegeben, die jeder überprüfen kann.

Aber wie ich es schon so oft geschrieben habe, vieles was hier im Forum abgeht, liegt daran, dass nur noch wenige Autoren es für nötig ansehen, mit uns hier Kontakt aufzunehmen. Man fühlt sich hier wie auf irgendeiner unbekannten Seite, in der über Romane geurteilt wird und nicht wie im Bastei-eigenen Forum. Ehrlich, früher hat man hier eine Frage gestellt und bekam hier eine Antwort. So wie du, lieber Don Manfredo es ja immer noch machst. Leider bist du die Ausnahme geworden. Außer dir sehe ich nämlich nur sehr wenige Autoren hier. Früher hat man sich als Fan hier angenommen gefühlt. Jetzt fühlt man sich einfach ignoriert von den Autoren. Da springst du dann in die Breche für Christian Schwarz. Und wir Fans fragen uns dann: "Kann der das nicht auch selbst?"
Offensichtlich nicht. Oder es ist ihm einfach gleichgültig.

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