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Thema: MADDRAX Jubiläumsthread 2014
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Antworten zu diesem Thema: 45

 


erstellt am 15.02.14 20:38
Ich antworte hier im OT-Bereich mal direkt. :)


Du vergleichst Männer von TV-Serien mit Frauen aus Groschenheften. Sei doch bitte so fair und bleib beim gleichen Medium.


Und ich finde auch nicht, dass Aruula so klischeebelastet ist. Ja, sie ist eine Barbarin und nicht gerade die schlauste. Aber sie ist nicht das Opfer, im Gegenteil. Finde sie ganz taff. Matt finde ich schlimmer im Klischeebild des schwanzgesteuerten Machos.



Ja, die Männer bei Vampire Diaries sind tiefgründig und haben Profil. Obwohl es am Ende darum geht ob Elena den Romantiker oder den Bad Boy will und das ist die Spitze des Eisberges, die man sieht. Was charakterlich da im Untergrund liegt ist für die Zielgruppe "und das sind Teenie-Mädchen" nicht relevant. Die ersten Staffeln waren schlimm, erst ab den Urvampiren wurde die Sache für mich als Mann interessant.

Worauf ich hinaus will: Die Frauen sind bei VD genau so tiefgründig wie die Männer. Und die Frauen in Heftromanen sind genau so tiefgründig wie die Männer.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:39 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.02.14 01:32
Das Gleichgewicht schrieb:
Wolf schrieb:
Zu Niemandes Freund: Mit Dir bin ich zufrieden, mit dem Resultat nicht. Hallo? Der war mein Hauptheld bei VAMPIRA!


So wie der Spuk bei Sinclair? Der geheime Hauptheld?


Wer ist der Spuk? Nein, ist schon klar - von mir aus hätte Niemandes Freund eine größere Rolle spielen dürfen, die Figur bzw. die Handlung um ihn kam aber bei einigen nicht sooo an.....

erstellt am 16.02.14 11:36
Lonestar schrieb:

Das Gleichgewicht schrieb:
Es gibt doch Damona King oder aktuell noch Coco Zamis.


Erstere kenne ich nicht, aber der Name ist schon abschreckend einfallslos und wahrscheinlich aus den letzten Jahrzehnten.


Naja, aus welcher Zeit soll eine Gruselserie denn sonst kommen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Damona_King

erstellt am 16.02.14 15:14
Andro schrieb:
Kopiere den Beitrag doch selbst einfach rüber in den "normalen" Bekloppten-Thread, dann lösche ich den Eintrag hier.

Gruß, Andro


Gnaaah, bin zu spät dran. Sorry Andro.

Das Gleichgewicht schrieb:
Ich antworte hier im OT-Bereich mal direkt. :)

Du vergleichst Männer von TV-Serien mit Frauen aus Groschenheften. Sei doch bitte so fair und bleib beim gleichen Medium.


Ich wählte VD, weil die Serie momentan aktuell ist und sowohl als Buch wie TV-Format existiert. Bzgl. des Mediumunterschieds: Auch ist die Kluft (z. Bsp.) zwischen Buch und Groschenheft, heute nicht mehr so groß, seit es eBooks gibt, denn viele eBooks halten sich für qualitative Romane, sind es aber nicht (falls es jemand bemerkt haben sollte, der eBook-Markt wird derzeitig überschwemmt mit grottigen und unausgegorenen Geschichten. Sicher sind da auch vereinzelt Schätze drunter, aber die Mehrheit ist Tinnef und Pfuscherei). Deshalb finde ich es durchaus legitim, Charaktere aus dem TV mit solchen aus der Literatur zu vergleichen. Fernsehfiguren stehen auch in einem Drehbuch. TV-Shows werden genauso von einem Autorenteam geplant, strukturiert und umgesetzt. Ist bei Heftserien nicht anders, lediglich ein kleinerer Rahmen.

Das Gleichgewicht schrieb:
Und ich finde auch nicht, dass Aruula so klischeebelastet ist. Ja, sie ist eine Barbarin und nicht gerade die schlauste. Aber sie ist nicht das Opfer, im Gegenteil. Finde sie ganz taff. Matt finde ich schlimmer im Klischeebild des schwanzgesteuerten Machos.


Aruula ist in ihren Grundzügen keine "klischeebelastete" Figur. Äußerlich natürlich ja, aber nicht von ihrem charakterlichen Wesen, da hast du recht. Das Problem bei ihrer Darstellung sind tatsächlich die (wechselnden) Autoren und das es keine stringente Charaktersierung gibt. Jo Zybell hat Aruula in den Anfangsbänden der Serie fantastisch beschrieben, in seinen späteren Werken wurde er ihr nie mehr richtig gerecht. Bei anderen Autoren hatte ich das Gefühl, sie nehmen Aruula nicht für voll (was irgendwie auch verständlich ist, wenn man so eine halbnackte Barbarin als Protagonistin zur Verfügung gestellt bekommt), dennoch muss ich hier Christian Schwarz anführen, der mir im Laufe der Serie mit seiner trivialen Aruula-Zeichnung immer wieder negativ aufgefallen ist und ihr ziemlich peinliche Episoden angedichtet hat. Die eigentliche "Charakterschädigung" schlich sich dann langsam (meines Erachtens, wohlangemerkt!) ungefähr ab der 200 ein. Sie verkam mehr und mehr zur Witzfigur, ihr Sohn Daa'tan tanzte ihr auf der Nase herum, sie selbst bewältigte kaum irgendwelche Herausforderungen alleine und in manchen Romanen schien es, als "vergaßen" die Autoren sie schlicht, so wenig Szenen hatte sie... erst der Archivar-Zyklus änderte das.

Zu Matt: Schön, da sind wir ja dann einer Meinung. :-) Jedoch dünkt(^^) mir, dass du in der Minderzahl bist, den meisten Lesern behagt so ein "schwanzgesteuerter Macho" anscheinend. Ich mochte Maddrax mal, früher..., aber ich will nicht ungerecht sein, in den letzten Heften gefiel er mir wieder recht gut.

Das Gleichgewicht schrieb:
Ja, die Männer bei Vampire Diaries sind tiefgründig und haben Profil. Obwohl es am Ende darum geht ob Elena den Romantiker oder den Bad Boy will und das ist die Spitze des Eisberges, die man sieht. Was charakterlich da im Untergrund liegt ist für die Zielgruppe "und das sind Teenie-Mädchen" nicht relevant. Die ersten Staffeln waren schlimm, erst ab den Urvampiren wurde die Sache für mich als Mann interessant.


Ja... dieses Herz/Schmerz-Dingens und sich nicht zwischen "Typ Kuschel" und "Typ Verhängnis" entscheiden können, ist nun mal das zentrale Thema bei VD. So eine Dreiecksbeziehung ist dann wohl der (vermeintliche) Traum eines Teenie-Girls. Gut, klar, welches Mädchen möchte nicht von so heißen Boys begehrt werden? Hier könnte man sich aber auch Matt und seine Beziehungen zu Aruula und Xij, oder davor; Aruula und Chandra in Erinnerung rufen, ist genau dasselbe Schema, bloß (tut mir Leid) dramaturgisch unausgereifter ausgeführt.

Das Gleichgewicht schrieb:
Worauf ich hinaus will: Die Frauen sind bei VD genau so tiefgründig wie die Männer. Und die Frauen in Heftromanen sind genau so tiefgründig wie die Männer.


Jein. VD jetzt mal ausgeklammert, in Heftromanen sind die Figuren vom Reißbrett. Immer ein Held, meist männlich, dazu ein Sidekick oder Love Interest, meist weiblich ( homosexuell wäre ja nicht äh "massentauglich" *gg* ). Held ist Held, fast durchweg cool, selbst dann wenn er leidet. Der Sidekick oder Love Interest ist eine Begleiterscheinung, mal mehr oder weniger aktiv und kann nur punkten, wenn Held mal abwesend ist. Da in der dt. phantastischen (Serien-)Literatur fast ausschließlich männliche Helden regieren, ist der Part des ewigen Sidekicks der Frau vorbehalten, was sie im Grunde noch platter gestaltet, als oberflächliche Helden.

Anubiz schrieb:
Naja, aus welcher Zeit soll eine Gruselserie denn sonst kommen?


Aus der heutigen? Und am besten von einem gemischten Autorenteam, damit der Fokus nicht immer auf den "weiblichen Atributen" liegt.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:22 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.02.14 17:30
Ich finde PZ ein hervorragendes Beispiel für einen sympatischen Helden. Eher der Denker als Macher, ein älteres Kaliber und kein Frauenaufreißer.

Zamorra ist vielschichtig, Matt ist Macho, Tony ist der Übermacho und Sinclair ist einfach nur seelenlos.

Nicole könnte etwas Tiefe vertragen ja. Aber ihr Nudismus ist wohl vom Sexbezug zum Running Gag geworden und sie ist nun mal eine Lady. Das wirkt im Gegensatz zu Vicky bei TB gar nicht aufgesetzt, ich nehme ihr ab, dass sie einfach so ist. Trotz "Zickenklischee" ist sie mir sympatisch.


Zurück zu MX kurz, ich schreibe das immer wieder gern: Würde mich wünschen dass Matt und Xij zusammen kommen. Sie wird immer wieder als "Knabenhaft" beschrieben, die Autoren sollen sich mal echte Tomboys anschauen. Nur weil Xij kein D-Körbchen und lange Haare hat ist sie nicht weniger Frau. Welche mit kürzeren Haaren und kleineren Brüsten können trotzdem verdammt (auch auf frauliche Art) sexy sein, kommt darauf an ob der Stil zu der Frau passt.

erstellt am 17.02.14 10:40
Wow, sehr schön. Ich kann nur meinen Hut vor Lonestar ziehen. Respekt! Großartige Marktanalyse.

erstellt am 17.02.14 11:59
Argumentieren hat Loni raus. Muss man ihr lassen. Stets ein Lesegenuss im positiven sinne

Vielleicht bekommen Xaana und Juefan ja ein Spin-Off... ^^

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:00 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.02.14 20:45
Das Gleichgewicht schrieb:
Nur weil Xij kein D-Körbchen und lange Haare hat ist sie nicht weniger Frau.


Naja, aber es hängt halt vom Gesicht ab, und Xij wurde ja - je nach Kleidung - oft für einen Mann gehalten.

erstellt am 17.02.14 22:42
Zumindest nach den bisherigen Cover-Eindrücken kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.

erstellt am 17.02.14 23:02
Wolf schrieb:
Zumindest nach den bisherigen Cover-Eindrücken kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.


Ebend, die sieht doch echt schnittig aus. So eine athletische Frau hat doch was, Aruula ist schon wegen ihren beiden Bällen dbzl. behindert.


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