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Thema: TB 49 : Lux Aeterna
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erstellt am 29.03.14 00:05
Handlung : Im Jahr 1745 kommt Nele Großkreutz nach London und lernt dort den Jungen Lyndon , als Mitglied einer Jugendbande kennen. Nele erkennt das Lyndon noch nicht lange in diesem Milieu ist und nimmt ihn in ihre Obhut. Kurze Zeit später werden Nele und Lyndon , Zeugen wie die Bande unter Führung von Ryn , ein älteres Ehepaar überfällt. Lyndon greift todesmutig ein , wäre aber unterlegen ,wenn nicht der geheimnisvolle Aymar Graf Welldone eingegriffen hätte. Trotzdem wird Lyndon , noch aus dem Hinterhalt , von einem Stein am Kopf getroffen und schwer verletzt. Welldone nimmt Lyndon in Pflege , während Nele aus Furcht vor den Dämonen , ihre Nächte im Hafen verbringt. Seltsamerweise werden ihre Peiniger , Nacht für Nacht selbst masakriert. Anderentags ist Lyndon auf wunderbare Weise geheilt. Erst von Welldone erfährt Nele die ganze Wahrheit und auch das Geheimnis des selbsternannten Grafen, der selbst einst todkrank auf wunderbare Weise in einem Kloster im Wallis , durch Lux Aeterna , das göttliche Licht geheilt wurde. Nele denkt gleich an Nikolaus und hofft eine Spur zu ihm gefunden zu haben. So verläßt sie mit Lyndon an Bord eines Schiffes London , was schon gleich in der ersten Nacht an Bord zur Katastrophe und zum Schiffbruch führt. Angespült an die französiche Küste reisen Nele und Lyndon weiter ins Wallis und erreichen schließlich den Ort Saint- Maurice. Doch als sie das Kloster erreichen und dessen Geheimnis ergründen wollen wartet bereits der nächste Schicksalsschlag.

Meinung : Dritter Roman um die Erlebnisse der Nele Großkreutz in der Buchreihe , von Manfred Weinland. Wieder einmal vermag Manfred den Leser mit seinem famosen Erzählstil zu fesseln. Nicht ganz zum Stil passen , will das vulgäre Wort " Kotze " welches leider zweimal verwendet wird. Feiner und besser wäre es gewesen , wie auch einmal geschehen , von Erbrochenem zu schreiben. Ansonsten kann man als Leser Lyndon und Welldone ins Herz schließen und leidet mit ihren Schicksalen mit. Bezüglich der Dämonenmorde von London , könnte ich mir vorstellen das Neles Sohn Aaron , der Begründer der Hall -Linie ihr unsichtbarer Beschützer war. Insgesamt ein unterhaltsames Buch ohne Zamorra , das durchaus empfohlen werden kann , für kurzweilige Lesestunden. Von mir gibt es die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuzen )


erstellt am 29.03.14 07:04
erstellt am 02.04.14 16:04
Kann schon mal vorkommen.

erstellt am 03.04.14 10:55
Ein Buch ohne Kapitel, da es selbst ein einziges langes Kapitel ist.
Für mich ist das Buch eine Steigerung zu Band 47. Ansonsten schließe ich mich Sinclairs Meinung an.
Eines möchte ich allerdings wissen. Wie und wann Nele und Nikolaus letztendlich wieder zueinander finden ist dem Leser aus der Heftreihe ja bekannt.
Bis zu welchem Zeitpunkt in Neles Leben planst du denn Storys in der TB Reihe?

erstellt am 03.04.14 11:29
SOKRATES schrieb:
Ein Buch ohne Kapitel, da es selbst ein einziges langes Kapitel ist.
Für mich ist das Buch eine Steigerung zu Band 47. Ansonsten schließe ich mich Sinclairs Meinung an.
Eines möchte ich allerdings wissen. Wie und wann Nele und Nikolaus letztendlich wieder zueinander finden ist dem Leser aus der Heftreihe ja bekannt.
Bis zu welchem Zeitpunkt in Neles Leben planst du denn Storys in der TB Reihe?


Da bin ich flexibel. Es ist noch so vieles unerzählt, was mich brennend interessiert - warten wir ab, wie sich Neles Abenteuer schlussendlich gestalten. Das Viktorianische Zeitalter reizt mich seit eh und je, aber nach dem Themenkomplex um Luana und die Bruderschaft (Leonardo) werde ich vielleicht auch noch einmal in Neles Anfänge als Unsterbliche zurückblenden. Das ist alles aber noch zu unausgegoren, um großartig darüber zu sprechen.

erstellt am 03.04.14 19:22
Dann lass es mal in Ruhe fertig gären. Und wenn die Sache reif ist, dann hau in dieTasten.

erstellt am 02.07.14 18:50
Eigentlich sucht Nele in London nach Spuren ihres Sohnes. Doch von diesem Handlungsteaser bleibt bereits nach den ersten Seiten nicht mehr viel übrig. Irgendwie zieht die Unsterbliche junge Knaben an wie das Licht die Fliegen. Letztes mal war es ein streunender Werwolf, dieses mal ist es ein Londoner Straßenkind. In beiden Geschichten haben sie ein schlimmes Los erlitten, Nele nimmt sich ihrer an und sie mit auf ihre Reise. Bis sie am Ende der Geschichte immer sterben.

Ich hätte mich wirklich gefreut, wenn das Hardcover etwas mit der Nele-Geschichte der Hefte zu tun hätte. Die Zaubermondbücher sollen schließlich Heftthemen vertiefen und kleinere unbeantwortete Fragen klären. So ist es wieder nur eine eigene Geschichte, dieses mal geht es in ein Kloster mit seltsamen göttlichen Licht. Die Grundthemen der Nele-Handlung werden thematisiert, aber eine spannende Suche nach ihrem Sohn in London wäre mir lieber gewesen. Eher erzählen die Zaubermondgeschichten eine eigene Story um die anderen Samen des Edenbaumes und was sie alles anrichteten.

Man muss nehmen, was man bekommt. Aus dieser Sicht macht der Roman Spaß. Er ist viel flotter und spannender geschrieben als „Szenen aus der Erziehung eines Werwolfsjungen“ im letzten Roman. Der Zaubergeiger Welldone ist ein passender Charakter für diese Art der Geschichte. Da im Zusammenhang mit ihm noch einige Fragen offen sind hoffe ich irgendwann auf ein Wiedersehen. Manfreds Ideen, ob Straßengang oder Seeüberfahrt, sind erfreulich erwachsen umgesetzt. Sowohl die Sprache als auch die Handlung an sich. Mir fehlt bis jetzt nur noch irgendeine Bindung zu den Nebencharakteren. Weder bei dem Werwolfknaben noch bei Lyndon habe ich getrauert, der Werwolf war mir sogar richtig unsympathisch. Welldone könnte so ein Kandidat sein, wenn man mehr aus ihm macht. Und Grandma Nele habe ich sowieso ins Herz geschlossen.

Es hätte für mich besser sein können, aber dennoch eine gute Geschichte. Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin gespannt, ob die dann mehr meinen Geschmack treffen wird.

erstellt am 18.08.14 01:22
Ja war besser als die Nummer mit dem Werwolf.
Aber wieder bekommen wir 200 Seiten lang ihren "Altag" als Erzieherin und Reisende mit, und nur am Ende gibts dann was, das zum Buchtitel paßt, und das Kind stirbt
Beim nächsten mal dann hoffentlich eine luanalastigere Story, kein ewig langer Reisebericht nach Italien!

erstellt am 03.09.16 05:39


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 05:40 Uhr bearbeitet)

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