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Thema: Folge 93 Der Pesthügel von Shanghai
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Antworten zu diesem Thema: 7

 
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erstellt am 18.07.14 22:43
Hab die Folge jetzt zweimal gehört und mir Gedanken dazu gemacht. Den Roman habe ich letzte Woche erst gelesen, um mein Gedächtnis aufzufrischen. Naja, ich würde sagen beide sind nicht besonders spektakulär.

http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=6850

erstellt am 25.07.14 16:20
Handlung : Suko wird entführt. In Zusammenarbeit mit Logan Costello, findet John heraus , das es sich bei den Entführern, um Chinesen handelt. Diese stammen aus einem kleinen Ort , in der Nähe von Shanghai. Suko soll den Bewohnern , im Kampf gegen den Jademann und aus dem naheliegenden Sumpf ,zurückgekehrte Zombies , beistehen. John kommt gerade noch rechtzeitig um Suko , beim entscheidenden Kampf zu unterstützen.

Meinung : Unspektakuläres Hörspiel , das auf einem mittelmäßigen Serienroman basiert.Realtiv originalgetreu produziert. Dennoch ein Hörspiel , nach einem Roman , den man eigentlich nicht vertonen mußte. Note 4 = Ausreichend ( 2 von 5 Kreuze )

erstellt am 29.07.14 20:56
Da war ich ja noch recht gnädig zu dem Hörspiel. Kann die VÖ-Politik aber auch nicht wirklich nachvollziehen, da besagter Pesthügel auch nicht gerade zu den unheimlicheren Storys zählt. Warum um alles in der Welt "Ewige Schreie" vertont werden musste oder demnächst "Die Tochter des Totengräbers" erschließt sich mir ebensowenig. Da gibt es doch weit bessere Vorlagen, oder?

erstellt am 04.08.14 16:13
Das ganz bestimmt. Auch die Rolle von Logan Costello war jetzt hier nicht so wichtig. Da wäre es besser gewesen das TB 2 um den goldenen Buddha zu vertonen , als Suko seinen Stab erhielt.

erstellt am 01.09.14 00:00
Na dann will ich auch mal...

Gerade wurde mit Strigus und seinen Satanseulen ein weiterer roter Faden für die Hörspiele eröffnet, es gibt also genug Stoff zum Vertonen. Ausgerechnet jetzt entscheidet man sich mal wieder, ein Einzelabenteuer zu bringen. Das verstehe wer will, dafür werden wichtige und spannende Zweiteiler zu einem Hörspiel zusammengefasst.

Die Geschichte um den Pesthügel ist außerdem kein Glanzstück der Serie und auch das Hörspiel hat seine Schwächen. Positiv sind die Änderungen, das Hörspiel nimmt wesentlich besser Fahrt auf als die Heftvorlage. Wie gewohnt ist es Action statt Grusel, welche die Produktion auszeichnet. Tolle Effekte, die Kämpfe mit den Sumpfzombies sind gelungen. Bis zum Finale ein solides Hörspiel, wenn man mal den Sinn weglässt, den unwichtigen Roman überhaupt zu vertonen. Zum Ende hin baut es aber für mich ab. Der Stab des Buddha ist in der Edition 2000 das, was das Kreuz in der Romanserie ist. Man stellt seine Regeln jedes mal so auf, wie man es braucht. Wurde neuerdings damit komplett die Zeit angehalten, wird hier auf einmal wieder die alte Romanregel genutzt, dass nur Wesen, die den Ruf hören für einige Sekunden verharren und außer Hörweite alles agieren kann. Des weiteren ist es zweifelhaft, ob die Zombies mit ihren sumpfverstopften Ohren alle hören können. Dann überlegt John, ob er auf den Anführer der Untoten sein Kreuz werfen soll. Das würde doch gar nichts bringen, oder sind chinesische Zeichen darauf, die gegen diesen Mythologiekreis helfen würden? Aber dafür schafft er es mit der Beretta aus einem fliegenden Helikopter heraus und aus einiger Entfernung zielsicher einen Dolch aus der Hand des Gegenspielers zu schießen. Solche Trasheinlagen bleiben hoffentlich die Außnahme, die Übertreibungen in Paris beim Belphegore-Hörspiel sollten die Grenze des geschmackvollen Trashanteils bleiben. Das wird dann aber von einer kopflosen Hirschreiterin getoppt, die aus einem Stück Leder beschworen wird. Naja, asiatische Mythologie ist halt etwas exotisch für uns Europäer.

Akzeptieren wir mal, dass man den Roman aus irgendeinem mysteriösen Grund vertonen musste. Was bleibt dann? Die Action, das war es dann aber auch schon. Der Rest ist nicht der Rede wert und das Finale fährt für mich sogar Minuspunkte ein. Eine unterdurchschnittliche Vertonung einer schlechten Geschichte.

erstellt am 01.09.14 18:31
Vermutlich wollte man mal wieder einen exotischen Schauplatz bringen. Ich hatte ja erwartet, dass irgendwie Shao und ihre Abstammung thematisiert werden würde. Ich weiß, kam im Roman nicht vor, wäre aber nicht das erste Mal, das Aspekte eines anderen Romans in die Handlung integriert worden wären.

erstellt am 01.09.14 19:57
Wenn man das ganze zu einem Suko-Soloabenteuer umgeschrieben hätte (John macht ja eigentlich nichts erwähnenswertes außer den Dolch zu zerschießen), hätte ich das auch noch als besonderes Merkmal gesehen. So ergibt es für mich aber einfach keinen Sinn, warum gerade dieses Hörspiel. Und die faszinierende Pandora-Geschichte wird auf ein Hörspiel gekürzt.

erstellt am 01.09.14 20:34
Das stimmt. Da bin ich auch mal drauf gespannt. Zu Beginn haben Dennis Ehrhardt und Co ja mehr auf Atmosphäre gesetzt, aber gerade die letzten Hörspiele wirken teilweise doch sehr gehetzt mit unnötig detailliert geschilderten Action-Szenen.

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