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Thema: 381: Das Schwarze Kloster
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erstellt am 29.08.14 19:55
Noch niemand? Ich hadere seit Tagen mit mir, was ich dazu schreiben soll. Als Neuleser kann ich diese Hintergründe einfach schlecht einschätzen. :/




Selten gibt es mal einen Roman, bei dem ich mir unschlüssig bin, wie ich ihn bewerten soll. Gut und unterhaltsam auf jeden Fall. Andererseits hatte ich sowas vom Autorenteam auch erwartet. Für Leute die von Anfang an dabei sind gibt es viele alte Bekannte. Für mich gibt es Argatha, ich habe die Beschreibungen der verschneiten Gegend hoch oben im Gebirge lieb gewonnen.

Vielleicht habe ich zu viel von der Auflösung erwartet und vielleicht haben mich die vielen Zeitsprünge durch die Maddrax-Geschichte irritiert. Richtig geflasht hat mich die Geschichte der Philosophen nicht, aber meine Ansprüche erfüllt hat sie.


Teil 2 spielt dann wohl eher in der Gegenwart, da werde ich eher was zu schreiben haben.

erstellt am 06.09.14 15:40
MX 381: Das Schwarze Kloster

Autor: Christian Schwarz

Titelbildzeichner: Néstor Taylor

Titelbild: http://www.luebbe.de/Digital/SF-Fantasy/Details/Id/978-3-732...

Vorschau:
Juefaan ist jetzt ganz dicht dran am Feind! Er hat dessen Hauptquartier, das „Schwarze Kloster“, in einem Tal des Himalaya ausfindig gemacht – wo ihn eine Überraschung erwartet.
Doch wer sind die Schwarzen Philosophen, die er jagt und von denen er sich Heilung für seine Freundin Jaira erhofft, überhaupt? Wie ist ihre Historie, was sind ihre Ziele, wer ist ihr geheimnisvoller Anführer, der „Schwarze Mond“?
Fragen, die ein aufregender Zweiteiler beantwortet!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.09.14 00:27
Na dann will ich mich mal nicht lumpen lassen und auch meinen Senf dazugeben.

Nach den - mehr oder weniger - enttäuschenden Romanen der letzten Zeit, war dieser, und ich bin gerade schon an der Fortsetzung, die bisher auch nicht schlecht ist, ein wahrer Genuß!
Alleine schon die Erklärung der Schwarzen Philosophie, ganz am Anfang, war eindeutig ein erstes Highlight in diesem Roman; mir war schon lange klar, daß hinter der dauerlächelnden Fassade des Buddhismus ein Haken sein muß, und Christian hat dies sehr logisch und kurz und bündig auf dem Punkt gebracht. Andererseits sieht man, als Zamorraleser auch hier den Grund, warum Vassago nach Erlösung strebt, denn das hier ein verstecktes Crossover stattfindet fällt einem gleich auf.

Ein Gott ist glücklich, und warum soll er diesen Zustand missen, wenn er in's Nichts eingeht; für einen Dämon hingegen kann das Eingehen in's Nichts die erhoffte Erlösung sein von seinen Qualen.

Ansonsten hat sich das bewahrheitet, was man sich von Anfang an denken konnte, daß das Interesse der Philosophen an den Artefakten nur dazu dient ihre Erzfeinde in Agartha zu besiegen.

Einzig der typische Hang von Christian sinnbefreite Sexszenen, diesmal war es zum Glück nur eine, störte wieder einmal; er kann es halt nicht lassen, der Gute.

Insgesamt gut geschrieben, unterhaltsam und bildend zugleich-ich bin's zufrieden!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 08:12 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.09.14 15:59
Ein recht guter Roman, aber wirklich näher gebracht hat er einem die SP auch nicht.

Okay, die finden halt das zuviel Demut eine Wiedergeburt verhindert - aber gerade das wollen sie... wiedergeboren werden. Aber muss man deswegen derart austicken? Irgendwie hatte ich mir da mehr erhofft. Zumal mir die Charaktere kollektiv egal waren. Und das finde ich doch schade, da ich auch mit den Bösen mitfiebern möchte. So jemanden wie Smythe, Crow oder Grao.

Gut geschrieben war der Roman, ohne Zweifel. Nur inhaltlich etwas "dünn", wenn man bedenkt dass wir hier die Geschichte der SP haben. Der Funke sprang einfach nicht über und hat sie SP sogar irgendwie abgewertet. Von vorher spannenden Gegenspielern zu 08/15 Spinnern.

Dafür war es toll endlich wieder etwas von Kaiser und Victorius zu hören.

erstellt am 08.09.14 16:35
Dann schau dir doch mal die verfaulte argathische Gesellschaft mal an, Lox, dann weißt Du warum Leute wie Öser ausrasten und so viele Anhänger um sich scharen können.

erstellt am 08.09.14 17:22
Klar, das ist mir schon auch klar - aber dennoch finde ich die Methoden der SP sehr fragwürdig und vor allem hat mir der Roman die SP nicht "näher" gebracht.

Es fehlt da irgendwie das gewisse Etwas.

erstellt am 08.09.14 17:30
Loxagon schrieb:
Klar, das ist mir schon auch klar - aber dennoch finde ich die Methoden der SP sehr fragwürdig und vor allem hat mir der Roman die SP nicht "näher" gebracht.

Es fehlt da irgendwie das gewisse Etwas.


Was heißt für Dich näherbringen konkret?

Und was die Methoden der SP angeht; nun sie sind logisch und konsequent nach deren Auffassung wie man in's Nirwana gelangt.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:35 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.09.14 09:02
Ich verstehe Lox schon, mir hat auch der zündende Funke gefehlt. Keine Ahnung woran es liegt. Insgesamt sind die SP auch Klischeebösewichte, nur ihre Gründe sind etwas ausgefallener. Wenn sie sich jetzt in den Kopf gesetzt hätten "wir gehen heimlich vor, zerstören in Argartha keine Gebäude und töten nur wen wir müssen, denn das ist unsere Heimat und die Bürger der Stadt sind nur in die Irre geführt worden" hätte das wieder was gehabt. So ist es das übliche "Alles plattwalzen".


edit: Naja, sie müssen halt so böse wie möglich sein. Und das ist der Haken.


Der Vergleich mit Vassago trifft gut den Denkfehler der SP. Der Gott hat seinen inneren Frieden gefunden und geht daher wie von selbst ins Nirvana ein. Er kämpft nicht darum, ihm ist es egal. Er wäre auch so mit sich im Reinen, wenn er wüsste, dass er nie ins Nirvana darf.

Der Dämon will natürlich ins Nirvana und würde alles dafür tun. Das ist aber der falsche weg, nur um des Zieles Willen gewisse Dinge zu tun. Du sollst diese Dinge tun, einfach weil du es möchtest und es deiner Seele gut tut. Vassago war auch nur so hilfsbereit, um sein Punktekonto zu füllen und nicht weil er wirklich ein guter Dämon ist. Jetzt hat er einen anderen (bisher unbekannten) Weg zur Erlösung gefunden. Er muss nicht mehr lieb sein und ist es daher auch nicht. Bei PZ macht das Sinn, für einen SP auf dem Weg zur Ereuchtung eher weniger....aber das wird jetzt zu tiefgreifend für ein Unterhaltungsforum.



(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 09:08 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.09.14 19:06
Fands schade, daß Pilatre scheinbar kein bisschen gereift ist in all der Zeit!

War auch unrealistisch wie sehr die SP hinter den Bauplänen der Städte her waren. Ich mein, das hat sich einer aus dem 18. Jahrhundert ausgedacht und mit primitivsten Mitteln gebaut. Agarther sollten sowas doch auch von alleine bauen können, wenn man ihnen erstmal die Idee gibt!

Und die SP sind also wieder nur ein paar religiöse Fanatiker mit dem Wunsch nach Rache, schade

erstellt am 10.09.14 14:00
Ich bin jetzt auch mit dem ersten Teil fertig.
Erstmal an MM gewandt:
Ja ich freu mich das Nadd und Haruun; Juefaan gefolgt sind.
Tja, meine Streiterlösung wars dann wohl doch nicht.
Das ist ja nicht schlimm und freu mich eigendlich über Auflösungen anderer Art. Der Roman war toll geschrieben, keine Frage, aber auch ich hatte irgendwie......etwas......erwartet.
Der schwarze Mond ist bis jetzt leider nur der Geist eines alten Mannes mit fanatischen Ansichten.

Naja, jetzt lese ich mal den zweiten Teil.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:01 Uhr bearbeitet)

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