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Thema: 383: Der Mann, der nicht sterben konnte
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erstellt am 25.09.14 12:45
Wolf schrieb: Die Kurzgeschichte an sich ist aber originell und gut gestrickt - lasst sie beim Lesen nicht aus!
Falls jemand Lust dazu hat - die Neueren kennen das alte Ding ja wohl nicht - das ist meine Variante der Story:

http://www.bastei.de/forum/popups/printposting.html?bwpostin...
http://www.bastei.de/forum/popups/printposting.html?bwpostin...
http://www.bastei.de/forum/popups/printposting.html?bwpostin...

Bitte nach der Geschichte von Carlos lesen!

Für diese und mehr alte Geschichten:
http://www.bastei.de/forum/thread.html?bwthreadid=91

Wolf schrieb: Vorab sei bemerkt, dass der Fehlerteufel meinen Lesefluss erheblich störte...:
Schon den ersten Satz ziert: ...saß vor der von Moos und Unkraut überwucherten Ruinen.
Sehr schön waren die "Beehrungsstäbe" gleich danach. Sieht ein bisschen aus, als hätte da ein Programm nix mit "Bewehrung" anfangen können...

http://de.wikipedia.org/wiki/Bewehrung



(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:55 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.09.14 17:38
Toller Roman.

Und ich wette, der Professor ist immer noch ziemlich lebendig. Nun ja, so lebendig er halt in seinem Zustand sein kann.

erstellt am 25.09.14 19:48
Die Artefakte werden immer seltsamer. Samugaar hat sie damals mit sich nehmen wollen, um die Erde zu erobern und ihm das Leben leichter zu machen. Jetzt sind wir schon soweit, dass ein Artefakt Insekten auf die Größe einer Kuh wachsen lässt. Warum sollte man sowas brauchen? Dieses Artefaktsammeln ist wirklich in den Hintergrund gerückt, zur Routine geworden. Schade, immerhin war es der Aufhänger des neuen Zyklus.

Dafür ist jetzt Klischeebösewicht Smythe hinter den Helden her. Er hat am Anfang die Chance, Matt sicher und schnell zu töten und unentdeckt von hinten zu erschießen. Will er aber nicht, er will ihn leiden sehen. Natürlich geht das schief und Matt haut vom Blitzstab getroffen mit einfallsreicher Amnesie ab. Smythe ihm hinterher, während Aruula gelähmt am Boden liegt. Ja, wenn er ihn leiden sehen will, warum tötet er dann nicht seine große Barbarenliebe? Nein, er düst in seinem Rachedurst Matt hinterher und Aruula bleibt allein zurück. Vielleicht war Smythe früher anders, ich kann ihm nichts abgewinnen. Ein besonderes Bösewicht ist er momentan nicht.

Der Hauptheld ist also von einer Amnesie betroffen, weil ihn der Blitzstab erwischt hat. Später soll sich herausstellen, dass Smythe ihm damit das Leben gerettet hat. Die Schwarzen Philisophen haben ihm nämlich einen Chip implantiert, der ihn irgendwann umgebracht hätte. Durch den Elektroschlag zickt dieser herum und wird wenig später von einem Indianerstamm, welcher Matt aufgreift, entdeckt. Jetzt weiß Matt dass er schnellstmöglich etwas unternehmen muss. Gut gemacht, Smythe.

Der Fokus dieser Geschichte ist Smythe. Wenn man mit dem nichts anfangen kann, kann auch die Geschichte nicht begeistern. Jetzt wurde der nächste Gegner einem unsicheren Tod überlassen, von einer Gerölllawine bedeckt und vermutlich tot. Wenn man einen Gegner schon klischeehaft darstellt, dann bitte auch ein klischeehafter Pseudotod, war wohl die Devise.

erstellt am 25.09.14 20:41
Smythe hatte seine guten und seine schlechten Zeiten.

Am Anfang war er irgendwie ein letztlich zum Running Gag mutierter Irrer, nix wirklich Tolles, eher: Ach, da ist der ja wieder... :))

Gut war er - wie eigentlich alles in der Serie ^^ - in der Kratersee-Expedition und dann bei den Daa'muren, weil er da mit seiner ganz eigenen Disposition zum Tragen kam.

Dann sollte er ja lange "endgültig tot" sein - aber jetzt gibt's ja diese Dimension... Wie "schön": jeder kann jederzeit wiederkommen, irgendwie...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:42 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.09.14 22:40
Ich liiiiiiebe diesen Roman von Anfang bis Ende!

Sascha Vennemann widmet den ganzen Band den beiden Feinden Matt und Jacob. Wie einst ist er völlig fixiert auf Matt und jagt ihm nach.
Jacob bemerkt, das der ständige, programmierte Befehl der Philosophen in genauso zu beinträchtigen scheint, wie einst die Schilddrüsenüberfunktion seines biologischen Körpers.

Das er Aruula nicht tötet Gleichgewicht, liegt an seiner krankhaften Fixierung auf Matthew Drax. Hat man doch gemerkt wie schnell er sie vorher schon ausblendet als er Matt sieht.
Für Smythe ist Maddrax das einzige was ihn von der Weltherrschaft abhält, eben weil beide sich immer wieder über den Weg gelaufen waren. Anfangs war ihm Matt sogar eher egal aber immer wenn er irgendwo einen Erfolg erzielte, kam ihm Matt -aus seiner Sicht- dazwichen. Und ich glaube dieser tiefgehende Konflikt der Beiden, hätte Sascha noch etwas mehr für Neueinsteiger im Roman, unterbringen sollen. Aufjedenfall hatte ich meine Dosis Smythe und warte geduldig auf seine Rückkehr. Der lebt noch. Das ist wie ne Superkraft von ihm.

Echter Matt? Roboter Matt?? Klon Matt???
Ich habe mir seinen ständigen Schlaf so erklärt das Matt als Roboter der SP sich durch bewegung aufläd, was er in Proto ja nicht ständig hatte und das knirschen im Nacken hatte ich für den beschädigten Kristall gehalten der in Band 380 erwähnt wurde.
Zumindeste dachte ich bis zu Matt´s Untersuchung:
"Aha. Ok. Ein Roboter"
Der Röntgenscan ergab aber das es menschliches Gewebe gab, sonst hätten die Indianer ganz erstaunt gekuckt.
"Aha!", dachte ich, "Doch ein Klon."
Aber da ist ja noch der kaputte Chip im Nacken. Den hätten sie nicht nachbauen können...............also doch der echte Matt?........ ausser sie haben ihn aus dem echten Matt entfernt und fehlerhaft in den Klon eingesetzt. Die Bilder die Matt wieder einfallen, wo ihn orange Kuttenträgern überwältigen, könnte ein Hinweis sein.

Der gemischte Indianerstamm unter der Führung eines Ex-Technos war mir gleich sympatisch. Ein Ort an dem man sich Zuhause fühlen könnte als Mensch der Gegenwart. Hat mir gut gefallen.

Lachen musste ich an der stelle als Jacob vom Stromschlag erstarrt durch die Äste fällt. Die Szene in der er wankend auf einem Ast gestoppt wird und er versucht mit steifen Finger einen Ast zu greifen, und dann dabei nach vorne fällt. Diese stelle lief wie eine Szene im Fernsehen vor meinen Auge ab. Sehe bestimmt ulkig aus in einem Film.
War bestimmt Sascha´s Absicht, der kleine Gag.
Er hätte ihn ja auch einfach fallen lassen können.

Der nächste Band wird anscheinend die Antwort liefern auf die ich warte. Zumindest zeigt es das Cover.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:49 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.10.14 03:29
Vikki schrieb:
Ich habe mir seinen ständigen Schlaf so erklärt das Matt als Roboter der SP sich durch bewegung aufläd


Nein, nein und nochmal nein!
Ich wollte das ja schon fast ignorieren, zumal später geschrieben wird, daß Smythe mit Trilithium läuft. Aber wenn sowas jetzt noch weiter erzählt wird:

Bei MX nimmt man es ja selten genau mit der Physik, aber würde er sich durch seine Bewegung selber aufladen, wäre er ein Perpetuum Mobile ...

Ansonsten ist mein Kritikpunkt an diesem locker-flockigen Roman auch die Sache mit Aruula.
Zum einen der dämliche Kriegsschrei, zum anderen daß Smythe sie völlig ignoriert. Entweder Drax' Barbarenschlampe kaltmachen oder sie aus Druckmittel mitnehmen, aber einfach liegen lassen? Nope. Programmierung und Fixierung hin oder her!

erstellt am 14.08.15 10:08
Danke Sascha.
Der Roman hat mich mehr als gut unterhalten :-)

erstellt am 14.08.15 19:42
Vikki schrieb:
Ich liiiiiiebe diesen Roman von Anfang bis Ende!

würd ich auch gern. war glaub ich der letzte MX wo ich gelesen hab, war aber das mit dem so dummen kampfschrei von Aruula, sich von hinten anschleichen und dann nen kampfschrei von sich geben, überraschungsmoment wieder dahin, so was dummes. und da hab ich die hoffnung aufgegeben. ich hab mir gedacht Aruula bleibt ewig die dumme barbarin mit dem schwert und der blöden rückenkralle, sowas macht mir dann echt keinen spass . vielleicht hat sich ja jetzt was geändert, ich glaub sie hat das schwert nicht mehr, das ist schon mal was, ich wart mal ab, aber ich glaub, das war der punkt, wo ich aufgehört hab MX zu lesen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:45 Uhr bearbeitet)

erstellt am 07.11.16 11:07
Zuerst will ich mal anmerken, daß ich auf der Leserseite meinen Leserbrief endeckt habe. Danke für das Abdrucken.
Ich hänge immer noch sehr zurück. Da geht es Matt wohl gar nicht gut. Sein Gedächtnis ist auch futsch. Da ist er auf die Hilfe der Kiowas angewiesen. Da hat ihn Smyth aber auch schon gefunden. Laß den doch auch wieder verrecken und das für immer und ewig. Ich hasse diese Figur.Bin etwa auf der Hälfte und melde mich wieder, wenn ich durchgelesen habe.Bis jetzt las sich das Ganze ziemlich flüssig.

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