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Thema: 1889 Das Zombie-Gericht
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Antworten zu diesem Thema: 17

 
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erstellt am 21.09.14 22:04
Gar nicht schlecht:

http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=6908

Hätte man aber mehr draus machen können. Wenigstens einen Zweiteiler.

erstellt am 22.09.14 00:26
das freut mich sehr, das dieser band kein Reinfall zu sein scheint. Allerdings ist die Handlung um Rasputin und Chandra inzwischen auch schon ziemlich lang und sollte vielleicht mal auf einen Höhepunkt zusteuern. Auch wenn Dark die Handlung noch Spaß macht, irgendwann wird es so öde wie bei Matthias, justine, assunga etc. Dann lieber ein halbwegs gutes Ende

erstellt am 22.09.14 09:54
Eben das hätte dieser Roman werden können, wenn er als Zweiteiler konzipiert worden wäre. Rasputin will einen Schlussstrich machen und über seine Gegner Gericht halten. John und Karina können entkommen, müssen aber erst einmal aus dem Kloster raus und gegen Zombies und Menschen kämpfen, wobei zwischen denen auch die blutleeren Zombies sind, die eben nicht von Menschen auf den ersten Blick zu unterscheiden sind. Sie treffen auf Chandra und scheinen erneut auf verlorenem Posten zu stehen. Derweil versucht Glenda sich und Suko zu John zu teleportieren, merkt aber wie schwer ihr das fällt. John und Karina wurden währenddessen von Chandra und ihren Zombies erneut überwältigt und einer ihrer menschlichen Helfer nimmt John sogar das Kreuz ab und bringt es aus dem Raum. Bevor Chandra John töten kann, werden sie durch eine Erscheinung irritiert. Es sind Glenda und Suko, die sich in dem Gewölbe zu materialisieren versuchen. Doch es gelingt nur kurz. Suko kommt sich vor wie in einer Blase, die aber nur eine kleine Öffnung in die Realität frei lässt. Suko erkennt blitzschnell die Lage und wirft John seine Waffen (Beretta und Dämonenpeitsche) zu. Dann werden er und Glenda wieder nach London zurückgeworfen. Dort erkennt Glenda, dass ihr Körper das Serum abgebaut und dessen Wirkung endgültig verflogen ist. John hat sich die Dämonenpeitsche geschnappt und übergibt Karina die Beretta, mit der sie die Zombies vernichtet. John kann die konsternierte Chandra mit der Dämonenpeitsche attackieren, die von der Waffe nicht getötet wird, aber ihre unverwundbarkeit einbüßt. Sie flieht und Karina nimmt die Verfolgung auf, während sich John um die letzte zombies kümmert. Zwei menschliche Helfer erscheinen, die von John überwältigt werden. Einer händigt John sein Kreuz aus und zeigt ihm den Weg zu Rasputin. Der arbeitet in seinem Labor an neuen Untoten, aber erst nicht allein. Zuerst erkennt John den zweiten Typen nicht, doch dann sieht er, dass es sich um Marvin Mondo handelt. Der wurde vom Spuk vor den Lavamassen Asmodinas gerettet. Hat sich aber im Hintergrund gehalten und musste seine schweren Verletzungen kurieren. Erst vor einigen Jahren hat er als Frank N. Stone seine Experimente wieder aufgenommen, ehe er sich Rasputin anschloss. Der reagiert voller Hass, als er John sieht und schießt auf den Geisterjäger, trifft aber dessen Geisel. John schlägt Mondo nieder. Rasputin versucht zu fliehen und es kommt zum Kampf. Der Geisterjäger berührt Rasputin mit dem Kreuz, was ihn irritiert aber nicht ernsthaft schadet, denn auch Rasputin ist ein Mensch-Dämon. Im Kampf stürzt Rasputin in eine Wanne voller Säure, die er zum Auflösen von schlechtem Zombie-Material nutzt. Karina hat Chandra auf das Dach des Klosters verfolgt, wo diese mit einem Hubschrauber fliehen will. Karina springt in die Maschine, die gerade abheben will. Es kommt zum Kampf, bei dem Chandra aus der offenen Luke fällt und von einem Fahnenmast aufgespießt wird. Karina zwingt den Piloten wieder zu landen und sammelt John ein. Mr. Mondo hat sich während des Kampfes mit Rasputin aus dem Staub gemacht. Die Loge Rasputins ist zerschlagen, doch John hat einen neuen/alten Gegner.

erstellt am 22.09.14 10:25


Das hätte wohl Darks Verstand gesprengt.

(Hört sich außerdem mehr nach nem Dreiteiler an;D)

erstellt am 23.09.14 15:36
Hat Florian hier einen kompletten Roman geschrieben ???

erstellt am 23.09.14 21:08
Endlich lernte ich Rasputin kennen. Den Langlesern ist er ja schon bekannt. Gut das man nochmal kurz erfährt was R damals wiederfahren ist und seine Beschreibung lässt ihn sehr düster wirken. Viel hat er nicht gesagt und er war schnell wieder verschwunden.
Rasputins Plan hatte nichts von einen genialen Strategen sondern eher der eines typischen 08/15 Erzfeindes.

Eigendlich mag ich Zombiegeschichten, ob sie langsam torkeln; modern drauflosstürmen; alles ok. Das sie aber Auto fahren und sonst selbstständig......naja, denken halt, damit habe ich so meine Probleme.
Ich kann dabei nicht an gruselige Gestalten denken sondern suchte ständig nach dem englischen schwarzen Humor hinter den "Einsteinzombies".........................und demnächst besuchen auch noch zwei Zombies ein Seniorenheim..........................ojeoje.

Wenn ich das versuche mal zu übersehen war dieser Band unterhaltsam und hat mir mal keine Logikkopfschmerzen verursacht.
Die Flucht aus dem Kloster hatte was James-Bondhaftes und das fand ich spannend erzählt. An dem Storybogen bleib ich mal weiterhin dran.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 26.09.14 16:56
Mhh....ich habe echt nichts gegen Jason und gehe ohne Vorurteile an jeden einzelnen seiner Romane ran, um mich positiv überraschen zu lassen. Aber ich fand die Geschichte schlimm, da hat mir der Templer-Roman von letzter Woche ja besser gefallen.


So ein Zombiegericht ist schon was leckeres. Die Zutaten stimmen, aber wie gewohnt nimmt Jason es mit dem Würzen nicht ganz so genau. Wenn das Essen versalzen ist kann es noch so gut gekocht sein, es schmeckt einfach nicht mehr.

Es sind wie im letzten Roman die gleichen Storybausteine. John und Karina werden nur betäubt statt getötet und erwachen in einem finsteren Kellerverließ. Der Geisterjäger wurde nachts in London entführt und es gibt keine Spur von ihm. Nun ist London eine Stadt mit einem der dichtesten Überwachungsnetze der Welt, warum versucht man gar nicht erst seinen Weg zu rekonstruieren und seinen ungefähren Entführungsort zu bestimmen? Und dann ist sein Handy tot, wobei ich bei Jason bezweifle, dass er weiß, was das bedeutet. Suko meint, er würde nicht rangehen. Nirgends wird erwähnt, dass die Entführer das Mobiltelefon zerstören. Also müsste man es orten können.

Egal, John wurde von Rasputin entführt und ist mit Karina auf sich allein gestellt. Und obwohl der Geisterjäger menschliche Bewacher hat und Rasputin seinen Feind kennt wird ihm das Kreuz nicht abgenommen. Dieser Bissen war wirklich unschön. Zwar verzichtet Dark darauf, dass sein Held die Formel ruft, aber es geht hier ums Prinzip der Glaubwürdigkeit.

Der Mittelpunkt der Geschichte ist die Gerichtsverhandlung und hier ist dem Autor wohl der Deckel beim Salzen abgefallen. Der Prozess ist Geschmackssache. Ich persönlich fand ihn viel zu kurz. Die Beschuldigten werden vorgeladen, Rasputin als Richter hat einen kurzen Dialog. Dann schreien die Zombies ihr „Schuldig!“ und sollen direkt das Todesurteil vollstrecken. Eine hämische genaue Aufzählung von Johns „Vergehen“ und die Herabwürdigung einer Verteidigungsrede wäre wünschenswert gewesen. Karina kann sich die MP von einem der menschlichen Aufpasser krallen und die Zombiehorde mit normalen Bleikugeln niedermähen. Die bleiben liegen, statt sich direkt wieder zu erheben. Angeblich weil sie nun ohne Befehl dastehen und ratlos sind. Unsinn! Rasputin hat ihnen befohlen, die beiden Menschen umzubringen. Nur weil die Russin ihnen einige ungefährliche Garben in die Körper jagt unterbricht das die Anweisung ja nicht. John könnte jetzt die Kreuzformel sprechen, um alle passiven Zombies auf einmal zu vernichten. Er kommt aber gar nicht auf die Idee. Mit einer Aufpassergeißel fliehen die Helden in die Garage, wo zwei Geländewagen und ein langsamerer Lastwagen stehen. Ratet mal, was sie für ihre Flucht für ein Gefährt wählen.

An dieser Stelle würde man das Besteck gern beiseite legen und dem geschundenen Magen ein wenig Ruhe gönnen. Aber es ist ja unhöflich, nicht aufzuessen. Also würgt man den Rest herunter und denkt an was Schönes. Natürlich holen die Zombies mit den Geländewagen den Lastwagen ein. Es folgt das bewährte Zielschießen ohne Verletzungen davonzutragen, weiter geht es nun endlich in einem der Geländewagen. Der wird dann von einem Helikopter verfolgt. John und Karina tricksen den Piloten aus, und haben am Schluss ein fliegendes Vehikel, um ganz schnell aus Russland zu entkommen.

Tolle Show. Die Idee um das Zombiegericht unter Rasputin als Richter war gut. Die Verhandlung war aber viel zu schnell vorbei und die Geschichte an sich ärgerlich. Man sollte aber auch wissen, was einen bei Jason erwartet. Hofentlich reichen jetzt 2 Wochen Gastromane, um meinen Magen wieder zu besänftigen, bevor ich erneut bei Herrn Rellergerd zu Gast bin. Ich freu' mich jetzt schon.

erstellt am 26.09.14 20:48
Das Gleichgewicht schrieb:
Es sind wie im letzten Roman die gleichen Storybausteine. John und Karina werden nur betäubt statt getötet und erwachen in einem finsteren Kellerverließ. Der Geisterjäger wurde nachts in London entführt und es gibt keine Spur von ihm. Nun ist London eine Stadt mit einem der dichtesten Überwachungsnetze der Welt, warum versucht man gar nicht erst seinen Weg zu rekonstruieren und seinen ungefähren Entführungsort zu bestimmen? Und dann ist sein Handy tot, wobei ich bei Jason bezweifle, dass er weiß, was das bedeutet. Suko meint, er würde nicht rangehen. Nirgends wird erwähnt, dass die Entführer das Mobiltelefon zerstören. Also müsste man es orten können.
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Tolle Show. Die Idee um das Zombiegericht unter Rasputin als Richter war gut. Die Verhandlung war aber viel zu schnell vorbei und die Geschichte an sich ärgerlich. Man sollte aber auch wissen, was einen bei Jason erwartet. Hofentlich reichen jetzt 2 Wochen Gastromane, um meinen Magen wieder zu besänftigen, bevor ich erneut bei Herrn Rellergerd zu Gast bin. Ich freu' mich jetzt schon.


Du Lausbub. An die London und Handy-Logik habe ich garnicht mehr gedacht. Da ich sowas oder schlechter leider auch schon von JD erwarte, ist mein Magen abgehärtet.

erstellt am 27.09.14 21:01
Nun ja, ging so, nicht?

Ich mag die Rasputin-Geschichten nicht sonderlich. Zu viel Geschieße, zu viel James Bond, Gangster und blöde Schießbuden-Zombies. Wer drauf steht, bekommt hier das typische Programm. Ein Mini-Auftritt Rasputins und keine Chandra, die JD aber zumindest nicht vergessen hat, denn sie wurde erwähnt.

Gruselig ist da natürlich nix, vielleicht kurz zu Beginn, wenn John im nächtlichen London auf seine Verfolger trifft. Der Mittelteil im Kloster ist mir sehr gedehnt vorgekommen, da wird jeder Lichtstrahl, jede Bewegung, jeder Gedanke langwierig beschrieben. Manchmal sind mir fast die Augen zugefallen, dann hab ich sowas wie "Zombie-Gesicht" anstelle von "Zombie-Gericht" gelesen.

Die Flucht im letzten Romandrittel war dann das beste, unterhaltsam und auch etwas ulkig, aber Spannung konnte da nun keine aufkommen. Soll wohl auch nicht, hauptsache Rasputin hat seine Zombie-Schöpfungen schön grün gemacht, gefährlich müssen sie da nicht auch noch sein, gell?

Ich finde, es ist ein Roman, bei dem sich JD mehr Mühe gegeben hat als bei dem letzten, furchtbaren Atlantis-Abenteuer. Überraschungen gab es zwar keine, aber sonst ging's so, nicht?

3/5 Kreuzen

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:18 Uhr bearbeitet)

erstellt am 27.09.14 21:31
Das Gleichgewicht schrieb:
fliehen die Helden in die Garage, wo zwei Geländewagen und ein langsamerer Lastwagen stehen. Ratet mal, was sie für ihre Flucht für ein Gefährt wählen.


Jawoll,

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