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Thema: 1892 Im Fangnetz der Hölle
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erstellt am 14.10.14 22:26
Ich muss gestehen, seit die Gastautoren im festen Rhythmus mit von der Partie sind, freue ich mich wieder darauf zwischendurch eine Geschichte von Jason Dark zu lesen. Seine Darstellung des Serienhelden ist einfach vertrauter, egal wie gut die Neuen sind. Daher bin ich auch mit der vorliegenden Geschichte durchaus zufrieden gewesen:

http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=6928

3 von 5 Kreuzen

erstellt am 15.10.14 00:45
Ich kann mich Florian nur anschließen in seiner Bewertung und Meinung, auch mir hat der Roman gut gefallen.

erstellt am 15.10.14 10:10
Ich hätte nichts dagegen wenn es nur noch wenige der KDF geben würde, diese verbliebenen dann aber bitte mehr sind als schlichtes Kanonenfutter, wie es im vorliegenden Band wieder der Fall war.

Wenn man ihre Herkunft und Geschichte bedenkt könnten sie fast einen Status wie die großen Alten erreichen (also die schwachen, verkrüppelten darkischen Großen Alten, nicht die ECHTEN) nur dafür müsste man sie richtig einsetzten!

erstellt am 15.10.14 18:38
Also irgendwie habe ich eine andere Geschichte gelesen als ihr.

Was für ein langweiliger überflüssiger Roman. Dazu eine reine Einzelgeschichte, die können die Gastautoren einfach besser. Der Gegenspieler ist eine austauschbare Kreatur der Finsternis, es hätte genau so gut ein Vampir oder Ghoul sein können. Es ist Schade, als was die einst so mysteriösen und mächtigen Wesen nun verheizt werden. Ich habe extra nochmal im Sinclairlexikon nachgeschaut, sie sind immun gegen Silberkugeln, das macht sie zu etwas besonderem. Leider wird der Gegner hier ausgerechnet mit einigen Silberkugeln erschossen. Wie gesagt, da hätte es genau so gut eine niedere Höllengestalt sein können. Bei einem Gastautor hätte man wieder angemerkt, dass er sich nicht genug mit der Serie beschäftigt hat. Aber wieder einmal ist es der Hauptautor, der seine selbst aufgestellten Regeln vergessen hat.

Trotzdem hätte man daraus noch einen soliden Fall der Woche machen können. Mir war die Geschichte aber zu inkonsequent und vor allem viel zu dialoglastig. Da wird geredet, dass es kaum noch Action gibt. Vor allem Ellen Hunnicat nervt, die wirklich jedem Sex anbietet, mit dem sie spricht. Was will uns Jason damit sagen? Warum muss die Dame dauernd in irgendwelchen Szenen nackt oder halbnackt herumlaufen und Jason beschreibt es sehr detailliert. Ich will keinen Softporno mit Altherrenfantasien lesen.

Am Anfang konnte man noch den Eindruck gewinnen, dass Ellen die Böse ist und ihr Mann hinter ihrem Rücken Bill alarmiert hat, um ihm das Monster zu zeigen. Nun ist er also der Bösewicht und seine Frau nur eine Mittäterin. Marc Hunnigan ist also eine Kreatur der Finsternis und braucht Opfer für Asmodis. Warum Bill dann nicht direkt im Wald opfern, sondern ihn mit einer Warnung vor sich selbst wieder nach London schicken? Damit er den Geisterjäger benachrichtigen kann, ist klar. Aber als Autor sollte man Stilmittel kennen, das geschichtlich zu verpacken und nicht so einfallslos. Später fährt John zu den Hunnigans und Johnny schleicht sich aus dem Haus, um ebenfalls dorthin zu gelangen. Eigentlich müsste John viel eher dort sein, aber huch, da liegen ausgerechnet Glasscherben auf der Straße und der Geisterjäger hat einen Platten. So ein Pech aber auch. Bis er ein alternatives Gefährt organisiert hat ist Johnny schon bei den Hunnigans angelangt und verhält sich wie ein Zwölfjähriger. Dauernd fehlen ihm im seitenlangen Dialog die Worte und dass mit dem Ehepaar was nicht stimmt begreift er auch erst zu spät, obwohl das offensichtlich ist. Wie alt ist der Junge? Doch bestimmt über 18 schon.

Es gibt noch kleinere Dinge, die mich am Roman stören, aber da muss ich mit Aufzählen gar nicht erst anfangen. Ich betone nochmal, dass ich an alle Romane unvoreingenommen herangehe. Ich bewerte Gastromane schlecht und Romane von Jason gut, wenn das denn mal der Fall sein sollte. Für mich war die Geschichte wirklich überflüssig und unwichtig. Macht keinen Spaß zu lesen, es wird sich nicht an Serienregeln gehalten und ist in keinster Weise wichtig für den Serienverlauf. Wieder eine verschwendete Woche, die man mit einem Gastroman hätte besser füllen können.

erstellt am 15.10.14 18:39
Hieß es nicht damals, es gäbe nur eine Handvoll KdF, die allesamt sehr gefährlich seien?

Scheinbar gibt's ehr einige hundert, und allesamt harmlos wie ein Zombie.

erstellt am 15.10.14 19:26
Man kann das Gemecker wirklich übertreiben, vor allem wenn man den Eindruck bekommt, dass man hier das Haar in der Suppe sucht.
Nur zwei Anmerkungen. Marc Hunnicat war gegen die Silberkugeln immun. Allerdings hat er vier Silberkugeln im Schädel eben nicht locker weggesteckt und benötigte Zeit, um sich zu regenerieren. Da war John eben mit seinem Kreuz schneller. Und ein gewöhnlicher Vampir oder Ghoul hätte eben nicht so einen guten Draht zu Asmodis gehabt, damit dieser ihm ein magisches Netz und dämonische Spinnen überlässt.

erstellt am 15.10.14 19:59
Früher brauchten KdF keine Zeit um sich von Silberkugeln zu erholen. Aber man muss ja schon froh sein, wenn JD nicht schreibt, dass man sie mit einer einzelnen Kugel besiegen kann.
Außerdem finde ich es schade, dass die KdF wieder einmal dem Teufel zugeschrieben werden und nicht Luzifer.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:02 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.10.14 12:16
Florian schrieb:
Man kann das Gemecker wirklich übertreiben, vor allem wenn man den Eindruck bekommt, dass man hier das Haar in der Suppe sucht.


Deshalb mein letzter Satz. Ich gehe an alle Romane gleich lang. Naja, einem Gastautor hätte ich noch Bonuspunkte für die Unerfahrenheit mit der Serie gegeben, die beim Hauptautor eher Minuspunkte sind. Bei Jason erwarte ich, dass es sitzt.


Marc Hunnicat war gegen die Silberkugeln immun. Allerdings hat er vier Silberkugeln im Schädel eben nicht locker weggesteckt und benötigte Zeit, um sich zu regenerieren.

Immun heißt aber, dass die Kugeln ihn nicht jucken. Eine Schrotlasung Silberkugeln hätte ihn vielleicht zurückgestoßen und eine Silberaxt hätte ihn köpfen können. Aber da liegt es nicht am Silber, sondern an der Waffe.


Und dann schreibst du in deiner Rezi noch, dass hier das Sinclairfeeling besser ist als bei den Gastautoren. Ich habe wirklich ungläubig geguckt. Vielleicht hatte ich auch einen schlechten Tag.

erstellt am 16.10.14 12:23
@Das Gleichgewicht
Also ich finde in meiner Rezi keinen einzigen Satz, in dem ich behaupte das Sinclair-Feeling sei besser, als bei den Gastautoren.
Nur bei der Einleitung zu diesem Thread schreibe ich, dass Darks Beschreibung des Serienhelden "vertrauter" ist. Das ist einfach Fakt und beinhaltet nicht einmal eine Wertung. Außerdem schreibe ich die Rezi unabhängig, lediglich auf den einzelnen Roman bezogen und auf die Serie als solches. Ich finde es falsch, jeden Roman immer direkt mit den anderen zu vergleichen. Der vorliegende ist nicht besser und schlechter als die Romane von Alfred Bekker oder Christian Schwarz, hat mir aber mehr Vergnügen bereitet als die Pestgasse. Sorry, ist eben so.

erstellt am 17.10.14 12:51
Ich habe den Roman jetzt auch durch und fand ihn besser als manch anderen Roman von JD. Wenn ich möchte finde ich bei jeden Roman etwas zum bemängeln,z.b.hat mir der Roman " Wie schmeckt das Blut der Vampire " überhaupt nicht gefallen weil auch dort einiges nicht so war wie man es gewohnt ist. Wenn man ohne zu große Erwartungen die Romane liest sind sie oft nicht so schlecht.Auch den Gastautoren sollte man etwas Zeit lassen sich bei Sinclair einzuarbeiten.Es wird sich bestimmt ein festes Autorenteam finden aber alles braucht seine Zeit.Und auch JD muß auch andere Ramane schreiben als nur über Rasputin , JC und Matthias.

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