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Thema: 1896: Mein Name auf der Totenuhr
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Antworten zu diesem Thema: 24

 
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erstellt am 11.11.14 19:19
Mein Name auf der Totenuhr
Geschrieben von Jason Dark

Der alte Uhrmacher Linus van Dyck wusste, dass er nicht mehr allein war. Nur sah er seinen Besucher nicht, er spürte ihn, und es war etwas Unheilvolles, Böses, Kaltes, das ihn streifte.
Van Dyck drehte sich um.
Der Schein der Lampe erreichte nur die vordere Hälfte des Zimmers, in der sich der Uhrmacher befand. Die hintere lag im Dunkeln, nur war das ein Dunkel, das dem Mann ganz und gar nicht gefiel. Er schaute trotzdem hinein. Denn von dort hatte ihn die Botschaft erreicht …


Super Roman der zeigt, daß der Meister es immer noch drauf hat mit der Action, wie in alten Zeiten!

erstellt am 11.11.14 19:26
Das Highlight findet sich auf Seite 45:

"Und dann begann für mich der Run des Jahres!"

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Der Geisterjäger auf der Flucht vor einer Herde besessener Schafe.


Mein Tip: Nicht allzu ernst nehmen.

erstellt am 11.11.14 20:11
Florian schrieb:
Das Highlight findet sich auf Seite 45:

"Und dann begann für mich der Run des Jahres!"

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Der Geisterjäger auf der Flucht vor einer Herde besessener Schafe.


Mein Tip: Nicht allzu ernst nehmen.



Jo, das war wirklich ein Highlight, wobei es noch mehr zu schmunzeln gibt im Roman.

erstellt am 11.11.14 20:28
Was mich allerdings gewundert hat:

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
John zögert das Kreuz gegen die Uhr zu zücken; erst nach mehrmaliger Aufforderung durch Sheila, drückt er es gegen die Uhr. Warum, das wird wohl das Geheimnis von JD bleiben


erstellt am 11.11.14 20:53
Jep, hat mich auch gewundert. Wobei er das Teil doch gegen alles hält und drückt was nicht bei drei auf den Bäumen ist ... äh ... bitte jetzt nicht falsch verstehen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:54 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.11.14 21:07
Florian schrieb:
Jep, hat mich auch gewundert. Wobei er das Teil doch gegen alles hält und drückt was nicht bei drei auf den Bäumen ist ... äh ... bitte jetzt nicht falsch verstehen.


Daraus schließe ich, du hast das Kreuz auch schon auf der Stirn gehabt.

erstellt am 12.11.14 18:25
Der Sinclairmonat fängt ja gut an. Im Gegensatz zur Geschichte. Der Altmeister der einfallslosen Einleitungen ist einfach unverkennbar. Bill und Sheila sind zufällig spontan bei einer Uhrenausstellung, wo zufällig auch die namensgebende Totenuhr zu sehen ist. Und zufällig hat Bill ein extremes Bauchgefühl, eine der Uhren genau unter die Lupe zu nehmen. Das muss doch nicht sein. Bill hätte auch einfach von einem alten Kollegen von der Uni, der seinen Journalistenjob gegen einen Uhrmacherjob getauscht hat, überredet worden können sein, die Austellung zu besuchen. Als Uhrmacher mit geschultem Auge hätte dieser die ungewöhnlichen Namensgravierungen natürlich schnell bemerkt und Bill darauf aufmerksam gemacht. Nur ein Beispiel, wie man das ganze normaler hätte verpacken können. Immerhin ist der Geisterjäger anfangs skeptisch, ob damit nicht einfach ein anderer John Sinclair gemeint ist und die Conollys unnötig die Pferde scheu machen. Dann trifft John auch direkt ins Schwarze. Der Teufel gibt ihm nur den Hinweis, dass Ray Cameron ihn hasst und vernichten will. Das könnte vom anonymen Vampirjäger irgendwo in China bis hin zu einem rebellierenden Dämon alles sein. Aber nein, der wird sicher ein hohes Tier in der Kirche sein und der Weißen Macht damit bekannt.

Erst einmal begonnen ist der Fall aber zufriedenstellend geschildert. Ein normaler Fall der Woche, der bei Dark leider zur Seltenheit geworden ist. Es gibt Opfer und unterhaltsame Szenen. Eine besessene Schafherde mag lächerlich erscheinen, aber das ist durchaus eine Bedrohung. Ob man im echten Leben auch einfach so mit Druck losfahren kann, wenn sich eine Schafherde dicht an dicht um den Wagen gedrängt hat?

Minuspunkte gibt es für Asmodis. Pluspunkte schon gar nicht, da muss der Höllenfürst mehr eingebunden sein, als durch seine Stimme. Hätte auch Baphomet oder der Spuk sein können. Außerdem spricht Asmodis wieder wie ein normaler Mensch und nicht wie der Höllenfürst. Ein „Klar“, zusammen mit lockeren Sprüchen passt einfach nicht. Das machen die Gastautoren später hoffentlich besser. Und warum gibt der Teufel sein besessenes Werkzeug am Ende einfach auf und erspart John damit ein packendes Finale? Er hätte John zumindest moralisch getroffen, wenn er das junge Mädel erschießen oder mit dem Kreuz erlösen hätte müssen. Bestenfalls wäre es ihr gelungen, den Sohn des Lichts zu töten.

Trotzdem ein guter Roman. Sehr knapp, eigentlich nur Mittelmaß. Aber für dark'sche Verhältnisse eine Verbesserung.

erstellt am 12.11.14 21:32
Jason Dark hat wohl den Film "Black Sheep" gesehen, eine Horror Komödie über ZOMBIE SCHAFE

erstellt am 12.11.14 22:25
Schäfer und ihre Herde waren ja schon immer ein beliebtes Ziel bei Jason Dark. Gehört einfach mit zu den Stereotypen der Serie.
Das einzige was mich an dem Roman wirklich gestört hat, ist dass der ganze Mummenschanz mit der Uhr für die Katz war. Ray Cameron hätte eigentlich von sich aus Hilfe bei der Weißen Macht suchen können und die hätte wiederum John Sinclair informiert. Fertig.
Aber so. Noch nicht einmal ein Hinweis auf "Die Teufelsuhr" und "Satans Knochenuhr", dabei hat bei letzterer auch Sheila eine wichtige Rolle gespielt.

erstellt am 12.11.14 22:45
Hmmm. Asmodis...ja, der war vor so zwei Jahrzehnten mal ne große Nummer im Dämonenreich, viel geblieben ist davon nicht mehr und solche lächerlichen Auftritte wie im vorliegenden Roman ziehen seinen Ruf nur noch mehr runter.

Da hilft es auch nicht, dass die Story als unfreiwillige Comdy durchaus ihren Unterhaltungswert hat.

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