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Thema: MX 387: Feldversuche
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erstellt am 16.11.14 19:38
MX Heft 387: Feldversuche

Autor: Manfred Weinland

Titelbildzeichner: Jan Balaz

Titelbild: http://www.luebbe.de/Digital/SF-Fantasy/Details/Id/978-3-732...

Vorschau:
Nachdem sich Xaana bis zum neuen Hort des Wissens in Schottland durchgeschlagen hat, wird sie dort herzlich aufgenommen. Selbst aus einer hochtechnisierten Zukunftswelt stammend, beteiligt sie sich begeistert an den Forschungen – und verfolgt ein eigenes Ziel: Sie will das Rätsel um das Wurmloch im CERN lösen, bei dessen Entstehung sie Zeuge war. Doch es ist ein Spiel mit dem Feuer, das so heiß wie eine Supernova brennt...

erstellt am 17.11.14 05:24
Eigentlich will sie was anderes, aber egal.
Bis jetzt ist der Roman nur mäßig spannend, zu viel Persönliches nach meinem Geschmack, trotzdem macht Manfred schon ein neues Faß auf, was noch wegweisend sein wird, denke ich mal so vor mich hin

erstellt am 21.11.14 13:34
Ja, da fehlt leider die Story zum Anstoß der nächsten Entwicklung -
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Wurmloch/CERN und Tor/Stonehenge
-, die für sich interessant sein mag. Und die Charaktere wirken hier auch alle so beschaulich. Man kann letztlich gar nicht sagen, es würde nichts passieren - aber es kommt einem beim Lesen so vor.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:35 Uhr bearbeitet)

erstellt am 22.11.14 02:57
Vorab: Hab´ ihn noch nicht gelesen. Ganz allgemein ist es gerade das, weshalb ich Manfreds Stil so mag, weil man sich in seine Figuren doch meist gut ´reinversetzen kann, was gerade bei MX oft ein wenig kurz kommt. Wurde ja schon öfters bemängelt, die Protagonisten hätten zu wenig Tiefe.

Ich freue mich auf den Roman, wenn´s auch noch ein wenig dauert - Vorfreude ist ja eh die schönste Freude!

erstellt am 22.11.14 15:25
Ja, vielleicht hast du da Spaß dran. Ich mag eigentlich auch mal sowas, aber das muss dann schon eine eigene Spannung erzeugen - das war hier für mich nicht der Fall. :))

erstellt am 22.11.14 16:54
Xaanas Werdegang interessiert mich. Kommt auf den Prüfstein. (Soll keine Drohung sein, versuche verbal zärtlich zu sein wenn's soweit ist ^^)

erstellt am 23.11.14 04:28
Viel Gelaber um nix, schade drum.

erstellt am 24.11.14 17:54
Was für ein fieses Coverbild. Es zeigt nämlich die letzte Szene des Romans. Und von Feldversuchen kann auch nicht die Rede sein, sondern nur von einem. Einen zweiten Versuch gibt es auch noch, aber an dem ist Xaana nicht beteiligt.

Die gute ist endlich bei Ruflan und den Retrologen angelangt und will mit deren technischer Hilfe Kontakt über das Weltentor zu ihren Eltern bei den Archivaren aufnehmen. Soweit der rote Faden grob umrissen. Im Gegensatz zu Juefaan und Maddrax wird hier aber mehr Wert auf das Ambiente gelegt, statt auf eine actionreiche Geschichte. Die einzelnen Retrologen, das Zusammenleben, ihre Erfindungen...und ein junger Partner für Xijs Tochter. Normalerweise würde ich mich über den Fokus auf diese Liebesgeschichte jetzt beschweren. Aber es passt einfach und gibt dem Xaana-Plot seinen eigenen Touch. Hoffentlich bleibt sie uns erhalten, ich habe die hübsche Blondine schon jetzt wie ihre Mutter ins Herz geschlossen. Auch die Rückkehr dorthin, wo das Weltentor sie ausgespuckt hat, bietet Begegnungen mit alten Nebendarstellern. Der Kreis schließt sich sozusagen.

Das Weltentor ist leider entartet und spuckt Blitze aus. Hier hätten wir die spannende Action, die aber wirklich auf das Wesentliche komprimiert ist. Zum Glück gibt es woanders vielleicht noch eine Möglichkeit, eine Art Weltentor zu öffnen. Und wenn es soweit ist gibt es sicher auch wieder mehr Bewegung im Plot. Dieser Roman wurde eher dafür verwendet, ein Umfeld – oder besser Team – um Xaana zu erschaffen. Das ist gelungen und musste auch sein. Jetzt ist der Rahmen für diesen roten Faden gesetzt und man kann damit interagieren.

erstellt am 10.12.14 15:00
X + D = L (gnihihihi)

Yes, and here it is, die lang ersehnte Fortsetzung von Xaanas "Britana Road Trip", die im 369er ihren Anfang nahm und nun im 387er gesequelt wird. Verfassten Manfred Weinland und Ansgar Back das erste Solo-Abenteuer von Herrn Drax's und Frau Beggers Töchterlein noch im Koop-Modus, ist "Feldversuche" eine alleinige Singleauskopplung vom "Bad Earth"-Erschaffer geworden. Fällt dieser Unterschied in irgendeiner, wie auch immer gearteten Weise, ins Gewicht? Ich denke nicht. Stilistisch betrachtet, vermag man die Schreibe von vielen Autoren ohnehin nicht voneinander zu trennen, da kurze Sätze und wenig Textausschmückungen jeden Heftroman dominieren, woraufhin es problematisch ist, eine persönliche Besonderheit oder Ausgefallenheit des jeweiligen Autoren zu ermitteln. In diesem Sinne leistet sich der Roman keinen Patzer, Herr Weinland schreibt routiniert, setzt seine Geschichte adäquat um und holt das Maximum an "Interessenaufrechterhaltung" aus dem spannungsarmen Skript heraus, was möglich ist. Spannungsarm..., böses, garstiges, tödliches Wort für einen Spannungsroman. Eine richtige Killerbezeichnung möchte man meinen, aber ganz so arg ist es nicht. Allerdings, kommt es - wie so häufig - stets auf den Standpunkt und das Maß der Erwartungen an, welche man eigens hegt und pflegt.

"Die Kunst des Überlebens" war eine Survival-Story mit Rettungsaktionen (Dad Drax entgiften und das CERN Zentrum vor dem Kollabieren bewahren) und Sidestops mit gefräßigen Rednecks usw., "Feldversuche" bewegt sich in einem völlig anderen Genreareal, wahrhaftig haben wir hier ein Quodlibet aus seichtem Endzeit-Drama (Xaanas Ängste und psychologische Aufarbeitung des Geschehenen), einer Romanze (Mr. Quicksilver), Mystery (Die Dämonen von Stonehenge) und Science-Fiction Elementen (Luftschiff, Wurmloch-Erkundung). Gegenübergestellt, haben beide Plots nicht viel gemein, bis auf ihre Hauptfigur und ihre Motivation nach Hause zu telefonie... äh, zurück zu gelangen oder sich mit dem Hier und Jetzt abzufinden, es zu akzeptieren und ein Leben zu neuen Bedingungen zu leben. Xaanas Überlebenskampf pausiert in diesem Band, genau genommen, enthält der Roman nicht eine einzige Actionszene, die den Namen auch fachgerecht verdient (Schusswechsel, Explosionen, abgefetzte Körperteile, derlei halt), was schon sensationell ist und definitiv eher die Ausnahme. Die Abwesenheit von Antagonisten entschleunigt die Handlung, es existiert kein dinglicher Bedrohungsfaktor, deshalb kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit prognostizieren, dass so einige Leser die Story als lasch empfinden werden. Ich persönlich bin für solche Experimente immer zu haben, die sind mir tausendmal lieber, als der x-te "Mutant der Woche" oder "Mad Scientist"-Aufguss. Anders ist ja nicht gleich schlecht, anders ist eben anders, aber das Dilemma ist ja, EBEN WEIL es anders ist, wird etwas schnell als schlecht abgestempelt.

Nun ja, die Nr. 387 tanzt aus der Reihe, sie entspricht nicht den Konfektionen eines Standard-Endzeitrohlings, sie beschreitet andere Wege. Dass mag ungebräuchlich sein, es mag auch etwas ereignislos und reizarm (das mit dem Einbinden und prickelndem Beschreiben einer Sexszene sollte nochmal geübt werden, wenn schon nicht "Action im Felde" vorhanden ist, dann sollte es wenigstens in den Laken zu Sache gehen..., wobei ich natürlich Hochachtung vor der Schilderung der Gefühle habe, statt körperliche Bedürfnisse in den Vordergrund zu schieben, wenn das die Intention des Autoren gewesen sein sollte!) daherkommen, aber letztlich bewerkstelligt jener Mut, dass diese Nummer sich zu den Überdurchschnittlichen zählen darf. Wenn auch nur knapp, da die Romance an manchen Stellen ziemlich triefend und schmalzig ausfällt..., aber auch darüber lässt sich wieder zauberhaft streiten, schließlich sind Unterhaltungen zwischen frisch Verliebten - oder generell Liebenden - meistens peinlich mit anzuhören und rutschen IMMER in den Kitsch ab. :-)
Zur Nabelschau, äh, Coverschau (hatten wir schon lange nicht mehr, gelle?); Schöne erdige Farben, sanfter Lichteinfall, ein Retroliker-Sphärenforschungsanzug, Xaanas hübsches Antlitz, ein angestrengt dreinschauender Schrauber. Der Gesamteindruck lässt keine Wünsche offen; kraftvolles, fast fotorealistisches Artwork.

Hätten wir das..., aber was ist überhaupt Phase? Storymäßig und so, fragt ihr euch, okay, langsam an. Fern vom Drachengeplagten Nipoo (sind das nicht diese Puffreis-Häppchen mit Cerealien in Kakaocreme, von Milchschokolade überzogen...?! Ach, lassen wir das! ), wo die Herrschaft des Feuers grassiert und es dem letzten Samurai der 47 Ronin nach (Fazit: 6 von 10) Lindwurm-Omelette giert (MX 386), begnügt sich der fahrende, und kinderliebe, Händler Damfyr Ormond im kühleren Britana damit, seine Waren ans Landvolk zu verhökern. Seine Stiefel tragen ihn anschließend zu einem Steinkreis, an welchem er sein Nachtlager aufschlägt. Überdies meint er einen Tiermenschen ausfindig gemacht zu haben, auf den ein regionales Preisgeld ausgesetzt ist, doch zu fangen kriegt er ihn nicht, denn die Steinkolosse erleuchten in unwirklicher Helligkeit, gewaltige Energien brechen hervor und grelle Zungen lecken nach ihm, bevor er gar grausig von der Bildfläche verschwindet. Jenes geschah im April 2545, im Juni geht es weiter; unsere Xaana nähert sich dem "Hort des Wissens"..., und düst stracks in eine Bodenfalle. Nach kurzer Bewusstlosigkeit wacht sie in einer lichtgefluteten Kammer auf und muss sich dem Verhör der vorsichtigen Retrologen unterziehen. Durch die Insider-Kenntnisse von Juefaan und die Offenlegung, dass sie die Tochter von Xij und Ericson ist, kann sie das Misstrauen zerstreuen, dass ihr zunächst entgegengebracht wird. Zumindest Rulfan und ein junger Mann namens Darius Quicksilver (nein, kein Schlagersänger, sondern Tüftler und Fallenbastler!) sind von ihrer Friedfertigkeit überzeugt und heißen sie im Hort des Wissens willkommen. Lediglich Leonard Pellam, jüngster Spross des Rulfan, behält sie weiter im Auge, da er sie als Spionin der S. P. verdächtigt. Sein Argwohn bleibt im Laufe der Handlung jedoch auf der Strecke bzw. sorgt für keinerlei charakterliche Spannungen.

Nach Xaanas Aufnahme, folgen eine Reihe von Passagen die sich um die Gestrandete selbst, sowie den Albino, seine Verwandtschaft, Darius und Basti Eisenmann drehen. Kurz angerissen in Form einer Witzelei (wenn auch nicht ausreichend vertieft), wird immerhin einmal das Thema um die "Vererbung" von Xijs multiplen Persönlichkeiten auf ihren Nachwuchs. Auch Rulfan kann sich glücklich schätzen, hat er seit langem mal wieder einen sympathischen Stellenwert in einer Geschichte, als gealterter Abenteurer und weise gewordener Frauenschwarm, der Mädchen Tipps bzgl. dem Verhalten von Jungs gibt. Ausgestattet mit diesem "Wissen" und eigener Beschlagenheit, durchschaut Xaana Darius Imponiergehabe ("Natürlich repariere ich deinen Dingi Cruiser umsonst!" ) und lässt ihn auflaufen, registriert aber sein Interesse an ihr und befördert ihn zu ihrem Freund. Unterdessen tut sich etwas im starren Gefüge der Technos, Leonard hält Rulfan eine Petition unter die Nase, welche seine Ablösung als Anführer beinhaltet. Die Gemeinschaft muss wieder aktiver werden, der Weißhaarige ist nicht gekränkt, tatsächlich begrüßt er diese Entwicklung.
Darius verbringt beinahe jede freie Minute mit Xaana, zeigt ihr u.a. das neue (Zweipersonen-)Luftschiff, dass auf dem Dach des Horts gebaut wird, erklärt ihr wie ernst es die Retrologen mit der Sicherung des Wissens nehmen und von dem baldigen Vorhaben das Wurmloch beim CERN (angeregt durch die Petition) zu erforschen. Xaana hat aber andere Pläne und sogar Rulfan vermag sie nicht umzustimmen. Pellam wählt die Teilnehmer seiner Expedition aus, Quicksilver fällt durch das Verfahren und ist geknickt (hat jemand in Quantenphysik nicht aufgepasst, Tststs...). Xaana sieht es als ihre Pflicht an ihren Kumpel wieder aufzumuntern, wäscht ihm bissl den Kopf, weist darauf hin, dass er stattdessen sie auf ihrer Reise nach Stonehenge begleiten könne und drückt ihm einen dicken Schmatzer auf die Lippen (Mitleidsbonus :P ). FSK 12-Abblende und nach vollführtem Bett-Rodeo liegen beide verschwitzt beieinander, Xaana hat einen unruhigen Schlaf und sie weiht Darius in ihre bisherigen Erlebnisse ein (die empathischen Zwillinge, das Gemetzel am CERN), er tröstet sie beherzt und wenige Tage später, sind sie mit der LEVIATHAN (ganz schön großspuriger Name für so'n kleines Zeppelinchen) unterwegs Richtung Steinkreis.

Um ein Versprechen einzulösen, dass sie Juefaan gegeben hat, nutzen sie die Gelegenheit und statten einem abgelegenen Gehöft einen Besuch ab. Xaana begegnet auf diese Weise Jaira, die sich in der Obhut guter Menschen befindet. Das Treffen hinterlässt hingegen einen ebenso verstörendes wie hoffnungsvolles Gefühl hinsichtlich der Gesundheit von Juefaans Freundin. Nächster Zwischenstopp ist das ihr bekannte Dorf, in dem sie bei ihrer Ankunft bereits so innig aufgenommen worden ist. Von Ogra, die sie schon mal bewirtete, erfahren Xaana und Darius, dass Kallen (der Mann von Ogra) und weitere Männer der Geißel zu Opfer gefallen sind. Nach und nach kommt heraus, dass die Geißel in den verfluchten Steinen lauert und jeden verschlingt, der ihr zu nahe tritt. Xaana möchte das Phänomen dennoch erforschen, die Dörfler unternehmen einen letzten Versuch sie davon abzuhalten, indem sie ihr eine schrecklich verzerrte Kreatur präsentieren, die sie in einem Stall festgebunden haben und welcher als Einziger, den "Zorn der Dämonen" überlebt hat. Der "wilde Junge" oder Tiermensch verfehlt nicht seine Wirkung, doch spornt er Xaana vielmehr an, als das er sie abschreckt. Düstere Gedanken beherrschen sie, ob ihr Eindringen in diese Welt und Zeit mit dem scheinbar immer instabileren Tor zusammenhängen könnte. Sie fliegen nach Stonehenge, errichten ihr Lager in sicherer Entfernung (beim Gedenkgrab von Kallen) um nicht von der Entartung beeinflusst zu werden. Darius beginnt mit seinen Messungen. Die folgenden Tage sind geprägt von Monotonie und Rückschlägen, da keine Apparatur irgendeine Reaktion bei den Energien des Tores hervorruft. Xaana wird ungeduldig und zickig, insbesondere weil sie des Nachts von einem zotteligen Fremden träumt und jeden Morgen Wildblumen oder eine geschnitzte Kette auf dem Grab Kullens liegt, was sie beunruhigt. Es dauert nicht lange, bis sie sich eingesteht, ihr Schicksal zu akzeptieren, bei Darius und in seiner Welt zu bleiben. Er aber, möchte noch ein letztes Experiment wagen, beschießt den Steinkreis mit einer "Schallkanone". Dieses Mal zeigt es Wirkung.

Brachiale Ströme aus reinem Licht und Druckwellen entladen sich, Megalithen brechen ein, Blitze spalten das Erdreich. Um Xaana wird es dunkel. Als sie wieder die Augen aufschlägt, kümmert sich erneut Ogra um sie. Sie sind mit dem Leben davongekommen. Ogra berichtet, dass der Wilde Junge für ihre Rettung verantwortlich sei, Darius es aber nicht mit so heiler Haut überstanden hätte wie sie. Xaana hastet an die Seite ihres Freundes und muss schmerzlich feststellen, dass sein linker Arm sich durch die entfesselten Kräfte in eine Klaue verwandelt hat. (Eine Prise Beastly?!). Eine Bitch hätte nun Schluss gemacht, unsere Xaana jedoch nicht. Herz, Verstand und ungetrübte Liebe lassen sie exemplarisch handeln und so lebt ihre Beziehung fort. Nach einer halben Woche sind sie zurück im Hort des Wissens. Beide Expeditionsteams tauschen sich aus und Leonards Gruppe enthüllt, dass die Anomalie im CERN aufrichtig ein Wurmloch ist, man schon einen Robotor aus Bunkerhinterlassenschaften hindurch geschleust hätte und einen Anzug für direkte Erkundung fertige. Die Messungen des Roboters verglichen mit denen, die sie am Stonehenge-Tor durchgeführt haben, lassen Xaana Feuer und Flamme für das Projekt werden, denn die Strahlungen sind identisch. Existiert doch ein Weg ihre Eltern wiederzusehen oder sie in diese Welt zu holen? Sie meldet sich freiwillig als Kandidatin für das Himmelsfahrtskommando, sich dem Wurmloch anzunähern und einen Datenkristall den Übergang zu ermöglichen...

Yay, that's it! Mal abgesehen davon, dass es schon ein wahnsinnig glücklicher Zufall sein muss, dass Xij und Tom auf der anderen Seite ausgerechnet dieser Kristall in die Hände gespielt wird (das Ding könnte doch praktisch überall auftauchen!), man keinen Zuckerschock von all dem Süßholzgeraspel innerhalb der Liebesgeschichte erlitten hat (Darius ist etwas ZU verständnisvoll ) und diskret über die steten (teilweise zu butterig aufgetragenen) Bekundungen wie schön, clever, stark und talentiert Xaana ist, hinweggelesen hat, unterhält der Storymix in sanftem, unaufdringlichem Ton, gönnt allen Protagonisten eine Verschnaufpause, nimmt sich Zeit fürs "menscheln", verfügt über einige gelungene - witzige und niedliche - Dialoge, fährt eine flache Spannungskurve, ist ein Lichtstreifen am sonst düsteren Horizont der dunklen Erde und bietet Aussicht auf ein drittes X-Abenteuer (vielleicht in den Outer Limits...?!).

7 von 10 verzückt schmachtende und heißhungrige Küsse!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:40 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.12.14 16:41
Manman, deine Texte sind ja wieder mal länger als der Roman selber ...

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