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Thema: 388: Der Grimm
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Antworten zu diesem Thema: 13

 
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erstellt am 01.12.14 16:22
MX 388: Der Grimm

Autor: Lucy Guth

Titelbildzeichner: Néstor Taylor

Titelbild:
http://www.luebbe.de/bastei-entertainment/ebooks/fantasy-bue...

Vorschau:
Die Tür flog auf und ein Fremder stürzte herein. Die Köpfe der Dörfler ruckten herum. Der Mann sah panisch über seine Schulter und warf die Tür wieder zu, legte den schweren hölzernen Riegel vor. "Hey Mann, was soll'n das?", fragte Chenloo, ein grobschlächtiger Bauer, der Fremde nicht mochte. Der Mann beachtete ihn nicht, sondern wich von der Tür zurück und rang nach Atem.
Chenloo stand auf und legte ihm schwer eine Hand auf die Schulter. Der Fremde fuhr herum. Schreckgeweitete Augen starrten Chenloo unter der Kapuze des Reisemantels hervor an. Der Mann stammelte: "Um euer Dorf schleicht ein schrecklicher Fish'manta'kan! Ich habe ihn gesehen! Er ... er hat ein kleines Mädchen gefressen!"

erstellt am 02.12.14 17:35
sieht aus wie bei schneewittchen

müsst ich doch mal lesen bin aber im rückstand. ich glaub schon wieder 4 romane. MX ist einfach so anstrengend. PZ, JS und Unger lesen sich leichter

erstellt am 02.12.14 19:10
Mit hat der Roman recht gut gefallen.

erstellt am 03.12.14 11:11
Ja, mir ebenfalls. Gut recherchiert und geschrieben.

erstellt am 05.12.14 17:33
Da haben wir also wieder einen Irren, der etwas aus der Vergangenheit missversteht, noch eine "Insel der nicht so Glückseligen", noch eine geistige Beeinflussung - dieses Mal wieder per Droge...

Natürlich ist das Opfer Aruula. Natürlich ist es wieder keine echte Alternative zu Matt, die sie ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, die sie mal in echte Versuchung führen könnte.

Dazu ist auch der Ablauf noch schlichtester Standard ohne wirkliche Überraschungen. Und Matts Dummheit, die zum Schlusskampf führt, wundert mich bestimmt nicht, aber nervig finde ich das trotzdem.

Fazit: die Autorin hatte eine Idee für einen Schauplatz, aber weder eine interessante Geschichte noch interessante Charaktere dazu. Die Märchen-Elemente wie der historische Hintergrund bleiben der Erzählung zudem leider vollkommen äußerlich. Da der Roman außerdem noch einige Ingredienzen enthält, die zumindest mich wirklich ärgern, war das Abenteuer nicht sehr vergnüglich.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:34 Uhr bearbeitet)

erstellt am 05.12.14 18:46
Uff..., dass erwischt mich jetzt, Nilusys. Damit hätte ich nach dem absolut mirakulösen Cover und mit Frau Guth als Autorin nicht gerechnet. Wirklich so schlimm?

nilusys schrieb:
Natürlich ist das Opfer Aruula. Natürlich ist es wieder keine echte Alternative zu Matt, die sie ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, die sie mal in echte Versuchung führen könnte.


Zur Verteidigung (der Macher) sei kurz angemeldet; Nachdem Matt in den voherigen Bänden schon "Ringsüchtig" und Entführungs- und Klonopfer der SP gewesen ist, war die Reihe wohl einfach mal wieder an Aruula.
Keine echte Alternative? Ein potenzieller Lover in der Story oder wie? (Hab' den Roman noch nicht.)
Wenn dem so ist, es wird auch niemals für sie eine wahre Alternative geben, weil nur Matthew als Held der Serie die Lizenz zum Seitenspringen hat und man nun (im Gesamtzusammenhang) schließlich darauf aus ist, die "unsterbliche Liebe" zwischen den Beiden wieder zu konsolidieren. Aruula darf nur gucken und sich hin und wieder bewundern lassen, mehr ist da für unsere streng katho...*piep* (oh, zu religiös^^) erzogene Barbarin nicht drin.

nilusys schrieb:
...noch einige Ingredienzen enthält, die zumindest mich wirklich ärgern, war das Abenteuer nicht sehr vergnüglich.


Hast du Beispiele?
Keine Bange, ist nur interessehalber, werde mir sowieso mein eigenes Bildchen davon machen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:52 Uhr bearbeitet)

erstellt am 05.12.14 19:14
nilusys schrieb:
Dazu ist auch der Ablauf noch schlichtester Standard ohne wirkliche Überraschungen. Und Matts Dummheit, die zum Schlusskampf führt, wundert mich bestimmt nicht, aber nervig finde ich das trotzdem.

Volle Zustimmung, nicht nur zum Zitat.
Vielleicht sollte auch nur die amerikanische Außenpolitik karikiert werden? :-/
Auf jeden Fall war sogar der Zirkus-Roman Gold dagegen ...
Positiv: Hat Appetit gemacht, mal wieder Märchen zu lesen. :-)
Mein Fazit: 2 Sterntaler und 8 Knüppel aus dem Sack.

erstellt am 05.12.14 20:32
Lonestar schrieb: Uff..., dass erwischt mich jetzt, Nilusys. Damit hätte ich nach dem absolut mirakulösen Cover und mit Frau Guth als Autorin nicht gerechnet. Wirklich so schlimm?
Das ist sicher Geschmackssache – Lox und Jan hat es ja gefallen. Ich finde den Plot sehr simpel und bedauere, dass die Märchen und die Figuren dafür so gut wie keine Rolle spielen, geschweige denn zu interessanten Einfällen und Entwicklungen geführt haben. Der ganze Hintergrund bleibt im Grunde fast beliebige Staffage.
nilusys schrieb: Natürlich ist das Opfer Aruula. Natürlich ist es wieder keine echte Alternative zu Matt, die sie ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, die sie mal in echte Versuchung führen könnte.
Zur Verteidigung (der Macher) sei kurz angemeldet; Nachdem Matt in den voherigen Bänden schon "Ringsüchtig" und Entführungs- und Klonopfer der SP gewesen ist, war die Reihe wohl einfach mal wieder an Aruula.
Keine echte Alternative? Ein potenzieller Lover in der Story oder wie? (Hab' den Roman noch nicht.)
Die Sache mit Matt räume ich ein – guter Punkt. Trotzdem ist aber für meinen Geschmack dieses Szenario einfach schon zu oft dagewesen.
Eine Alternative könnte, muss aber auch kein (wirklich vorstellbarer) Lover sein. Ich hätte es z.B. gut gefunden, wenn jemand Aruula in ihrer „religiösen Phase“ eine Alternative (ohne Matt) gezeigt hätte, ihrem Gott zu dienen und / oder zu sühnen. Oder sie könnte mal Leute treffen, mit denen sie sich versteht, prima jagen und Trainingskämpfe machen, lachen, sich ihre Art von Geschichten erzählen kann… Nur mal als Andeutung. Dass ihr wirklich dieser Ort hier gefallen könnte… Du wirst es lesen und selber beurteilen. Ich glaube nicht, dass Aruula ernsthaft in Versuchung hätte sein können.
nilusys schrieb: ...noch einige Ingredienzen enthält, die zumindest mich wirklich ärgern, war das Abenteuer nicht sehr vergnüglich.
Hast du Beispiele?
Das bezieht sich hauptsächlich auf die angeführten Punkte: die Droge; Matts (und auch Aruulas) unüberlegtes Handeln gegen Ende; dass es eben keine wirkliche Versuchung für Aruula darstellt. Dazu kommen noch ein paar Sachen, etwa die Darstellung von Aruulas „Lauschangriff“ auf Grimm – aber das darzulegen führt zu weit und verleiht solchen Aspekten ein zu großes Gewicht. :))

erstellt am 06.12.14 12:23
nilusys schrieb:
Lonestar schrieb: Uff..., dass erwischt mich jetzt, Nilusys. Damit hätte ich nach dem absolut mirakulösen Cover und mit Frau Guth als Autorin nicht gerechnet. Wirklich so schlimm?
Das ist sicher Geschmackssache – Lox und Jan hat es ja gefallen. Ich finde den Plot sehr simpel und bedauere, dass die Märchen und die Figuren dafür so gut wie keine Rolle spielen, geschweige denn zu interessanten Einfällen und Entwicklungen geführt haben. Der ganze Hintergrund bleibt im Grunde fast beliebige Staffage.


Es ist sicher richtig, daß die Märchen und ihre Figuren in die Handlung nicht stärker eingebunden sind und eher den Hintergrund der Geschehnisse bilden. Oder, wenn man es negativer formulieren will, halt die Staffage. Nur frage ich mich dann auch immer, wieviel an Einbindung sich denn in der doch sehr knappen Heftform überhaupt bewerkstelligen lässt.

Ja, der Plot ist einfach gestrickt und war in anderer Form schon da. Dazu kann ich nur sagen: Band 388. Der Vorwurf hätte aus meiner Sicht vor 300 Bänden stärkeres Gewicht gehabt als jetzt.

Letztlich habe ich mich von der Geschichte recht gut unterhalten gefühlt. Der Roman gehört sicher nicht zu den Höhepunkten der jüngsten MX-Geschichte, für mich waren das die Bände 384 und 385. Aber diese Story hat mich doch deutlich mehr angesprochen als der unmittelbar vorangegangene Reiseroman 386.

erstellt am 08.12.14 22:01
Nach dem Zirkus gibt es jetzt schon den nächsten „besonderen Roman“ in kurzer Folge. Dieses mal mit haufenweise Märchen- und Legendenanspielungen. Unglaublich was bei MX alles herumläuft, mit Zyklopen hätte ich nicht gerechnet.

Auf die Eckpfeiler heruntergebrochen ist es wieder der Fall der Woche beim Schauplatz der Woche. Zur Abwechslung ist dieses mal kein Artefakt beteiligt, sondern gute alte gezüchtete Drogenfrüchte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Sonst gibt es keine Überraschungen, die Helden retten die Sache und am Ende ist alles gut. Da es bei MX aber nur einen roten Faden und wenige Geschichten um Nebencharaktere gibt, kann man sich die ein oder andere Pause mal leisten.


Ich wiederhole mich hier aus alten Rezis und wirklich neues kann ich nicht schreiben. Ein solider MX im Mittelfeld eben. Jetzt reicht es aber bitte auch, rasch dem Zyklusfinale entgegen.

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