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Thema: 1899 Das Phantom der Blutsteine
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Antworten zu diesem Thema: 19

 
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erstellt am 02.12.14 17:31
Geschrieben von Logan Dee

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
„Halt! Was willst du hier?“
Die Hexe Aspasia stellte sich der Gestalt in den Weg. Der Fremde war in eine lange schwarze Kutte gehüllt, und sein Gesicht lag vollständig im Schatten der Kapuze. Aspasia hatte das Gefühl, dass er sie spöttisch angrinste.
„Wer wagt es, mir den Weg zu versperren?“ Die Stimme klang dumpf und drohend. Nicht wie die eines Menschen, sondern wie von jemandem, der die Schwelle zum Jenseits schon lange überschritten hatte


warum heissen die steine "externsteine"?

ich weiß nicht wie viel mal im roman ganz falsch "Mia" statt "Gundula" gestanden hat.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
hat mich gewundert dass John am hellen tag so spektakulär von ner felsfigur angegriffen wird. müssten da nicht doch mal wissenschaftler so was untersuchen?


erstellt am 02.12.14 22:42
Ariane schrieb:
warum heissen die steine "externsteine"?

Lies das am besten bei Wikipedia nach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Externsteine

erstellt am 03.12.14 11:42
Dieser hat mir leider nicht so gefallen, generell mag ich Hexengeschichten nicht besonders, auch wenn es da auch rühmliche Ausnahmen gibt, und den vorliegenden Band fand ich ehrlich gesagt noch schwächer, als die viel gescholtene "Pestgasse".
Der beste Punkt des Romans war der mit dem erwachten Steinriesen, aber der war ja schnell wieder vorbei.
Auch das titelgebende Phantom war für mich kein wirklich guter Gegner, genau wie die zum Katzenmonster mutierten Hexe. Hat mich nicht wirklich angesprochen, andere aber vielleicht schon.

Macht aber nichts, war ja erst der Erste Sinclair des Autors, glaube ich. Da muss man ja nicht sofort einen Volltreffer landen;D

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:46 Uhr bearbeitet)

erstellt am 03.12.14 21:57
Schließe mich an.



Da haben wir ihn. Der zweite Gastautor, dessen Einstieg mir so gar nicht gefallen hat. Man merkt sofort, dass er bei Trash-Zamis mitschreibt. Feuerstrahlspuckende Riesenfelsgolems, sprechende Telefonkatzen und rote Werkatzenhexen, dazu noch Feuerkugelangriffe vom Himmel. Na gut, letztere passen, den Rest fand ich einfach übertrieben und trashig.

Dann die Sache mit dem Kreuz, die ich auch sehr genau nehme. Der Kreuz reagiert entweder direkt auf schwarze Magie oder gar nicht auf weiße Magie. Auch die Kreuzformel ist by the way gegen weißmagische Gegner nutzlos, nur die Erzengel würden da vielleicht was machen. Warum reagiert das Kreuz also auf die Hexe am Anfang? Weil Berta böse ist? Aber warum freut sie sich dann, als sie das Kleinod sieht und ist plötzlich ganz nett zu John? Als John das erste mal auf den Schattenabt trifft und die Formel aktiviert. Da macht es ihn nur sichtbar, aber vernichtet ihn nicht direkt mit? Dann der Liebestrank. Entweder er ist weißmagisch, dann kann das Kreuz ihn nicht bannen. Oder er ist schwarzmagisch, dann hätte John gar nicht erst davon betroffen sein müssen. Genau so wie die Gedankenkontrolle im Finale sofort vom Kreuz hätte abgeblockt werden müssen. Ob das Kreuz alchemische Gebräue danach unterscheiden kann, ob sie böse oder gut sind ist auch so eine Sache.

Es passt auch nicht, dass menschliche Satansdiener plötzlich schwarzes Blut haben sollen. Das haben nur waschechte Dämonen bei JS. John zeigt kein einziges mal den obligatorischen Ausweis, obwohl er es mit der Polizei zu tun hat. Genauer gesagt mit dem Leiter des Polizeieinsatzes, der den so wohlklingenden und einfallsreichen Namen Jobleitner bekommen hat. Laut google gibt es den Name gar nicht, sonst hätte ich diesen Kritikpunkt zurück gezogen. Und wieso lässt man einen Fremden bei einem streng geheimen Gespräch über die Hexen lauschen? Nur weil er sich einschleimt? Dann wäre der Wirt sehr dämlich.


Das war so gar nicht mein Geschmack. Ob der Roman objektiv gut war mag ich nicht beurteilen. Ich fand den Schreibstil nicht wirklich toll, die Idee war aber anfangs n

erstellt am 06.12.14 22:05
Bin bisher nicht dazu gekommen, ihn zu lesen und scheine auch nichts verpasst zu haben. Vielen Dank also für Eure Rezis, jetzt weiß ich wenigstens, dass ich den getrost auslassen kann.

erstellt am 07.12.14 10:27
Aus Humor-Gründen kann man den Roman schon lesen, wenn man sonst nix weiter und Besseres zu tun hat
Aber weitergebracht hat er die Serie auch nicht, gilt jetzt nicht nur für diesen Roman.
Die Schreibe selber allerdings fand ich ganz okay, hat mir gefallen. Überhaupt geben sich, auch wenn ich mit den Stories -teilweise- nicht zufrieden bin, die neuen Autoren
sehr viel Mühe mit ihrer Schreibe, da gibt es nichts zu klagen!

erstellt am 07.12.14 10:46
Allerdings muß man, bei aller inhaltlichen Kritik, an diesem Roman, Fairerweise auch erwähnen, daß die Hexen nicht wirklich böse waren, weshalb auch das Kreuz nicht so richtig angesprochen hat. Überhaupt hat das Kreuz auch so seine Eigenheiten und soll doch, mit seiner Formel nur dann richtig zuschlagen, wenn es wirklich hart auf hart geht, alles andere wäre eine Inflationierung der Formel und damit Verschwendung

erstellt am 07.12.14 12:50
Chirmor Flog schrieb:
Allerdings muß man, bei aller inhaltlichen Kritik, an diesem Roman, Fairerweise auch erwähnen, daß die Hexen nicht wirklich böse waren,


Unfreiwillige Menschenopfer sind nicht wirklich böse, hast Recht.
Sich mit einem Hölledämon zu verbünden ist auch nicht unbedingt böse, oder?
John Sinclair töten zu wollen geht auch noch in Ordnung.

erstellt am 07.12.14 13:59
Das Gleichgewicht schrieb:
Chirmor Flog schrieb:
Allerdings muß man, bei aller inhaltlichen Kritik, an diesem Roman, Fairerweise auch erwähnen, daß die Hexen nicht wirklich böse waren,


Unfreiwillige Menschenopfer sind nicht wirklich böse, hast Recht.
Sich mit einem Hölledämon zu verbünden ist auch nicht unbedingt böse, oder?
John Sinclair töten zu wollen geht auch noch in Ordnung.

War nur eine, der Rest nicht.

erstellt am 08.12.14 09:24
Also ganz so schlimm fand ich diesen Roman nicht. Zwar kommt er in meinen Augen nicht an die Romane von Breuer, Stahl, Eric Wolfe und Stugies heran ist aber um einiges besser als der Roman "Die Pestgasse". Die Geschichte selber ist flüssig erzählt und auch recht interessant. Zwar ist sie an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig aber das trübt bei mir den Lesespaß nur wenig. Insgesamt würde ich diesem Roman eine mittlere Bewertung geben. Gerade die Erweckung des Feuer schleudernden Rufers (Steinmonster) fand ich etwas übertrieben. Zumal John ihm nur das Kreuz entgegen hält und damit den Spuk beendet. Während in der Szene als Mia vom Phantom erwürgt werden soll die Aktivierung des Kreuzes den Mönch nur sichtbar macht ihn aber sonst nicht schädigt. Die sich in Katzenfrauen verwandelnden Hexen fand ich jetzt gar nicht so schlecht. Ist jedenfalls mal was anders als die neumodischen Hexen die sonst bei JS auftauchen und nicht wirklich gefährlich sind. Das Gundula schwarzes Blut hatte konnte ich auch nachvollziehen. Wenn Sie sich in eine Werkatze verwandeln kann dann ist sie für mich dämonisch und nicht menschlich. Postiv ist auch hier wieder zu erwähnen, dass eine Erwähung der letzen Fälle mit Harry Stahl erfolgt, so dass langsam wieder der Seriencharakter auflebt.

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