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Thema: 1903: Das Dorf aus dem Jenseits
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erstellt am 30.12.14 14:42
Mit dem Auftritt von Wikka und dem Hexenduell in der Vergangenheit fängt der Roman sehr gut an und auch der weitere Verlauf der Geschichte war gut und nicht so vorhersehbar, wie ich zuerst gedacht hatte. Zwar war Wikkas Auftritt für den weiteren Verlauf der Story nicht wirklich nötig, doch es war auf jeden Fall schön wieder mal von der besten Hexe der Serie zu lesen, da kam auch eine Jane Collins in ihrer bösen Phase nicht im Entferntesten ran.

Der Vampirklumpen Bathor und seine Würmer waren klasse beschrieben, doch wegen der Kürze des Romans leider sehr schnell wieder Geschichte, Schade.

Woran man wieder schön gemerkt hat dass dies ein Gastautoren-Roman war, war die Verwendung neuerer Technologie wie Skype. Bei JD undenkbar


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:48 Uhr bearbeitet)

erstellt am 02.01.15 20:06
Timothy Stahls zweiter Roman hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte von Geoffrey und Heather war aus beider Sicht sehr bewegend und hat den Band über das erwartbare Niveau hinaus gehoben.
Da Assunga in der Serie praktisch nicht mehr vorkommt, bin ich auch für solch tolle Hexen wie Logan Dees Gundula oder hier Allyn mit ihrem Schneekristallkleid dankbar. Es wäre schön, so eine Figur mit interessantem Charakter und Hintergrund längerfristig dabei zu haben.

Den Vogel abgeschossen hat TS beinahe mit folgendem Satz (Heftseite 43): "Das Leben als Freund eines Geisterjägers war eben, wie man drüben in Good Old Germany sagte, kein Ponyschlecken."
Da hab ich mich glatt weggehauen - bis ich dann nach dem Umblättern auf S. 44 noch das "Oder so ähnlich ..." entdeckte.

Kritik? Na, vielleicht könnte man "die Goldene Pistole" als Eigenname groß schreiben, so wie "der Schwarze Tod".

5/5 Kreuzen

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:10 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.01.15 02:56
Ein durchweg Chaotarischer Roman!
Man kann sicb zwar denken, nach Seite 30, daß auch das normale Dorf betroffen sein wird, aber der Rest, ist nur noch schauerlich
Gut, als Hörspiel jederzeit akzeptierbar aber als Roman?

erstellt am 04.01.15 07:01
Chirmor Flog schrieb:
... aber der Rest, ist nur noch schauerlich


Na, was will man denn mehr in einem Gruselroman? :-)

erstellt am 05.01.15 08:58
Also ich fand ihn super! Kann aber auch verstehen, was Chimor mit "Chaotarisch" (soll wohl "chaotisch" heißen ) meint. Nämlich, dass ich auf S1 dachte
Ah, ein Hexenroman, dann
Nö, doch wohl eher Gespensterdorf...
oder Vampirroman
oder am Ende gar ein Ghöulroman....!!!
Irgendwie kam ja alles drin vor.
Ich persönlich finde die Idee mit den Würmern so geil, denen hätte ich ein eigenes Heft gewidmet. Irgendwie haben die mich an den Film "Im Land der Raketenwürmer" mit Kevin Bacon erinnert. Die Bewohner vom Dorf hätten ja auch durch "normale" Vampire zu Vampiren werden können. Ich glaube, dass hätte dem Heft eine klarere Linie gegeben.
Aber keine Angst, TS, ich jammere hier auf hohem Niveau.
Auch ich fand, wie meine Vorschreiber, gut, dass die persönlichen Beziehungen zwischen H, G und M näher beschrieben wurden. Je mehr man von einer Figur weiss, desto sympathischer wird sie einem ja, und das umso mehr, wenn Gefühle mit im Spiel sind.
Aber meine absolute Lieblingsszene in dem Heft ist, als unser Held, angeschlagen durch die Kopfverletzung und allein, erst durch das Dorf streift und dann dem Vieh ins Loch folgt. Wie er versucht die klaustrophobische Panik zu unterdrücken, aber ihm (wie so häufig) völlig klar ist, dass er (mal wieder) im Kampf gegen das Böse hier gerade sein Leben riskiert. Ja, so liebe ich meinen Held! Da brauch ich keine 3765527 Zombies, da reicht ein enger Tunnel und nicht zu wissen, was einem an dessen Ende erwartet! Und genau deshalb fand ich diese Szene super.
Aber eine Frage musst Du mir noch gestatten: Wieso Affenschaukelzöpfe?!?!? Sind die wieder in?

erstellt am 05.01.15 09:33
leni schrieb:
Also ich fand ihn super! Kann aber auch verstehen, was Chimor mit "Chaotarisch" (soll wohl "chaotisch" heißen ) meint.
...
Die Bewohner vom Dorf hätten ja auch durch "normale" Vampire zu Vampiren werden können. Ich glaube, dass hätte dem Heft eine klarere Linie gegeben.
...
Aber eine Frage musst Du mir noch gestatten: Wieso Affenschaukelzöpfe?!?!? Sind die wieder in?


Die Antwort auf die letzte Frage zuerst: Nö. Einfach nur so. :-)

"Chaotarisch" hielt ich jetzt für einen Begriff aus dem Rhodan-Universum, wo es irgendwelche "Chaotarchen" geben mag. Aber Du könntest auch recht haben.

Normale Vampire konnten das nicht sein. Die wären ja überall hingekommen und hätten inzwischen alle Bewohner zur Ader gelassen. Die fetten Wurmwesen kamen aber überall dort, wo's zu eng zuging (siehe exemplarisch die schmale Treppe zu Heathers Kammer hinauf), eben nicht hin.

Freut mich, dass der Roman Dir gefallen hat. Aber es kann natürlich nicht immer jedem alles gefallen, das ist ja auch klar. Damit muss man schon leben können.

erstellt am 05.01.15 18:50
Bin noch nicht ganz durch, aber alleine John´s erster Auftritt in dem Roman, verbunden mit der Frage an Bill, hat mir den Tag gerettet. Danke schon mal dafür Tim.

erstellt am 06.01.15 19:05
Ein verfluchtes Dorf, eine verfluchte Hexe, ein Vampirkeim, Vampirwürmer und eine mächtige Schleimmasse. Dabei beginnt der Roman so bescheiden und fügt dann immer mehr Bausteine hinzu. Das hat mich am meisten gestört, er wurde mir zu abgehoben. Ein eigentlich körperloses Schleimwesen aus einer anderen Dimension macht sich mit seinen Saugwürmern an dem zwischen den Zeiten steckengeblieben verfluchten Dorf zu schaffen und als es wie alle paar Jahrzehnte wieder auf der Erde erscheint, bekommen die Bürger der Gegend Probleme. Ein Hexenfluch und das verwunschene Dorf hätten mir schon gereicht. Bei dem ganzen Chaos ist es noch unrealistischer, dass John und Bill den Fluch sogar noch bannen können und sich am Ende alle fröhlich in den Armen liegen. Sogar Laura Keegan hat natürlich überlebt.


Einfach nicht mein Geschmack. Ich will jetzt nicht das Wort Trash in den Mund nehmen, das war es sicher nicht. Aber es erinnert mich an Geschichten der 70er, die ich so überhaupt nicht mag. Dafür gut geschrieben und das Sinclairteam kommt realistisch rüber. Beim Lesespaß dennoch „nur“ auf einer Ebene mit dem letzten Roman von Alfred. Solide, auf einem guten Schreibniveau.

erstellt am 06.01.15 19:07
Chirmor Flog schrieb:
Gut, als Hörspiel jederzeit akzeptierbar aber als Roman?


Wo ist da für dich der Unterschied?

erstellt am 06.01.15 19:09
Staehlerner schrieb:

Normale Vampire konnten das nicht sein. Die wären ja überall hingekommen und hätten inzwischen alle Bewohner zur Ader gelassen. Die fetten Wurmwesen kamen aber überall dort, wo's zu eng zuging (siehe exemplarisch die schmale Treppe zu Heathers Kammer hinauf), eben nicht hin.


Das halte ich dir auch zu gute. Wie man weiß achte ich sehr auf die Sinclairregeln. Und die Vampire hatten einige Eigenschaften, die bei den normalen Vampiren nicht richtig gewesen wären. Das wäre zwar auch nur Gemecker auf hohem Niveau gewesen, aber dennoch minimaler Punktabzug gewesen. :P

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