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Thema: 390: Der Sturz des Titanen
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erstellt am 30.12.14 22:15
http://www.bastei.de/imgs/373518723_32f3e082f3.jpeg

Nun, es war mein erster Roman seit Wochen und Feldversuche, den Japan Roman habe ich auch noch nicht gelesen.
Solide Story, aber nach Seite paar und vierzig nur noch Schnelldurchlauf gelesen, weil MX typische Action wie man sie kennt.
Das Ende allerdings mit einer überraschenden Wendung, die einiges verheißt.
Ingesamt also ein lesenswerter Roman.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:15 Uhr bearbeitet)

erstellt am 01.01.15 19:57
Ja, das Ende bzgl. Quart'ol war überraschend und verspricht einiges für den Zyklusendspurt.

Erwähnenswert ist auch, dass die geheimnisvollen "Personen" aus Band 389 erneut auftauchen. Ich hoffe nicht, dass dieses Rätsel für den laufenden Zyklus noch an Bedeutung gewinnt, da es im letzten Fünftel des Zkylus deutlich zu spät dafür wäre. Denke eher hier werden schon Grundlagen für den 400er-Zyklus geschaffen.

erstellt am 04.01.15 03:09
Tja, scheinbar scheinen die Typen aus den Bergen für die Notunterkünfte verantwortlich zu sein.

Vermutlich ein getarnter Forschungsposten der Föderation
Aber die dürften ja nicht helfen

Matt hat wieder genervt, vor jedem Schuß "oje, jetzt muß ich wieder einen erschießen" ...
Warum zum Geier is der überhaupt zur Armee gegangen??
Als US-Kampfpilot ist es doch sein Job, Bomben auf wehrlose Ziele zu werfen ...(nennt man dann Held!)

Und hab mich ja echt gewunder, daß Juefaan ein Heilmittel gefunden hat, habe nicht erwartet, daß es überhaupt eins gibt. Vielleicht kommt aber später noch eine Schicksalsentscheidung: er kann das Mittel irgendwie vor irgendwas retten, oder einen aus der Truppe :)

Der neue erste Philosoph is auch interessant, mal ein Techniker!
Wird vermutlich den ghost in the machine abservieren. Er war glaub ich auch nicht mit seinem Geist in der Maschine? Beschrieben wurde es jedenfalls nicht, und ich würds garantiert auch nicht machen

erstellt am 07.01.15 18:23
Was macht man, wenn der Gegner zu mächtig ist? Und wenn zwei Handlungen zusammentreffen sollen, sie aber Wochen auseinander liegen? Man greift in die Trickkiste. Möglichst feinfühlig.

Bei MX wird nun doch ein noch Philosoph von dem Meng-âmok beeinflusst. Gerade als Juefaan mit einem Wahrheitsserum verhört wird, läuft er Amok. Juefaan kann entkommen. Und nicht nur das, der Kerl beschädigt in seiner Raserei auch noch die fliegende Festung der Philosophen, die abstürzt. So ein Pech aber auch. Es gibt also genug zu tun, die Philosophen müssen ihr Schiff reparieren und den Entflohenen finden. Ungefähr anderthalb Monate wird die Handlung hier dadurch hinausgezögert. Das ist die Zeit, die Matt und Aruula benötigen, um zufällig in der Nähe vorbei zu kommen und Juefaan aufzugabeln. Unsere Helden sind jetzt also wieder vereint. Das ließt sich für mich alles sehr erzwungen. Die Philosophen sind für mich sowieso keine faszinierenden Gegenspieler mehr für mich. „Alles erobern, Macht anhäufen und allgemein böse Dinge tun“ ist eine ziemlich platte Philosophie.

Nun ist das übermächtige Trio gemeinsam unterwegs und kann den Zyklus eigentlich beenden. Sie wollen die mittlerweile wieder reparierte Festung in die Luft sprengen. Zufällig hat aber einer der Philosophen ein Bauchgefühl und entdeckt die provisorische Bombe. Natürlich der Cheftechniker, der sie mühelos entschärfen kann. Auch das ist mir zu erzwungen, um das Finale jetzt doch etwas hinauszuzögern.

Wie immer gibt es aber auch unabhängig vom Storykonstrukt die Details zu betrachten. Der erwachsenere Juefaan gefällt mir. Mit Quart’ols Geist in einem der Philosophen gibt es eine nette neue Nebenhandlung. Die Kerle sind ja in geistigem Widerstand geschult, vielleicht kann der Hydrite seinen neuen Wirt nicht so einfach übernehmen, wie man es kennt. Und schlecht geschrieben ist die Geschichte auch nicht.


Anfangs war ich mir nicht sicher, mittlerweile bin ich es. Die Archivar-Story bleibt weiterhin auf Platz 1. Die Philosophen sind mir zu eindimensional. Trotzdem, vor allem wegen den Nebenhandlungen und Kleinigkeiten, ein Zyklus, den ich gern lese.

erstellt am 07.01.15 23:06
Dieses Paradebeispiel, Zusammenhänge nicht verstanden zu haben, muss ich doch jetzt tatsächlich mal kommentieren. Keine Sorge, ist und bleibt eine Ausnahme:

- Dass der Soldat vom Meng-âmok getroffen wurde, wird schon im Epilog von Band 382 angedeutet, hier noch etwas verklausuliert, um nicht zu weit vorzugreifen.

- Dass sich die Helden wieder vereinen würden, steht sogar schon seit Band 371 fest, da verabreden sie das nämlich.

- Matt & Co. kommen nicht zufällig vorbei, sondern messen Juefaans Symbionten mit dem Artefaktscanner an (was auch deutlich gesagt wird).

- Das primäre Ziel der Schwarzen Philosophen ist es nicht, "alles zu erobern", sondern die agarthische Gesellschaft, die sie damals ausgestoßen hat. Dazu errichten sie Stützpunkte und sammeln Artefakte, auf der Suche nach einer Waffe, die eben nicht alles zerstört, sondern die Infrastruktur Agarthas weitgehend unbeschädigt lässt.

- Die angeblich "platte Philosophie" wird gut erklärt und besteht aus der Umkehr der agarthischen (aka buddhistischen) Lehre.

- Das "zufällige Bauchgefühl" des Technikers ist natürlich keines, sondern der Einfluss des in ihn gefahrenen Quart'ol, der kein Interesse daran hat, mit dem Kloster unterzugehen.

- Recht gebe ich dir darin, dass Juefaans Verletzung und lange Rekonvaleszenz Matt die Chance gibt, zu ihm aufzuschließen. Hast du eine andere Möglichkeit parat, diese Zeit zu überbrücken? Wir hätten den Zeitraum natürlich auch ignorieren können, aber dann wäre es unlogisch und die Kritik berechtigter.

Schön, dass dir wenigstens der erwachsene Juefaan gefällt.

erstellt am 07.01.15 23:35
Der Roman war nach den letzten beiden ehr "langweiligen" wieder richtig gut. Und naja, okay, es sind halt Zufälle, aber so gesehen ...

Hätte Bilbo nicht ZUFÄLLIG einen Ring gefunden, den ZUFÄLLIG geklaut... Und jo, es war in der Tat vereinbart, dass man die SO am Ende gemeinsam verprügeln darf.

Aber dass die NUR Argatha wollen, das stand doch noch nicht in den Romanen, oder? Bisher ging das ehr in Richtung Weltherrschaft unter der Religion der SO. Zumindest kam es so rüber. Ich fühle mich daher grade leicht gespoilert. Wenns so ist, ist es halt passiert.

Oder ich irre mich, und es stand doch schon in einem Heft. Aber erinnern kann ich mich gerade nicht.

MadMike antwortet:

Deswegen PRIMÄRES Ziel. Was danach kommt, ist doch noch gar nicht Bestandteil der Handlung.
Die Exposés existierten übrigens schon vor dem Vormarsch des IS. Und die Religionskriege hatten wir bereits im Jahr 2000 erwähnt. Da sag noch einer, wir wären nicht hart an der Wirklichkeit dran.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 07:30 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.01.15 01:39
MadMike schrieb:
Dieses Paradebeispiel, Zusammenhänge nicht verstanden zu haben, muss ich doch jetzt tatsächlich mal kommentieren. Keine Sorge, ist und bleibt eine Ausnahme:

- Dass der Soldat vom Meng-âmok getroffen wurde, wird schon im Epilog von Band 382 angedeutet, hier noch etwas verklausuliert, um nicht zu weit vorzugreifen.

- Dass sich die Helden wieder vereinen würden, steht sogar schon seit Band 371 fest, da verabreden sie das nämlich.

- Matt & Co. kommen nicht zufällig vorbei, sondern messen Juefaans Symbionten mit dem Artefaktscanner an (was auch deutlich gesagt wird).


Ich glaube, da hast du wiederum Das Gleichgewicht missverstanden, dem diese Zusammenhänge schon klar sein dürften.
Er fand es halt nur konstruiert, daß das Kloster genau so lange aufgehalten wurde, wie es für PROTOs Ankunft nötig war.
Aber irgend nen Grund muß es ja geben

MadMike antwortet:
Deswegen habe ich ihm ja auch in DIESEM Punkt recht gegeben.


- Das primäre Ziel der Schwarzen Philosophen ist es nicht, "alles zu erobern", sondern die agarthische Gesellschaft, die sie damals ausgestoßen hat. Dazu errichten sie Stützpunkte und sammeln Artefakte, auf der Suche nach einer Waffe, die eben nicht alles zerstört, sondern die Infrastruktur Agarthas weitgehend unbeschädigt lässt.


Mawe Ösers Augen leuchteten fanatisch. »Alsdann, wenn meine Fahne im Zentrum der Welt gehisst ist, werde ich sämtliche Luftschiffe in alle Richtungen aussenden. Sie sollen den Enklaven der Schwarzen Lehre die freudige Nachricht bringen, dass die Heimat zurückerobert wurde und auf sie wartet. Alle sollen sie nach Agartha kommen, damit wir von dort aus die Schwarze Philosophie in alle Welt tragen können – mit den ganzen Machtmitteln, die uns dort zur Verfügung stehen.«


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 07:43 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.01.15 14:11
MadMike schrieb:
- Matt & Co. kommen nicht zufällig vorbei, sondern messen Juefaans Symbionten mit dem Artefaktscanner an (was auch deutlich gesagt wird).

Und sie kommen natürlich genau dann an, wenn es brenzlig wird. Nicht als Juefaan gerade abgestürzt ist. Oder zu spät, wenn das Schiff bereits weiter geflogen ist. Nein, wenn das Haus abgefackelt wurde kommt der rettente Panzer an um kurz vor dem Abflug einen Hydriten zu retten.

MadMike meint:
Ja, man merkt, dass du kein Schriftsteller bist (s.u.). Kämen sie, als Juefaan abstürzt, würde man dich fragen, wie sie denn so schnell da auftauchen können, wenn sie zur gleichen Zeit doch in China sind. Kämen sie zu spät, hätten wir aufgrund des fehlenden Feindes einen Roman ohne weitere Handlung. (Die Hütte wird übrigens erst später abgefackelt.) Ich denke, du stellst dir den Job zu einfach vor. Weil's eben nicht deiner ist und du nicht bezahlt wirst.

- Das primäre Ziel der Schwarzen Philosophen ist es nicht, "alles zu erobern", sondern die agarthische Gesellschaft, die sie damals ausgestoßen hat. Dazu errichten sie Stützpunkte und sammeln Artefakte, auf der Suche nach einer Waffe, die eben nicht alles zerstört, sondern die Infrastruktur Agarthas weitgehend unbeschädigt lässt.

Oh toll die Infratrukrur wollen sie haben. Aber die Bewohner bekehren und damit die "guten" Philosophen demütigen, wieso denn auch? Alle zu Monstern machen und was übrig bleibt abschlachten.

Was unterscheidet das jetzt vom Klischeebösewicht? Wenn eine Burg belagert wird, dann versucht man ja auch so wenig wie möglich Schaden an ihr anzurichten, weil man das nach Eroberung sonst alles wieder reparieren müsste. Die Philosophen denken einfach nur nicht dumm, aber wirklich besonders macht sie das nicht.

- Die angeblich "platte Philosophie" wird gut erklärt und besteht aus der Umkehr der agarthischen (aka buddhistischen) Lehre.

Ich habe schonmal in einem anderen Thread geschrieben, warum das für mich religiös gesehen Blödsinn ist.

Seine Wut ausleben und möglichst viel böses tun ist für mich einfach nur platt. Buddhismus ist doch auch nicht nur "innere Ruhe und möglichst viel gutes tun". Im Buddhismus gibt es dieses Schwarz-Weiß nicht.

- Das "zufällige Bauchgefühl" des Technikers ist natürlich keines, sondern der Einfluss des in ihn gefahrenen Quart'ol, der kein Interesse daran hat, mit dem Kloster unterzugehen.

Ah ok, das habe ich dann anders verstanden. Der kann so einfach die Gefühle seines Wirt lenken, ohne dass der es merkt?

-Hast du eine andere Möglichkeit parat, diese Zeit zu überbrücken?

Muss ich das? Bin ich Schriftsteller? Mit ein wenig Überlegen hätte ich vielleicht eine andere Idee parat. Aber ich werde dafür ja nicht bezahlt.



Nochmal...ich habe dem Roman im anderen Forum 7/10 gegeben. Aber 3 Punkte fehlen und da darf man ja wohl mal kritisieren.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 07:55 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.01.15 22:03
Also, meines Erachtens sind die Schwarzen Philosophen ein nettes Völkchen, das fast ein bisschen verschenkt wird mit den paar spärlichen Auftritten - bei denen man dann auch noch Albernheiten über sich ergehen lassen muss.

Juefaan und seine Freunde - ich weiß nicht, meins ist das nicht. Der Auftakt ist daher ganz gut, aber der Mittelteil verliert sich in Geplänkel. Schade finde ich auch, dass man eine Figur wie Trichen einführt und dann nicht konsequent darstellt - ich jedenfalls kann inicht verstehen, wie sie so überhaupt ihre Stellung erreicht hat. Ist aber sicher auch Geschmackssache.

Hinten raus kommt dann wieder Action. Geht in Ordnung - plot-gerechtes Timing her oder hin. Fazit: gute Ansätze, nicht unbedingt sehr überzeugend in der Gesamt-Ausführung. Persönlich verstehe und mag ich nicht so ganz, dass so eine Geschichte "halb komisch" erzählt wird. Trotzdem natürlich weitaus interessanter als die letzten vier Romane.

erstellt am 21.06.15 20:14
Mir gefällt die Idee, dass Juefaan infolge unerwarteter Nebenwirkungen erkrankt, sehr gut. Die Helden stecken eben nicht alles weg sondern können auch für Wochen danieder liegen.

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