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Thema: 392: Der Weg nach Agartha
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erstellt am 26.01.15 19:34
MX 392: Der Weg nach Agartha

Autor: Sascha Vennemann

Titelbildzeichner: Néstor Taylor

Titelbild:
https:// www.luebbe.de/bastei-entertainment/ebooks/fantasy-buecher/ma...

Vorschau:
Die Flucht aus dem Schwarzen Kloster ist den Freunden mit knapper Not gelungen, da müssen sie feststellen, dass sie zwar Quart'ols Körper gerettet haben, aber nicht dessen Geist. Der scheint in einen der Schwarzen Philosophen gefahren zu sein.
Aber nicht nur wegen dem Hydriten müssen sie das fliegende Kloster verfolgen – ganz Agartha steht auf dem Spiel, sollten die Philosophen den Stadtstaat im Himalaya erreichen.
In der Hoffnung, ein geeignetes Transportmittel zu finden, nimmt Matt Kurs auf Kathmandu. Denn die Stadt verfügte damals über den einzigen Flughafen der Region.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:34 Uhr bearbeitet)

erstellt am 30.01.15 16:50
Hatte so meine Probleme mit dem Roman, der Plot wirkte arg konstruiert:

Nach so vielen Monaten wäre es auf ne Woche auch nicht mehr drauf angekommen, Matt mit dem Vogel zu helfen. Oder eher um sicherzugehen, daß er es überhaupt hinbekommt! Was schon ziemlich größenwahnsinning von Matt war - und ohne seine Heinzelmänner ex machina hätte er mit Aruula jetzt auch schön festgesessen.
Dann hat es NULL Sinn gemacht, daß sie am Ende noch in die Leichenhalle sind, was sollte das? Schlimmstenfall gabs da drin Gefahr, bestenfalls gar nix. Mußten wohl die Seiten voll werden, oder war wieder Zeit für ne Actioneinlage.

Dann war es wieder furchtbar zu lesen, wie Heftklischee-Gutmenschen mit Proto versucht haben, ja keinen der dem Tode geweihten Berserker zu verletzten. Dabei war es geradezu verantwortungslos, auch nur einen davon am Leben zu lassen! Die kennen sich in der Gegend nicht aus, hinter jedem Hügel hätte ein weiteres Dorf liegen können, daß die Berserker noch hätten plattmachen können bevor sie erfrieren.

Überzeugen konnte mich nur der Quart'ol-Teil, gespannt wie es da in der Sphäre weitergeht.

erstellt am 30.01.15 17:03
Da schließe ich mich Anubiz an: der Roman wirkt, auch in seiner Aufteilung, sehr konstruiert. Dabei sei sogar noch dahingestellt, ob es in der Situation wirklich sinnvoll ist, die Kräfte zu teilen und Quart'ols Körper Juefaan anzuvertrauen.

(Ich muss auch sagen, dass die Aussicht auf die nächste Reisestrecke - es sieht ja nun so aus, als müsste Matt nach dem Zyklusfinale wieder Richtung Schottland - mich jetzt schon frustriert: die letzten Hefte waren wahrlich nicht angetan, die Lust auf weitere Abenteuer dieser Art zu steigern.)

Ansonsten sind die Abenteuer beider Parteien erneut ziemlich lahm und, wie Anubiz schon ausgeführt hat, in der Ausführung schwer nachvollziehbar geraten. Diese "Heinzelmännchen"-Geschichte finde ich auch eher... nervig? Vielleicht wird das ja noch spannender.

Einziger Lichtblick sind erneut die SP, die auf ihre Art schon lustig sind. Und dazu Quart'ols Geist. Trichen fehlt mir allerdings - ich fand sie deutlich interessanter als den neuen Typen und seine Typin. (Und irgendwo finde ich ja auch da, dass Matt letztes Mal einfach schießen hätte sollen... ^^)

erstellt am 30.01.15 17:24
Mich hat auch sehr überrascht, dass sich Juefaan mit PROTO und dem Körper Quart'ols jetzt nach Schottland (zurück)begibt. Sicher, das Heilmittel für Jaira will er natürlich schnell anwenden, aber Matt und Aruula so ungewiss zurücklassen...

Die Reparatur des Flugzeugs war ja echt Dusel. Ohne die unbekannte Gruppe im Himalaya-Gebiet wären Matt und Aruula ganz schön aufgeschmissen gewesen. Das Geheimnis dieser Gruppe wird ja im nächsten Roman näher beleuchtet.

Am besten gefallen hat mir auch der Handlungsstrang im Schwarzen Kloster. Quart'ols Geist nun in der Sphäre des Schwarzen Mondes. Das verspricht ein spannendes Duell.....

erstellt am 03.02.15 20:20
Weiter geht es mit einem konstruierten Plotverlauf, aber die Geschichte hatte auch ihre Lichtseiten. Die Trennung der Charaktere erspart dem Roman unnötige Längen. Die Einteilung der Passagen in Juefann&Begleiter und unserem Heldenduo passt perfekt. Grundsätzlich wird so keine der beiden Handlungen langweilig. Gleiches gilt für Quart’ol in der fliegenden Philisophenbasis.

Kommen wir als erstes zum Hydriten. Nette Geschichte. Es war klar, dass er das Luftschiff nicht richtig manipulieren kann, das hätte das Finale vorgezogen. Aber als Einstimmung darauf schonmal ganz interessant. Jetzt ist er mit dem Schwarzen Mond in der Gedankensphäre. Ich hoffe stark, dass später nicht das übliche „Missgeschick“ passiert, wenn man den Hydritengeist in seinen Körper zurück transformiert.

Im Juefaan-Teil gibt es dann mehr Action. Ohne den Superhelden mit seinem Symbionten wird der Endkampf gegen die Philosophen nicht ganz so einfach. Dass sie bei ihrem Rückweg durch das chinesische Gebirge ausgerechnet auf ein Dorf von Berserkern stoßen finde ich noch in Ordnung. Aber der spannende Moment mit der Lawine war übertrieben. Ausgerechnet als sie vor dem ach so gefährlichen Abgrund stehen geht eine Lawine los. Na so ein Pech aber auch.

Schlimmer wird es bei Matt&Aruula. Was macht man, wenn einem die ansässigen Bewohner eindringlich vor einer Lagerhalle warnen? Genau, dort nachsehen. Und nicht nur das, sondern auch reingehen, statt sie direkt wieder zu verschließen und froh zu sein, bisher seine Ruhe gehabt zu haben. Tagelang hantiert man ungestört auf dem Fluggelände herum und gerade als sie die Lagerhalle betreten kommen 2 Minuten später die Kultisten an. Mensch, muss das denn sein?

Die Heinzelmännchen sind ein Segen für unsere Helden, da sie ihnen aus einem noch unbekannten Grund über Nacht die Ersatzteile für genau das richtige Flugzeugmodell in den Hangar stellen. Da hoffe ich auf eine passende Erklärung, sonst sind das auch nur furchtbar konstruierte Sachen die zufällig passen. Die Kerlchen müssen Matt belauscht haben, dass er Ersatzteile braucht. Die Kerlchen müssen herausgefunden haben, welche Ersatzteile genau für dieses Flugzeug passen. Und dann müssen sie den ganzen in der Gegend seltenen Kram her geschafft haben.

erstellt am 04.02.15 07:38
Das Gleichgewicht schrieb:
Die Kerlchen müssen herausgefunden haben, welche Ersatzteile genau für dieses Flugzeug passen. Und dann müssen sie den ganzen in der Gegend seltenen Kram her geschafft haben.


Naja, das Zeug werden sie hergestellt haben. Wofür hat man Replikatoren oder notfalls 3D-Drucker? :)

erstellt am 04.02.15 10:05
Anubiz schrieb:
Das Gleichgewicht schrieb:
Die Kerlchen müssen herausgefunden haben, welche Ersatzteile genau für dieses Flugzeug passen. Und dann müssen sie den ganzen in der Gegend seltenen Kram her geschafft haben.


Naja, das Zeug werden sie hergestellt haben. Wofür hat man Replikatoren oder notfalls 3D-Drucker? :)


Zu sehr SF. :P
Aber ja, wenn sie die Teile auf ihren Schlitten mitschleppen wäre das u.U. eine passable Erklärung.

erstellt am 10.02.15 16:51
Hatte eigentlich vor, zu diesem Band eine Rezi zu schreiben, aber mein Organismus ist momentan von einer derart energieraubenden Influenza verseucht, dass ich keine Konzentration dafür aufbringen kann. (Und dabei hatte ich mich schon so auf einen scheußlich gemeinen Verrriss gefreut..., Spaß.) MX 392 Fazit: 6,5 von 10 Zermatschte Berserker-Pampelmusen!

Anubiz schrieb:
Nach so vielen Monaten wäre es auf ne Woche auch nicht mehr drauf angekommen, Matt mit dem Vogel zu helfen. Oder eher um sicherzugehen, daß er es überhaupt hinbekommt! Was schon ziemlich größenwahnsinning von Matt war - und ohne seine Heinzelmänner ex machina hätte er mit Aruula jetzt auch schön festgesessen.


nilusys schrieb:
...Diese "Heinzelmännchen"-Geschichte finde ich auch eher... nervig? Vielleicht wird das ja noch spannender.


Gut, Matt's Plan war mehr so ein Star-Lord-Plan (Wieviel Prozent hast du...? 12%?), hinzu noch unterfüttert mit sehr vielen potenziellen "Wenn's" und "Aber's", aber das ist nicht zum ersten Mal geschehen und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Was ich nett an dem Szenario fand, war, dass unser Pilot sich einmal wieder als (Freizeit-)Tüftler betätigen konnte und er und Aruula ein bisschen Zeit zum "Campen" hatten.
Die unbekannten Helferlein empfinde ich als - noch ungelüftetes - Mysterium recht gelungen. Bin neugierig drauf, wer die sind und ob die schon etwas mit dem neuen Zyklus zu tun haben.

Anubiz schrieb:
Dann hat es NULL Sinn gemacht, daß sie am Ende noch in die Leichenhalle sind, was sollte das? Schlimmstenfall gabs da drin Gefahr, bestenfalls gar nix. Mußten wohl die Seiten voll werden, oder war wieder Zeit für ne Actioneinlage.


Herr Vennemann hat mit dieser Nebenhandlung versucht die Andersartigkeit von rituellen Bestattungen zu schildern. Aruula und Matt erfahren einen kleinen religiösen Kulturclash. Der Einfall ist okay, aber warum sie ihre Nase immer in Dinge reinstecken die sie nichts angehen, entzog sich mir in diesem Falle auch. Oder..., Sinn hat es vielleicht dahingehend, dass sie sich ja selbst nicht bewusst sind, "Entweiher einer Ruhestätte" zu sein. Beide gingen davon aus, dass (standartmäßig) irgendwelche Kreaturen in der Gegend um den Flughafen ihr Unwesen treiben, weswegen dieser so gemieden wird. Durch einen schauerlichen Namen ("Halle der bleichen Toten" war's oder?!), und Unverständnis lokaler Sitten, reimen sie sich was zusammen und brechen in einen "Friedhof" ein. Erst zum Schluss wird ihnen gewahr, dass sie die einzigen "Störfaktoren" sind und ziehen schnell Leine.

nilusys schrieb:
Trichen fehlt mir allerdings - ich fand sie deutlich interessanter...


Ist schade um sie. Ihr Aufstieg zur Ersten Philosophin wurde gut inszeniert, überraschend ihr rascher Abstieg und Tod. Das soll vermutlich den hohen "Verschleiß" auf Seiten der SP darstellen. (Aber even. trifft Quart'ol noch auf ihren Inprint in der Sphäre des Schwarzen Mondes...)

Schorsch Bernhard schrieb:
Am besten gefallen hat mir auch der Handlungsstrang im Schwarzen Kloster. Quart'ols Geist nun in der Sphäre des Schwarzen Mondes. Das verspricht ein spannendes Duell.....


Yipp - Quart'ols Geistspringerei ist shiny! Der unterhaltsamste Teil des Romans. *g*
Hoffentlich bin ich zu Jo Zybell's Comeback wieder desinfiziert und entkeimt..., die 394 möchte ich mir schon gerne vorknöpfen.

Ach so, einmal muss ich es erwähnen, aber erinnert dieses... eigentümliche Gespann Nadd und Haruun euch nicht auch irgendwie an Cartoonfiguren, die sich ins falsche Genre verirrt haben? Musste immer an die Beiden hier denken: http://www.moviepilot.de/files/images/0414/2663/GRUBOLIOUS.p... .
Ein Flachwitzreißender Sidekick scheuert schon an den Nerven, zwei sägen den Geduldsfaden durch. Die sollen bloß in ihrem Dorf glücklich und träge werden.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.02.15 08:14
Lonestar schrieb:
Ach so, einmal muss ich es erwähnen, aber erinnert dieses... eigentümliche Gespann Nadd und Haruun euch nicht auch irgendwie an Cartoonfiguren, die sich ins falsche Genre verirrt haben? Musste immer an die Beiden hier denken: http://www.moviepilot.de/files/images/0414/2663/GRUBOLIOUS.p... .

Fast. Aber gut geschlussfolgert! Tatsächlich hatte ich diese beiden vor Augen; zu Deutsch "Die Drachenjäger":



(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 08:22 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.02.15 13:18
Hakuna Matata!

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