Suche
Beitrag User
 
 
Thema: 1907 Der Teufel von Darkwood
| |

Antworten zu diesem Thema: 22

 
Zurück
1 2 3


erstellt am 28.01.15 23:32
Im 2. Roman von Logan Dee unternimmt John mit einer illustren Gruppe Touris in einem klapprigen Reisebus einen Trip nach Darkwood. Der dort ansässige Lord soll so eine Art Esoterik-Guru sein. Als der Bus mit einem Platten liegenbleibt, greift ein Rudel Wolfsmenschen an ...

Ich bin mit diesem Heft ganz zufrieden gewesen, und hätte Logan Dee auf den "Teufel von Darkwood" (die Figur) verzichtet, hätte mir der "Teufel von Darkwood" (die Geschichte) noch besser gefallen. Klingt das komisch? Na ja, besagtes Wesen macht auf Seite 55 das erste Mal auf sich aufmerksam, um auf S. 62 den Löffel abzugeben. Zudem ist es so lächerlich, daß es die Atmosphäre der Erzählung killt. Damit nicht genug, stellt es sich als sehr feinsinniges Wesen vor, das Johns Anwesenheit auf dem Anwesen sofort erspürt - nur um dann in Kamikaze-Manier ins Kreuz zu laufen.

Dabei waren zwei Dinge sehr gelungen: Zum einen hatte ich die ganze Zeit über geglaubt, Lord Darkwood sei eben jener Teufel. Da hat mich der Autor geschickt an der Nase herumgeführt. Zum anderen war die Beschwörung inklusive Wolfsopfer verheißungsvoll.
Eigentlich hätte ich mir hier wunderbar einen Zweiteiler vorstellen können. Part Eins endet mit der Ankunft des Leichenwagens auf dem Schloß und der Erweckung der Bestie. Da hätte man das Potenzial vom Lord und Rabisanas schön ausschöpfen können.
Weil es aber nur ein Einzelroman ist, wäre mir eine direkte Konfrontation Johns mit dem Schloßherrn lieber gewesen als dieses Dingsbums.

Ansonsten bietet der Band genau das, was ich mir von einem JS erwarte. Er ist spannend, gruselig, lustig und kurzweilig. Fast so wie früher bei Jason, als ich die Serie kennenlernte :)

! Die Szene auf S. 28-30 muß aber irgendwie verrutscht sein! Sie gehört an den Anfang auf S. 10. Schließlich reist John erst 1 Woche nach dem Tod von Steve nach Darkwood. !

3 von 5 Kreuzen mit Tendenz nach oben

erstellt am 29.01.15 12:20
Ja, viele Geschichten der neuen Autoren würden Stoff für Zwei- oder Mehrteiler bieten, nur leider scheint das (noch) nicht zu gehen.

So auch hier, der titelgebende Teufel von Darkwood taucht erst kurz vor Schluss auf und wird dann gleich wieder vernichtet, obwohl er intelligent zu sein schien. Ich fand die Kreatur übrigens sehr ansprechend beschrieben und hätte gerne mehr von ihr erfahren.

Sonst eine unterhaltsame Geschichte, wobei ich es gut finde dass auch die Thematik von Vampir- und Werwolfclans ein wenig weiter geführt wird.

erstellt am 01.02.15 00:29
Sehe ich auch so! Wäre sicherlich ein toller Zweiteiler geworden - 4 von 5 Kreuzen!
Was könnte man alles aus dieser Serie mache, wenn Jason Dark nur endlich mit den neuen Autoren zusammen arbeiten würde, statt sie zu ignorieren - einfach nur Schade....
Die neuen Autoren zu lesen macht Spaß, aber Jason ist leider zu einer Spaßbremse geworden!

erstellt am 01.02.15 12:52
Ich schließe mich dem postiven Tenor an und vergebe 3 von 5 Kreuzen. Ansonsten frage ich mich noch immer, wer hinter dem Pseudonym steckt, für eine junge Nachwuchs-Autorin (oder einen Nachwuchsautor) ist der Stil doch recht altbacken.
Die Nennung von Wacken und Iron Maiden deuten andererseits wieder auf eine jüngere Person hin, die von Heavy Metal zumindest schon einmal etwas gehört hat.

erstellt am 02.02.15 08:32
Also ich kann mich der allgemeinen Begeisterung für diesen Roman nicht anschließen. Mir hat diese Geschichte überhaupt nicht zugesagt. Für mich war es eher ein Trashroman der nicht ins Sinclairuniversum passte. Die Geschichte selber war ganz ok aber hier wurde einfach wieder zuviel in den Roman reingesteckt. Werwölfe die mit einem Vampir paktieren. Eine Vampirin die zugleich eine Nekromantin ist und dazu noch Untote und ein erweckter Dämon. Was gar nicht ging war die Szene in der der Untote durch den toten Deutschen mit John Kreuz getötet wurde. Hier fand ich schon unlogisch, dass der tote Deutsche das Kreuz überhaupt anpacken kann. das hätte ich ja noch akzeptiert da Logon Dee hiermit wohl darstellen wollte, dass das Kreuz seinen Weg immer wieder zu John findet. Aber dann passt die Erklärung die Rabisana Lord Darkwood gibt nicht. Hier sagt sie, dass ihr Diener also der Untote John das Kreuz abgenommen hat und es ihm zwar Schmerzen verursacht hat aber sonst weiter nichts passiert ist. In der Szene mit den Deutschen berührt dieser dann den Untoten einmal mit den Kreuz und vernichtet ihn dadurch. Für mich ist das unlogisch. Weiter hat mich gestört, dass die Anwohner mit Fackeln losziehen. Wir sind doch nicht mehr im Mittelalter hier wären wohl Taschenlampen angebrachter gewesen. Und hier sind wir auch schon bei einem weiteren Punkt der mich gestört hat. Der Roman hatte gut in die Anfänge der Serie gepasst (Gespensterkrimizeit) aber in den aktuellen Zeitrahmen passt er meiner Meinung nach nicht so richtig. Auch war mir nicht ganz klar wie John sich so ohne weiteres unter die Gesellschaft schmuggeln konnte.Anscheihend hatte ja alle eine persönliche Einladung von Lord Darkwood. Von mir bekommt der Roman nur 2 von 5 Kreuze.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 08:35 Uhr bearbeitet)

erstellt am 02.02.15 17:40
Ein Bus voller seltsamer Klischeeleute, der zusammen mit dem Serienhelden auf den Weg zu einem unheimlichen Dorf ist, über dem ein noch unheimlicheres Schloss thront. Klingt das bekannt? Auch weitere Elemente der Geschichte passen eher zu einem 70er-Dämonenkiller als zu einem modernen Sinclair. Der obligatorische Vampirlord der sich mit Werwölfen verbündet hat, um Jagd auf Menschen zu machen. Seine Vampirschülerin die sich zum Beispiel unsichtbar machen kann oder Zombies erschaffen. Dazu ein unheimlicher Dorffluch und weil das nicht genug ist zum Finale ein Spinnen-Rüssel-Dämon.


Aber das ist wohl der Erzählstil des Autors, der sich demzufolge sicher auch nie ändern wird. Bald erscheint die nächste Geschichte von Logan Dee und ich habe jetzt schon keine Lust. All diese Klischees bei den Figuren und dieses „immer noch einen drauf setzen“. Ein Vampirschloss hätte mir gereicht. Keine Werwölfe, kein Dämon. Einfach nur ein guter alter Vampirroman, vernünftig geschrieben und spannend erzählt.

Was soll der Mist mit dem Kreuz, das einen Toten kurzzeitig beleben kann, um John zu retten? Seit wann gibt es bei Sinclair Werwolfs-Wolfsmenschen im Zwischenstadium? Und wozu dieser unsinnige Fluch? Die Vampirin kann aus dem Nichts einen Zombie erschaffen, nur damit sich jemand erschreckt und der Zombie zu Staub zerfällt? Um dann plötzlich als verwesende Leiche im Auto zu sitzen, damit sich weitere Dorfbewohner erschrecken? Ich hatte noch an einen Illusionszauber für Steve gedacht. Aber dann hätte die Leiche später nicht im Auto sitzen dürfen beziehungsweise die anderen Dörfler hätten sie nicht gesehen.


Logan Dee wird sicher seine Zielgruppe haben, die für diese nostalgisch geschriebenen Romane dankbar sind. Ich gehöre sicher nicht dazu. Nach dem San Diego Roman werde ich mich entscheiden, ob ich seine Hefte auslasse.


edit: Ah, Orgow gehört auch nicht zu Logans Zielgruppe. Unsere Rezis stimmen irgendwie im Kern überein.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:44 Uhr bearbeitet)

erstellt am 02.02.15 18:17
Das Gleichgewicht schrieb:
Ein Bus voller seltsamer Klischeeleute, der zusammen mit dem Serienhelden auf den Weg zu einem unheimlichen Dorf ist, über dem ein noch unheimlicheres Schloss thront. Klingt das bekannt?




Ich liebe es

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:19 Uhr bearbeitet)

erstellt am 03.02.15 16:18
Das Gleichgewicht schrieb:
Was soll der Mist mit dem Kreuz, das einen Toten kurzzeitig beleben kann, um John zu retten?


Ich fand die Stelle sehr gut, durch die vorsichtige Formulierung empfinde ich sie auch nicht als widersprüchlich zur Serie.


Das Gleichgewicht schrieb:
Logan Dee wird sicher seine Zielgruppe haben, die für diese nostalgisch geschriebenen Romane dankbar sind.


>winkt< :)

erstellt am 04.02.15 10:08
Da gibt es kein "vorsichtiges Formulieren". Das Kreuz belebt einen Toten wieder. Das ist Nekromantie. Das würden die Erzengel niemals tun oder zulassen. Dunkle Magie bleibt Dunkle Magie, egal wer sie anwendet.

Eine Geisterscheinung die direkt von der Seele des Toten ausgeht wäre wieder was anderes gewesen. Aber die hätte John ja nicht helfen können.

So sehe ich das zumindest.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:08 Uhr bearbeitet)

Zurück
1 2 3

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed