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Thema: 1912 Höllenspuk am Himmel
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Antworten zu diesem Thema: 11

 
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erstellt am 09.03.15 09:25
Ich hatte bei diesem Roman ja so meine Befürchtungen. Zum einen wegen des Themas Engel, welches nicht gerade zu meinen Lieblingsthemen zählt und zum anderen wegen der letzten JD - Romane, die wirklich keine Glanzleistungen waren. Doch manchmal kommt es anders als man denkt

Inhalt:

Durch einen Anruf alarmiert verschlägt es John diesmal nach Wales. Hier wurden engelähnliche Wesen beobachtet, die von Killern mit Pfeil und Bogen bedroht wurden. Bereits auf den Weg nach Wales erhält John einen Drohanruf seines Erzfeindes Matthias der ihn davor warnt sich in die Angelegenheit einzumischen. John lässt sich dadurch nicht abschrecken und stößt in Wales tatsächlich auf Engel, die in den neunten Chor der Engel aufgenommen werden sollen. Genau dies will Matthias aber verhindern. Es kommt zu mehreren Auseinandersetzung zwischen John und Matthias Bogenschützenkiller. Letztendlich gelingt es John mit Hilfe seines Kreuzes und Raniel die Killer zu besiegen.


Das was als erstes bei diesem Roman auffällt, ist der Schreibstil. Im ersten Moment kann man es gar nicht glauben, dass es ein Roman von JD ist. Die Dialoge sind für JD Verhältnisse recht erfrischend. Zudem hat man hier den Eindruck, dass JD schon am Beginn des Romans wusste in welche Richtung es gehen soll und wie er enden soll. Es gibt keine größeren Logiklücken und alles läuft am Ende richtig zusammen.

Die Geschichte selber ist interessant und Matthias hat hier endlich mal wieder einen stärkeren Auftritt und gerade das Ende hält einige Überraschungen parat.

Ich dachte am Ende doch tatsächlich, dass Raniel Matthias mit seinem Schwert endgültig vernichtet. Das dieser dann aber eine Magiesperre aufbaut zeigt mir, dass Matthias immer noch Potenzial als Gegner hat.

Auch die Einbindung von Raniel ist hier sehr gut gelungen. Wenn JD so weiter macht wäre es toll.

Von mir bekommt dieser Roman ein sehr gut.

PS: In diesem Roman gibt es einige Andeutungen, die meines Erachtens daraufhinweisen, dass der folgende Roman 1913 "Das Kettenmonster" ein Soloroman für Suko sein könnte. Hinweise darauf sind für mich die Erwähnung der Begründung warum Suko nicht mit von der Partie ist und das Ende des Roman als Kinley sagt, dass Johns Leute wohl noch etwas auf ihn in London warten müssen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 09:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.03.15 11:58
Hmm...

Vielleicht bedeutet das ja, daß der vorhandene Stapel an unter großer Hast heruntergenudelten Romanen endlich abgearbeitet ist.

Mal sehen...

erstellt am 09.03.15 19:46
Schöne Theorie, Mr. White, glaub ich aber nicht. Schon allein die Jahreszeitenangaben in den Romanen sprechen eher dagegen, daß mancher Tiefpunkt der letzten Zeit älteren Datums ist. Gute Romane hat es von JD immer wieder mal gegeben, mir gefielen jüngst z.B. die Nr. 1896 und 1897 überdurchschnittlich.

Nichtsdestotrotz ist "Höllenspuk am Himmel", wenn auch der Titel ein bißchen doll auf den Pudding haut, ein ordentlicher Band und stilistisch wie inhaltlich ein Lichtblick. Tatsächlich gibt es eine zart angedeutete Verzahnung mit dem Folgeheft. John ist allein nach Wales unterwegs, wo er nach einigen kulinarischen Zwischenstopps auch anlangt. Matthias macht dort Jagd auf Engel, die noch nicht so richtige Engel sind, es jedoch werden wollen. Natürlich spielt das Kreuz in der Geschichte eine zentrale Rolle, und überhaupt ist alles in einen starken christlichen Kontext eingebunden. Das kam bei mir wider Erwarten recht gut an, denn es verlieh dem Ganzen einen gleichermaßen plausiblen wie phantastischen Hintergrund. Etwas gewundert habe ich mich darüber, daß die Beinahe-Engel das Fegefeuer bereits verlassen durften, ohne ihre Läuterung völlig vollzogen zu haben, aber wer bin ich, mich an solchen theologischen Kniffligkeiten zu reiben?

Raniel paßte jedenfalls vorzüglich in die Thematik, und auch die Erwähnung des letzten Matthias-Falls sowie Carlottas brachten Pluspunkte. Ich bin mir sicher, es hier mit einem Werk von JD zutun zu haben (keine Frage), nur hat er hier wohl mehr Zeit und Interesse investiert. Ich vergebe 3 von 5 Kreuzen mit Tendenz nach oben.

erstellt am 09.03.15 22:10
Ketracel White schrieb:
Hmm...

Vielleicht bedeutet das ja, daß der vorhandene Stapel an unter großer Hast heruntergenudelten Romanen endlich abgearbeitet ist.

Mal sehen...


Vielleicht hat Jason mittlerweile mitbekommen, das die Storys der neuen Autoren bei den SINCLAIR-FANS besser ankommen, was seinem Ego natürlich gar nicht gut tut, so daß er jetzt beschlossen hat, es den jungen Kollegen mal so richtig zu zeigen, wer hier der Meister ist!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:15 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.03.15 21:57
Grüner Drache schrieb:
Ketracel White schrieb:
Hmm...

Vielleicht bedeutet das ja, daß der vorhandene Stapel an unter großer Hast heruntergenudelten Romanen endlich abgearbeitet ist.

Mal sehen...


Vielleicht hat Jason mittlerweile mitbekommen, das die Storys der neuen Autoren bei den SINCLAIR-FANS besser ankommen, was seinem Ego natürlich gar nicht gut tut, so daß er jetzt beschlossen hat, es den jungen Kollegen mal so richtig zu zeigen, wer hier der Meister ist!


Eine Win-Win Situation für die Leser. Ich hätte nichts dagegen. Wettbewerb belebt halt den Markt.

erstellt am 13.03.15 19:18
Ich frage mich, ob ich einen anderen Roman gelesen habe. Und ein wenig habe ich ein schlechtes Gewissen, als einziger meckern zu müssen. Aber das war eindeutig ein Dark. Die Dialoge hatten die üblichen Dark-Floskeln und den Dark-Wortbau und waren nicht so flüssig wie bei den Gastautoren. Aber hey, das bin ich gewohnt. Schlimmer sind die unlogischen Stellen und davon gab es genug. Da der Roman bis jetzt ausnahmslos nicht nur solide, sondern sogar gut aufgenommen wurde kann man mich gern berichtigen, wenn ich irgendwo die Fakten verdrehe.

Das schlimmste waren die Killer. Anfangs noch engeljagende Menschen. Matthias behauptete, er hätte mit den menschlichen Jägern nichts zu tun, das wäre unter seiner Würde. Später sind es dämonische Wesen unter seiner Kontrolle. Vielleicht hat Matthias anfangs beim Telefonat gelügt, aber dafür gibt es keinerlei Anzeichen.

Matthias und die Killer haben mehrere direkte Möglichkeiten, den Erzfeind zu töten. Aber sie tun es nicht. Typisch Dark, meine ich mal. Dass Matthias John gleich zweimal anruft und ihn davor warnt, sich in die Sache einzumischen ließt sich ebenso nach dem Altmeister. Wie immer finde ich das reichlich dumm, da der Geisterjäger durch sowas immer vorgewarnt ist und weiß, mit wem er es zu tun hat. Kleinigkeit am Rande: Rufen die Dauergegner immer mit unterdrückter Nummer an oder kann John sie langsam mal in die Kontakte aufnehmen?

Als John vor Ort eintrifft war ich noch der Meinung, die Killer wären neben Matthias eine zweite beteiligte Fraktion. Gut, wie sich herausstellt, sind sie es nicht. Wenn aber der Engelsfresser dahinter steckt und so gut informiert ist: Warum hat er nicht bemerkt, dass seine Leute von Edwin Kinley beobachtet werden? Warum hat er den Alten nicht ausgeschaltet? Und warum setzt Matthias einen einzigen Gegner auf John an, der nach dem ersten Pfeilschuss auf Johns Auto direkt wegrennt. Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben, den Geisterjäger abzuschießen. Zum Beispiel, als er das Auto verlässt und dem einzelnen Schützen hinterherrennt. Eine perfekte Lockvogelfalle, eigentlich. Oder Scharfschützen im Ort positioniert. Matthias weiß, dass John kommt und kann doch eigentlich vorausplanen.

Als im Wald später ein Killer aus dem Dickicht einen Engel abschießt ist John abgelenkt und kann den Schützen dann nicht ausmachen. Der haut aber ab, statt aus dem Verborgenen John abzuknallen. 5 Minuten später wird aber an der Hütte auf John geschossen. Ja, was denn nun? Die guten Chancen nicht nutzen aber es dann auf gut Glück probieren?

Wieder einige Seiten später. Die Killer auf der Jagd nach weiteren Engeln. Es ist Dunkel und John sieht die Kerle nicht. Was macht er also? Richtig, mit der Taschenlampe nach ihnen leuchten und damit wieder einmal das perfekte Ziel abgeben. John muss abhauen und verschanzt sich in seinem Wagen. In einem Horrorfilm wäre er damit jetzt so gut wie tot. Mir ist ja völlig klar, dass man den Namensgeber der Serie nicht einfach töten kann. Aber die Gastautoren schaffen es doch auch geschickt, solche Szenen zu umgehen. Stattdessen kommt erst Matthias angelatscht und verschwindet tatenlos wieder, statt sich in den Engelsfresser zu verwandeln und den Wagen zu zertrümmern. Und die Killer kommen mit einem gezielten Pfeilhagel nicht durch die Frontscheibe. Sie prallen einfach ab, ohne einen Kratzer zu hinterlassen. Was fraglich ist. Eigentlich kann ein einzelner gezielter Schuss eines Jagdbogens eine Frontscheibe probemlos durchdringen, sofern sie nicht aus Panzerglas ist. Ein Duzend geschulter Engelsjäger sollte mit den Pfeilen die Frontscheibe zumindest gut demolieren können, damit man sie dann einfach eintreten kann. (wer will darf auf youtube einfach mal „arrow windshield“ googeln und sich selbst überzeugen)

Auch hier kann John natürlich fliehen, wird später aber wieder eingefangen. Statt ihn jetzt endlich zu erschießen, presst man ihm nur eine Pfeilspitze in den Nacken und mehr nicht. Dann erst kommt Raniel ins Spiel. Warum nicht schon früher? Unter seinem Schutz wäre es logischer gewesen, wenn John den Killern entkommen wäre.


Es gibt noch weitere Unstimmigkeiten. Zum Beispiel meint Kinley mit verdrehten Gliedmaßen erst, er würde sich wünschen dass er Schmerzen hätte (wohl weil es sich damit wenigstens normal anfühlen würde). Später ist er auf einmal froh, keine Schmerzen zu haben. Die Engel sagen John erst, dass sie aus dem Fegefeuer auf die Erde gekommen sind, um dort vielleicht akzeptiert zu werden. Dann plötzlich stehen sie unter Raniels Schutz und machen das nur auf seine Anweisungen hin. Dass John die von Matthias verdrehten Gelenke zurück drehen kann und damit die einzige „Superkraft“ dieses Charakters ihrer Spannung beraubt oder allgemein die neue Fegefeuer-Läuterungs-Thematik sind Geschmackssache. Aber dass die Gegner zu dämlich sind, den Erzfeind ihres Meisters zu killen, wenn sie die todsichere Möglichkeit habe, regt mich einfach furchtbar auf. Andererseits ist die gute Seite da auch nicht schlauer, wie man letztens bei Justine sehen konnte.



Diese Rezension ist etwas länger geworden. Aber ich wollte belegen, dass ich meine Gründe habe, die Geschichte schlecht zu finden. Wegen ebook ohne Seitenzahlen, aber ich kann auf Wunsch gern nochmal nachblättern und die Szenen genauer benennen. Das ist auch für mich wichtig, sonst würde ich mir echt so vorkommen, als würde ich Jasons Hefte aus Prinzip schlecht bewerten.

erstellt am 13.03.15 19:36
Ja mei, und wegen dieser Kinkerlitzchen findest Du den Roman schlecht? Dann solltest Du mal "Das Kettenmonster" lesen. DAS ist 'ne schlechte Story!

erstellt am 13.03.15 20:17
Das Gleichgewicht schrieb:
Ich frage mich, ob ich einen anderen Roman gelesen habe. Und ein wenig habe ich ein schlechtes Gewissen, als einziger meckern zu müssen. Aber das war eindeutig ein Dark. Die Dialoge hatten die üblichen Dark-Floskeln und den Dark-Wortbau und waren nicht so flüssig wie bei den Gastautoren.



Ganz ehrlich, ich fand den Roman stilistisch besser als den von Michael Breuer. Ist aber nur meine Meinung.



Das Gleichgewicht schrieb:
Aber hey, das bin ich gewohnt. Schlimmer sind die unlogischen Stellen und davon gab es genug. Da der Roman bis jetzt ausnahmslos nicht nur solide, sondern sogar gut aufgenommen wurde kann man mich gern berichtigen, wenn ich irgendwo die Fakten verdrehe.

Das schlimmste waren die Killer. Anfangs noch engeljagende Menschen. Matthias behauptete, er hätte mit den menschlichen Jägern nichts zu tun, das wäre unter seiner Würde. Später sind es dämonische Wesen unter seiner Kontrolle. Vielleicht hat Matthias anfangs beim Telefonat gelügt, aber dafür gibt es keinerlei Anzeichen.



Die Killer sahen aus wie Menschen. Woher sollte Kinley wissen, daß es keine sind? Matze sagt nichts von Menschen, und wenn der Diener Luzifers nicht lügen darf, wer dann?



Das Gleichgewicht schrieb:
Wenn aber der Engelsfresser dahinter steckt und so gut informiert ist: Warum hat er nicht bemerkt, dass seine Leute von Edwin Kinley beobachtet werden? Warum hat er den Alten nicht ausgeschaltet? Und warum setzt Matthias einen einzigen Gegner auf John an, der nach dem ersten Pfeilschuss auf Johns Auto direkt wegrennt. Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben, den Geisterjäger abzuschießen. Zum Beispiel, als er das Auto verlässt und dem einzelnen Schützen hinterherrennt. Eine perfekte Lockvogelfalle, eigentlich. Oder Scharfschützen im Ort positioniert. Matthias weiß, dass John kommt und kann doch eigentlich vorausplanen.



Matthias zu den Killern: "Ey, ihr Killer, ihr. Macht euch mal nach Wales, da soll'n so paar Engel ankommen. Knallt die mal für mich ab. Ich bin so lang im Yogakurs."


Das Gleichgewicht schrieb:
Stattdessen kommt erst Matthias angelatscht und verschwindet tatenlos wieder, statt sich in den Engelsfresser zu verwandeln und den Wagen zu zertrümmern. Und die Killer kommen mit einem gezielten Pfeilhagel nicht durch die Frontscheibe. Sie prallen einfach ab, ohne einen Kratzer zu hinterlassen. Was fraglich ist. Eigentlich kann ein einzelner gezielter Schuss eines Jagdbogens eine Frontscheibe probemlos durchdringen, sofern sie nicht aus Panzerglas ist. Ein Duzend geschulter Engelsjäger sollte mit den Pfeilen die Frontscheibe zumindest gut demolieren können, damit man sie dann einfach eintreten kann. (wer will darf auf youtube einfach mal „arrow windshield“ googeln und sich selbst überzeugen)



Selbstverständlich sind die Yard-Autos gepanzert.
Was Du immer mit dem Engelfresser hast? Wann war Matthias als solcher unterwegs, mmh? Eben.



Das Gleichgewicht schrieb:
Dann erst kommt Raniel ins Spiel. Warum nicht schon früher?



Weil der Gerechte erst noch sein Pausenbrot mampfen mußte. Oder er war noch in der Maske.


Das Gleichgewicht schrieb:
Es gibt noch weitere Unstimmigkeiten. Zum Beispiel meint Kinley mit verdrehten Gliedmaßen erst, er würde sich wünschen dass er Schmerzen hätte (wohl weil es sich damit wenigstens normal anfühlen würde). Später ist er auf einmal froh, keine Schmerzen zu haben.



Hab Du mal solche verdrehten Gliedmaßen. Und dann legt jemand Deine Worte so auf die Goldwaage.



Das Gleichgewicht schrieb:
Die Engel sagen John erst, dass sie aus dem Fegefeuer auf die Erde gekommen sind, um dort vielleicht akzeptiert zu werden. Dann plötzlich stehen sie unter Raniels Schutz und machen das nur auf seine Anweisungen hin.



Raniel hat bloß den Auftrag, sie in den Himmel zu führen.


Das Gleichgewicht schrieb:
Aber dass die Gegner zu dämlich sind, den Erzfeind ihres Meisters zu killen, wenn sie die todsichere Möglichkeit habe, regt mich einfach furchtbar auf.



Ich hab ja auch keine 5 Kreuze gegeben ...

erstellt am 14.03.15 11:33
Ich will dir deinen Spaß nicht kaputtreden, aber freue mich über eine kleine Diskussion. :)

Vogelmädchen schrieb:
Die Killer sahen aus wie Menschen. Woher sollte Kinley wissen, daß es keine sind? Matze sagt nichts von Menschen, und wenn der Diener Luzifers nicht lügen darf, wer dann?


»Killer?« Er lachte. »Was soll ich mit Killern zu tun haben? So tief bin ich nicht gesunken.

Klingt für mich schon ziemlich so, als würde er damit Menschen meinen. Und wenn bei Dark ein Bösewicht lügt, kommt immer ein versteckter Hinweis darauf? Finde ich das gut? Nein. Habe ich mich daran gewöhnt? Ja.

Sollte Jason das ab jetzt immer so neutral lassen, um den Leser zu verwirren, dann fände ich das aber gut.



Matthias zu den Killern: "Ey, ihr Killer, ihr. Macht euch mal nach Wales, da soll'n so paar Engel ankommen. Knallt die mal für mich ab. Ich bin so lang im Yogakurs."

Aber dann vom Yogakurs aus John anrufen und Panik machen? Zeigen, dass er über eine Einmischung besorgt ist, sie aber dann einfach geschehen lassen und nicht im Keim erstecken, bevor John wirklich zu einem Problem werden kann? Matthias war eigentlich immer ein schlauer Gegner.



Was Du immer mit dem Engelfresser hast? Wann war Matthias als solcher unterwegs, mmh? Eben.

Ich gehe davon aus, dass Matthias sich immer in den Engelsfresser verwandeln kann. Es wurde nie erwähnt, dass es dazu Vorbereitungszeit oder Voraussetzungen braucht. Vielleicht habe ich das damals aber auch überlesen.


Hab Du mal solche verdrehten Gliedmaßen. Und dann legt jemand Deine Worte so auf die Goldwaage.

Stimmt natürlich. Daher ist es mir nur als Kleinigkeit aufgefallen. Sowas passiert auch in einem Gastroman immer mal und stört nicht wirklich. Fällt mir nur auf.


Raniel hat bloß den Auftrag, sie in den Himmel zu führen.

Genau. Und das sagen sie John nicht?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:33 Uhr bearbeitet)

erstellt am 14.03.15 17:44
Das Gleichgewicht schrieb:
Ich will dir deinen Spaß nicht kaputtreden, aber freue mich über eine kleine Diskussion. :)




Die Killer sahen aus wie Menschen. Woher sollte Kinley wissen, daß es keine sind? Matze sagt nichts von Menschen, und wenn der Diener Luzifers nicht lügen darf, wer dann?


Das Gleichgewicht schrieb:
»Killer?« Er lachte. »Was soll ich mit Killern zu tun haben? So tief bin ich nicht gesunken.

Klingt für mich schon ziemlich so, als würde er damit Menschen meinen. Und wenn bei Dark ein Bösewicht lügt, kommt immer ein versteckter Hinweis darauf? Finde ich das gut? Nein. Habe ich mich daran gewöhnt? Ja.



Also, Variante A: Matze meint menschliche Killer. - Dann hat er nicht gelogen. Wo ist dann das Problem?

Variante B: Matze meint Killer ganz allgemein. - Dann hat er gelogen. So sind sie, die Bösen.



Matthias zu den Killern: "Ey, ihr Killer, ihr. Macht euch mal nach Wales, da soll'n so paar Engel ankommen. Knallt die mal für mich ab. Ich bin so lang im Yogakurs."


Das Gleichgewicht schrieb:
Aber dann vom Yogakurs aus John anrufen und Panik machen? Zeigen, dass er über eine Einmischung besorgt ist, sie aber dann einfach geschehen lassen und nicht im Keim erstecken, bevor John wirklich zu einem Problem werden kann? Matthias war eigentlich immer ein schlauer Gegner.



Das Problem besteht doch einfach darin: Eine Gruppe von guten Bogenschützen ist John an sich überlegen. Sie können aus der Dunkelheit oder einem Versteck heraus einen Pfeil in Johns Rücken schießen. Was kann ein Autor da machen? Er könnte John vorsichtiger agieren lassen, um ihn dieser Gefahr nicht auszusetzen. In diesem Heft hatte John mehr Glück als Verstand. Ist ein Kritikpunkt.




Was Du immer mit dem Engelfresser hast? Wann war Matthias als solcher unterwegs, mmh? Eben.


Das Gleichgewicht schrieb:
Ich gehe davon aus, dass Matthias sich immer in den Engelsfresser verwandeln kann. Es wurde nie erwähnt, dass es dazu Vorbereitungszeit oder Voraussetzungen braucht. Vielleicht habe ich das damals aber auch überlesen.



Das meinte ich doch nicht. Die Voraussetzung ist schlicht das Erinnerungsvermögen bzw. der Wille seines Erfinders. Momentan sieht es jedenfalls so aus, als ob JD die Figur in eine andere Richtung entwickelt hat. Und das bereits seit ein paar Jahren!



Raniel hat bloß den Auftrag, sie in den Himmel zu führen.


Das Gleichgewicht schrieb:
Genau. Und das sagen sie John nicht?



Na, sie werden es nicht gewußt haben.

Gott zu Raniel: "He, Raniel! Der alte Luzi schießt mir meine Engel ab! Troll dich mal nach Wales und hilf ihnen in den neunten Chor. Wenn wir uns auf den ollen John verlassen, wird das nüchts."

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