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Thema: 396 - Der Todsucher
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Antworten zu diesem Thema: 44

 
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erstellt am 16.03.15 16:25
Der Todsucher
Geschrieben von Sascha Vennemann
Cover von Néstor Taylor

"So hör mich: Hilf mir. Sieh, wir gleiten so, nicht wissend wann, zurück aus unserm Fortschritt in irgendwas, was wir nicht meinen; drin wir uns verfangen wie in einem Traum und drin wir sterben, ohne zu erwachen."
Rainer Maria Rilke, "Requiem" (1908)

Ein Ausflug in ein Reich, aus dem es eigentlich keine Wiederkehr mehr gibt, erwartet euch im nächsten Roman. (Vorschau)

Ihr habt doch nicht wirklich geglaubt, dass Professor Dr. Jacob Smythe tatsächlich sein endgültiges Ende unter einem Geröllhaufen gefunden hätte? Das wäre nach seinem ersten Tod im Feuer einer ganzen Atombomben-Kette doch ein ziemlich schwacher Abgang gewesen. Dass er trotzdem mit dem Tod liebäugelt, schildert Sascha Vennemann im vorliegenden Roman - und wartet dabei mit einer Überraschung auf, die einigen von euch ein Tränchen ins Knopfloch treiben wird ... (Text auf luebbe.de - laut Mike von der LKS)

Zum Rilke-Gedicht "Für eine Freundin":
http://www.rilke.de/gedichte/requiem_fuer_eine_freundin.htm

Na, der gute Smythe also... :))

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:25 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.03.15 22:12
...und damit ziemlich sicher eine erneute Verzögerung des Finales. Mir war damals klar, dass der Kerl den Felssturz überlebt hat. Aber man musste es im Heft ja so damatisch und pseudoungewiss darstellen.

Vielleicht ist er aber wirklich tot und in einer Zwischenwelt, aus der er zu entkommen versucht. Wie würde MM jetzt schreiben: Warte doch erstmal den roman ab, bevor du im voraus meckerst.

erstellt am 16.03.15 22:19
Mal sehen, was sie machen - Smythe wäre immerhin ein nicht ganz schlechter Gegner auch für's Finale, weil ein persönlicher Bezug da ist, was für die Dramaturgie meist Vorteile hat. Die andere mögliche Schiene Juefaan <-> Trichen haben sie ja an beiden Enden gekappt... :))

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:31 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.03.15 08:04
Smythe ist für mich der Schwarze Tod von MX. Ein Name, der allen Lesern was sagt. Aber er sollte für ewig ruhen. Seine Zeit ist vorbei.


Ich kann mit ihm einfach nichts anfangen.

erstellt am 17.03.15 08:11
Ich neige dazu, dir da Recht zu geben - aber ich glaube, wir haben schlechte Karten...

erstellt am 17.03.15 11:31
Fakt ist: Handlungsstränge, die für den nächsten Zyklus wichtig werden, müssen wir JETZT bringen, nach Band 400 ist es zu spät dafür. Und das konnten wir auch nicht früher machen, weil es chronologisch passen muss.

erstellt am 17.03.15 18:34
Das Smythe auch im 400-er Zyklus eine gewichtige Rolle spielen wird, wurde ja schon mal auf einer LKS erwähnt. Ich bin auch dafür, dass Handlungsstränge zyklenübergreifend konzipiert werden. Vor allem, wenn der Leser noch im Unklaren gelassen wird, welche Ereignisse zukünftig eine Rolle spielen werden oder nicht. Das macht die Sache spannender....auch wenn es zwangsläufig das Zyklusfinale beeinflusst.

erstellt am 26.03.15 17:44
Smythe, der Schwarze Tod von MX, lebt also noch. Wie...überraschend. Naja eher nicht. Ich hatte schon damals bei seinem scheinbaren Tod orakelt, dass er dass garantiert überleben wird. Zufällig ist er beim Felssturz in einen Hohlraum geraten, wie sollte es auch anders sein.

Weiterhin ist der bekannte Gegenspieler für mich nicht interessant, sondern ein klischeehafter Bösewicht. Wie auch der Sensenmann aus Darks Serie. Das ist eigentlich nichts schlimmes, zur Einführung einer neuen Serie ist ein simpler Bösewicht mit einer simplen Rahmenahndlung für die erste Staffel oder den ersten Zyklus genau richtig. Leider klappen Wiederbelebungen selten, im Gegensatz zu Anspielungen oder kurzen Auftritten zum Beispiel in Zeitreise-Vergangenheits-Abenteuern oder so.

Auch die Geschichte der ersten Hälfte gefällt mir nicht. Damals offenbarte sich ein Daa'mure als nordische Gottheit aus dem Jenseits. Das hat mir völlig gereicht. Jetzt wird das Jenseits von MX aber völlig aufgeschlüsselt und das hat mir einfach nicht gefallen. Da gibt es auch nichts zu argumentieren, es stieß mir einfach bei meinem Lesegeschmack sauer auf.

Die Verknüpfung mit der weiteren Handlung um Juefaan und Xaana war da schon besser. Und wieder ein Cliffhanger wegen Smythe. Wobei, eigentlich ist es keiner. Ich bin mir sicher, niemand wird vermuten, dass der Cyborg jetzt im CERN gestorben ist. Ebenso wenig wie Xaana. Andererseits würde ich es mir wünschen, dass Smythe bald von uns geht. Eine kurze Rückkehr für Altleser kann ich verkraften und gönne es den Fans sogar. Hoffentlich wird er nicht Dauergegner im nächsten Zyklus. Um den Kreis zu schließen verweise ich auf die Rückkehr des Schwarzen Todes für ganze zwei Jahre und wie sie von den Fans aufgenommen wurde. Verklärte Nostalgie ist einfach eine starke Kraft, die man durch sowas nicht aushebeln kann.

erstellt am 26.03.15 18:18
Also Smythe ist ja wohl deutlich besser erzählt als der Schwarze Tod. Das Problem bei dir ist halt, dass du den frühen Smythe nicht kennst. Die wohl größte Demütigung für ihn... Matt hat ihm das Leben gerettet. Und das will Matt es wollte.

Smythe (Lynne auch?) war damals gefangengenommen worden und Matt konnte ihn nur retten, indem er etwas rituelles von dem Stamm (?) trank. Wenn ich mich nicht irre, war es ... nun ja ... eine natürliche Flüssigkeit, die jeder kennt, aber eben niemand trinken würde. Urin.

Smythe war damals extrem verstimmt, dass er ausgerechnet durch Matt gerettet wurde.

Und auch sonst ist der Professor ein wirklich toller Gegenspieler, der nicht einfach nur böse ist - sondern aus seiner Sicht sogar der Gute ist. Klar, war Crow auch, aber irgendwie kam Crow nie an Smythe ran. Der Roman jedenfalls war richtig toll.

Und nur weil wir nun eben wissen wie das Jenseits in MX ist ... na und? Bei Vampira ging man ja noch ein Nümmerchen weiter...
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
und lies Gott himself auftreten.


Außerdem ...bei JS und PZ nimmst du die Hölle ja auch hin. Und da frag ich mich: wieso stört es keinen, wenn es die Hölle gibt ...aber alle wenn man die Handlung in den Himmel verlegt? In Wahrheit wird es alles anders sein und wir werden nicht auf Wolken sitzen und Harfe spielen. Oder auf kleiner Flamme im Seelenfeuer braten.

Ich gebe dem Roman eine 2. Mir hat er sehr gut gefallen. Aber da spricht halt der Fan des Professors aus mir.

erstellt am 27.03.15 08:46
Loxagon schrieb:
. Das Problem bei dir ist halt, dass du den frühen Smythe nicht kennst.


Das darf aber kein Problem sein. "Problem" impliziert, dass man den alten kennen muss/sollte, um den neuen gut zu finden. Und das vorauszusetzen wäre ein großer Fehler. Es ist schwierig, aber das Ziel muss es sein, dass Neu- und Altleser den Charakter gleichermaßen gut finden. Altleser vielleicht wegen kleinen Anspielungen etwas mehr.


Bei Vampira ging man ja noch ein Nümmerchen weiter...

Vampira befasste sich seit Band 1 u.A. mit der Thematik. Nicht plötzlich in einem einzigen Heft.

Außerdem ...bei JS und PZ nimmst du die Hölle ja auch hin. Und da frag ich mich: wieso stört es keinen, wenn es die Hölle gibt ...aber alle wenn man die Handlung in den Himmel verlegt? In Wahrheit wird es alles anders sein und wir werden nicht auf Wolken sitzen und Harfe spielen. Oder auf kleiner Flamme im Seelenfeuer braten.

Zum einen kann ich sowas bei Fantasyserien eher akzeptieren. Weniger bei "realistischem" SF, der irgendwie noch an die echte Welt angelehnt ist.

Zum anderen ist der Himmel bei PZ und JS (zum Teil) noch immer ein Mysterium. Hier wurde es in einem Heft komplett und ohne offene Fragen geklärt, was der Himmel ist.



Aber da spricht halt der Fan des Professors aus mir.

Das wundert mich nicht. Also dass er bei Lesern wie dir gut ankommt, die den alten Prof kennen. Wie bei PZ, da haben die Altleser auch eine ganz andere Sicht auf gewisse Themen, die ich als Späteinsteiger einfach nicht nachvollziehen kann. Weil ich die Erinnerungen aus alten Heften nicht habe.

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