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Thema: 1917 - Miss Magic
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erstellt am 09.04.15 23:41
Jane Collins trifft sich mit John in einem griechischen Restaurant, weil die Leiche eines Kollegen gefunden wurde. Diese weist keine Verletzungen auf, doch das Gesicht hat einen grünen Farbton angenommen. Während Jane die Spur seines letzten Falls zu einer nahe Windsor lebenden Wahrsagerin verfolgt, taucht bei Johns Besuch in der Pathologie eine Frau auf, die aus Aibon zu stammen scheint...

Aibon mag ich sehr, deshalb bin ich über den Roman erfreut gewesen. (Leider konnte sich JD noch an die Vernichtung Guywanos erinnern. Ich hatte da ja ganz leise Hoffnungen, hihi.) Es läuft auch alles ganz passabel, bis es zum Gespräch zwischen Miss Magic und Jane kommt. Hier ist mir nicht klar geworden, weshalb die Druidin Jane dann doch beseitigen will. Anstatt ihren Charakter zum Bösen zu drehen, hätte JD lieber die Auftraggeber von Jason Oster ins Spiel bringen können, die leider vergessen wurden. Die Geschichte verlagert sich schließlich im letzten Viertel nach Aibon, was ich nicht gut fand. Für so einen Kurzauftritt nach etwa vier Jahren ist dieses Land viel zu interessant. Mit Miss Magic hätte man auch durchaus noch mehr anstellen können, wenn ich etwa an die geheimnisvollen Zeichen auf ihrer Haut denke. So aber darf der Rote Ryan auf den letzten zwei Seiten auftauchen und kurz flöten, und von der Miss wird man wohl nie wieder etwas hören. Und ob von Aibon, das wissen nur die Elfen, denn die Chance, hier einen neuen Handlungsbogen aufzumachen, auf den man sich in Zukunft freuen könnte, wurde nicht genutzt. Schade fand ich auch, dass JD kein Interesse an der Figur Jane Collins zu haben scheint, sie hat halt mal wieder mitgespielt, und das war's. Den Tiefpunkt bildete Clara, die Gehilfin der Wahrsagerin, die mich voll angenervt hat. 2/5 Kreuzen

erstellt am 13.04.15 08:55
Die Vorschau zu diesem Roman hat mich eigentlich mit Vorfreude an den Roman gehen lassen, da hier nach langer Zeit mal wieder Aibon als Thema aufgegriffen wurde. Doch diese Vorfreude hielt nicht lange an. Auch hier handelt es sich wieder um einen lieblos heruntergeschriebenen Roman aus der Feder des Altsmeisters. Mittlerweile tut es mir schon selber in der Seele weh, dass ich die Romane von JD so runtermachen muss. Denn eigentlich weiß man ja als Altfan, dass er es darauf hat. Doch in letzter Zeit beschleicht einen das Gefühl, dass er die Lust mittlerweile total verloren hat. Doch nun zum Roman.

Inhalt:

John und Jane versuchen den Tod von Janes Kollegen Jason Oster aufzuklären. Dieser wurde auf einen Schrottplatz Tod aufgefunden. Während ihrer Ermittlungen stoßen die beiden auf Norma die als Wahrsagerin Miss Magic bekannt ist. Wie sich heraus stellt handelt es sich bei Norma um eine Druidin aus Aibon. Norma versucht John und Jane auszuschalten indem sie die beiden nach Aibon entführt. Dort erhalten die beiden aber Hilfe durch den Roten Ryan.

Wie man an der holprigen Zusammenfassung merkt fällt es mir schwer diesem Roman irgendwie zusammenzufassen. Eigentlich fängt die Geschichte noch Recht gut an, verstrickt sich dann immer mehr in Widersprüche und endet dann recht unspektakulär. Doch das was mich in der letzen Zeit am meisten an JD's Romanen stört sind diese lächerlichen Dialoge, die einfach nur katastrophal sind. Auch wird wieder der typische JD - Fehler begangen. Am Anfang handelt Jason Oster noch im Auftrag eines ominösen Auftragsgebers. Was ja durchaus ein interessanter Ansatz war. Doch davon ist im späteren Verlauf des Romans keine Rede mehr. Denn als Jane von der Assistentin Oster's auf die Spur von Miss Magic gebracht wird ist von einem Auftrag nicht mehr die Rede. Stattdessen weiß diese zufällig, das Jason Oster von der Wahrsagerin Miss Magic besessen war und sich in der letzen Zeit mit diesem Thema beschäftigt hat. Auch erschließt sich dem Leser wieder nicht welches Motiv Miss Magic verfolgt. Hier muss wieder das Standardmotiv her halten, dass keine sie keine Zeugen will. Deshalb erscheint sie ja auch als Schemengestalt in de Pathologie.

Aber ich will den Roman nicht nur zerreißen, es gibt auch zwei positive Punkte. Die Szenen in der Pathologie mit Dr. King waren eigentlich ganz gut beschreiben und hätten bei einen anderen Verlauf des Romans sicher noch mehr Atmosphäre gebracht. Der andere positive Punkt war die kurze Reise nach Aibon, wobei hier Clara Furlan nervte.

Also alles im allem gebe ich diesen Roman auf Grund der zwei positiven Punkte noch ein schlecht. Ansonsten wäre es leider wieder ein sehr schlecht gewesen.

erstellt am 13.05.15 19:54
Vogelmädchen schrieb:
Anstatt ihren Charakter zum Bösen zu drehen, hätte JD lieber die Auftraggeber von Jason Oster ins Spiel bringen können, die leider vergessen wurden. Die Geschichte verlagert sich schließlich im letzten Viertel nach Aibon, was ich nicht gut fand. Für so einen Kurzauftritt nach etwa vier Jahren ist dieses Land viel zu interessant.

Aibon hab ich nie gehört, sagt mir nichts, aber dass Jason das mit dem auftraggeber vergessen hat, hat mich richtig geärgert

Jason fängt irgendwas an, nächsten tag hat ers wieder vergessen, keine ahnung ob der sich das überhaupt noch mal durchliest was er einen tag vorher geschrieben hat.

ich geb mal noch 2 von 5 kreuzen.

erstellt am 24.03.17 14:37
Handlung : Jane Collins bittet John, um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes an ihrem Kollegen Jason Oster. Während Jane den Fall von einer anderen Seite angeht , besucht John die Pathologie der Metropolitan Police , um die Leiche in Augenschein zu nehmen. Die Pathologin präsentiert ihm tatsächlich eine Leiche , mit einem grünen Kopf. Noch während John rätselt und über Aibon nachdenkt , bekommt er die Bestätigung , als die Druidin Norma , die sich selbst Miss Magic nennt , in einer Wolke erscheint. Sie warnt John ausdrücklich davor , weitere Ermittlungen gegen sie anzustellen.Als John die Pathologie verläßt , erkennt er auf seinem Handy eine Nachricht von Jane. Die gesuchte Wahrsagerin Norma ist in dem kleinen Ort Woodside bei Schloß Windsor zu finden. John folgt Jane dorthin und hat bei seinem Eintreffen , gleich eine kleine Auseinandersetzung mit einer Gehilfin von Norma. Jane ist es inzwischen ebenfalls gelungen Miss Magic zum Rückzug nach Aibon zu zwingen. Kurze Zeit später werden auch John und Jane zusammen mit Normas Verbündeter Clara Furlau , nach Aibon versetzt. Hier soll es zur Entscheidung kommen.

Meinung : Ein Roman von Jason Dark, der bis zur Hälfte sogar recht gut war , aber dann doch wieder einen Einbruch erlitten hat. Am Ende blieb dann auch die Frage offen , wer denn nun Oster beauftragt hatte , mehr über Miss Magic herauszufinden. Angeblich wollte diese ja selbst den Auftraggeber ausfindig machen. Doch das geriet , dann schnell in Vergessenheit. Statt dessen verstrickt sich Miss Magic in eine Auseinandersetzung mit Jane und John , die aber am Ende nur heiße Luft ist. Irgendwie hatte ich ohnehin den Eindruck ,das Jason für die zweite Romanhälfte das Konzept fehlte , da alles sehr unentschlossen wirkt und auch Clara Furlau kann als Normas " Verstärkung " nicht überzeugen. So gibt es noch ein kurzes Wiedersehen mit dem Roten Ryan , der Norma bei sich behält. Dadurch hat sich Jason die Tür offen gelassen , für einen möglichen zweiten Auftritt der Miss Magic. Dieses Mal bin ich mir bei der Bewertung sicher. Etwas besser wie der Vorgänger und daher Note 4 = Ausreichend ( 2 von 5 Kreuze )

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