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Thema: CL 22 Der See des Schreckens
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Antworten zu diesem Thema: 1

 
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erstellt am 18.05.15 01:32
Nanu, bin ich wirklich der erste? Normalerweise seid ihr doch immer so fix. :P




Ein schauriger Loch, Die Ruinen einer überflutete Unterwasserstadt, Zombies und ein riesiges Seemonster. Dazu Dr. Tod höchstselbst. Für den gemeinen Freund gruseliger Hörspiele mit Schauerstimmung ein gefundenes Fressen. Für den Logikfanatiker in erster Linie eine Folge der Zufallszufälle.

Aber beginnen wir am Anfang. Die Überleitung der letzten Folge zur aktuellen ist sehr gut gelungen. Der junge Geisterjäger bekommt keine Pause, sondern von Sir James gleich den nächsten Fall vorgelegt. Die Gruselatmosphäre ist perfekt gelungen, wie auch die Spannung zum Schluss. Eigentlich eine der besten Folgen der Reihe, ein sehr gutes Hörspiel. Einfach genießen, wenn man kann.

Ich konnte das leider nicht. Wie immer musste ich einige Dinge hinterfragen, die mir aufgefallen sind. Nichts weltbewegendes, grundsätzlich unlogisch ist die Handlung nicht. Es sind nur diese Zufälle, die das ansonsten runde Bild trüben. John fährt ausgerechnet dann die bestimmte Straße entlang, als die Rocker perfekt platziert und zu sehen am Straßenrand stehen und Shirley ins Gebüsch schleifen wollen. Da muss der Geistejäger anhalten und den bösen Jungs mal ordentlich den Arsch versohlen. Als Shirley dann später von einem weiteren Rocker angegriffen wird ist Suko zur Stelle. Der war gerade im Dorfmuseum und befindet sich auf dem Rückweg, als er auf die Minute pünktlich ausgerechnet diese Straße unbemerkt entlangläuft, um die junge Frau zu retten. Eine provisorische Hiebwaffe hat er auch zufällig dabei. Getoppt wird das nur durch eine völlig unsinnige Sache, die auch noch ein wesentlicher Bestandteil der Handlung ist. In einem weiträumigen und sehr tiefen See, wo man durch das dunkle Wasser kaum die Hand vor Augen sieht, sucht John einen einzelnen Silberpfeil, der da irgendwo verloren gegangen ist. Allein, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet. Weiß der Oberinspektor, dass er ein Heftromanheld ist, oder warum traut er sich ernsthaft zu, die Nadel im Heuhaufen zu finden? Als er dann unterwasser gegen einen Zombie kämpft und ihm die Beratte entfleucht sucht er diese unter sich am Meeresgrund...und findet stattdessen zufällig den Pfeil, wobei Bolzen eigentlich die richtige Bezeichnung wäre. Egal. An diesem Punkt war ich ganz kurz versucht, das Hörspiel zu unterbrechen.

Doch dafür macht es davon abgesehen einfach zu viel richtig. Eine richtig gute Wertung hat es wegen oben beschriebener Punkte verfehlt. Aber, einfach weil die gruselige Stimmung so gut gelungen ist, bin ich trotzdem sehr zufrieden mit dieser Vertonung.

erstellt am 27.05.15 15:32
Handlung : John und Bill werden am Loch Awe , auf einen Todesfall aufmerksam , für den ein Ungeheuer verantwortlich ist.Auf der Fahrt dorthin gelingt es John eine Frau vor Teufelsrockern zu retten. Die weiteren Ermittlungen bringen die Geisterjäger , auf die Spur des Urhebers - Dr. Tod.

Meinung : Gut gemachtes und kurzweiliges Hörspiel. Wie immer bei den Classic , auch relativ originalgetreu. Auch wenn die Effekte , einen mittlerweile nicht mehr erschrecken , gibt es von mir die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

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