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Thema: 1924 - Königin der Ghouls
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Antworten zu diesem Thema: 46

 
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erstellt am 22.05.15 21:41
http://www.bastei.de/imgs/387696906_b75d2f7cc2.jpg

Geschrieben von Timothy Stahl

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Bereits seit einigen Nächten stiegen Mateo und die beiden anderen immer wieder in dieses unterirdische Reich hinab. Mühsam bahnten sie sich ihren Weg, um Nacht für Nacht ein kleines Stück weiterzukommen. So auch heute. Immer tiefer ging es nach unten, weiter auf ihr Ziel zu.
Mateos Anspannung wuchs. Er spürte, dass die dicke dunkle Ratte ihn auf Schritt und Tritt verfolgte. Das Tier beobachtete ihn aufmerksam. Und das Funkeln in den schwarzen Rattenaugen schien zu sagen: „Ihr Narren! Wenn ihr wüsstet, was euch erwartet …“


Ratten mag ich überhaupt nicht.

trotzdem bin ich jetzt aber mal auf das neue JS gespannt. son gefühl kenn ich sonst eigentlich nur von PZ

erstellt am 26.05.15 11:15
Sehr lobenswert das den Ghouls hier mal etwas Persönlichkeit gegeben wurde und sie nicht bloß simples Kanonenfutter waren, wie sonst.
Die Gedanken von Nawkaw waren sehr gut dargestellt und seine Abschnitte fand ich auch am besten im Roman

Auch die Story um die Königin mit dem Schauplatz in Mexiko hatte was, wie auch das Ende mit der Reaktion des Kreuz (Ich hoffe, das diesbezüglich noch etwas nachkommt)
Schade dass es wohl doch kein weiblicher Xorron war, sondern nur eine Eintagsfliege, aber das trübt den positiven Eindruck kaum, bis gar nicht.

erstellt am 27.05.15 19:18
Killjoy schrieb:
Auch die Story um die Königin mit dem Schauplatz in Mexiko hatte was, wie auch das Ende mit der Reaktion des Kreuz (Ich hoffe, das diesbezüglich noch etwas nachkommt)


kommt bestimmt noch was. gibt aber bestimmt auch wieder welche die was dran auszusetzen haben.

die Torres-familie kommt bestimmt auch wieder. ich geb 5 von 5 kreuzen.

erstellt am 27.05.15 20:10
Timothy gehört nicht zu den Gastautoren, auf die ich mich freue. In seinen bisherigen Romanen war ihm im Zweifel Action wichtiger als Logik und außerdem muss es immer etwas ausgefallenes sein. Nach dem für mich eher schlechten Gorilla-Zweiteiler hatte ich daher keine großen Erwartungen an den Roman.

Seinem Stil ist der Autor gleich geblieben. Es muss gleich eine riesige Ghoulschar unter Mexico Stadt sein, und nicht weniger. Nun ist es schon lange her, als Dark das letzte mal näher auf die Ghouls eingegangen ist und ich bin mir nicht überall völlig sicher. Aber zumindest ein einigen Punkten musste Timothy die normalen Ghouls ausbauen, weil ihm normale nicht gereicht haben. Und das ist für mich dann ein Logikbruch, auch wenn es die eigentliche Handlung nicht beeinflusst. Ist der abgesonderte Ghoulschleim wirklich ätzend? Ich kann mich erinnern, dass John bei Dark gern mal seinen Finger in Ghoulpfützen steckt und die Masse zwischen Daumen und Zeigefinger zerreibt, um einen fachmännischen Kommentar abzugeben. Noch nie habe ich da gelesen, dass ihm die Finger dabei brannten. Und eigentlich sind Ghouls menschlicher als vom Autor beschrieben. Da erwächst aus einer Ghoulpfütze ein großer Schleimklumpen, der sich in zwei Ghouls spaltet. Später können die Kerlchen ohne Probleme ihre Gestalt ändern und mehrere steuerbare Schleimtentakel ausbilden. Ich dachte, auch in ihrer Schleimform haben sie immer menschenähnliche Umrisse. Soviel zu den Gegnern. Nach infektiösen Zombiekeimbissen und Co bin ich sowas von Herrn Stahl gewohnt, gefallen tut es mir ganz und gar nicht.


Auch bei der eigentlichen Handlung reicht das Ghoulthema nicht aus. Ein mexikanischer Dämonenjägerclan muss noch rein. Zum Glück wird es dabei belassen und zum Ende nicht noch mehr überraschendes Feuerwerk gezündet, wie im Dorf aus dem Jenseits. Hier bin ich daher zufrieden. Es hat Spaß gemacht. Ich finde es sogar Schade, dass die Teufelshaut vernichtet wurde, der Charakter hätte mit regelmäßigen Auftritten Spaß gemacht. Sicher mehr als Brooke. Gut fand ich auch, dass John eiskalt bei der ersten Möglichkeit die Kreuzformel ruft und nicht wie bei Dark damit bis zum Ende wartet. Er hat diese Möglichkeit, im Gegensatz zum Stab kann er die Formel immer einsetzen, ohne nach der Aktivierung einige Stunden warten zu müssen. Warum soll er seine mächtigste Waffe dann nicht immer nutzen?

Timothy Stahl hält sich etwas zurück und kommt meinem Lesegeschmack damit sehr entgegen. Noch immer mit ausgefallenen Ideen, die so nicht unbedingt zur Serie und den Dark-Regeln passen, aber es gibt ja nicht nur Schwarz und Weiß. Timothy wird sicher nie einer meiner wenigen Lieblingsgastautoren, aber wenn er so weiter macht definitiv einer, dessen Geschichten ist gern lese.

erstellt am 27.05.15 20:53
Gleichgewicht, ich glaube, einen Roman zu schreiben, der Dir von vorn bis hinten gefällt, würde mir überhaupt keinen Spaß machen.

Von der Familie Torres hat man nicht zum letzten Mal gelesen, und die Reaktion des Kreuzes wird Nachspiele haben.

Was das Regelnbrechen angeht: Solange ich nicht behaupte, dass John schwarzhaarig ist, juckt mich da vieles nicht besonders. Nach Möglichkeit (sprich Kenntnissen und Recherche-Ergebnissen) halte ich mich natürlich an das, was in der Serie bisher galt. Allerdings kümmert ja auch Jason Dark nicht immer sein eigenes "Geschwätz von gestern". Und das mit neuen Autoren frischer Wind und neue Ideen in die Serie kommen, ist keineswegs unbeabsichtigt, im Gegenteil.

Was speziell diese Ghouls angeht: Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es da auch innerhalb der Rasse Unterschiede gibt. Sind ja auch nur Menschen. :-)

erstellt am 27.05.15 21:34
muss mal noch was sagen. John kommt erst spät im roman vor. spannend ist vor allem bei Dark echt nicht so wie John gegen die ghouls oder sonstwas kämpft. spannend ist wies mit den leuten ist, die nicht so ein kreuz und silberkugeln und alles haben. finds auch gut dass John jetzt überall auf der welt rum kommt.

erstellt am 27.05.15 21:47
Als Leser mochte ich es früher eigentlich immer lieber, wenn John schon früh im Roman auftritt, und manchmal versuche ich das heute noch so hinzubiegen, dass er anfangs wenigstens mal reinschaut. U. a. diesem Zweck diente z. B. die Ghouls-Szene am Anfang von Band 1918.

Aber in der Regel ist es eigentlich schon "logischer", dass erst mal was passieren muss, bevor der Geisterjäger in Aktion tritt. Und für den Leser (hoffentlich) packender ist es auch, wenn er die Figuren, denen da am Anfang erst mal was passiert, "kennt". Und um sie dem Leser vorzustellen, braucht der Autor natürlich auch ein paar Seiten. - Ich finde, A. F. Morland hat das in seinen Ballard-Romanen immer ziemlich gut hinbekommen. Und der Autor der englischen Sinclair-Reboot-Romane macht das übrigens auch ganz ausgezeichnet (für meinen Geschmack).

erstellt am 27.05.15 22:52
Staehlerner schrieb:
Gleichgewicht, ich glaube, einen Roman zu schreiben, der Dir von vorn bis hinten gefällt, würde mir überhaupt keinen Spaß machen.


Dafür gibt es andere Gastautoren. Bis jetzt gab es auch nur einen einzigen Roman, der mir von Vorn bis Hinten anstandslos gefallen hat. Hoffentlich kommt von Florian bald noch was.


Allerdings kümmert ja auch Jason Dark nicht immer sein eigenes "Geschwätz von gestern".

Das kreide ich ihm auch jedes mal wieder an.


Ach, so schlecht war es dieses mal gar nicht. Spaß gemacht hat mir der Roman, das ist die Pflicht. Gute Haltungsnoten bekommst du von anderen Lesern.

erstellt am 27.05.15 23:19
Den guten Jason juckt meistens nicht mal das was drei Zeilen vorher steht. Und dass man dann an der Existenz eines Lektors zweifelt, ist ja logisch.

Oder hat sich die arme Person schreiend vor den erstbesten Ghoul geworfen?

Mag jetzt hart klingen... aber Darks Zeit ist vorbei. Er konnte früher richtig tolle Geschichten schreiben, aber leider ist das heute nicht mehr so. AFM lese ich auch heute noch gerne. Und er geht auch immer wieder auf negative Kritik ein. Obwohl er noch ein Eckchen älter ist, als Jason.

Auf den Roman bin ich jedenfalls gespannt.
Und nun schau auf das Pendel ... du wirst müde ... du willst auch wieder MX schreiben ... ja, ganz müde...

erstellt am 27.05.15 23:44
Ich glaube, A. F. Morlands Vorteil war es, dass er (fast?) nie nur Tony Ballard geschrieben hat. Und das tur er wohl auch heute nicht. Zumindest schreibt er an Kelters "Histo-Lassiter" mit, soweit ich weiß. Er hatte und hat also immer Abwechslung und kann sich auf die Rückkehr zu seinem eigenen "Kind" freuen, während Jason Dark sich ausschließlich mit seinem "Blag" herumschlagen muss.

Ich kann's nur immer wieder sagen: An sich eine wahnsinnige Leistung. Aber wenigstens für mich keine nachahmenswerte. Ich würde nur wahnsinnig werden. Dann lieber zu VW ans Fließband - da gibt's wenigstens bunte Schraubenzieher.

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