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Thema: 1927 Purdys Horrortrip
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erstellt am 18.06.15 18:34
Was sagt uns ein Purdy-Roman? Die Anwältin trifft auf einen weiteren Atlantiswiedergeborenen, der ihr ans Leder will, und bekämpft ihn zusammen mit John. Langweilig. Das sah sicher auch Dark so und versuchte dem Roman einen interessanten Kniff zu verleihen. Allerdings ohne Konzept, er stellt sich dabei sehr unbeholfen an. Wieder einmal eine Idee, welche die Gastautoren aufnehmen sollten, weil der Altmeister für die Umsetzung einfach nicht mehr geschaffen ist.

Aber ins Detail. Purdy hat als Anwältin den Killer Jason Trent hinter Gitter gebracht, der sich als ehemaliger Atlanter entpuppt. Er kann seine Geistgestalt vom Körper lösen und sich selbst wie ein Geist teleportieren. Er droht ihr, sie hätte sich lieber aus dem Fall heraushalten sollen, nun wird er aus Vergeltung Unschuldige ermorden und das geht auf ihre Kappe. Also ruft sie John an, um mit ihm zusammen im Gefängnis aufzukreuzen und Jason aufzuhalten. Doch der ist bereits verschwunden. Plötzlich hat Purdy das Bauchgefühl, dass Jason ihr nichts böses will und eine Art Verbündete in ihr sieht. Sie fährt nach Hause und bittet John sich ab jetzt nicht mehr einzumischen. Später taucht Jason bei ihr auf und entführt sie nach Atlantis, um dort mit ihr abzurechnen.

John traut dem Braten doch nicht und fährt zu Purdy, die bereits weg ist. Doch Myxin ist da. Er hat auf John gewartet, um ihn mittels der Flaming Stones nach Atlantis zu bringen. Auffällig ist, dass sowohl Kara als auch Myxin sich in Mittelengland dann dazu äußern, dass sie von einer Purdy Prentis noch nie gehört haben. Aber warum wartet Myxin dann in ihrem Haus auf John? Egal, das ist unlogisch aber nicht der Hauptstörfaktor. Weiter im Text.

Jason hat also Purdy entführt, um in Atlantis „mit ihr abzurechnen“. Dann meint er aber, dass er sie hierher gebracht hat, um mit ihr gemeinsam gegen böse Riesen zu kämpfen. Was sie dann auch tun. Die Vergeltungsgeschichte ist vergessen. John trifft indes auf einen Grigori, den er dann mitschleppt. Gerettet werden Purdy und John aber vom eisernen Engel, der auf Seite 64 plötzlich auftaucht, von dem bei den Flaming Stones aber mal wieder nicht die Rede war, als gäbe es ihn gar nicht. Jason Trent wurde von den Riesen getötet.


Dieses mal wieder mit kurzer Inhaltsangabe, um zu verdeutlichen, was Jason für ein Chaos herunter getippt hat. Mal soll John helfen, dann wieder nicht. Mal ist Jason ein Gegner, dann wieder nicht, dann wieder doch und dann wieder doch nicht. Und bei keiner dieser Wendungen ist genau erklärt, welche Motivation jetzt dahinter steckt. Ja was denn nun? Warum musste man unbedingt einen Grigori einbinden? Der Kampf gegen die Riesen ist nett, aber mir vollkommen egal, weil ich an der Stelle schon wieder angenervt war, dass sich der Roman wie billige Trivialliteratur ließt, für Leute die keine Logik brauchen.

Und hier kommen die Gastautoren ins Spiel. Purdy darf sehr gern mal von einem anderen Wiedergeborenen, der sich geschickt anstellt, zur Bösen Seite verleitet werden. Wie damals als Karina von Matthias beschwatzt wurde. Was Jason auch nicht gut hinbekommen hat. Dieses mal geht mir das ewige hin und her einfach nur auf den Keks. Warum kann Dark sich nicht einfach festlegen oder vorher mal ein schlüssiges Grundkonzept erstellen? Es wäre so einfach gewesen. Aber sobald die Handlung etwas komplizierter wird, versagt der Altmeister total. Einfaches Monster of the week ist leider alles, was er noch halbwegs beherrscht.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:42 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.06.15 20:31
Das Gleichgewicht schrieb:
Auffällig ist, dass sowohl Kara als auch Myxin sich in Mittelengland dann dazu äußern, dass sie von einer Purdy Prentis noch nie gehört haben.


Dann sollten sich die zwei noch mal das Ende von Bd. 1840 durchlesen, da besucht Purdy nämlich die Flammenden Steine, nachdem sie von John, Myxin und dem Eisernen aus dem Schattenreich Atlantis (von dem man auch nie wieder was gehört hat) gerettet worden ist.

erstellt am 18.06.15 23:06
Vogelmädchen schrieb:
Das Gleichgewicht schrieb:
Auffällig ist, dass sowohl Kara als auch Myxin sich in Mittelengland dann dazu äußern, dass sie von einer Purdy Prentis noch nie gehört haben.


Dann sollten sich die zwei noch mal das Ende von Bd. 1840 durchlesen, da besucht Purdy nämlich die Flammenden Steine, nachdem sie von John, Myxin und dem Eisernen aus dem Schattenreich Atlantis (von dem man auch nie wieder was gehört hat) gerettet worden ist.


Ganz kurz hatte ich überlegt, ob ich mir den Roman kaufen soll, weil immerhin meine einstige Lieblingsfigur Myxin mitspielt. Aber den Gedanken habe ich dann doch schnell wieder aufgegeben, als ich die Zusammenfassung des Hickhacks von Feind und kein Feind und dann doch wieder Feind u.s.w. gelesen hatte. Da warte ich doch lieber auf den nächsten Roman von einem der Gastautoren. Vielleicht kommt bei dem ja mal Myxin vor. Darauf würde ich mich echt freuen.

erstellt am 19.06.15 09:52
Vogelmädchen schrieb:
Das Gleichgewicht schrieb:
Auffällig ist, dass sowohl Kara als auch Myxin sich in Mittelengland dann dazu äußern, dass sie von einer Purdy Prentis noch nie gehört haben.


Dann sollten sich die zwei noch mal das Ende von Bd. 1840 durchlesen, da besucht Purdy nämlich die Flammenden Steine, nachdem sie von John, Myxin und dem Eisernen aus dem Schattenreich Atlantis (von dem man auch nie wieder was gehört hat) gerettet worden ist.


Ja, ich dachte mir auch, dass die sich eigentlich schon irgendwoher kennen müssten. Aber die genau Quelle kannte ich nicht. Danke dir. :)


edit: Ein typischer Dark-Fehler halt. Die neuen Romane stehen in keinem Sinclairlexikon mehr. Da müsste Dark sich ja selbst Notizen machen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 09:54 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.06.15 21:04
Ich habe am Kiosk die Leserseite überflogen. So langsam geht mir das ständige Gestichel über die neuen Autoren ganz gewaltig auf den Geist. Wenn´s ihm nicht passt, soll er das offen sagen und sich nicht hinter irgendwelchen Leserbriefen verstecken.

Was will er denn überhaupt? Wenn er auch nur ansatzweise objektiv urteilen könnte, sollte ihm klar sein, dass die Co-Autoren das Beste waren, was ihm und John hätte passieren können, denn mit ihren Romanen sorgen sie dafür, dass die Serie eine Zukunft hat.

Will er wirklich, dass die Leute die Romane der Co-Autoren nicht mehr kaufen? Gut, das kann er haben, nur werde ich dann auch keinen einzigen Cent mehr für seinen Stuss ausgeben. Und wenn noch ein paar Leute so denken, dann hat es sich wahrscheinlich ohnehin ganz schnell mit Sinclair. Dann hätte er sein Lebenswerk auf dem Altar der gekränkten Eitelkeiten geopfert.

Wenn ihm das lieber ist, als sich irgendwann entspannt zurückzulehnen und zuzusehen, wie seine Schöpfung neu aufblüht, dann möge er so weitermachen.

erstellt am 19.06.15 22:05
Es wird auf der LKS also wieder mal über die CO-Autoren gemosert und Jason stimmt zu?

PFUI!

erstellt am 19.06.15 23:50
Was schreiben die Leser?

erstellt am 20.06.15 10:25
Er hat doch letztens geschrieben, dass er einige der Co-Autoren gut fand. Genau die, die der Leser in seinem Brief gut fand.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:26 Uhr bearbeitet)

erstellt am 20.06.15 10:34
Das Gleichgewicht schrieb:
Er hat doch letztens geschrieben, dass er einige der Co-Autoren gut fand. Genau die, die der Leser in seinem Brief gut fand.


Das hatte ich auch gelesen, aber jetzt scheint er wohl nur noch die negativen Briefe zu veröffentlichen, warum auch immer -

erstellt am 20.06.15 17:08
Grüner Drache schrieb:
Das Gleichgewicht schrieb:
Er hat doch letztens geschrieben, dass er einige der Co-Autoren gut fand. Genau die, die der Leser in seinem Brief gut fand.


Das hatte ich auch gelesen, aber jetzt scheint er wohl nur noch die negativen Briefe zu veröffentlichen, warum auch immer -


Tja, offensichtlich ist ihm zu Ohren gekommen, dass gemosert wurde, dass er nur positive Briefe bringt. Also musste ein paar negative her und da er über sich selbst nie so etwas veröffentlichen würde auf seiner LKS, bleiben eben nur die Gastautoren über.

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