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Thema: 406: Der dunkle Fluss
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erstellt am 03.08.15 09:21
Der dunkle Fluss
Geschrieben von Mia Zorn
Cover von Néstor Taylor

Ihre Schuld, die sie mit dem ungewollten Verrat des Rebellenverstecks auf sich geladen haben, holt Matt und Aruula ein: Einer der Rebellen taucht als "Reset", als leere Hülle wieder auf, und dessen Bruder fordert Wiedergutmachung. Dafür sollen sie sich auf einen unterirdischen Fluss wagen, in dessen Verlauf kostbare Kristalle wachsen. Ausgerechnet jetzt tritt ein, was sie kaum noch zu hoffen wagten: Sie begegnen Arth Wab Habi, dem Händler, den Xaana für Monate begleitet hat. Endlich können sie mehr über ihre verschollene Freundin erfahren – sofern sie den dunklen Fluss überleben...

erstellt am 12.08.15 22:40
Bekommt von mir vier von zehn Druhysarenweibchen.

Sehr langatmig der Einstieg, zähe Handlung und der Schluss auf fünf Seiten abgehandelt.

Ausserdem Intrigenstadl pur - in Toxx auf Terminus kann keiner Keinem trauen. Das ist bis jetzt der rote Faden für mich, der sich seit 400 durch die Handlung zieht.

Wieder mal ein kleiner Hinweis zwischendurch für unsere Helden, wo sich Xaana aufhalten könnte - die suchen wir nämlich immer noch, ich hab´s befürchtet (und MM in einem Leserbrief geschrieben).

Auf dem Weg zum Turm warten nun weitere Hindernisse (wahrscheinlich klauen Sie Matt und Aruula die Anzüge zum dritten Mal), wodurch unsere Protagonisten den gut sichtbaren Turm der Herren vermutlich erst in Band 424 erreichen werden.

A bissl mehr Action täte der Serie inzwischen wieder ganz gut. Irgendwann sollte die "Einführungsphase" auf Terminus mal beendet sein und der Leser sollte erkennen können, wohin die Reise geht. Bzw. den richtigen roten Faden finden können.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:41 Uhr bearbeitet)

erstellt am 12.09.15 22:21
Ja, alle in Toxx haben eine geheime Agenda. Mia Zorn tupft dazu noch jeder Figur ein Seelenleben hin - sogar einem Schwirrer, was dann doch ein bisschen zu viel des Guten ist.

Auch mit den ganzen Hinterlist(ig)en ist es so, weil man sich ja nicht mehr fragt, ob jemand lügt, sondern nur noch, wann die Konsequenz sichtbar wird, zumal hier keinerlei besonderes Gespür notwendig ist, um die Schurken zu identifizieren.

Sehr schön, das sei auf jeden Fall angemerkt, sind die Schilderungen Jyads und auch Arths, der an ihr quasi scheitert, während er zur fremdartigen Xaana so leicht Kontakt herstellen konnte. Das ist schon nett erzählt und erklärt auch ein wenig, warum er auf Wom hereinfällt und ihn mitnimmt, was an sich doch ein bisschen dumm von ihm ist...

Somit hält sich die Spannung leider auch in diesem Band sehr in Grenzen, schon weil man recht früh merkt, dass mit unseren Helden auch der Leser mehr oder weniger einfach hingehalten wird. Die Mischung ist schon schwierig: einerseits all diese Betrachtungen, die wirklich gut und klar die Stärke der Autorin sind, andererseits die "Blindheit", das allzu bereitwillige Hineintappen der Figuren, die Kompliziertheit der Arrangements (sowohl Woms als auch Dolerys) bei gleichzeitiger Schlichtheit der Ereignisse.

Es bleibt ein gewisses nostalgisches Vergnügen, weil die Geschichte von Arth und Jyad etwas ist, was sich als Fantasy-Miniatur in einer Anthologie bis in die 80er Jahre hinein hätte finden können. Das gilt im Grunde für Toxx überhaupt - wenn man sich das Szenario etwas herabdimmt und die allzu große Vielfalt der Wesen ignoriert, hat so ein Ort, an dem viele Wesen stranden, natürlich etwas, nicht zuletzt: etwas Vertrautes.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:22 Uhr bearbeitet)

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