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Thema: 408: In der Kriegszone
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Antworten zu diesem Thema: 8

 
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erstellt am 31.08.15 07:33
In der Kriegszone
Geschrieben von Sascha Vennemann
Cover von Néstor Taylor

Als Matt Drax und Aruula aus dem Kerker der Saven wieder an die Oberfläche kommen, glauben sie zunächst, gar nicht mehr in Toxx zu sein. Zu verändert ist die Umgebung: Ruinen, neongrünes Unkraut, kein lebendes Wesen in Sicht. Dies ist totes Land!
Doch dann wird ihnen klar, dass sie in einen Bereich gelangt sind, in dem vor langer Zeit ein schrecklicher Krieg tobte – der Toxx erst zu der Stadt machte, die sie heute ist. Und sie finden Aufzeichnungen, die Auskunft darüber geben, wie alles begann...

erstellt am 09.09.15 09:51
Gerade fertig gelesen....Urlaub sei Dank
Aha, die ersten Geheimnisse um Terminus und Toxx werden gelüftet. Dabei findet man genau die richtige Dosis und verpackt das Ganze in ein spannendes Szenario. Für mich wieder mal ein Highlight.....der Zyklus macht einfach Spaß

erstellt am 10.09.15 23:38
Weiss noch ned. Hänge an diesem Roman gerade irgendwie fest.

erstellt am 12.09.15 01:26
Schöner Roman, der flüssig in einem Rutsch durchgelesen wurde. Mag diese Art, wo der rote Faden maßgeblich voran getrieben wird.

erstellt am 12.09.15 01:43
Modelle? ...Erinnert mich an was....

erstellt am 15.09.15 02:27
Nun ja, ich tat mich damit schwer. Das "in einem Rutsch durchlesen" war da nicht bei mir.

Fand es eine schöne Geschichtsstunde über Toxx, aber recht langatmig und über die wahren Motive der "Meister der Insel" ... äh, entschuldigung ... der Friedenswahrer wurde auch noch nichts klar.

Klar wurde nur, dass es scheinbar auch unter den Friedenswahrern eine "Rebellengruppe" gibt, die sich Kontra nennt und mit den Methoden ihrer Sippe nicht einverstanden ist.

Das lässt zumindest den Schluss zu, dass Matt und Aruula zukünftig und immer dann, wenn es für sie brenzlig wird, auf Hilfe von unewarteter Seite hoffen dürfen.

erstellt am 15.09.15 23:14
Im Kern war der Roman "Die Geschichte von Toxx im Schnelldurchgang" mit Matt und Aruula in einer reinen Zuschauerrolle. Der Vergleich mit dem Abgeben der 3-D Brille nach dem Kinobesuch passte schon.

Dies hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Solche Romane, die primär Hintergrundwissen vermitteln sollen, sind ja nicht ganz unproblematisch. Hier aber wurde eine Vielzahl von Informationen geliefert (aber nicht zuviel) und die Geschichte dann mit einem leicht emotionalisierenden Ende dennoch schön abgerundet.

erstellt am 18.09.15 14:01
Der Andronenreiter hat sich gut weiterentwickelt, was seinen Schreibstil angeht. Schon Band 304 und 309 (die habe ich von ihm gelesen) haben gezeigt, dass er durchaus schreiben kann. Damals gab es noch ein paar Schwachpunkte, die ich heute nicht mehr erkennen kann.

Das Heft fängt dann auch ganz gut an. --- So. Ich habe das auch mit Sicherheit nicht "in einem Rutsch" durchgelesen. Dafür war das ganze aus meiner Sicht nicht im Ansatz spannend genug.

Ich verstehe, was man mit der Geschichte erreichen wollte, verstehe zudem, welchen Stil man hier verwenden wollte. Das Hätte in einer TV-Folge oder im Hörspiel auch super funktioniert. Als Heftroman muss ich leider sagen: Das war insgesamt ziemlich langweilig.

Mich haben diese Frösche nicht genug interessiert, als das ich ein ganzes Heft über sie hätte lesen wollen. Und gänzlich muss ich leider sagen, dass die Friedenswahrer hier enorm abfallen und als Gegenspieler gerade auf "uninteressant" für mich gefallen sind.

Bei manchem Einzelroman habe ich angemerkt, dass die Geschichte nicht für ein ganzes Heft trägt. So wie die Friedenswahrer hier daherkommen, tragen die keinen Zyklus. Und wenn da nicht noch eine besondere Überraschung zeitnah folgt, muss ich leider sagen, dass ich da an die Bewertungen von Nilusys in Hinsicht auf die Anfangstage auf Terminus denken muss: "Recht einfallslos"... war sein Statement.

Also, positiv war somit der allgemeine Schreibstil ohne auf den Inhalt zu schauen. Und Sascha ist es gelungen, mir die Frösche immerhin so sympathisch zu verkaufen, dass ich am Ende dann doch durchaus die Trauer und Dramatik der eigentlichen Szene mitemfunden habe. Wie quasi eine der letzten ihrer Art als verwehender Schatten ein letztes mal "Auf Wiedersehen" sagt. Das ging dann doch sehr emotional über die Bühne.

Unterm Strich bleibt also wieder einmal ein Heft, das eine Nebenhandlung zum Hauptkern benennt, über lange Strecken mich leider dazu veranlasst hat im Kopf meine Einkaufsliste durchzugehen (ist für mich immer ein Indikator, dass das Heft nicht spannend genug ist) um dann am Ende noch einmal eine sehr schöne Szene zu präsentieren.

erstellt am 27.09.15 20:29
Wenn Andro sich bei Perry Rhodan bewirbt, muss dieser Roman sicher in die Mappe. Laichgeschwister, Laugenwind, die Idee mit den Imprints... doch, alles recht nett. Zudem hat man immerhin das Gefühl, etwas zu erfahren, also einmal wirklich, wenn auch noch nicht allzu maßgeblich voranzukommen, was an dieser Stelle des Zyklus ganz bestimmt nicht verkehrt ist.

Dass das Heft mich nicht vollständig zu überzeugen weiß, dafür gibt es im Wesentlichen drei Ursachen:

1. Unsere Helden stolpern erst über und dann durch die "Erklärung", eine allemal taugliche, aber nicht unbedingt spannungsfördernde Präsentationsform.

2. Wirklich überrascht war ich eigentlich während der Lektüre an keiner Stelle (außer vielleicht, als auf S. 43 Ted Nugent erwähnt wurde ). Nicht der "Aha-", aber der "Oho-Effekt" der Erzählung hält sich in recht engen Grenzen.

3. Ich hatte gewisse Probleme mit Tonfall und Stil, allerdings nicht in gravierendem Umfang. Es wirkte nur manchmal etwas umständlich auf mich, mit im Detail nicht immer glücklichen Formulierungen.

Was gäb's noch zu sagen? Ich habe immer wieder das Bedürfnis, über die Vergesserei zu schreiben, aber auch immer wieder den Eindruck, dass es sich nicht wirklich lohnt. Vielleicht nur diese konkrete Überlegung: ich bin mal gespannt, wie weit man Matt und Aruula da letztlich vergessen lassen wird - und ob das dann überhaupt einen Unterschied in der Darstellung ausmacht...

Eine Sache vielleicht noch, die anzusprechen mir fast ein wenig peinlich ist, weil ich den Verdacht habe, dass in die Koordination des Toxx-Abschnitts gar nicht wenig Arbeit geflossen ist: in der Abfolge sind sich die verwendeten Motive etwas zu ähnlich, mit den Aliens, bei denen es um irgendwelche Prinzipien geht: die - obschon letztlich unwichtige - Geschlechterfrage in der 406, der "philosophische" Konflikt in 407 und hier die Auseinandersetzung zwischen "Jetzigen" und "Zukünftigen".

Fazit: ein solider Roman von Andro, nicht der ganz große Wurf, aber ordentlich aufgezogen, sogar mit SF-Flair, das es bislang noch nicht so gab.Was fehlt, ist ein Knaller, eine richtige Überraschung - aber so einfach war das vielleicht gar nicht, ohne mehr zu verraten, als verraten werden sollte.

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