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Thema: 1081 Der Leichenbitter
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Antworten zu diesem Thema: 11

 
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erstellt am 03.11.15 20:48
Manfred widmet sich einem neuen Plot, so scheint es. Und der ist mir wesentlich lieber als die Minidimensionen, Edenhinterlassenschaften oder Adern der Welt. Der Fall kommt nur langsam ins Rollen, aber er ist bis jetzt bodenständig. Wäre es kein erster Teil und wäre das Finale nicht so offen gewesen, man hätte ihn für einen Einzelroman halten können. Ich hätte nichts dagegen gehabt und hoffe nur, dass die Sache nicht mit Manfreds wirren anderen Plots verknüpft wird.

Die Eden-Charaktere werden hier weiter dezimiert. Einerseits begrüße ich diese Entwicklung. Nele, Carrie und Paul reichen mir mit ihren einzigartigen Problemen völlig aus. Andererseits ist vermeindliche Ende von Nikolaus schon traurig, auch wenn ich ihn als schwächsten Charakter der Konstellation empfunden habe.


Ich war sehr positiv überrascht, dass Manfred von seinem bisherigen Plot abweicht und etwas neues mit seinen altbekannten Figuren beginnt. Sein angenehmer Schreibstil in Verbindung mit einer angenehmen Geschichte ist eine Bereicherung. Es bleibt einzig zu hoffen, dass man diese Handlung nicht auch noch in einen Storyknoten verwebt, der für meinen Geschmack schon zu viele Fäden besitzt.

erstellt am 05.11.15 21:53
Ein seltsamer Titel, da musste ich irgendwie an "Magenbitter" denken...

erstellt am 05.11.15 22:17
Wieso seltsamer Titel?

Ist halt nur ein etwas altmodischer Ausdruck. Erklärung gibt's hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Leichenbitter

erstellt am 06.11.15 08:51
Der Seher schrieb:
Ein seltsamer Titel, da musste ich irgendwie an "Magenbitter" denken...



Ging mir auch so. Aber jetzt hab ich wieder was gelernt.

erstellt am 08.11.15 14:50
Es fängt ganz langsam an und wird dann immer spannender, super Roman. Das mit Nicole in der Zwischen dimension hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.

erstellt am 10.12.15 13:06
Handlung : Durch das Computersystems des Chateaus , welches rätselhafte Vorgänge meldet , wird Zamorra , aufmerksam auf einen Leichenraub und dem Mord an einer Ballletlehrerin. Beides geschehen in Paris. Da Nicole und Nele dort zum Shoppen weilen , bittet Zamorra sie darum , Nachforschungen anzustellen. Beide stoßen auf Francoise Eugene , die ihre geliebte Tochter Elise durch einen Unfall verloren hat. Ein seltsamer Fremder stand plötzlich vor ihrer Tür und bat um die Erlaubnis , Francoise , ihre Tochter lebendig wiedergeben zu dürfen. Francoise willigt ein.Kurz darauf findet sie im Tagebuch ihrer Tochter einen neuen Eintrag , der sie Schreckliches ahnen läßt. Tatsächlich wurde Madame Mercier , eine Vertraute ihrer Tochter auf mysteriöse Weise ermordet. Francoise erleidet eine Schwächeanfall und wird in eine Klinik eingewiesen.
Zamorra taucht überraschend in Paris auf. Er berichtet Nele , das Nikolaus einen Schwächeanfall erlitten hat und Spuren von Demenz zeigt. Nele läßt sich sofort von Carrie ins Chateau bringen , wo ein Schicksalsschlag auf sie wartet. Zamorra und Nicole ermitteln derweil weiter , doch die Spur des unheimlichen Fremden reist ab , als die Dämonenjäger feststellen müssen , das auch Francoise durch ihre Tochter Elise ermordet wurde.

Meinung : Sehr guter und spannender erster Teil , eines Romanes von Adrian Doyle alias Manfred Weinland. Manfred beginnt hier ein neues Thema und präsentiert einen Roman , der mich von Anfang an, gefesselt und bewegt hat. Sehr gut geschildert wurde auch das Schicksal von Nikolaus. Ein fantastischen Erzählstil hatte Manfred schon immer. Hier kommt noch ein Thema hinzu , das mir sehr gefallen hat. Ergebnis ist für mich , der mit Sicherheit beste Roman von Manfred , nach seinem Debützweiteiler. Deswegen kann ich nur sagen : Klasse - Roman. Note 1 = Sehr gut ( 5 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:06 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.01.16 12:02
4,5 von 5 Kreuzen (und auch nur, um noch etwas Luft nach oben zu haben, sonst wären es 5)

erstellt am 01.10.16 20:33
Sinclair schrieb:
Ein fantastischen Erzählstil hatte Manfred schon immer. Hier kommt noch ein Thema hinzu , das mir sehr gefallen hat. Ergebnis ist für mich , der mit Sicherheit beste Roman von Manfred , nach seinem Debützweiteiler. Deswegen kann ich nur sagen : Klasse - Roman. Note 1 = Sehr gut ( 5 von 5 Kreuze )


ich geb auch 5 von 5 kreuzen.

was war das für ein debützweiteiler?

erstellt am 05.10.16 21:07
ich frag noch mal, was für ein Debüt-Zweiteiler?

hab bei pz-info nur gefunden

"Schrieb die Hefte 0233, 0249, 0286, 0293, 0298, 0309, 0310 als einer der Robert Lamonts. Als Adrian Doyle 0718, 0893, 0894, 0905, 0941, 0953, 0954, 0968, 0978, 0979, 0988, 0994, 1024 & 1025, 1036 & 1037, 1045, 1050, 1066, 1059, 1074, 1081 & 1082, 1085, 1089, 1096, 1103 & 1104."

erstellt am 06.10.16 19:00
Ariane schrieb:
ich frag noch mal, was für ein Debüt-Zweiteiler?

Sinclair meint wahrscheinlich die Bände 893 & 894, mit denen Manfred Weinland wieder fest bei Zamorra eingestiegen ist.

Bei PZ-Info fehlen noch einige Hefte, an denen Manfred mitgeschrieben hat. Ich habe insgesamt verzeichnet:

Mit Werner Kurt Giesa als Ko-Autor:
182, 205, 211, 212, 231, 260 & 261

Mit Timothy Stahl als Ko-Autor:
718

Allein:
233, 249, 286, 293, 298, 309, 310, 893, 894, 905, 941, 953, 954, 968, 978, 979, 988, 994, 1024, 1025, 1036, 1037, 1042, 1045, 1050, 1062, 1066, 1069, 1074, 1081, 1082, 1085, 1089, 1096, 1103 & 1104

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