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Thema: 1946 Das Psycho-Haus
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erstellt am 09.11.15 20:35
http://www.bastei.de/imgs/412022524_c6dffbaeb9.jpg

Geschrieben von Jason Dark

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Addy Turner stoppte dort, wo er den besten Überblick hatte. Dann stieg er aus dem Wagen und drehte den Kopf zur Seite, um einen Blick auf sein Zielobjekt zu werfen.
Es war ein Haus!
Es war das Haus!
Genau das, auf das es ihm ankam.
Das Haus lag frei. Als hätte man es einfach auf diese kleine Anhöhe gesetzt. Es war aus Holz gebaut, das im Laufe der Zeit eine dunkle Patina angenommen hatte.
Die Sicht war nicht mehr sehr klar. Über dem Boden lag ein schwacher Dunstfilm, der sich bis zum Haus hinzog …


Hat das echt keiner gelesen?

Das warn noch zeiten wie Florian seine Rezis gemacht hat.

erstellt am 10.11.15 08:33
Ich hatte keine Muse, um es mal nett zu sagen. Vielleicht irre ich mich, aber er klang eher nach einem langweiligen Einzelfall der Woche.

erstellt am 10.11.15 17:49
Das Gleichgewicht schrieb:
Ich hatte keine Muse, um es mal nett zu sagen. Vielleicht irre ich mich, aber er klang eher nach einem langweiligen Einzelfall der Woche.


ein bisschen langweilig wars schon

klar, ein einzelfall, der detektiv hat so einen auftrag gehabt, und ich habs nicht mitbekommen, von wem der den auftrag gekriegt hat. das hat John auch nicht interessiert und Jason wahrscheinlich auch nicht. ich denk mal, da kommt nichts nach, obwohl noch mehr dahinter stecken könnte.

mir sind jetzt keine groben fehler aufgefallen, und ich find schon dass der roman ne steigerung im vergleich zum letzten ist. wenn man sich drauf einlässt kommt beim lesen auch ne gruselige stimmung auf. muss man halt spät abends lesen.

ich geb mal 3 von 5 kreuzen.

erstellt am 11.11.15 15:40
Ich geb dem Roman maximal 2 Kreuze.

Jane stellt sich am Anfang wirklich dämlich an, erst eilt sie John voraus ohne einen Ton zu sagen und als sie auf die Geister im Haus trifft, scheint ihr Hirn einen Totalausfall zu erleiden. John macht es auch nicht besser. Was diese Wesen für ein Ziel haben ausser "Wir lassen die alten Zeiten wieder aufleben!" kommt ebenso nicht ganz klar raus und das Ende ist ebenso schlecht.

Mir hat das Geschreibsel von vorne bis hinten nicht in den Kram gepasst. Es war einfach nur peinlich und ich fragte mich immer wieder "Echt jetzt, Jason?"

erstellt am 13.11.15 10:18
Dieser Roman von Jason Dark kam bei mir gar nicht so schlecht weg. Sicherlich ist er kein Highlight doch immerhin besser als was einem sonst so als Einzelroman aufgetischt wird. Insbesondere die Dialoge sind hier erträglich. Auch gelingt es Jason Dark mit der einen oder anderen Szene ein bisschen Gruselatmosphäre rüber zubringen. Gerade der Anfang bringt diese Stimmung gut rüber als Addy Tuner alleine das Haus erkundet. Doch es gibt natürlich auch einige Ungereihmtheiten und Logikschwächen. So ist es zum Beispiel den Geistern am Anfang möglich die Leiche von Addy Tuner zu tragen und vor dem LKW auf die Strasse zulegen. Am Ende des Romans wird dann behauptet, dass die Geister selber nicht eingreifen können. Doch wie gesagt fand ich diesen Roman diesmal gar nicht so schlecht. Was mir noch besonders aufgefallen ist, ist als John sein Kreuz einsetzt steht dort der Satz, dass ihn diesmal sein Kreuz nicht im Stich gelassen hat. Entweder hat JD diesen Satz nur als Phrase verwendet oder er liest doch die Romane der anderen Autoren.

Also da ich in der letzten Zeit schon wesentlich schlechtere Roman von Jason Dark gelesen und der Roman micht eigentlich recht gut unterhalten hat. Vergebe ich diesmal gerade noch ein gut aber mit einer grossen Tendenz nach Mittel.

erstellt am 15.03.16 17:41
Hey, die Grundidee ist wirklich gut. Eine Sektengruppe unter dem Aleister Crowley feiert in einem abgelegenen Haus blutige Orgien und bringt sich schließlich kollektiv um. Sie gelangen an das ewige Leben, sind jedoch an das Haus gebunden. Jeder der es betritt wird getötet. Als man dann aber Jane erwischt, spürt die Anführerin der Gruppe die Hexenkräfte der Frau und sieht eine Chance, dadurch das Haus zu verlassen.

Klingt ganz spannend. Jetzt kommen aber zwei Dinge hinzu. Elend lange und sich wiederholende Dialoge und Sachen die paar Seiten später schon wieder vergessen wurden bzw. allgemein eine total konzeptlose Handlung.

Das beginnt damit, dass der Detektiv Addy das Haus auf bauliche Bewohnbarkeit untersuchen soll. Eigentlich kein Job für einen Privatdetektiv, aber für 5000 Pfund Honorar stellt er keine Fragen. Wer ihn da bewusst oder unbewusst in den Tod schickt wird wie so viele in einem Satz angerissene Ideen nie geklärt. Später heißt es dann aber, er habe das Haus direkt auf Geistererscheinungen untersuchen sollen. Später sucht er Jane auf und erkundigt sich bei ihr, ob er den Job annehmen soll. Obwohl die Blondine weiß, wie gefährlich Geister sein können, rät sie ihm dazu. Bei seiner Beerdigung meint sie dann, sie hätte ihn ja eh nicht davon abbringen können, den Job anzunehmen. Falsch, meine Liebe. Das hättest du können und auch sollen.

Jane ließt sich hier allgemein so, als hätte sie ein Fremdautor geschrieben. Ziemlich egoistisch und unbedacht. Hat eigentlich mit John abgemacht, dass sie am Tag nach der Beerdigung zusammen das Haus untersuchen. Jedoch fährt sie dann einfach am selben Abend los. Ohne John darüber zu informieren. Sowas macht unsere Lieblings Ex-Hexe doch eigentlich nicht.

Bei den Gegenspielern wusste Jason auch nicht, was er eigentlich wollte. Mal sind es Geister, dann wieder fleischliche Wesen und irgendwie haben im Keller des Hauses auch mal Ghouls gelebt, aber von denen fehlt jegliche Spur. Meine Storyzusammenfassung eingangs habe ich mir auch nur aus Bruchstücken zusammengereimt, wie es hätte sein können. Die Anführerin der Geistertruppe kann nämlich durchaus das Haus verlassen und Leuten draußen auflauern.


Wirklich eine Geschichte wo man sich mehrmals an den Kopf greifen muss. Hier passen einfach so viele Dinge nicht zusammen. Dazu die vielen Dialoge, es passiert abgesehen vom ersten und einzigen Opfer und dem Finale einfach nichts interessantes. Man sollte mal einen Text von Dark nehmen und einen der Co-Autoren damit beauftragen, es zu überarbeiten. Ohne eigene Ideen einzubauen oder Darks Ideen großartig zu verändern.


Grundsätzlich eine solide Geschichte. Die aber sehr lahm ist und sich mehrmals widerspricht. Eine schlechte Wertung, leider.

erstellt am 15.03.16 20:11
Das Gleichgewicht schrieb:
. Man sollte mal einen Text von Dark nehmen und einen der Co-Autoren damit beauftragen, es zu überarbeiten. Ohne eigene Ideen einzubauen oder Darks Ideen großartig zu verändern.


Ein wirklich guter Vorschlag. Das ist ja genau das Tragische: Jason hat nach all den Jahren wirklich immer noch gute Ideen, kann sie aber nicht mehr umsetzen. Würde er sich darauf verlegen, Exposés zu schreiben, wäre das eine wirklich gute Lösung. Dann hätter er auch mehr Zeit, sich über die längerfristigen Handlungsstränge Gedanken zu machen.
Das wird aber wohl nicht passierern; schon allein deswegen, weil Bastei meines Wissens nach für Exposés nichts zahlt. Oder nur sehr wenig.


erstellt am 26.07.17 12:10
Handlung : Auf der Beerdigung ihres Detektiv-Kollegen Adda Turner , verspricht Jane Collins , dessen Mörder zu stellen. Sein letzter Auftrag hatte Turner zum sogenannten Psycho - Haus ,nahe des kleinen Ortes Bisley , geführt. Er sollte herausfinden , ob es dort tatsächlich spukt. Jane beginnt ihre Recherchen zusammen mit John.John plant am anderen Tag mit Jane nach Bisley zu fahren. Doch die Detektivin überlegt es sich kurzfristig anders und zieht schon mal alleine los. Als John ihr Verschwinden bemerkt und auch keinen Handykontakt mehr mit ihr bekommt , folgt er ihr umgehend. Allerdings gerät auch der Geisterjäger im Psycho-Haus in die Falle einer gewissen Charlot , die sich selbst als Erbin des großen Aleister Crowley sieht.

Meinung : Ein Roman von Jason Dark , der recht spannend daher kommt und trotz einer gewissen Handlungsarmut , bis zum Schluß, noch gut zu unterhalten weiß. Dabei nimmt das Duell zwischen Charlot und ihren Geistern , gegen John und Jane ,sage und schreibe 25 Seiten ein. Es ist hier Jason Dark aber recht gut gelungen , zumindest eine stimmige Gruselathmosphäre zu schaffen. Auch die Dialoge sind annehmbar , auch wenn es dabei zu kleineren Wiederholungen kommt. Gemessen an anderen aktuellen Darkromanen gehört dieser noch zu den besseren. Was mich bei allen Autoren ein wenig stört , ist das in der Regel recht wenig auf die Handlungszeit eingegangen wird und Begebenheiten aus der realen Welt , kaum noch erwähnt werden. Gefreut hat mich das Jason mit einem kleinen Satz auf Seite 64 zeigte , das er die aktuelle Arbeit der neuen Autoren doch angenommen hat. John betonte hier, das sein Kreuz ihn dieses Mal nicht im Stich gelassen hat. Am Rande fiel mir noch auf , das im Gegensatz zu Johnny im Vorroman von Ian Rolf Hill , Jane hier wieder recht naiv agierte.Bei der Bewertung schließe ich mich New Orgow an und gebe für diesen Roman noch eine knappe Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:12 Uhr bearbeitet)

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