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Thema: 1955 Das Urteil
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Antworten zu diesem Thema: 6

 
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erstellt am 15.12.15 10:05
Das Urteil
Geschrieben

von Jason Dark

Die Finsternis war da, und Winston Stuart konnte sie auch nicht verscheuchen. Er war der Mittelpunkt. Er lag auf dem kalten Boden und wartete darauf, dass sich sein Schicksal erfüllte.
Man konnte es auch anders ausdrücken. Oder auf den Tod. Das war das Gleiche. Das hatten sie zu ihm gesagt, den Zeitpunkt aber nicht angegeben.
Er lauschte. Zu hören war nichts. Dafür drang die Kälte durch seine Kleidung und sorgte dafür, dass er anfing zu frieren. Wenn er Geräusche hörte, dann waren es diejenigen, die er selbst produzierte. Ansonsten war es still. Nicht mal das Schaben eines Käfers war zu hören …

http://www.bastei.de/imgs/422585908_b3c0d0578a.jpg

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:09 Uhr bearbeitet)

erstellt am 07.01.16 08:54
Bei diesem Roman handelt sich um einen Monster of the Week Roman, der das Thema Selbstjustiz mit Zombies kombiniert. Der Grundstock der Geschichte ist damit eigentlich auch ganz okay. Am Anfang erinnert der Roman auch von der Schreibweise er an die besseren Romane von JD. Doch leider schleichen sich dann doch wieder Dinge ein die den Roman am Ende wieder nur zu einen durchschnittlichen Roman werden lassen. Insbesondere Johns- und Bills - Verhalten am Ende des Roman ist doch etwas fragwürdig. Da schicken Sie einfach den Richter und den Staatsanwalt als Köder auf den See, obwohl Ihnen die Gefahr bewusst ist und natürlich kommt es so wie es kommen muss beide gehen drauf. Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein Yard-Beamter so handelt. Zu mindestens taucht am Ende dann ja wenigstens mal kurz Asmodis auf.

Das was mich natürlich gestört hat, ist dass dieser Roman im Herbst spielt, obwohl in Logan Dees Roman gerade Weihnachten war. So was ist für eine Serie natürlich nicht gerade förderlich, zeugt aber davon dass wir es momentan, wie beführtet, mit zwei Subserien zu tun haben, da es keine Absprache zwischen Hauptautor und den neuen Autoren gibt. Ich hoffe, dass es nicht noch krasser kommt und in drei Wochen ein Roman von JD erscheint in dem alle Sinclairfreunde noch mal Weihnachten feiern. Aber dass nur am Rande. Dieser Umstand fließt in meine Bewertung des Romans nicht mit ein.

Da der Roman durchaus auch unterhaltende Elemente hat und nicht als so große Logikfehler vorhanden sind gebe ich dem Roman eine solide mittlere Bewertung.

erstellt am 08.01.16 17:14
New Orgow schrieb:
Das was mich natürlich gestört hat, ist dass dieser Roman im Herbst spielt, obwohl in Logan Dees Roman gerade Weihnachten war. So was ist für eine Serie natürlich nicht gerade förderlich, zeugt aber davon dass wir es momentan, wie beführtet, mit zwei Subserien zu tun haben, da es keine Absprache zwischen Hauptautor und den neuen Autoren gibt. Ich hoffe, dass es nicht noch krasser kommt und in drei Wochen ein Roman von JD erscheint in dem alle Sinclairfreunde noch mal Weihnachten feiern.


klar auf so was wart ich auch noch

in 3 wochen feiern die noch mal weihnachten. so was ist doch ein unhaltbarer zustand.

ich find den roman geht so. zombies im nebel, okay, hät besser spannender sein können.

erstellt am 08.01.16 17:24
Ariane schrieb:
New Orgow schrieb:
Das was mich natürlich gestört hat, ist dass dieser Roman im Herbst spielt, obwohl in Logan Dees Roman gerade Weihnachten war. So was ist für eine Serie natürlich nicht gerade förderlich, zeugt aber davon dass wir es momentan, wie beführtet, mit zwei Subserien zu tun haben, da es keine Absprache zwischen Hauptautor und den neuen Autoren gibt. Ich hoffe, dass es nicht noch krasser kommt und in drei Wochen ein Roman von JD erscheint in dem alle Sinclairfreunde noch mal Weihnachten feiern.


klar auf so was wart ich auch noch

in 3 wochen feiern die noch mal weihnachten. so was ist doch ein unhaltbarer zustand.

ich find den roman geht so. zombies im nebel, okay, hät besser spannender sein können.


Ich befürchte es!!

Dark hängt immer 3 Monate zurück und bisher hat er doch immer ein Weihnachtsroman geschrieben

erstellt am 30.01.16 11:55
Ein solider John Sinclair Roman von Jason Dark - der Humor am Schluss hat mir auch gefallen.
Was an diesem Roman positiv auffällt, er ist flüssig geschrieben und für Jason Dark Verhältnisse sind die Dialogen gut, war also gar nicht mal so schlecht.
Wobei die Story über Richter, die Urteile im Geheimen vollstrecken, ein alter Hut ist.
3 von 5 Kreuzen

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:56 Uhr bearbeitet)

erstellt am 29.07.16 17:01
Dieser Dark ist wieder eine Rutschpartie des Lesespaßes. Zwar gibt es von Beginn an typische Dialoge, Zufälle und Beschreibungen. Aber die Geschichte klingt interessant und ist stimmig. Dass Bill in den unrealistischsten Lagen seine Beretta mit sich führt, hier aber gerade mal nicht, sind solche Dinge, die ich dem Altmeister gern verzeihe.



Den ersten Dämpfer gibt es, als die Wandlung des Tribunal-Trios beginnt. Eingeführt wurden sie als mysteriöse Richter, die ganz bewusst irgendwelche Killer durch den Teufelssumpf an Asmodis verfüttern.

„Er hat sich ihre Seelen geholt. Aber du brauchst keine Sorge zu haben. Wen der Teufel nicht mochte, den hat er wieder ausgespuckt. Kann dir unter Umständen auch so ergehen.“

Das klingt für mich alles so, als wüssten sie von den Zombies. Hier werden die Drei noch als Herren der Lage dargestellt.

Dann plötzlich gleicht das Ganze eher nach einem Ausflug von verängstigten Familienvätern. Sie wollen den nächsten Killer zum Moor karren, als ihnen ein Zombie über den Weg läuft und sie angreift. Sie sind völlig überfordert und glauben nicht an Untote. Wie sich am Ende heraus stellen wird, hat Asmodis das Trio zu ihrer Eigenjustiz verführt, um Zombienachschub zu bekommen. Warum hetzt er dann einen auf sie? Warum beschützt er sie dann nicht? Sie machen bis jetzt prima Arbeit. Asmodis stellt sich in diesem Moment selbst ein Bein, was keinerlei Sinn ergibt.

Die Passagen um die Richter habe ich von da an erstmal nur noch überflogen, weil ich das so nicht akzeptieren konnte. Wieder eine 180 Grad-Wende, die von Dark mal eben so geschrieben wird. Die Szenen mit John und Bill waren trotzdem noch nett zu lesen. Klischeehaftes Dorf im Nirgendwo mit seinen verschrobenen Figuren, aber das macht ja nichts. Hier habe ich noch zwischen einer soliden und einer leicht schlechten Bewertung geschwankt.


Aber im Moor angekommen greift die Unlogik-Seuche auch auf die Geisterjäger über. Sie schicken Zivilisten mit einem Boot mitten auf's Moor, um die Zombies anzulocken. Sie sind sich der Gefahr dieses Unterfangens bewusst, aber es macht ihnen nichts aus. Tatsächlich sterben die Leute am Ende als die Wiedergänger aktiv werden. Sie waren zwar durch ihre Selbstjustiz nicht unschuldig, aber als Köder zu sterben haben sie nicht verdient. Zumal sich ja dann heraus stellt, dass Asmodis sie manipuliert hat. Trotzdem keine Gewissensbisse von John und Bill. Was für kaltherzige Arschlöcher! Wenn Jason wollte, dass ich mich aufrege, hat er es gut hinbekommen. Es kommt noch seltsamer.

Als Asmodis sich zum Schluss meldet und meint „Alles ok Jungs, ich höre ja auf mit dem Zombiescheiß“ ziehen die Helden von dannen. Sie vertrauen dem Teufel sozusagen. Da unten im Moor könnten noch hunderte Leichen liegen, die auf ihre Erweckung warten. Aber wenn Asmodis meint, dass er Ruhe gibt, wird das schon stimmen. Wer hat John eigentlich ins Hirn geschissen? Ach ja, der Autor.

Das Finale im Moor war für mich mit dem Handeln von John und Bill einfach nur falsch. Emotional würde ich dem Heft allein dafür gern die schlechteste Wertung geben. Um fair zu sein ist es dann doch kein Totalausfall, aber eine ganz klar schlechte Geschichte.

erstellt am 28.08.17 10:35
Handlung : Bill Conolly sucht John im Büro auf und berichtet , das auf der Rückfahrt von einer Feier, ihm und Sheila ,im Nebel , in der Nähe des kleinen Ortes Tyler Green , ein Zombie begegnete. Da er keine Waffe mit hatte , konnte Bill ihn nicht vernichten. Zusammen mit John nimmt Bill die Spur des Zombies auf. In Tyler Green recherchieren sie und kommen dabei auf die Spur des Teufelsjochs.Sie können den etwas einfältgien Charlie dafür gewinnen , ihnen den Weg in den Sumpf zu zeigen.Noch bevor sie ihr Ziel erreichen, können sie den Richter Ernest Young und den Statsanwalt Phil Dexter , vor einem Zombieangriff retten. John erfährt , das die beiden Juristen zusammen mit dem Rechtsanwalt Gordon Woking , der Justiz entgangene Verbrecher, verurteilten und im Sumpf hinrichteten. Woking war bereits der Rache des Zombies zum Opfer gefallen. Zusammen setzten sie den Weg zum Teufelsjoch fort , um die übrigen Zombies hervorzulocken und den Hort des Teufels unschädlich zu machen.

Meinung : Nun also wieder ein Roman von Jason Dark. Er beginnt recht spannend und interessant , verflacht aber mit zunehmender Dauer , bevor es am Schluß komplett unlogisch wird. Aber der Reihe nach : Das Teufelsjoch wird am Anfang als Sumpf später dann als sumpfiger See bezeichnet. Das ist noch eine kleinere Veränderung. Viel Schlimmer : Was bezwecken John und Bill damit , die gegen Zombies wehrlosen Juristen , allein mit einem Boot auf den " Sumpfsee " hinauszuschicken. Zwei Zombies können sie noch vom Ufer aus vernichten. Danach aber nur noch zusehen , wie die Zombies die Juristen töten und von Glück sagen , das Asmodis den Posten freiwillig räumt. Auch das die Juristen am Schluß angeblich mit Asmodis im Bund standen , widerspricht dem Anfang und der Vorankündigung , dieses Romanes , in der stand , das die drei selbsternannten Henker und Richter , unbewußt dem Teufel in den Weg kamen. Moralisch waren John und Bill hier mit den Selbstjustizlern auf einer Ebene. In einem aktuellen Lesebrief ( Band 2042 ) stand zu lesen , das man Jason Dark dankbar dafür sein soll , das er diese großartige Serie geschaffen hat. Das ist unbestritten. Tatsache ist aber auch , das er selten bis gar nicht heutzutage , das gewaltige Potenzial selbst nutzt. In seinen aktuellen Romanen schafft er es leider nur noch selten , seine frühere Klasse und Qualität zu erreichen. Oft schafft er selbst , wie es hier im letzten Drittel auch geschah , Unregelmäßigkeiten , die den Leser am Ende oft , mit mehr als nur einem kleinen Rätsel zurückzulassen.Aufgrund des fragwürdigen Schlusses muß ich bei der Gesamtwertung ein Kreuz abziehen. Daher von mir die Note 4 = Ausreichend ( 2 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:36 Uhr bearbeitet)

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