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Thema: 1958 Schreckensmahl im Zombieschloss
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Antworten zu diesem Thema: 27

 
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erstellt am 05.01.16 21:47
Band 1958
Erscheint am 19.01.2016
Schreckensmahl im Zombieschloss
Geschrieben von Ian Rolf Hill

Torture Diner!
So hieß ein neues Event-Restaurant in Claughton, das ein gewisser Corwin Baxter vor Kurzem eröffnet hatte. Sogenannte Erlebnisdinner gab es inzwischen zuhauf, doch im Torture Diner sollte den Gästen etwas völlig Neues geboten werden. Baxter warb mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Küche der Kannibalen, die in Gesellschaft berühmter Filmkiller serviert wurden.
Als jedoch einige Gäste verschwanden und sich merkwürdige Dinge in Claughton ereigneten, wurde das Torture Diner ein Fall für mich, den Geisterjäger …



http://www.bastei.de/imgs/425799503_f06c7e5cf3.jpg

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:48 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.01.16 18:00
ja gut es war horror, aber grausig. hat schon auf seite 10 keine lust mehr. war auch nicht spannend.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
erst mal so 2 junge die in die falle gehen. dann noch mal 3 ältere. dann wird john alarmiert. am schluss kommt noch suko dazu.


erstellt am 19.01.16 20:32
Meinst du mit grausig der Roman war schlecht oder war er deiner Meinung zu brutal?

erstellt am 19.01.16 20:52
Grüner Drache schrieb:
Meinst du mit grausig der Roman war schlecht oder war er deiner Meinung zu brutal?


langweilig und zu grausig halt. zombies aus verschiedenen körpern zusammengenäht. primitiver horror halt. nichts für mich. wenn das irgendwann typisch für js ist, hör ich auf mit js.

erstellt am 19.01.16 21:26
Na da bin ich mal gespannt

erstellt am 29.01.16 19:17
Nun, lieber Flo, deine Ex-Mit -Foristen und jetzigen Lesern scheint es bei diesem Roman die Sprache verschlagen zu haben.
Na, dann will ich mich noch mal etwas ausführlicher damit auseinandersetzen. Flo, ich hoffe, Du hälst das nicht für rumgemecker, ich möche nur meine komplette MEinung begründet hier darlegen. Andere Leser mögen das anders sehen.
Also:

Mann, was für ein Ritt! Wie schon der erste Satz besagt: "Nichts für schwache Nerven!" Ich kann sehr gut verstehen, was Ariane mit "grausig" meint, für mich war es zeitweise kein JS-Gruselroman, sondern eher ein FSK-18-Horror-Schocker. Einer von uns beiden sieht eindeutig zu viele von den Dingern - und ich bin´s nicht!
Sätze wie:"Das Blut aus Claras Halsschlagader spritze aus Baxters Metzgerschürze und hinterließ auch auf seiner OP-Haube....gräßliche Spuren. Mit ruckartigen Bewegungen löste Baxter die schwere Klinge aus dem zustörten Hals. Clara stieß ein hohles Röcheln aus. Vermutlich der restliche Atem ihrer Lunge, der aus der zerschnittenen Luftröhre strömte. Arme und Beine zuckten spasmisch." (Zitat von S. 18) fand ich schon sehr hart.
Flo hat hier nichts ausgelassen, was in den letzten 20 JAhren als Film mal funktioniert hat.
Zugegeben: Mich persönlich hat es geflasht, ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite genossen und auch ziemlich zügig durchgelesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich manche Szenen etwas überzogen fand, so dass es mich zeitweise an "Scary Movie" erinnert hat. Wenn z. B. das zusammengesetzte Zombie-Monstern dann auch noch statt Händen Waffen hat. Halloooo??!?!?!
Vielleicht bin ich auch nur etwas enttäuscht, weil ich mir nach dem Radio-Interview mehr von diesem Roman versprochen hatte.
Vielleicht wollte Flo es mir auch nur mal richtig zeigen, weil ich seine Riesen-Schlange nicht sooo gruselig fand.
Wie auch immer: Ich fand ihn in Ordnung, aber JS untypisch. Diese Vorlage mit anderen Hauptpersonen wäre ein super Roman oder Drehbuch für einen Horror-Schocker. Für JS fand ich´s zu hart.

erstellt am 29.01.16 19:46
Na, da kann man JS demnächst auch im Festa Verlag veröffentlichen

erstellt am 29.01.16 22:04
leni schrieb:
Für JS fand ich´s zu hart.


Ohne ihn bisher gelesen zu haben: Irgendwie mag ich es bei JS auch nicht gerne so hart. Ich lese ab und zu Laymon und hab auch noch einen Edward Lee im Regal, an den ich mich bisher nicht rangewagt habe... aber bei JS bin ich eher auf dem Edgar Wallace-Gruseltrip. Zur Spannung noch die Gänsehaut.

erstellt am 31.01.16 16:34
Wie der charmante Titel vielleicht schon erahnen lässt, begibt sich der Autor dieses mal in das Metier von Logan Dee. Dem Trash, dem Splatter, den ausgefallenen Monstern. Aus mehreren Menschen zusammengenähte Zombies die Gartenharken statt Hände haben ist einfach nicht mein Fall. Ich mag mehr den Schwarzmagie-Grusel und nicht diese Art Frankenstein-Grusel. Gut geschrieben ist der Roman und der Verweis auf Frank N. Stone passt hier einfach. Der Splatteraspekt der Handlung ist gelungen. Für Freunde dieses Genres auf jeden Fall zu empfehlen. Ließt sich wie ein guter alter Sinclair ohne verstaubt zu sein, das ist für mich Florians Spezialgebiet.

Dass John natürlich ausgerechnet dann eintrifft, als Janine angegriffen wird, stört als Zufallszufall kaum, wenn man diese Art von Handlung schreibt. Oder dass bereits mehrere Menschen verschwunden sein müssten, ohne dass die normale Polizei ermittelt hat. Das geschieht erst, als die drei Freundinnen im Heftverlauf verschwinden, also als unser Held aktiv wird. Wenn junge Menschen zu einem Gruseldinner gehen, dann werden sie doch mal ihren Freunden davon erzählen, wo sie heute Nacht sind oder es auf einem sozialen Netzwerk posten. Das Schloss hatte ja bereits gute Internetbewertungen, hat Baxter die selbst reingestellt, um Fans anzulocken?Würde ich ja vermuten.

Ein rundum guter Roman. Gut geschrieben, guter Splatter, gute Filmanspielungen, gute Sinclairverweise. Nur einfach nicht mein Fall, aber ich möchte hier objektiv bewerten.

erstellt am 31.01.16 22:56
Das Gleichgewicht schrieb:
Wie der charmante Titel vielleicht schon erahnen lässt, begibt sich der Autor dieses mal in das Metier von Logan Dee. Dem Trash, dem Splatter, den ausgefallenen Monstern. Aus mehreren Menschen zusammengenähte Zombies die Gartenharken statt Hände haben ist einfach nicht mein Fall. Ich mag mehr den Schwarzmagie-Grusel und nicht diese Art Frankenstein-Grusel. Gut geschrieben ist der Roman und der Verweis auf Frank N. Stone passt hier einfach. Der Splatteraspekt der Handlung ist gelungen. Für Freunde dieses Genres auf jeden Fall zu empfehlen. Ließt sich wie ein guter alter Sinclair ohne verstaubt zu sein, das ist für mich Florians Spezialgebiet.

Dass John natürlich ausgerechnet dann eintrifft, als Janine angegriffen wird, stört als Zufallszufall kaum, wenn man diese Art von Handlung schreibt. Oder dass bereits mehrere Menschen verschwunden sein müssten, ohne dass die normale Polizei ermittelt hat. Das geschieht erst, als die drei Freundinnen im Heftverlauf verschwinden, also als unser Held aktiv wird. Wenn junge Menschen zu einem Gruseldinner gehen, dann werden sie doch mal ihren Freunden davon erzählen, wo sie heute Nacht sind oder es auf einem sozialen Netzwerk posten. Das Schloss hatte ja bereits gute Internetbewertungen, hat Baxter die selbst reingestellt, um Fans anzulocken?Würde ich ja vermuten.

Ein rundum guter Roman. Gut geschrieben, guter Splatter, gute Filmanspielungen, gute Sinclairverweise. Nur einfach nicht mein Fall, aber ich möchte hier objektiv bewerten.

Übrigens, hab ich oben vergessen, auch ich fand die Erwähnung von Frank N Stone super. Ich gönne es Flo derart, dass er seine ganzen alten "Handlungsstränge" endlich wieder aufgreifen kann. Natürlich hat er sich an diesen alten Kerl erinnert! : Wie lange ist das her? Aber hier hat er reingepasst.

Aprospos "wie lange ist das her?":
Auf S. 34 oben rechts brennt Johns Narbe. Auch das ist - nach meinem Gefühl - zuletzt vor 20 Jahren passiert. Da brennt noch irgendwas??? Bei JD ist diese Narbe längst vergessen. Früher kam die "sichelförmige Narbe" in jedem Heft vor. Heute müsste ich echt überlegen, wann das zuletzt war. Kann mich echt nicht dran erinnern. Vielleicht seht ihr das ja anders, aber irgendwie kommt es mir komisch vor, dass die jetzt plötzlich wieder brennt, wo sie ja jahrelang nix gemacht hat.

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