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Thema: 1960 - Die Strigoi
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erstellt am 05.02.16 00:21
Also, ich fand die Seichan ganz sympathisch. Hat auch das entführte Kind unversehrt zu seinen Eltern zurückgebracht. John hat sie im Kino ebenfalls nichts getan, nachdem er ausgeknockt war. Ich wusste zwar, dass es keinen Sinn hat, trotzdem habe ich mit ihr mitgefiebert.

Ich fand den Roman in allen Punkten schlecht. Mir fällt hier nichts Positives ein. Cavallo von Mandragoro entführt (JS 1920) - keine Silbe. Glenda in der Gothic-Szene - zum Davonlaufen. Unlogische Handlung (wenn man denn von Handlung sprechen will), Rumgeeier, die Strigoi tut niemand was (ist eigentlich nur eine Halbvampirin), Cavallo und John tun sich auch nichts. Verfasst ist der Roman ebenfalls nicht gut.

Mehr zu schreiben, spare ich mir. Stattdessen zitiere ich noch was:

"Die Zwischenwelt war ein Lokal oder eine Disco, wo sich Typen trafen, die sich zu den Schwarzen oder Grufties zählten, aber auch die Ledertypen und andere okkulte Gestalten. Hier war es egal, ob der Mann einen Mann liebte oder die Frau eine Frau."

ohne Worte



"Phil Pestel war in der Zwischenwelt verschwunden. Wir unternahmen nichts, außer zu warten."

Pestel ist ein Polizist, dessen Kind entführt wurde. Der rennt mit seiner Dienstwaffe in das Lokal und ist völlig durch den Wind. Dort wird er tatsächlich handgreiflich und zieht die Pistole. Doch John und Suko bleiben wartend draußen im Auto sitzen.


0 von 5 Kreuzen. Das war nichts.

Titelbild: Passt sich dem Roman an, gefällt mir nicht.

erstellt am 08.02.16 09:00
Eigentlich dachte ich, dass bei diesem Roman nicht viel schief gehen kann. Zum einen waren die Bewertungen in einem anerem Forum recht vielversprechend und zum anderen spielt seit langem mal wieder Justine Cavallo mit. Also hab ich mir den Roman dann auch am Wochenende mit einer gewissen Vorfreude den Roman geschnappt. Doch leider wurd ich dann maßlos entäuscht. Für mich war dieser Roman einfach nur schlecht. Hauptgründe dafür sind, dass er nichts Neues bietet und es nur so vor Logiklöchern wimmelt. Spannung wollte bei mir keine aufkommen, stattdessen wurde der Frust von Seite zu Seite größer.

Dabei fing der Roman noch recht vielversprechend an. Die Szene im Kino mit Seichan war eigentlich ganz gut, doch dann wird es nur noch schlimm. In meinen Augen passte hier gar nichts zusammen. Wieso entführt Seichan den Jungen von Pestl. Diese ganze Aktion war doch völlig überflüssig, da John nichts dazu beigetragen hat, dass Seichan Justine gefunden hat. Zumal die Suche in meinen Augen ja auch überflüssig war schließlich verkehrten ja beide anscheinend in diesem ominösen Lokal Zwischenwelt. Denn Pestl erhält den Tipp von einem Informanten, dass sich dort Justine öfter aufhalten soll, während John und Glenda davon ausgehen das Seichan dort öfter ist. Was sich dann ja auch durch die Aussagen des Barkeepers bestätigt. Wenn also beide im gleichen Lokal verkehren warum muss John dann Justine suchen ? Noch schlimmer ist, dass John Justine ja eigentlich gar nicht suchen muss, da sie sich wie üblich telefonisch bei ihm anmeldet.

Dass was mich aber wirklich auf die Palme gebracht hat, waren die Szenen im Lokal Zwischenwelt. Zum einen ist es schon recht unglaubwürdig wenn sich Glenda als Gruftie tarnt, doch das konnte ich ja noch hinnehmen. Aber das Verhalten der Stammgäste im Lokal ist mir unbegreiflich. Erst kommt Pestl in den Laden und benimmt sich wie ein Wahnsinniger in den er auf einzelne Personen los geht und dabei auch noch eine Waffe zieht. Spätestens hier hätte eigentlich Panik unter den Gästen ausbrechen müssen. Stattdessen wird einfach gemütlich weiter gefeiert. Aber damit nicht genug, dann taucht die Cavallo auf und wütend auch mal eben durch den Laden. Und was ist mit den Gästen. Nichts. Viel schlimmer noch dann kommen John und Suko hinzu und Suko brennt der Cavallo mal eben eine Silberkugel auf den Pelz. Und die Gäste bleiben ganz ruhig und feiern weiter. Doch der Burner kommt dann eigentlich nach der Silberkugelnummer. John fängt mit der Cavallo das übliche Geschwätz an, anstatt die Chance zu nutzen und die Cavallo endgültig auszuschalten. Doch, dass kennt man ja. Aber was dann kommt geht gar nicht. Nach dem Schwätzen mit der Cavallo wendet sich John an Pestl und quatsch mit dem. Dieser ruft dann seelenruhig mal eben zu Hause an und eine Zeile später steht, die blonde Bestie war verschwunden und wir boten Pestl an ihn nach Hause zu fahren. Also wirklich da stehen drei Yard – Beamte und lassen Justine einfach so verschwinden.

Doch es geht ja noch weiter: Also ab nach Pestl's Wohnung den mal eben absetzten und dann erst mal Glenda nach Hause fahren. Doch dann überlegt man es sich wieder anderes und fährt wieder nach Pestl's Wohnung. Dort befindet sich Seichan, die mal eben den Sohn von Pestl zurückgebracht hat (Wahrscheinlich weil die selber bemerkt hat, dass die Entführung Schwachsinn war). Dann taucht die Cavallo plötzlich auf, wie auch immer Sie auf die Idee gekommen ist, dass sich Seichan dort aufhält.

Dann gehen die beiden aufeinander los und John schaut mal eben aus dem Hintergrund zu. Obwohl er auch hier die Chance hat zwei Fliegen mit einer Klappe zu erledigen verzichtet er auf eine Aktivierung seines Kreuzes. Dann überlegen es sich Justine und Seichan anders und plötzlich greift Seichan John an, der diese mal eben mit seinem Kreuz erledigt und Justine verschwindet mal eben wieder obwohl auch Suko die Szene mittlerweile beobachtet.

Und wer erwartet, dass die Strigoi eine neue Dämonenart ist, der wird auch enttäuscht. Nach diesem Roman würde ich sagen die Strigoi sind nichts weiter als Halbvampire mit einem anderen Namen. Denn sie besitzen keine Vampirzähne schlürfen aber trotz dem das Blut von Opfern. Also wenn mich nicht alles täuscht war dass bei den Halbvampiren genauso.

Was die Nummer mit der Silberkugel und Justine angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher ob es das erstemal war dass Justine eine dieser Kugeln abgekommen hat. Bisher war ja immer nur die Rede davon, dass Sie angeblich immun gegen Silberkugeln ist. Somit würde dieser Roman dann den Beweis bringen. Aber ich kann mich auch täuschen.

Also von mehr erhält der Roman ein schlecht und entgeht nur wegen des Anfangs der Bewertung sehr schlecht.

erstellt am 11.02.16 16:03
Vogelmädchen schrieb:
Cavallo und John tun sich auch nichts.


wie lang soll das noch so weiter gehn? der roman hat jetzt echt nichts gebracht. ne neue art halbvampir war jetzt auch nicht interessant. heißen halt bloß so komisch.

warum ist justine immun gegen silberkugeln? was ist mit sukos peitsche?

erstellt am 16.03.16 23:52
Ok, sehr viele Logikfehler, aber fand den Roman trotzdem unterhaltsam - finde ja auch den Film "Plan 9 from outer Space" toll - 3 von 5 Kreuzen

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:54 Uhr bearbeitet)

erstellt am 12.09.16 21:10
Endlich gibt es wieder mal unsere blonde Lieblingsvampirin. Eine Strigoi will John auf die Cavallo ansetzen. Wobei es hier auch eine einfache Halbvampirin getan hätte. Damit hätte die Sache mehr Biss bekommen, als jetzt einen neuen Monstertyp einzuführen. Dazu noch so einen nervigen Charakter. Nicht nur dass die Strigoi tausend mal erwähnen muss, dass sie eine Strigoi ist. Sie verhält sich wie ein zickiges Gör. Kein Wunder, dass John nicht mit ihr zusammen arbeiten will.

Muss er dann aber doch, weil sie John durch eine Entführung erpresst. So kleine Details, wie woher die Gegenspieler immer fremde Handynummern haben, um den obligatorischen Anruf zu tätigen, kennt man ja. Oder der Klischee-Gothic-Tanzschuppen. Oder Grufties, wie Dark diese Gruppe noch nennt. Am schlimmsten fand ich bei den Kleinigkeiten, dass Dark einfach seine selbst aufgestellten Regeln nicht einhalten kann. Es hieß, Justine sei eine gewöhnliche Vampirin und ist damit nicht immun gegen Silberkugeln. Sogar ein alter Vampir wie Mallmann war nicht immun gegen Silber.

Trotz allem hätte es für eine mittelmäßige Bewertung gereicht. Was den Roman für mich schlecht macht ist das fehlende Konzept. Die nachvollziehbare Kontinuität der Handlung. Wie kennen sich Justine und Seichan jetzt genau? Wie stehen sie zueinander? Was will die Strigoi von Justine? Anfangs klingt es so, als wären die beiden bis aufs Blut verfeindet. Im „Zwischenwelt“ sagt Justine deutlich, dass sie sich mit Seichan verabredet hat. Demnach hat schon ein Kontakt stattgefunden, der nicht im Blutvergießen endete. Und im Finale will Seichan erstmal austesten, ob Justine sich ihr unterwerfen würde. Es wird sich also mehrmals widersprochen, ob die beiden sich schon kennen oder noch nicht. Der Altmeister hat offenbar wieder drauflos geschrieben und hielt es dann für toll, Wendungen unterzubringen. Eine klare Linie hätte noch einen soliden Fall der Woche daraus gemacht. Dass Seichan getötet wird und die Dauergegnerin fliehen kann war wohl jedem klar.

erstellt am 20.09.17 15:12
Handlung : Eigentlich wollte sich John im Kino den neuen Bondfilm angucken. Da nimmt im Kino, die Strigoi Seichan , Kontakt zu ihm auf und verlangt , das er eine Verbindung zu Justine Cavallo , für sie herstellt. John lehnt ab , wodurch der Fall eskaliert. Kurz darauf erfährt er , das der Sohn seines Polizeikollegen Phil Pestel entführt wurde. Der Preis für die Freilassung ist Justine Cavallo..Um mehr zu erfahren ermittelt , Glenda Perkins undercover , in der Szene - Disco " Zwischenwelt ". John und Suko beobachten die Disco zunächst vom Auto aus. Bis Justine Cavallo tatsächlich auftaucht und Glenda in höchste Gefahr gerät. Die Geisterjäger kommen gerade rechtzeitig , aber Seichan zeigt sich leider nicht. Zum endgültigen Showdown mit ihr und Justine , kommt es erst im Haus der Pestels.

Meinung : Ein Roman von Jason Dark , der mir dieses Mal gut gefallen und unterhalten hat. Schreibstil und Dialoge waren dieses Mal flüssig und wesentlich besser gelungen , als im vorherigen Band 1959. Gleich der Einstieg mit dem Kinobesuch hat mir gut gefallen.Für mich waren die Strigoi , kaum etwas anderes als die bekannten Halbvampire. Aber vielleicht entstammen sie ja wirklich einer osteuropäischen Legende. Seichan war als Figur interessant angelegt. Ob sie wirklich nur die Vorhut war , bleibt abzuwarten. Jedenfalls gebe ich dieses Mal die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:13 Uhr bearbeitet)

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