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Thema: 1961 Brüder im Blute
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Antworten zu diesem Thema: 11

 
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erstellt am 09.02.16 19:35
Geschrieben von Rafael Marques

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
„Wir wollen ihr Blut – jetzt.“
Reena Michaels zweifelte an ihrem Verstand, als sie die Worte hörte. Ihre Peiniger hatten kein Erbarmen. Eisern schlossen sich die Hände der Männer um die Arme der jungen Frau und zogen sie hoch. Wieder entwich ihrem Mund ein lautes Stöhnen. Gleichzeitig spürte sie, wie die kalten Hände über ihren Oberkörper und ihren Hals streichelten. Sie hatte das Gefühl, die Finger eines Toten auf ihrer Haut zu spüren.
Von einem Moment zum nächsten klärte sich ihr Blick. Zwei dunkelhaarige Männer standen direkt neben ihr. Sie sah noch, dass sie sie gierig anlächelten, dann öffneten sie ihre Münder. Spitze Zähne kamen zum Vorschein …


habs gelesen. ok die aibongeschichte hat mir besser gefallen.

vampire, weiss nicht. der roman ist so wie wenn jason einen guten tag gehabt hätte. das originelle fehlt aber

erstellt am 10.02.16 18:35
war das früher mal so dass die leute hier den neuen JS gleich am selben tag gelesen haben wie er rausgekommen ist? ist vielleicht lange her

man könnt meinen heute haben die leute ihr JSs neben dem klo liegen und lesen nur wenn sie müssen

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:35 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.02.16 18:39
Ariane schrieb:
war das früher mal so dass die leute hier den neuen JS gleich am selben tag gelesen haben wie er rausgekommen ist? ist vielleicht lange her

Einige von denen schreiben jetzt Sinclair-Romane.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:40 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.02.16 18:56
Posting wieder gelöscht, weil unwichtig.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:39 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.02.16 19:38
Ich habe mir mein ebook gestern "geholt". Hefte bekomme ich immer Montags. Mein böser illegaler Buchhändler, der die Hefte einen Tag zu früh rausgibt. Bei ebooks geht das ja nicht.

Aber erstmal war der PZ dran

erstellt am 11.02.16 19:46
Das Gleichgewicht schrieb:
Ich habe mir mein ebook gestern "geholt". Hefte bekomme ich immer Montags. Mein böser illegaler Buchhändler, der die Hefte einen Tag zu früh rausgibt. Bei ebooks geht das ja nicht.

Aber erstmal war der PZ dran



Am Bahnhof gibt es den neuen JS auch immer schon am Samstag.
Und das mit dem Klo....

erstellt am 12.02.16 20:37
Rafaels neuster Roman ließt sich ganz wie das Drehbuch zu einem Horrorfilm. Weibliche Studentinnen auf Waldwanderurlaub die in einer unheimlichen Ruine von düsteren Blutsaugern angegriffen werden. Verschwiegene Dörfler und korrupte Polizisten im Netz eines Milliardärs mit einem düsteren Geheimnis. Und eine hübsche Privatdetektivin. Auf sich gestellt. Allein. Gegen das Böse. Jetzt auch in Ihrem Lichtspielhaus.

Na gut, so ist es dann doch nicht. Dabei fand ich Fokus auf Jane richtig gut. Ihre Ermittlungsarbeit und Herangehensweise ganz in Ruhe zu verfolgen. Die Vampire sind jetzt keine besonderen Gegner gewesen, aber als Monster der Woche ausreichend. Wie damals zur guten alten Zeit.

John darf am Schluss dann doch noch mit helfen, den Fall zu lösen und das Dorf aus den Klauen des Grauens zu befreien.Und die Jungfrau in Nöten vor dem Killer zu retten. Meinetwegen hätte man Jane die Sache auch allein lösen lassen können, auf die Figuren zugeschnittene Soloabenteuer finde ich immer gut. Wie letztens Johnnys Blutsauger-Abenteuer.


Es gibt von mir auf jeden Fall weniger Kritik als noch beim Aibon-Abenteuer. Die Vampire handeln nicht gerade schlau. Befinden sich in Nahrungsnöten und lassen ihre Opfer leben, damit sie auch zu Vampiren werden, die ihrerseits natürlich auch Hunger haben. Zwar sperren sie die verwandelten Frauen weg, aber ich glaube nach Sinclair-Regeln dürften die Damen irgendwann so hungrig sein, dass sie ihre Erschaffer angreifen. Diese haben ja auch Blut in sich, das ihrer neusten Blutlieferanten. Egal. Dumm gedacht, aber nicht unrealistisch. Direkt unrealistisch ist, dass sich gebissene Menschen nach wenigen Minuten schon verwandeln und erwachen. Bei Dark war es immer so, dass frische Vampire erst nach Stunden mit wahninnigem Blutdurst zu sich kommen.

Positiv anmerken möchte ich dafür Janes Alleingang zum Finale. Statt die Vampirin schnell zu erschießen, wie es schlau gewesen wäre, geht sie mit dem Kreuz auf Reena zu und erntet die Strafe. Sarah knallhart dafür sterben zu lassen hätte ich einerseits gut gefunden. Andererseits hätte das Jane in ein Loch reißen müssen, welches Dark nicht beachtet hätte, wenn die Detektivin in einem seiner kommenden Romane aufgetaucht wäre. Rafael hat hier schon alles richtig gemacht.

Insgesamt ein simpler Fall der Woche, dafür sehr gut gelungen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:37 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.02.16 10:07
Der zweite Roman von Rafael/Dämonengeist/El Saragossa liest sich fast wie ein Sinclairroman von Jason Dark wenn dieser einen guten Tag hat. Die Story ist für einen Einzelroman wirklich gut gewählt. Mal eine klassische Vampirstory in der die Handlungen der agierenden Charaktere durchaus nachvollziehbar sind. Was Rafael auf jeden Fall genauso gut gelingt wie Florian ist die Darstellung der Hauptcharaktere. Hier merkt man dann doch ganz deutlich, dass auch Rafael ein Fan der Serie ist.

Was mir aber auffällt es, dass Rafael wohl eine Affinität zu leichtbekleideten Damen hat. Auch diesmal sind wieder spärlich bekleidete Damen mit von der Partie. Doch im Gegensatz zum ersten Roman durften sie diesmal ihren Slip und BH anbehalten

Mir persönlich hat der zweite Roman von Rafael besser gefallen, als der erste, da es hier deutlich weniger gehetzt zuging. Das am Ende der Hintergrund der Brüder nicht aufgeklärt wird (Entstehung und Verblieb in der letzten Jahren) stört den Gesamteindruck nicht. Nicht immer muss alles restlos aufgeklärt werden und hier reichte mir die gegebene Erklärung vollkommen aus.

Trotzdem ab ich auch einige Kritikpunkte anzubringen, also nicht böse sein Rafael.

Was ich am Ende nicht so gut fand war die Tatsache, dass einige der Vampire schon verwest waren. Wenn ich das Richtig in Erinnerung habe verwesen Vampire eigentlich nicht, sondern mergeln nur aus wenn sie kein Blut bekommen. Das andere was mich etwas gestört hat war die Tatsache, dass in der Mitte des Romans bei der Einführung der beiden Brüder stand, dass sie anders wären als ihre tumben Opfer. Jedenfalls sinngemäß. Es hatte dann ja auch den Anschein, dass das so ist. Als Jane den Keller öffnet findet sie ja auch nur tumbe Vampire vor. Was sich mir aber nicht erschlossen hat ist warum ausgerechnet Reena Michaels eine Ausnahme gebildet hat. Sie konnte ja wohl noch bewusst handeln und sogar sprechen. Aber das sind nur kleine Kritikpunkte.

Grundsätzlich schwanke ich zwischen einer sehr guten und guten Bewertung. Da ich den ersten Roman von Rafael mit gut bewertet habe und ich den zweiten besser fand. Vergebe ich ein knappes sehr gut.

erstellt am 16.02.16 17:53
Auch ich habe ihn gelesen und auch ich fand ihn sehr gut. Ich tendiere so bei 1-2, um das mal in Schulnoten auszudrücken. Auch ich habe kleine Kritikpunkte, seltsamerweise wieder andere als meine Vorredner/-schreiber. Schon komisch, dass jedem was anderes auffällt.
Mir fiehl auf, dass die brennenden Vampire vor Schmerzen schreien. Ich dachte, die könnten keine Schmerzen empfinden, körperlich sind sie ja schon tot. Sie könnten meinetwegen schreien, weil Ihre Vernichtung bevor steht.
Trotzdem - ich liebe Vampirgeschichten und will jetzt gar nicht groß herummäkeln. ICh habe mich sehr gut unterhalten gefühlt! Und auch meine Spezialfreundin Jane fand ich hier ganz gut.

erstellt am 27.03.16 22:21
Der Roman konnte mich nicht fesseln, die letzten Romane von Dark waren wesentlich besser - 2 von 5 Kreuzen!

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