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Thema: 1962 - Blutfehde der Bestien (1.Teil)
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erstellt am 22.02.16 10:10
Der nächste Roman von Florian und für mich wieder ein Volltreffer. Der erste Teil der Fortführung des Werwolfsplots hat alles was ein John Sinclair haben muss. Eine gute Story, gut dargestellte Charaktere und Aktion. Was man auch merkt ist, dass Florian sich wirklich Gedanken über die Romane macht, es gelingt ihm in diesem Roman wirklich gut alle bisherigen Ereignisse der anderen Romane einzubinden. Endlich habe ich wieder den Eindruck eine Serie zu lesen. Insbesondere die Einbindung von Ole Thomson aus Tödlich singt die Höllenbrut passte her wirklich gut. Der Roman erinnert mich an die guten Romane um die 200'er rum. Da hatte man auch immer den Eindruck das JD schon einiges im voraus geplant hat. Alleine der Beginn des Roman war schon klasse. Dieser Überfall auf die Polareule hatte was für sich. Und das erstaunliche ist für mich, dass der Roman das hohe Niveau die ganze Zeit aufrecht erhält. Mir wurde zu mindestens nicht ein mal langweilig beim Lesen. Letzte Woche habe ich noch Rafael dafür gelobt wie gut es ihm gelungen ist die Hauptcharaktere darzustellen, doch Florian setzt noch mal eins drauf. Gerade die Szene mit Shao, Suko und John beim Essen und die Frotzeleien der Beiden war genial. Da kam wirklich das Feeling rüber das früher auch JD rübergebracht hat.

Ich wiederhole mich zwar aber dieser Roman hat alles, dass was mich an der Sinclairserie, so fasziniert hat und was ich in den letzen Jahren so schmerzlich vermisst habe. Endlich freut man sich mal wieder auf den zweiten Teil weil man wissen will wie die Geschichte weiter geht. Zumal Florian den Cliffhänger wirklich gut gesetzt hat.

Trotz aller Euphorie habe ich auch einen Kritikpunkt. Das Suko ständig seiner Sinne beraubt wird ist auf Dauer etwas öde. Es passt hier natürlich in den Gesamtverlauf der Geschichte aber in der letzten Zeit häufen sich diese Szenen, so dass man aufpassen muss, dass das Ganze nicht überstrapaziert wird.

Von mir bekommt der erste Teil ein TOP und ich hoffe das der Zweite genauso gut ist.

erstellt am 23.02.16 18:14
ich geb 5 von 5 kreuzen. denk auch das war einer von den besten JS wo ich gelesen hab . sind halt nicht so viele. das mit den werwölfen von morgana ist viel interessanter als die halbvampire von justine. das sondereditiponsheft "die werwolf elite" hab ich auch gelesen. sibirien und so und heute hats auch noch mal geschneit. hat so vom wetter her gepasst. gut auch dass es mal wieder einen 2teiler gibt.

erstellt am 26.02.16 17:54
Ich habe kürzlich den Vergeich zwischen Romanheftserien und Fernsehserien angestellt. Viele damalige Reihen und einige aktuelle kommen gegen gute TV-Serien einfach nicht an. Die Geschichten von Florian überraschen mich hingegen immer wieder positiv. Gut, einige Passagen behandelt er in seiner Begeisterung zu langatmig. Der Großteil ist aber knackige Spannung. Kopfkino der Extraklasse. Da ist es nur logisch, dass er mal ein mehrteiliges Abenteuer zugewiesen bekommt, als etwas fortgeschrittenere Autorenaufgabe.

Dabei verknüpft er den Hauptplot um die beiden Werwolfsfraktionen mit vorangegangenen Fällen und lässt die beiden Partein in Sibirien aufeinander los. Es gibt eine Vielzahl an Monstern, keines davon aber zu übertrieben. Karinas neue Lebenssituation ist glaubhaft dargestellt, ihre beiden Begleiter klischeehafte aber unterhaltsame Charaktere. Genau so klischeehaft ist es, dass die Menschen sich genau dann in böse Werwölfe verwandeln, wenn die Heldin vor Ort ist um zu helfen. Wäre ein Kritikpunkt, wenn es diese Zufälle zu oft und zu aufgesetzt gegeben hätte, hat es aber nicht. Der Cliffhanger am Ende des ersten Romans ist gut gelungen. Aus handwerklicher Sicht gibt es nichts auszusetzen. Auch subjektiv hat der Autor meinen Geschmack wieder getroffen, man merkt es einfach, wenn ein Sinclairfan selbst an der Serie schreibt. Das ist mehr als Auftragsarbeit.

Es ist noch Platz nach oben, das eigentliche Finale kommt ja erst noch in der Fortsetzung. Suko allein in der Kälte, der Angriff der griechischen Sagengestalten gestartet, John und Morgana zusammen. Trotzdem wäre es unfair hier nicht volle Punktzahl zu geben. Ich war die ganze Zeit begeistert. Das ist der maximale Anspruch den ich an einen Heftroman habe.

erstellt am 03.04.16 20:25
Das Gleichgewicht schrieb:
Ich habe kürzlich den Vergeich zwischen Romanheftserien und Fernsehserien angestellt. Viele damalige Reihen und einige aktuelle kommen gegen gute TV-Serien einfach nicht an. Die Geschichten von Florian überraschen mich hingegen immer wieder positiv. Gut, einige Passagen behandelt er in seiner Begeisterung zu langatmig. Der Großteil ist aber knackige Spannung.


Toller Roman, wieder viel Action, aber diesmal mit einer richtig guten Story - bin gespannt auf Teil 2!

5 von 5 Kreuzen!

War ich noch Anfangs noch sehr kritisch gegenüber Florians Romane, wegen der vielen Action, bin ich jetzt mittlerweile begeistert, weil er es schafft das man unbedingt wissen will, wie es weitergeht - wie in den guten alten Zeiten.
Auch der Humor hat mir in den Roman sehr gut gefallen!
John: Wir können doch nicht querfeldein fahren.
Wladimir: Klar, können wir. Ist russischer Jeep.

So kann es weitergehen...

@Gleichgewicht
Ja, sehe ich auch so, lese lieber Serien, als zu gucken - selbst die vielgelobten aktuellen TV Serien kommen nicht gegen gutes Kopfkino an.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:27 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.10.17 16:55
Handlung : Karina Grischin fordert, auf verschlüsselte Art , Johns Hilfe an. Er soll mit Suko ins sibirische Salechard kommen , wo Werwölfe aktiv geworden sind. Noch auf der Fahrt dorthin geraten John und Suko in eine Falle , die augenscheinlich von Lykaons Schergen gestellt wurde.Während John den Kampf gegen einen Mantikor gerade noch übersteht , wird Suko von einer Sirene , tiefer in die Eiseskälte der sibirischen Tundra gelockt , wo er den Tod finden soll. John bittet Karina um Hilfe. Daraufhin kommt diese , mitsamt zweier Geheimdienstleute, den Brüdern Wladimir und Dimitri Ossipow , zur Unfallstelle. Eine Spur von Suko kann nicht gefunden werden. Karina berichtet von einem Werwolfangriff auf das Hochsicherheitsgefängnis Polareule , und das sie dort zurückgebliebene , vom Werwolfkeim infizierte Personen erlösen mußte.Die weitere Spur der Werwölfe führt zu einer ehemaligen Forschungsstation.

Meinung : Ein weiterer Spitzenroman von Ian Rolf Hill , der mit diesem ersten Teil eines Zweiteilers , seine Werwolfgeschichte fortsetzt. Der Roman setzt aber außerdem die Ereignisse aus Band 1952 " Tödlich singt die Höllenbrut " fort. Der dort entkommene Ole Thomsen , findet hier sein Ende durch Morgana. Der Zweiteiler bringt alle Elemente zusammen , die früher die Sinclairserie ausgemacht haben , aber dann auch lange Zeit von Altlesern vermißt wurden. Sehr schön das sichd ie Gruppe um Lykaon , nicht nur auf Werwölfe verläßt , sondern auch neue Kreaturen , wie den Mantikor in ihren Reihen hat. Ich bin schon gespannt , wie die Handlung in Teil 2 weitergeht. Sehr gut gefallen hat mir auch das Wiedersehen , nach sehr langer Zeit , zwischen John und Michail Chirianow. Für diesen Roman gibt es auch von mir die Note 1 = Sehr Gut ( 5 von 5 Kreuze )

erstellt am 16.10.17 20:06
Den habe ich doch gelesen, warum habe ich nichts dazu geschrieben- seltsam...

erstellt am 18.10.17 16:28
Es hat mir auch gut gefallen , das Ian hier wenigstens ein kleines bißchen die Logiklücke um Morgana Layton geschlossen hat , indem er wenigstens eine einiger maßen plausible Erklärung dafür einbaute , das Morgana kommentarlos , aus ihrer Gefangenschaft in der Vampirwelt , wieder zurückgekehrt war.

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