Suche
Beitrag User
 
 
Thema: 1965 Krakenfratze
| |

Antworten zu diesem Thema: 17

 
Weiter
1 2


erstellt am 12.03.16 20:43
Gewiss. Und einen Diener, der dir die Seiten umblättert...

erstellt am 13.03.16 14:09
Mag sein, dass das etwas fordernd klang, aber es ist eben nicht zum ersten Mal, dass JD sich an etwas erinnert (was ja schon mal super ist), die Leser aber mit einer solchen vagen Erwähnung einfach im Regen stehen lässt.

MIttlerweile denke ich, dass der vorliegende Roman viel Potenzial hatte, er aber leider da zu Ende war, wo er erst so richtig hätte beginnen sollen. Da hätte man echt was draus machen können.

erstellt am 13.03.16 20:00
Vogelmädchen schrieb:
Wo wird JD denn eingebunden?


Wenn er nicht will, kann man den anderen Autoren schlecht die Schuld dafür geben. Die hätten ganz sicher nichts dagegengehabt, die Sache kooperativer anzugehen

erstellt am 14.03.16 09:25
Ich hatte von diesem Roman eigentlich nicht viel erwartet. Bin aber doch positiv überrascht. Mir hat dieser Roman ganz gut gefallen. Dass liegt hauptsächlich daran, dass er nicht zu dem sonstigen Einheitsbrei gehört den JD sonst serviert. Die Geschichte um Dagmar Hansen, den Psychonauten und den Krakenfratzen weiß zu überzeugen. Zu mal sie Ereignisse einbindet die schon ziemlich lange zurück liegen.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Wenn gleich das Thema Außerirdische nicht jedermanns Geschmack sein dürfte, so bezieht sich dieser Roman auf Ereignisse aus den 900'er Bänden


Die Geschichte beginnt eigentlich interessant mit dem Auftauchen einer Krakenfratze in Sizilien. Und entwickelt sich dann kontinuierlich in eine Richtung. Den Schauplatz mit Sizilien finde ich auch ganz gut gewählt. Auch die Einbindung von Dagmar Hansen und John in den Fall gelingt ganz gut. Die Szenen auf den Fischtrawler und dem gemieteten Boot werden auch gut dargestellt. Die überraschende Wendung am Ende kam für mich ziemlich unerwartet. Doch Alles im Allem ist dieser Roman nicht so langweilig wie die letzten JD - Romane. Zumal hier auch keine allzu großen Patzer in den Geschichtsverlauf eingebaut wurden. Sicherlich kann man das eine oder andere wieder hinterfragen, aber diesmal fällt dass nicht so ins Gewicht weil die Geschichte selber passt. Man muss zwar wieder mit einigen Stilblüten bei den Dialogen leben aber auch dass hat mich diesmal nicht so gestört.

Wie üblich gibt es leider keinen Bezug zu den Autoren der Fremdromane obwohl gerade hier ein Hinweis auf den Roman Der Gott aus der Tiefe von Michael Breuer Sinn gemacht hätte.

Da dieser Roman für mich deutlich besser ist als die letzten Romane von JD vergebe ich diesmal ein gut.

erstellt am 20.03.16 10:19
Ja, war ein durchschnittlicher Roman. Es zeigt sich immer wieder, dass die neuen Autoren besser sind als JD.

erstellt am 02.08.16 01:45
Also für mich war dieser Band einer der BESTEN, die ich die letzte Zeit gelesen habe.
Das Setting mit dem sizilianischen Strand war wunderbar. Ich hörte richtig die Meeresbrandung und roch das Wasser.... Solche Beschreibungen wie die des Strandes machen die Sinclairs von Jason Dark für mich zu etwas besonderem.
Ich finde, es wurde sich auch nicht zu lange mit "Geplänkel" aufgehalten. Die "Vorahnungen" von Dagmar bei Harry daheim gefielen mir. Ich bin sowieso ein Fan der Psychonauten und fand es toll, dass sie mal wieder eine Rolle spielen ( wenn auch nur in Form von Dagmar ). Die Einbindung von Dagmar und das letztlich John und Dagmar den Fall lösten, fand ich logisch. Harry oder Suko wären unnötig gewesen, schön, dass Harry dennoch kurz mitspielte. Die Idee, dass sich John im Flieger auf Wunsch von Harry vor Dagmar versteckte, da er ihr nicht das Gefühl geben wollte, dass er sie im Auge behalten will, fand ich gut. Sowas kam früher öfter vor, aber solch kleine "Spielereien" sind heute leider selten geworden. Fand ich toll.
Das es sich bei den Krakenfratzen um Aliens handelt, hat mich überrascht. Auch das auftauchen des Riesenkraken am Schluss.
Mir gefielen die Krakenfratzen sehr gut. Es gab stimmungsvolle Momente, wie die Strandszenen, die Vorahnungen Dagmars oder die ersten Begegnungen mit den Krakenwesen und den beiden Fischern. Fand ich klasse beschrieben.
Was die Benotung etwas herunterzieht, ist die Tatsache, dass der Schluss sehr abrupt und leider nicht mehr so atmosphärisch wie der Rest war. Auf den letzten Seiten ging alles viel zu schnell. Schade, hätte ein toller Mehrteiler werden können. So erfuhr man leider kaum etwas über den Hintergrund der Aliens. Sehr schade.
Ich vergebe die Note 2 !

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 01:46 Uhr bearbeitet)

erstellt am 01.11.16 18:34
Da hat uns Dark aber wieder mal einen extrem dialoglastigen Roman spendiert. Direkt auf den ersten Seiten geht es los, als Dagmar den Druck ihres Psychonauten-Auges spürt und vor dem Spiegel ewig mit Harry redet. Und als sie ihre klare Vision erhalten hat geht es weiter. John und Harry zweifeln an der Botschaft. Warum eigentlich, bisher war das Auge immer zuverlässig. Ich als Dagmar wäre an der Stelle erstmal kräftig wegen den beiden Männern angepisst. Sie ist eine erwachsene Frau, hat ein klares Bild gesehen und wird wie eine 8jährige behandelt, die eine Straftat beobachtet hat. Aber so kann man wieder mit Gequatsche Seiten schinden, bis es endlich an den Ort des Geschehens geht. John verschweigt Dagmar, dass er auch dorthin fliegt, um sie zu unterstützen. Obwohl sie nichts dagegen hat. Damit also wieder Dialoge, als die beiden aufeinander treffen.

Andernorts treffen Umberto und sein Vater auf ein Tentakelwesen, welches ihr Schiff erklimmt. Was passiert? Die beiden reden im Angesicht des brav abwartenden Monsters eine Runde. Dark weiß einfach, wie man aus spannenden Actionszenen total die Luft heraus lässt. Denn eigentlich ist die Idee an sich gar nicht schlecht. Der Roman ist auch in Ordnung geschrieben. Warum gibt es bei Dark nie eine Geschichte wo einfach mal alles passt? Irgendeine Sache macht er immer extrem schlecht.

Wie Dagmar und John sich dann einmischen und man gemeinsam die Monster bekämpft ist wieder ganz nett geschrieben. Aber die Langeweile, die Dialoge. Man verfolgt die Tentakelwesen und ist interessiert bei der Sache. Man findet die Insel, die Höhle des Bösen. Man will wissen, wie es weiter geht. Denn es wird brenzlig, hier kommt es zur Konfrontation. Und Dark schreibt einen seitenlangen dialoglastigen Spaziergang über die Insel. So lange bis auch bei jedem Leser die innerliche Spannung total verflogen ist. Einen Handlungsaufbau sollte jeder Autor beherrschen. Ob er den gut umsetzen kann ist eine andere Sache, aber die Grundsätze lernt man doch in der achten Klasse oder eher. Und da nimmt man einfach kurz vor dem Finale, nachdem man den Leser angeteasert hat, nicht die Antizipation aus der Geschichte. Ich weiß nicht, ob das der treffende Fachausdruck ist. Aber die Anfahrt auf die Insel ist ein drohender Ausblick auf die kommende finale Konfrontation. Der Leser erahnt es nur, aber er weiß „jetzt wird es spannend“. Man kann das gern ziehen, indem man die Insel erkundet und dadurch dem Schauplatz mehr Lebendigkeit verleiht. Aber nicht durch langweilige Gespräche ohne die Gefahr eines Angriffs.

Dass die Krankenmonster am Ende Aliens sind und keine mystischen Tiefseewesen aus Atlantis war nicht mein Geschmack, aber solche Sachen kann man dem Autor nicht anlasten. Er hätte aber klarer werden sollen, wie eine Psychonautin ein abgestürztes Raumschiff reparieren soll.

„Ja mach du mal!“
„Aber wie denn? Ich bin mental begabt und keine Xenotechnikerin.“
„Hilf uns jetzt oder wir töten dich. Psychonauten können das.“
„Dann sagt mir, was genau ich machen soll.“
„An die Arbeit, oder du kommst nicht leben aus der Höhle!“

Entweder die Aliens sind extrem dämlich oder Jason hat es sich extrem einfach gemacht.



Eine solide Geschichte. Die Dialoge sind aber wie immer schlecht und leider viel zu viele.





PS.
Wieder mal ein Zitat der Woche:

„Hast du Hunger, John?“
Ich schüttelte den Kopf. „Wir können erst am Abend etwas essen. In der Dunkelheit. Das ist doch hier so üblich. Italiener essen spät, wie man weiß.“

Weiß man ja. Wenn man als Tourist nachmittags in Italien Hunger hat und ein Restaurant besucht, um sich etwas zu bestellen, wird man abgewiesen und soll wiederkommen, wenn es dunkel ist.

erstellt am 03.11.17 12:33
Handlung : Harry bittet John darum , ein Auge auf Dagmar zu haben. Diese hat über ihr drittes Auge eine Vision erhalten , die ihr Wesen mit Krakenarmen , an Stelle eines Gesichtes zeigte. Die Krakenwesen machten an der Küste von Brinoli , unweit von Catania , Jagd auf Menschen. John macht sich auf den Weg nach Catania und trifft unterwegs auf Dagmar Hansen.Als sie gemeisam Brinoli ereichen , mieten sie ein Boot. Auf dem Meer , treffen sie auf den Fischkutter von Umberto und Michele Otturno. Diese haben bereits eine Krakenfratze an Bord. John hilft ihnen im Kampf gegen den Unhold. Gemeinsam mit Umberto nehmen sie die Verfolgung weiterer Krakenwesen auf und gelangen, zu einer erst vor kurzem , aus dem Meer , aufgetauchten Insel. Können sie hier das Rätsel lösen ?

Meinung : Bei dem Titel dachte ich eigentlich an einen Roman von Michael Breuer , der die Handlung um den Krakengott fortsetzt. Es ist aber ein Roman von Jason Dark , der insgesamt gut gelungen ist. Schwachpunkt ist aber , das sich John nicht an den Fall mit dem Krakengott erinnert und dieser auch hier nicht auftaucht. Zumindest die Erwähnung des Krakengottes , wäre für die Einheit der Serie besser gewesen. Gut dagegen , das mal wieder ein Psychonautenthema eingebaut wurde und damit verbunden auch an Dagmars Beinaheentführung durch Außerirdische erinnert wurde.( Band 966 / 967 ). Ein paar lustige Druckfehler gab es auch. Da wurden dann aus Krakenwesen , schon einmal Krankenwesen.
Insgesamt aber gebe ich die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:34 Uhr bearbeitet)

Weiter
1 2

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed