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Thema: 1966 Das Horror-Hotel
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erstellt am 15.03.16 20:27
http://www.bastei.de/imgs/429825334_61f9860a91.jpg

Geschrieben von Logan Dee

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Jessika fröstelte, als sie die Fassade des heruntergekommenen Luxushotels betrachtete.
Für das Rendezvous hatte sie sich extra sexy angezogen. Sie trug einen extrem kurzen Lederrock und eine viel zu dünne schwarze Strumpfhose. Unter der Jeansjacke lugte der Saum einer luftigen Seidenbluse hervor.
Aber nicht deshalb fror Jessika, sondern es war die Aura des verlassenen Gebäudes, die ihr plötzlich eine Gänsehaut bescherte …


in dem roman wird bezug auf den roman vorher von jason genommen. ich wüsst nicht, dass umgekehrt jason sich dazu heruntergelassen hätte, die romane anderer autoren zu berücksichtigen.

dagmar hansen ist wieder mit dabei, und harry stahl, ist halt alles in leipzig wos das hotel mit dem roten stern gibt.

war vielleicht nicht alles perfekt im roman. und zum schluss wurds auch mal ein bisscher einfacher gemacht als bei florian
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zwei silberkugeln und so, nicht so viel action

geb trotzdem mal 5 von 5 kreuzen.

erstellt am 19.03.16 16:08
Hab's gelesen. Im Großen und Ganzen bin ich mit Logan Dees neuester Geschichte zufrieden. Ein empfehlenswerter Band, wenngleich er mein Sinclair-Herz auch nicht hüpfen lässt.

Kurzweilig, einfallsreich und angenehm zu lesen. Aber dann auch immer dieser Hauch Fremdserie, wo ich denke, das ist jetzt mehr Dorian Hunter (?) oder so etwas.

Da ich zuvor "Krakenfratze" gelesen hatte, fällt mir besonders auf, dass mir JDs Darstellung von Dagmar Hansen deutlich besser gefällt. Das Psychonauten-Flair - diese innere Zerrissenheit Dagmars - wird hier völlig verfehlt.

Dennoch ist der Band nach den letzten fünf Co-Beiträgen eine Wohltat. Dass er aber erneut die Zeitlinie wechselt (hier März, bei JD Vorweihnachtszeit), ist ärgerlich; die Darstellung der "Gothics" als saufende, Drogen konsumierende Penner daneben.

Handlungsverlauf/Szenenfolge und Finale stimmten. Ich gebe 4 von 5 Kreuzen.

erstellt am 21.03.16 08:44
Ich bin etwas überrascht ob der positiven Bewertungen. Ich sehe dass nämlich ganz anders. Mag sein, dass ich bei den Logan Dee Romanen etwas voreingenommener bin als bei den anderen Fremdautoren aber ich fand den Roman einfach nur schlecht. Ein Hauptgrund dafür ist, dass was ich auch schon bei den anderen Logan Dee Romanen bemängelt habe. Es muss von allem immer ein bisschen mehr sein. Anstatt sich auf eine Sache zu konzentrieren wird immer mehr in den Roman reingebracht, so dass am Ende nicht alles geklärt wird und auf die Logik genauso wie bei JD gepfiffen wird. Gerade der aktuelle Roman zeigt dies deutlich.

Was mich zu Anfang natürlich mal wieder gestört hat ist der Umstand, dass zwar Bezug auf den Roman Krakenfratzen genommen wird, aber anscheinend mehrere Wochen zwischen den Ereignissen liegen. Das ist für den Stammleser natürlich befremdlich, da er gerade eine Woche vorher den anderen Roman gelesen hat. Aber dass nur Rande auf meine Bewertung hat, dass keinen Einfluss gehabt. Da haben andere Dinge eine Rolle gespielt.

Bei mir hat der ganze Roman einfach zu viele offene Fragen übrig gelassen weil einfach wieder zuviel gewollt wurde.

Ein paar Beispiele:

Man Anfang des Romans wird ständig auf die im Boden vorhanden Löcher hingewiesen aus denen ein Sog entsteht und die wie gebohrte Löcher aussahen.

Später haben diese Löcher überhaupt keine Bedeutung mehr.

Frau Wojtila und Frau Schwarz werden beide dazu verflucht in dem Hotel auf Ewigkeiten zu verbleiben. Zudem wird Frau Schwarz als Poltergeist bezeichnet der an den Spukort gebunden ist.

Wieso konnte sie dann im Gegensatz zu Frau Wojtila das Haus verlassen und im Restaurant bei Harry Stahl und bei John im Hotel erscheinen.

Warum wird Harry eigentlich festgehalten und John wieder freigelassen.

Wenn es darum ging Frau Schwarz endlich zu befreien, dann hätte sie dass auch durch Harry erreichen können. Schließlich hat dieser auch eine Silberkuglenberetta mit er den Spinnendämon hätte erledigen können.

Was ist aus Herrn Wojtila und den Männern geworden die an den Treffen im Jahre 1972 teilgenommen haben. Ich gehe ja mal davon aus,dass dies dann auch Dämonen waren.

Was sollte die Szene mit den Aufzug und den Männer mit den Schürzen und Blut verschmierten Beilen als Jessica in den Bann gerät.

Warum entkommt Jessica eigentlich. Wenn Marc sie gerettet hat. Warum taucht er dann später bei Ihre Wohnung auf.

Es gib noch vieles mehr was mich gestört hat. Doch wenn ich das Alles zusammen summiere kommt nichts besseres raus als bei den JD Romanen. Und dann muss ich gleiches Recht für alle walten lassen und dem Roman genauso so beurteilen.

Es gibt natürlich auch ein paar Stellen in dem Roman die auch gut waren, aber immer wenn ich dachte na jetzt wird es vielleicht doch noch was, wurde das durch ein neues Ärgernis wieder kaputt gemacht.

Für mich bleibt unter dem Strich ein langweiliger Roman mit einer schlecht durchdachten Story und deshalb vergebe ich auch nur ein schlecht. Dem sehr schlecht entgeht der Roman nur wegen einigen guten Ansätze zwischendurch. (Stichwort Rückblenden in das Jahr 1972).

Leider muss ich es hier noch mal wiederholen, dass Logan Dee für mich der bisher schlechtste Fremdautor ist der mehr als einen Roman geschrieben hat.

Bisher wird ja noch immer spekuliert wer hinter dem Pseudonym Logan Dee steckt. Zwischen durch dachte ich erst, dass ich die Tarnung gelüftet habe. Da hier auch durch die Zähne gepfiffen wurde hatte ich erst den Verdacht das Michael Breuer unter zwei Identitäten schreibt. Doch bei dem Qualitätsunterschied kann ich mir das nicht vorstellen.

erstellt am 21.03.16 13:18
Logan Dee ist doch diese Andrea Bottlinger. Hat sie selbst irgendwo auf einer Webpage geschrieben.

erstellt am 21.03.16 14:18
Also, ich bin nicht Logan Dee und Frau Bottlinger isses auch nicht

erstellt am 21.03.16 19:46
Aha. Und wer ist es dann? Offenbar jemand, dem es peinlich ist, dass er/sie für die Sinclair-Serie schreibt, sonst hätte er/sie ja kein Problem damit, sich zu outen. Finde ich nicht gut, alle anderen Autoren stehen dazu.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:47 Uhr bearbeitet)

erstellt am 21.03.16 19:57
Ich bedaure es im Nachhinein auch, mir für diesen Fall kein Pseudonym zugelegt zu haben. Nicht aus Scham, sondern aus Spaß an trashigen Namen. Gregory Gloom vielleicht. Oder Rudolf Schock ...

erstellt am 21.03.16 20:30
Anfortas schrieb:
Aha. Und wer ist es dann? Offenbar jemand, dem es peinlich ist, dass er/sie für die Sinclair-Serie schreibt, sonst hätte er/sie ja kein Problem damit, sich zu outen. Finde ich nicht gut, alle anderen Autoren stehen dazu.


Also zu behaupten, Logan Dee wäre seine Arbeit für John Sinclair peinlich, ist doch eine nicht ganz faire Behauptung. Vielleicht möchte Herr Dee auch einfach unbekannt bleiben und nicht in die Öffentlichkeit gezogen werden, aus welchen Gründen auch immer. Das sollte man respektieren, finde ich.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:31 Uhr bearbeitet)

erstellt am 21.03.16 21:27
Was für Gründe sollen das deiner Ansicht nach sein? Wenn du eine bessere Erklärung
als meine hast, dann nur her damit. Bis dahin bleibe ich bei meiner Meinung - ob sie nun fair ist oder nicht.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:30 Uhr bearbeitet)

erstellt am 21.03.16 21:51
Nach deiner Logik müsste es ja allen Jerry Cotton-, Dr. Stefan Frank-, Kinderlachen- und Bergkristall-Autoren auch peinlich sein, für diese Serien zu schreiben. Aber wenn du meinst ...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:52 Uhr bearbeitet)

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