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Thema: 1966 Das Horror-Hotel
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Antworten zu diesem Thema: 48

 


erstellt am 23.03.16 21:26
Sry. ^^

erstellt am 23.03.16 21:29
Kein Problem!

erstellt am 23.03.16 22:43
Das Gleichgewicht schrieb:
Also hat Andrea Bottlinger auch nie für Dorian Hunter geschrieben?


Doch, aber unter dem Pseudonym Susanne Wilhelm.

erstellt am 23.03.16 23:02
Wie kommt man denn auf so ein langweiliges Pseudonym? Da hätte sie lieber ihren richtigen Namen behalten sollen.

Zur Rezi vom GG schreibe ich lieber nix, sehe das fast alles völlig anders.

erstellt am 24.03.16 07:01
Vogelmädchen schrieb:
Zur Rezi vom GG schreibe ich lieber nix, sehe das fast alles völlig anders.


Ich bitte dich....schreibe etwas dazu.

Vielleicht hat alles eine innere Logik gehabt die ich einfach nicht verstanden habe.

erstellt am 24.03.16 16:27
Das Gleichgewicht schrieb:
Vogelmädchen schrieb:
Zur Rezi vom GG schreibe ich lieber nix, sehe das fast alles völlig anders.


Ich bitte dich....schreibe etwas dazu.

Vielleicht hat alles eine innere Logik gehabt die ich einfach nicht verstanden habe.


Das hat nichts mit Verstehen im engeren Sinne zu tun. Es ist eine Frage, wie weit man das, was ein Autor schreibt, akzeptiert. Wenn LD schreibt, dass die Polizisten geschlafen haben, dann ist das doch keine Frage der Logik für mich. Er schreibt, sie haben geschlafen, also akzeptiere ich das, denn wenn es der Autor so berichtet (oder John als ich-Erzähler), dann war das so. Punkt. Ich frage mich da höchstens: Ist es wahrscheinlich? Aber selbst wenn ich es für relativ unwahrscheinlich halten würde, ist es in diesem Fall so passiert, also akzeptiere ich es. Es müsste mir schon komplett unwahrscheinlich erscheinen, um es abzulehnen. Etwa wenn die Erklärung gelautet hätte: Die Polizisten bemerkten mich nicht, da sie gerade ein UFO stoppten, um die Marsmenschen einem Alkoholtest zu unterziehen.

Das mit dem Poltergeist: Erstens gibt es nach wissenschaftlichen Kriterien keine Poltergeister. Sie gelten als bloße Phantasie-Geschöpfe. Also akzeptiere ich alles, was mir ein Autor über seine persönlich erfundene Poltergeist-Figur erzählt. Und wenn es eine Million Poltergeist-Geschichten auf der Welt gibt, so sind es doch nur Geschichten. Und LG kann mit seiner eigenen Poltergeist-Figur machen, was er will. Wenn die in ein Café gehen kann und sich den Bauch mit Sahnetorte vollschlägt, akzeptiere ich das. Ist dann eben ein besonderer Poltergeist, der das kann.
Zweitens wird nie behauptet, dass Viola ein Poltergeist ist. John vermutet es nur, und sie kann mit dem Begriff nichts anfangen.

Noch ein Beispiel von New Orgow: Es wird kritisiert, dass man nicht erfährt, was aus dem Dämon Victor geworden ist. Mir hat sich diese Frage überhaupt nicht gestellt. Ich verstehe auch ehrlich gesagt diese Frage nicht. Was soll denn mit dem passiert sein? Was soll LD über den schreiben? Der ist (logischerweise) nicht für immer in dem Hotel geblieben. War ja nur zur Pelzmesse dort. Der hat seine Frau verflucht und ist zur Pelzjagd nach Sibirien weitergezogen. Dort feiert er bis heute fröhlich Orgien, wenn er nicht vernichtet wurde. Genauso könnte man kritisieren, dass LD nicht die Vita von dem Makler bis zu dessen Tod weitererzählt hat. Oder von dessen Assistentin. Oder der Rezeptionistin im Hotel.

Das ist für mich alles kein Thema von Logik oder Unlogik. Vielleicht ist vieles eine Sache von Offenheit-Geschlossenheit in der Darstellung (mir fällt gerade kein geeigneterer Begriff dafür ein). Vielleicht ist LD ein in diesem Sinne offenerer Autor. Das macht ihn für mich aber auch kurzweiliger und häufig angenehmer zu lesen.

erstellt am 24.03.16 19:51


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:55 Uhr bearbeitet)

erstellt am 24.03.16 19:52
Dunkelprinz schrieb:
Vogelmädchen schrieb:
Das Gleichgewicht schrieb:
Vogelmädchen schrieb:
Zur Rezi vom GG schreibe ich lieber nix, sehe das fast alles völlig anders.


Ich bitte dich....schreibe etwas dazu.

Vielleicht hat alles eine innere Logik gehabt die ich einfach nicht verstanden habe.


Das hat nichts mit Verstehen im engeren Sinne zu tun. Es ist eine Frage, wie weit man das, was ein Autor schreibt, akzeptiert. Wenn LD schreibt, dass die Polizisten geschlafen haben, dann ist das doch keine Frage der Logik für mich. Er schreibt, sie haben geschlafen, also akzeptiere ich das, denn wenn es der Autor so berichtet (oder John als ich-Erzähler), dann war das so. Punkt. Ich frage mich da höchstens: Ist es wahrscheinlich? Aber selbst wenn ich es für relativ unwahrscheinlich halten würde, ist es in diesem Fall so passiert, also akzeptiere ich es. Es müsste mir schon komplett unwahrscheinlich erscheinen, um es abzulehnen. Etwa wenn die Erklärung gelautet hätte: Die Polizisten bemerkten mich nicht, da sie gerade ein UFO stoppten, um die Marsmenschen einem Alkoholtest zu unterziehen.

Das mit dem Poltergeist: Erstens gibt es nach wissenschaftlichen Kriterien keine Poltergeister. Sie gelten als bloße Phantasie-Geschöpfe. Also akzeptiere ich alles, was mir ein Autor über seine persönlich erfundene Poltergeist-Figur erzählt. Und wenn es eine Million Poltergeist-Geschichten auf der Welt gibt, so sind es doch nur Geschichten. Und LG kann mit seiner eigenen Poltergeist-Figur machen, was er will. Wenn die in ein Café gehen kann und sich den Bauch mit Sahnetorte vollschlägt, akzeptiere ich das. Ist dann eben ein besonderer Poltergeist, der das kann.
Zweitens wird nie behauptet, dass Viola ein Poltergeist ist. John vermutet es nur, und sie kann mit dem Begriff nichts anfangen.

Noch ein Beispiel von New Orgow: Es wird kritisiert, dass man nicht erfährt, was aus dem Dämon Victor geworden ist. Mir hat sich diese Frage überhaupt nicht gestellt. Ich verstehe auch ehrlich gesagt diese Frage nicht. Was soll denn mit dem passiert sein? Was soll LD über den schreiben? Der ist (logischerweise) nicht für immer in dem Hotel geblieben. War ja nur zur Pelzmesse dort. Der hat seine Frau verflucht und ist zur Pelzjagd nach Sibirien weitergezogen. Dort feiert er bis heute fröhlich Orgien, wenn er nicht vernichtet wurde. Genauso könnte man kritisieren, dass LD nicht die Vita von dem Makler bis zu dessen Tod weitererzählt hat. Oder von dessen Assistentin. Oder der Rezeptionistin im Hotel.

Das ist für mich alles kein Thema von Logik oder Unlogik. Vielleicht ist vieles eine Sache von Offenheit-Geschlossenheit in der Darstellung (mir fällt gerade kein geeigneterer Begriff dafür ein). Vielleicht ist LD ein in diesem Sinne offenerer Autor. Das macht ihn für mich aber auch kurzweiliger und häufig angenehmer zu lesen.


Ich finde diese Sichtweise vom Vogelmädchen richtig richtig klasse. Denn so geht es mir auch beim lesen! Wenn etwas so passiert, dann war es eben so. Der Autor ist schließlich derjenige, der die Geschichte "zum Leben erweckt" und für ihn muss die Handlung logisch und realistisch sein. In der Realität scheint mir das Verhalten vieler Personen auch nicht logisch. Logik liegt ja ebenso im Auge des Betrachters. Und ehrlich gesagt langweilt mich ZUVIEL Logik auch irgendwann, dann dann um so vorhersehbarer...


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:55 Uhr bearbeitet)

erstellt am 24.03.16 20:08
also ich find dass da nur nebensächlichkeiten kritisiert wurden. wird nicht alles erklärt. wird auch nicht so einfach sein so was zu erklären wie so ein fluch funktioniert. kann ja sein dass die frau sich für kurze zeit vom hotel entfernen kann. vielleicht hat sie das im lauf der jahrzehnte irgendwie geübt.

ich will auch nicht auf jeden einzelnen punkt eingehen. ich find es stimmt überhaupt nicht dass logan dee schlecht schreibt.

erstellt am 24.03.16 23:49
Vogelmädchen schrieb:
Logan Dee ist doch diese Andrea Bottlinger. Hat sie selbst irgendwo auf einer Webpage geschrieben.

Nein, ganz so ist es nicht. Auf besagter Homepage waren nur Autorenpseudonyme genannt, unter denen Geschichten von ihr erschienen sind, so eben auch Logan Dee. Aber deshalb ist sie nicht Logan Dee.
Mal ein vergleichendes Beispiel: F. Tenkrat aka A.F. Morland hat auch Sinclair-Romane geschrieben, die unter dem Pseudonym Jason Dark erschienen sind, aber deshalb ist er nicht JD. Oder W.A. Hary hat auch mal einen Larry Brent-Roman geschrieben, der unter dem Pseudonym Dan Shocker erschien, auch das macht ihn nicht zu diesem.
Da hat es sich so verhalten, dass ein Autor aus terminlichen Gründen durch einen Kollegen ersetzt wurde. So war es auch im Fall L. Dee - Bottlinger.

Eric Wolfe schrieb:
Andrea Bottlinger hat nie unter diesem Pseudonym geschrieben.

Diese Aussage ist so nicht korrekt.
Der Dorian Hunter-Band "Höllenkoma" aus dem Zaubermond-Verlag wurde von A. Bottlinger geschrieben und unter dem Pseudonym Logan Dee veröffentlicht. Dieser Band war ihr Einstieg bei dieser Serie.
Ursprünglich sollte Logan Dee diesen Band schreiben, er musste aber aus terminlichen Gründen absagen. So kam es, dass ein Ersatzautor her musste - eben Andrea Bottlinger. Allerdings war das Cover schon gedruckt und darauf stand der Name Logan Dee und man konnte es nicht mehr ändern.
(Somit war dies vermutlich der einzige Roman von Andrea unter diesem Pseudonym).

Quelle: Nachlesen kann man diesen Sachverhalt in der Mystery Press vom März 2011 des Zaubermond-Verlags.

In verschiedenen Ausgaben der MP sind unter anderem Berichte und Bilder des Autorenteams zu finden, worauf aber leider nicht L. Dee zu sehen ist. Denn dieser hat dann immer die Bilder gemacht...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 00:38 Uhr bearbeitet)


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