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Thema: PZ 1092
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erstellt am 30.03.16 13:15
Die unsterblichen Schatten
Geschrieben von Simon Borner

Jack „Wiz“ Entwistles Auftragsbuch ist leer wie die Wüste Gobi. Aber immer wenn man glaubt, dass es nicht mehr geht, tut sich doch eine Tür auf. In diesem Fall ist es seine Bürotür und ein Auftrag spaziert hinein – diesmal in Form der hinreißend attraktiven Gabby Coolidge, die ihn beauftragt, nach ihrer Schwester zu suchen.
Das Leben kann also doch angenehm sein, oder etwa nicht?
Wiz glaubt daran, doch dann nimmt der neue Fall Dimensionen an, die er sich nicht hat träumen lassen. Nicht einmal in der Stadt der Träume selbst …


Ein Wiedersehen mit dem Privatdetektiv aus HC 43 "Boulevard der Dämmerung".

erstellt am 07.04.16 21:46
Lust zu lesen? Derzeit bei mir gleich Null.
Ostersonntag starb mein Vater, jetzt Montag ist die Beisetzung - leider eine Urnenbeisetzung. Schlagt mich, aber ich nenne eine Feuerbestattung barbarisch! Jedenfalls ... um die Zeit irgendwie totzuschlagen (anders kann ich es nicht nennen) habe ich dennoch den neuen PZ gelesen.

Nun ja ... wie gewohnt passt der Titel nicht zum Inhalt, was bei Borner aber eh Gewohnheit ist. Dafür war der Roman sehr gut geschrieben und richtig spannend. Für einen Heftroman von Simon völlig ungewohnt. Ich würde sogar sagen, dass das bisher sein bestes Heft war.

Ich gebe dem Roman ein SEHR GUT!

erstellt am 08.04.16 08:40
@Loxagon

Aufrichtiges Beleid und die besten Wünsche, dass Du gut durch diese schwierige Zeit kommst!
(Bei mir in der Familie gibt es seit Jahrzehnten Urnenbestattungen, zuletzt als Seebestattung, ich finde das Aufgehen im Feuer tröstlich. (Das Versenken im Meer dann weniger, das lag aber eher an der Organisation und dem ganzen Rahmen.)
Aber im Norden hat die Feuerbestattung auch eine lange Tradition, schon durch die Wikinger. So gesehen natürlich barbarisch, aber doch würdevoll. Die Seele ist aufgefahren, der Körper wird zu Staub, der Kreis des Lebens beginnt erneut.)

erstellt am 10.04.16 01:55
Tut mir sehr, sehr leid, Loxagon!

erstellt am 18.04.16 13:30
Ein spannender Roman mit einigen unerwarten wendungen. Hier wurde buchstäblich der Teufel (Legion) mit den Belzebub (Belial) ausgetrieben. Wer soche Freunde hat, braucht keine Feinde. Die schaffen sich dann gegenseitig aus dem Weg.
Zur Handlung im Château: Das itgendwann ... wenn Zammy mal Zeit hat ... um sich um das Labyrinth unter seinen Füßen zu kümmern, ist entweder wenn doch mal was eindringt, oder wenn beides zusammenkommt: EIN FEBRUAR mit 30 Tagen und Kalenderwochen mit 8 Tagen


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:32 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.04.16 18:08
Der Zufall spielt mal wieder groß mit, bei PZ. Da ist Wiz mit einem neuen Fall beschäftigt, während Zamorra zeitgleich ein neues Artefakt für Sara besorgen soll. Und auch Belial bekommt Wind von der schwarzmagischen Strahlung. Am Ende laufen alle Fäden zusammen und man steht erneut LEGION gegenüber. Dessen Erscheinen hätte überrascht, es wird nämlich nur Belial in seiner Zwillingsgestalt angedeutet und man könnte ihn als treibende dämonische Kraft vermuten. Bereits auf der Teaserseite wird aber von einem Monstrum und Giganten geschrieben, der mit Wiz ein Hühnchen zu rupfen hat. Das kann nur LEGION sein. Schade, dass man hier die Chance auf den Schockmoment vertut.

Gabbys Verrat habe ich schon kommen sehen. Sie war einfach zu freundlich und nett. Die Dame hat sich am Ende dann doch nicht als Stygia enttarnt, sondern war einfach eine weitere Sterbliche in dem Spiel. Jacksons Mirwirken hat mich hingegen völlig unvorbereitet getroffen. Es mischen also einige Personen im Spiel um den Film „London after Midnight“ mit.

In einem Roman, der viel Charme versprüht und mehrere Themen vermischt. War die Filmrolle jetzt eines der Brückenartefakte oder ein Gefäß von LEGION, um wieder einen menschlichen Wirt zu finden? Und da ihm das gelungen ist, sollte der Gegenstand jetzt nicht all seine Energie abgegeben haben? Einige Fragen bleiben offen. Sicher ist nur, dass Zamorra ein weiteres mal dem Tod von der Schippe gesprungen ist. LEGION wird mir einfach zu schwach dargestellt. Ja, ein starker Dämon stellt sich ihm entgegen. Aber wenn ich aus duzenden starken Dämonen bestehe, kann ich darüber doch nur lachen.

Ein paar wichtige Schwächen hat der Roman. Aber auch viele Stärken, darunter eine Handlung mit Flair.

erstellt am 22.04.16 17:24
Also bei mir heißt Kapitel 5 "Reise ins Dunkel" und Kapitel 6 "Reise ins Dunkel". So einfallslos ist Simon Borner sonst aber net.

erstellt am 25.04.16 00:11
Kurz und knapp vergebe ich 5 von 5 Filmrollen für den Roman. Ein sehr schönes Thema; ich wette, der Autor hortet heimlich den echten Film in seiner Sammlung
Mal sehen, ob Nattie noch zu ihrem großen Auftritt kommt, nicht dass mir Wiz noch bei der Polizistin landet - Wiz und Bliss, Detektiv und Detective, mmh ...

Da das nach Längerem mein erstes PZ-E-Book war, freue ich mich darüber, die Leserseite nun darin vorzufinden. Hoffentlich melden sich die E-Bookler jetzt auch mit Leserpost zu Wort!

erstellt am 10.05.16 17:41
Handlung : Zamorra erhält von Sara Moon den Auftrag in Nordamerika nach einem weiteren Artefakt zu suchen. Mehr ist nicht bekannt. Zamorra kann den Ort näher bestimmen , wo das Artefakt zu finden ist und reist nach L.A. Dort trifft er auf den Detektiv Wiz , von dem er erfährt , das in der Stadt gerade die Hölle los ist. Im Rialtokino gab es einen Massenmord. Kurz danach wurde eine Rechtsmedizinerin im Gebäude des LAPD , auf rätselhafte Weise ermordet. Damit nicht genug , hat Wiz , gerade eine rätselhafte Klientin. Gabby Coolidge aus Boston , die ihn beauftragt hat , nach ihrer verschwundenen Schwester Samantha zu suchen. Ist das alles oder steckt mehr hinter der schönen Gabby ? Als Zamorra und Wiz entdecken , das das gesuchte Artefakt eine magische Filmrolle ist , müssen sie aufpassen nicht zwischen die Fronten zu geraten. Denn auch LEGION und Belial mischen kräftig mit.

Meinung : Ein sehr guter , spannender und stilvoller Roman von Simon Borner. Die Story um den Detektiv Wiz ist toll geschrieben und erinnert an die Dixon Hill Storys aus Star Trek - das nächste Jahrhundert. Darüber hinaus gibt es viele tolle Kleinigkeiten und Anspielungen auf das alte und das aktuelle Hollywood. Insgesamt ein gut geschriebener und wirklich unterhaltsamer Roman , der von Anfang bis Ende Spaß macht. Von mir gibt es die Note 1 = Sehr Gut ( 5 von 5 Kreuze )

erstellt am 06.10.16 19:13
Vogelmädchen schrieb:
Kurz und knapp vergebe ich 5 von 5 Filmrollen für den Roman. Ein sehr schönes Thema;


total super! film noir mit dämonen. von mir auch 5 von 5 kreuzen.

titelbild find ich auch, hat was.

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