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Thema: 1974 - Ich. Myxin
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Antworten zu diesem Thema: 33

 
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erstellt am 09.05.16 19:45
http://www.bastei.de/imgs/435540021_d8c7080fc8.jpg

Geschrieben von Timothy Stahl

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Lange bevor die Ozeane Atlantis verschlangen …

Wabernder Nebel füllte das Tal der schweigenden Steine. Lava speiende Vulkane, die ihre kahlen, schwarzen Häupter über den Horizont reckten, ließen den Himmel erglühen und färbten die Nebelschwaden rot, als würde in der Tiefe unter ihnen Blut verkochen.
Und inmitten dieses Tals, das die schroffen Berge spaltete, als hätte eine gigantische Götteraxt hineingeschlagen, brodelte faulig stinkend der Höllensumpf – die Geburtsstätte der Monster und Dämonen …
… und des Schwarzen Tods!


ich geb 5 von 5 kreuzen. schöner rückblick, erklärt viel.

erstellt am 09.05.16 21:58
Das klingt schon ziemlich gut. Und es gibt sogar ein eigens für den Roman angefertigtes Titelbild in Ölfarben-Optik (von wem stammt das eigentlich) Ob ich da wohl zum ersten Mal nach bald 14 Jahren wieder schwach werde und mir den Roman kaufe?

erstellt am 10.05.16 12:44
Walker81 schrieb:
Und es gibt sogar ein eigens für den Roman angefertigtes Titelbild in Ölfarben-Optik (von wem stammt das eigentlich)?


Laut Impressum von Timo Würz. Aber das kann der doch eigentlich viel besser!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:45 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.05.16 10:18
Endlich mal wieder ein Roman mit meinen Lieblingsthema Atlantis und dann auch noch mit einer Story die einiges erklärt, was bisher im Dunklen lag. Da schlägt das Sinclairherz höher. Für mich bietet der Roman alles was zu einem Sinclairroman dazu gehört. Sinnvoll eingesetzte Charaktere, eine gut durchdachte Story und Erklärungen zu bisher offenen Punkten.

Gut fand ich wirklich, dass man hier so einiges über Phorkys erfahren hat. Insbesondere auch wie die Befreiung durch den Mönch erfolgt ist und noch besser warum er eigentlich in seinem Refugium gefangen war. Das Myxin dabei auch eine Rolle gespielt hat ist natürlich eine tolle Idee. Auch die Erklärung warum Phorkys Kreaturen nicht wie üblich zu Staub zerfallen und stattdessen in eine andere Dimension verschwinden ist genial. Man kann sich natürlich wieder darüber beschweren, dass Timothy Stahl mit der Erklärung doch tiefer in die Serie eingegriffen hat. Denn immerhin hat der der Dämonenpeitsche mal eben einen 4 Riemen verpasst, eine neue Anführin der schwarzen Vampire eingeführt und auch erklärt warum Dämonen in bestimmten Fällen in eine andere Dimension verschwinden. Doch mit Bezug zu den vorhergehenden Romanen zum Thema Phorkys passte dass alles prima zusammen. Und im Endeffekt ist ja alles beim alten geblieben (die Dämonenpeitsche hat immer noch drei Riemen).

Auch den Anfang der Story fand ich gut. Die Geschichte mit den Massenmörder war in meinen Augen eine ganz nette Episode und das Kara zur Rettung auftaucht hatte ich nicht erwartet (Ich dachte eher an Myxin) aber die gegebene Erklärung war dann ja auch stimmig.

Es gibt natürlich auch Dinge die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben. Die Nummer mit Nalzamur ist mir etwas zu abgedreht. Ich habe arge Probleme mir das vorzustellen und trotz allen habe ich auch noch immer Probleme mit der Figur Phorkys. Er kommt bei mir noch nicht so richtig an, obwohl dieser Roman dazu beigetragen hat, dass für mich diese Figur interessanter geworden ist. Zudem hatte ich am Anfang auch etwas Probleme beim Lesen mancher Sätze, insbesondere dann wenn in einen Satz erklärende Einschübe waren. Das stört dann doch etwas den Lesefluss. Aber dass sind nur meine persönlichen Eindrücke, die ich bei der Bewertung des Roman nicht mit einfließen lasse. Hier steht die Story im Vordergrund und da passt alles.

Von mir bekommt der Roman die TOP - Bewertung weil man es in meinen Augen nicht viel besser machen kann.

Doch ich bin trotz aller Euphorie davon überzeugt, dass es für den Roman wieder einiges an Kritik von den teuren JD - Anhängern geben wird. Schon alleine wegen der ganzen schwierigen Namen (das hatten wir ja schon mal) und der abgedrehten Sache mit Nalzamur.

erstellt am 20.05.16 18:29
Timothy Stahl begibt sich in die Vergangenheit seines Monstermachers und versetzt den Leser in die gute alte Zeit. Und als Aufhänger für die Fans gibt es noch Myxin. Der ist aus Handlungssicht aber nur Nebenfigur. Genau so wie John. Der Fall der Woche hat dieses mal nichts Übersinnliches an sich und ist auch früh beendet. Wenn man Sinclair-Themenbände herausbringen würde, dann wäre das ein perfekter Kandidat dafür. Sind wir mal ehrlich: Das Heft ist reines Fanfutter. Aber fantastisches Fanfutter.


Die Handlung erinnert mich wirklich an alte Zeiten, als das Trio (Sedonia ist für mich nur nettes Beiwerk) der Flammenden Steine regelmäßig mitspielte. Es gibt glückliche Zufälle und schnittige Dialoge. Sogar Asmodis darf am Schluss kurz auftreten. Hier kann man sich fragen, ob das nicht alles zu viel war. Als Myxin im steinernen Körper eines Riesendrachen gegen Dämonenheuschrecken kämpft und ein Weltentor öffnet, aus dem umherleckende Riesenzungen kommen, habe ich kurz gestockt. Doch das hat Rellergerd damals auch ausgemacht, die Geschichten mit Fantasytouch waren manchmal übertrieben. Bei Horror und Grusel blieb er dafür stets bodenständig.


Was den Einsatz von Myxin angeht muss man nicht diskutieren. Ein Geschenk für Fans des kleinen Magiers. Man erfährt darüber hinaus mehr über die Dämonenpeitsche oder die Schwarzblutvampire. Aus dieser Sicht die Höchstnote.


So ganz blenden lasse ich mich aber nicht, Herr Stahl. John enthüllt mit klischeehaftem Zufall den Hausmeister (wie klischeehaft) als Serienkiller und wird dann in letzter Sekunde klischeehaft von Kara gerettet. Und danach sitzt er den Rest des Romans auf dem Boden und erlebt Myxins Erinnerungen mit. Abseits des Fanservices gibt es durchaus Kritikpunkte. Sachen die man besser hätte lösen können. Hier wurde darauf gesetzt, mit einer beliebten Serienfigur genug Bonuspunkte einzusammeln, dass die restliche Handlung egal ist.

Der Myxinfreund in mir will die Höchstbewertung geben. Der Sinclairnostalgiker in mir will eine sehr gute Note geben. Aber die kritische Stimme in meinem Hinterkopf sieht auch die Passagen abseits von Myxin, die ich teilweise sogar als schlecht bezeichnen würde. Das zieht die Wertung tüchtig runter, ohne die Fanboybrille ein guter Roman. Mehr nicht. Jetzt aber die Fanboybrille schnell wieder aufsetzen. Ahh, besser. Ein geiler Myxin-Roman.

erstellt am 20.05.16 22:24
Ich hätte mehr Spaß daran, mir die Fußnägel ausreißen zu lassen, als einen Roman zu schreiben, der Dir uneingeschränkt gefällt. Sollte ich das versehentlich je tun, würde ich den Job sofort an den Nagel hängen, weil ich dann wüsste, dass ich alles verkehrt gemacht habe.

erstellt am 20.05.16 22:58
Staehlerner schrieb:
Ich hätte mehr Spaß daran, mir die Fußnägel ausreißen zu lassen, als einen Roman zu schreiben, der Dir uneingeschränkt gefällt. Sollte ich das versehentlich je tun, würde ich den Job sofort an den Nagel hängen, weil ich dann wüsste, dass ich alles verkehrt gemacht habe.


An welchen Nagel willst du ihn den hängen? Ausgerissen hängt es sich so schlecht daran.

erstellt am 20.05.16 23:25
Staehlerner schrieb:
Ich hätte mehr Spaß daran, mir die Fußnägel ausreißen zu lassen, als einen Roman zu schreiben, der Dir uneingeschränkt gefällt.



Du fängst ja schon an wie Herr Rückert bei PZ.:P

erstellt am 20.05.16 23:56
Das sollte Dir zu denken geben.

erstellt am 21.05.16 00:18
Bist du Manfred Rückert? Willst du das damit andeuten?


Und Manfred ist ein Echsenherrscher aus der Hohlwelt? Getarnt als Schriftsteller damit niemand merkt, dass er/du die Welt erobern will.

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