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Thema: 1974 - Ich. Myxin
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Antworten zu diesem Thema: 33

 


erstellt am 21.05.16 03:12
Ich bin Legion.

erstellt am 21.05.16 07:55
Staehlerner schrieb:
Ich bin Legion.


Asteryxin und Asmodix erobern Rom?

erstellt am 21.05.16 09:17
Wer? Was?

erstellt am 21.05.16 09:37
Ich dachte, mit dir so als Legionär.
1. Legion 3. Kohorte 2. Manipel 1. Zenturie?

erstellt am 21.05.16 18:13
Derartige Auskünfte erteilt das Personalbüro. Vierte Tür links.

erstellt am 21.05.16 21:58
Das Gleichgewicht schrieb:und wird dann in letzter Sekunde klischeehaft von Kara gerettet.


okay da gibts aber vielleicht ne erklärung. Myxin sitzt zwischen den flammenden steinen und meditiert und empfängt irgendwelche magischen schwingungen, wenn z.b. jemand wie john in gefahr ist. und dann kann er Kara losschicken. besser so ne erklärung wie gar keine.

erstellt am 22.05.16 12:05
Aber Kara wollte ihn ja sowieso abholen, um ihn zu Myxin zu bringen.


edit: Wenn sie die Szene im Heizungskeller mitbekommen hat. Dann wartet sie natürlich, bis der Killer mit der Beretta auf John zielt und gerade abdrücken will. Statt einfach mal 2 Minuten später zu kommen, als John gerade entwaffnet wird. Es löst sich ja sogar noch ein Schuss, wenn ich mich recht erinnere. Das hätte sehr leicht sehr schief gehen können.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:07 Uhr bearbeitet)

erstellt am 23.05.16 11:59
Ich kann mich den positiven Reaktionen auf diesen Roman leider nicht anschließen. Ich habe ihn als sehr schwergängig und wenig spannend empfunden. Ich will zunächst etwas zur Handlung sagen, danach zum Stil. Vorweg aber, ab S. 39 habe ich bis zum Auftreten Asmodis' nur noch quergelesen. Für mich der ermüdendste Band, den ich bisher von den Co-Autoren vor mir hatte.

John wird von Kara zu den Flammenden Steinen teleportiert, dort erlebt der Geisterjäger zwei Vergangenheitsvisionen. That's it.

Ja, ich bin kein Fan von Zeitreisen, von ausgedehnten Rückblicken und Spockschen Gedankenverschmelzungen. Da muss schon einiges zusammenkommen, dass es mich packt. Vor allem muss Spannung erzeugt werden, was dem Autor nach meinem Empfinden nicht gelungen ist. Das liegt zum einen am Plot: Außer John gibt es im gesamten Roman (bis auf "den Keller" ) keinen menschlichen Handlungsträger. Es ist also pure, wirklich pure Fantasy, mit Charakteren, die unantastbar sind bzw. deren Schicksal bereits durch Kenntnis der Gegenwart bekannt ist. Neugier, ja, die existierte bei mir; darauf, wie das mit Phorkys und dem ziegenköpfigen Dämon nun zusammenhängt und was Myxin damit zu tun hat. Aber wenn man nur neugierig ist, dann blättert man einfach vor und liest die Auflösung. Damit man dies nicht tut, muss einen die Geschichte gefangen nehmen, und da war bei mir Fehlanzeige. Die einzigen Ausnahmen bildeten das Finale mit Asmodis in der Gegenwart (das hat mir gefallen) und "der Keller". Doch letztere Szene war in dem Roman völlig deplatziert - sie beschrieb ein so drastisches Ereignis, dass es nicht als Füller abgehandelt gehört. Auch kamen da so viele Zufälligkeiten zusammen (John läuft dem Obdachlosen über den Weg; der Hausmeister von John ist ein Serienkiller mit Schreckenskammer im Heizungskeller; gerade ist dort ein Opfer gefangen; John schafft den Gegner nicht und steht vor seiner Ermordung; Kara taucht im rechten Moment auf), dass es billig wirkte.

Doch die gut ausgetüftelte Haupthandlung ist für mich gar nicht das Hauptproblem. Das liegt im Stil. Die Schöne aus dem Totenreich ist also schön. Und der kleine Magier Myxin ist körperlich klein, nicht in seinen Fähigkeiten. Boah. Gähn. Was sollen solche Erläuterungen? Das weiß doch jeder. Der Autor tut so, als würde er diese Charaktere frisch einführen, dabei sind sie allen wohlbekannt. Und so zieht sich das durch den ganzen Roman! Warum wird hier Macha Rothaar erwähnt, noch dazu mit Fußnote? Tut absolut nichts zur Sache! Wen das interessiert, kann im Sinclair-Lexikon nachlesen. Dann auch noch Mallmann und das "Gardemaß", sowie diese bekloppte Schneewittchensache. Ich war schon versucht, nach vorn zu blättern, weil ich das Gefühl hatte, einen Band von Herrn Hill zu lesen. Und so geht es in aller Ausführlichkeit weiter. Den Gipfel bilden die Beschreibungen der flamming stones mit ihrer Magie und den Farben. Und wie die Magien wirken und theoretisches Blabla über Dimensionsmagien, magische "Bodensätze" und Rituale, die man auch Beschwörungen nennen kann und so weiter und so weiter. Da soll sich noch einer über Darks ausschweifende Landschaftsbeschreibungen echauffieren ...
Mein Eindruck ist, dass den Autor die Thematik sehr interessiert hat und er begeistert beim Schreiben war. Nur hat er dabei vergessen, dass das ein bisschen so ist wie mit dem Angeln und dem, der zusieht.
Ein weiterer Punkt, gerade auch ganz zu Beginn, ist das blumig-übertriebene in der Darstellung. Alles ist so überwältigend, besonders, unfassbar, dass ich mir nur eines gewünscht habe: mehr Nüchternheit in der Darstellung.
Die Sätze sind durchweg auch sehr verschachtelt. Viele Einschübe, Erklärungen, Abwägungen, die das Tempo aus der Erzählung herausnehmen und sich teils holprig lesen lassen - obwohl hier sehr gut mit Sprache umgegangen wird, das sei durchaus erwähnt. Es ist aber in der Anballung des Ganzen zu viel und hat mich sehr ermüdet. Dann haben wir auch die Problematik der kursiven Wörter. Ich weiß nicht, wie dieses Stilmittel heißt (Anfortas, wie heißt das?), aber es wurde zu übertrieben eingesetzt. Ich finde, i.d.R. sollten die Wörter eines Satzes "für sich sprechen" und nicht ständig Kursivschrift nötig sein, um die Betonung und damit den Sinn zu akzentuieren.

Ich gebe 3 von 5 Dämonenpeitschenriemen (ein fünfter wird bestimmt auch irgendwann existiert haben).

Das Titelbild finde ich einfach nur total schlecht.

erstellt am 23.05.16 19:40
das titelbild ist auch nicht so ganz mein geschmack. ich würds mir nicht ins wohnzimmer hängen. okay, vielleicht doch, probeweise

aber ich find, es passt gut zum roman, ein portrait von myxin halt.

von timothy hab ich jetzt nur einen roman mal gehabt, der nicht ganz so super war wie die anderen alle. mir gefällt sein stil, find auch nicht, dass die sätze zu verschachtelt sind, dass ichs nicht mehr versteht. ich will da auch gar nicht so schnell drüberlesen wie bei nem roman von jason wo ich in ner halben stunde fertig bin.

kann von mir aus auch blumig geschrieben sein, ist ja auch in der ich-form geschrieben und wenn myxin blumig redet, passt das ja.

erstellt am 23.05.16 23:58
Na dann melde ich mich hier auch mal zu Wort.
Ich beglückwünsche Timothy zu diesem Geniestreich. Die story war das, was ich als langjähriger Sinclair-Fan von meiner Serie erwarte. Spannung, klasse Schauplätze, einen Roten Faden, eine Anhäufung interessanter Charaktere, einen Masterplan, Ideenreichtum und überraschende Wendungen. Kurz rum ....ein "TOP"-Roman. Selbst der "Einäugige" unter all den Blinden müsste erkannt haben, mit welch einem Spaß und mit welch einer Leidenschaft der Autor hier am Werk war. Möchte nicht wissen, wie viel Zeit Timothy allein für die Recherche benötigt hat ?. OK, dass mit dem vierten Riemen ging kräftig ins Höschen, doch der Rest war Championsleague. Nur weiter so Timothy !!! .

@Vogelmädchen
Mal eine bescheidene Frage. Den Autor Ian Rolf Hill magst Du ja bekanntlich überhaupt nicht (besser gesagt seine actionreiche/brutale Schreibe oder das er sich zuviel herausnimmt) . Jasons Logikschreibe kannst Du auch nichts positives mehr abgewinnen. Jetzt nörgelst Du auch an Timothy's geistigen Ergüssen herum. Wir haben ja mit Florian Hilleberg und Rafael Marques bereits zwei John Sinclair-Fans als neue Sinclair-Autoren bekommen. Michael Breuer war damals ja quasi auch Fan von einigen Serien (u.a. Vampira,Professor Zamorra, John Sinclair etc.). Wie wäre es denn, wenn Du Dich auch mal dran versuchen würdest. Ich würde zu gerne mal einen Roman von Dir lesen. Ich glaube, Du hättest dafür ein besonderes Händchen. Zu gerne würde ich von Dir einen Carlotta-Roman lesen. Dundee, Maxine und eine fette story mit Logik. Ach, ich fang schon an zu träumen .


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