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Thema: PZ-1094 Licht und Dunkelheit
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erstellt am 16.05.16 23:45
Das Zamorra über Blümchenexpress nach Hongkong kommt war schon abzusehen. Das LEGION seine Finger im Spiel hatte - nicht. Das Stygia zumindest teilweise beinflussbar ist verwundert, belustigt mich. Nun ist der Prof in der Hand der neun Drachen, da er ihnen einen Dienst schuldet. Robert konnte sich mal einige Tage voll ausleben, bis ihm das Dörfchen am Château fehlt, wo er eben nur Robert ist, kein Halbdämon, kein Millionär. Wohl genau deswegen hilft er Zamorra und kann sich auch an Stygia rächen. Zum Abscluss hat Sara ein weiteres Teil für den »Tunnel« zur Hölle.
Abschließend ein Zitat aus einen Roman vom Konrad Fialkowski:
Schwarz ist die dunkelste Nuance der weißen Farbe.
Da Robert sich wohl einen Weg zwischen allen Fronten suchen wird.

erstellt am 18.05.16 21:43
Im Gegensatz zu Teil 1 war dieser Roman recht zäh und wie ein Kondom in die Länge gezogen. War Teil 1 noch toll, so war Teil 2 hingegen solala, da dieser irgendwie in allen Punkten nachgelassen hat. Finde ich jetzt jedenfalls.

Ich gebe dem zweiten Teil ein MITTEL

erstellt am 19.05.16 09:55
Mir hat der erste Teil auch besser gefallen als der zweite. Da gab es ein paar Längen.

erstellt am 19.05.16 18:48
Wenn LEGION mitmischt, braucht man Verstärkung an allen Fronten. Und die bekommt Zamorra zum Glück aus allen möglichen Richtungen. Stygia ist nur eine Marionette von ihm, aber durch seine Magie so eingelullt, dass es sie nicht stört. Die Höllenhexe, die ich kenne, hätte sich notfalls auch kurz mit Zamorra verbündet, um LEGION in seinen Arsch zu treten. Wie kann er es wagen, seine Kräfte einzusetzen, um sie zu manipulieren?

Als Robert das mitbekommt, macht er sich schleunigst aus dem Staub. Ich hätte damit gerechnet, dass er eine Weile bei Stygia bleibt, um den Leser im Unklaren darüber zu lassen, für welche Seite es sich letztendlich entscheidet. Stattdessen stellt er sich offen gegen die Bösewichter und positioniert sich damit eindeutig. Dennoch zieht er sein Ding durch. Er hilft Zamorra nicht, weil er sein Freund ist. Sondern weil Stygia ihm auf die Nüsse geht und Zamorra ihn wenigstens in Ruhe lässt. Der gute Tendyke ist wieder ein Highlight. Fu Long, ein anderer toller Charakter, bekommt leider nur zum Finale einen Auftritt. Wenn man so viele Figuren agieren lässt ist eben nicht genug Platz für jeden.

Von mir aus hätte man die dem Seelenfänger und seinem Job sparen können. Hat mich nicht interessiert. Obwohl er am Ende das Zünglein an der Waage ist, LEGION zu vertreiben. Bei dem ganzen Fall kann man leicht vergessen, warum der Meister des Übersinnlichen eigentlich in China ist. Er soll Sara ein weiteres Torartefakt bringen und das hat er im Endeffekt. LEGION besitzt den Fächer nicht mehr, aber er wird andere Wege zur Machtvergrößerung finden. Und nächstes mal sind vielleicht nicht zufällig so viele Charaktere gegen ihn. Er müsste einfach ein wenig achtsamer vorgehen, doch dafür ist er wohl zu arrogant.


Der zweite Teil schließt die Geschichte gut ab. Dabei hätte man aus der Handlung sicherlich mehr herausholen können. Es sind die Charaktere, welche den Roman so stark machen. Dank dem Finale eine leicht bessere Wertung als bei Teil 1. Alles in allem eine sehr schöne Geschichte von Susanne Picard, die viel zu selten ihre Texte beisteuern kann oder darf.



PS. Ja, beim zweiten Teil hat sich das Ende ein wenig so gelesen, als hätte die Autorin keinen Bock mehr gehabt. Handlung war völlig in Ordnung, abeer auf den letzten 10 Seiten gab es auffällig viele "doch"s

erstellt am 22.05.16 08:37
Also ich habe den Zwei-Teiler gelesen. Er hat mir soweit ganz gut gefallen. Dennoch habe ich gerade am Schluss ein paar Dinge, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann.
Zum Beispiel ist magische Kreide neutral. Bedeutet, sie kann für gut und für böse benutzt werden. Aber okay. Sagen wir mal, dass Zamorra sie geweiht hätte, stellt sich mir trotzdem eine Frage. Wieso ist Robert so dumm, die Kreide mit bloßen Fingern zu berühren? Handschuhe wären da wohl keine so schlechte Idee gewesen. Aber DER Hammer war für mich dann der Schluss. Sie haben Stygia in einem weißmagischen Kreis gefangen? Sie ist eine Dämonin und sie wissen nicht, wie sie sie zerstören sollen? Im Ernst? Nicole hat ihren Sternenstein dabei, mit dem man alles tun kann, was man sich vorstellt. Also die Vorstellung einer toten Stygia kann ja wohl nicht so schwer sein. Zamorra hat sein Amulett dabei und zusätzlich noch ein großes Wissen über Dämonen. Was sind denn das für arme Dämonenjäger, die eine hilflose Stygia in einem magischen Kreis gefangen nicht töten können? Stygia steht doch auf dem Präsentierteller. Leichter wird es nie werden, sie zu zerstören. Und sie haben nichts anderes zu tun, als die Dämonin frei zu lassen? Da kann man sich doch nur fassungslos an den Kopf fassen und sich fragen, was der Schwachsinn soll. Unlogischer geht es wirklich nicht mehr.
Die einzige Antwort, die es dafür gibt, ist, dass Stygia noch gebraucht wird, für die weitere Handlung. Aber das ist auch für einen Roman der schlechteste Grund, den es nur geben kann. Sorry, aber dieser Schluss hat für mich den ansonsten guten Roman abgewertet.

erstellt am 06.06.16 14:11
Handlung : Nach einer letzten Rücksprache mit Sara , reist Zamorra per Regenbogenblumen nach Hongkong und trifft dort , noch vor Nicole ein. Zamorra bittet um Audienz bei den Neun Drachen und holt sich ihre Zustimmung darüber , das er den Fächer nach der Rückeroberung, an Sara weitergeben darf. Nach dem Eintreffen seiner Partnerin , begeben sich Zamorra und Nicole gemeinsam , zu Danny Yip , der durch den Angriff von LEGION , seine Cousine Kelly verloren hat und selbst schwer gezeichnet wurde , bevor er in letzter Sekunde gerettet wurde.Während Danny in der Obhut von Mrs Lam verbleibt , triift ein Abgesandter der Neuen Drachen ein , der die Dämonenjäger unterstützen soll. Auch Rob meldet sich bei Zamorra , dem er seine Erlebnisse mit Stygia schildert.Der Entscheidungskampf soll in einem Nonnenkloster stattfinden , wo LEGION sein nächstes Zeichen setzten will. Als die Verbündeten dort eintreffen , wartet dort mit Fu Long ein weiterer Verbündeter. Kann es ihnen gelingen , den Fächer zu erobern und LEGION zu besiegen ?

Meinung : Der zweite Teil von Susanne Picard , ist noch ein guter , aber kein sehr guter Roman mehr. Dafür gibt es natürlich Gründe. Verwirrend fande ich den Handlungsstrang um Danny Yip und Kelly. Noch im ersten Teil , wirkte es so , als ob diese Handlung zeitgleich laufen würde. Deswegen mußte ich kräftig stutzen und war auch leicht verwirrt ,als im zweiten Teil herauskam , das dieser Handlungsteil in der Vergangenheit spielte und zeitlich vor Landrus Anruf eingeordnet werden mußte. Da wäre es besser gewesen , bei den entsprechenden Kapiteln außer der Ortsangabe , noch das Wort " Vergangenheit " einzufügen , um Mißverständnisse zu vermeiden.Abgesehen von vermehrt auftretenden Text - und Druckfehlern , blieb der Roman aber spannend bis zum Schluß. Am besten gefallen hat mir immer noch die Handllung um Rob und Stygia. Am Schluß war für mich der Handlungsteil um den Seelenwächter zu lang geraten. Dieser hätte für mich , ruhig kürzer sein können.Die Freilassung von Stygia , war auch nicht gut gelaufen. Kam mir sehr konstruiert vor. Aber Stygia wird halt noch gebraucht. Insgesamt gebe ich für den zweiten Teil , die Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 07.06.16 21:41
Wenn Zammy einmal endgültig sterben sollte - nichts ist unmöglich - bekommt er dann auch eine Unsterblichen-Statue in Hongkongs Taoistischen Tempeln?

erstellt am 08.06.16 11:51
UFO-Bote schrieb:
Wenn Zammy einmal endgültig sterben sollte - nichts ist unmöglich - bekommt er dann auch eine Unsterblichen-Statue in Hongkongs Taoistischen Tempeln?


Da fällt mir noch zu ein. Das über den Zweiteiler hinweg mal taoistische Tempel und mal daoistische Tempel gestanden hat. Ich denke aber mal richtig dürfte dann wohl taoistisch sein ?

erstellt am 08.06.16 17:55
daoistisch eigentlich ^^

erstellt am 07.10.16 17:24
ZiaThepin schrieb:
DER Hammer war für mich dann der Schluss. Sie haben Stygia in einem weißmagischen Kreis gefangen? Sie ist eine Dämonin und sie wissen nicht, wie sie sie zerstören sollen? Im Ernst? Nicole hat ihren Sternenstein dabei, mit dem man alles tun kann, was man sich vorstellt. Also die Vorstellung einer toten Stygia kann ja wohl nicht so schwer sein. Zamorra hat sein Amulett dabei und zusätzlich noch ein großes Wissen über Dämonen. Was sind denn das für arme Dämonenjäger, die eine hilflose Stygia in einem magischen Kreis gefangen nicht töten können? Stygia steht doch auf dem Präsentierteller. Leichter wird es nie werden, sie zu zerstören. Und sie haben nichts anderes zu tun, als die Dämonin frei zu lassen? Da kann man sich doch nur fassungslos an den Kopf fassen und sich fragen, was der Schwachsinn soll. Unlogischer geht es wirklich nicht mehr.
Die einzige Antwort, die es dafür gibt, ist, dass Stygia noch gebraucht wird, für die weitere Handlung. Aber das ist auch für einen Roman der schlechteste Grund, den es nur geben kann. Sorry, aber dieser Schluss hat für mich den ansonsten guten Roman abgewertet.


ja echt. der erste teil war noch TOP der zweite FLOP. ich zitier das mal alles weil ichs alles genauso seh. da kann man sich echt nur noch fassungslos an den kopf fassen

wie viele menschen hat Stygia schon auf grausame weise umgebracht? und die lassen sie einfach wieder laufen?

wundert mich, dass das Gleichgewicht das nicht kommentiert hat. vielleicht hat er die seite überblättert, oder in seinem heft oder ebook gibts die seite nicht.

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