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Thema: 1975 - Tödliche Krallen
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Antworten zu diesem Thema: 28

 


erstellt am 21.05.16 21:50
Vogelmädchen schrieb:Bei Dark gab es Figuren wie Fenris oder Bastet mal als Highlight und nettes Schmankerl im Hintergrund. Dezent eingesetzt. Aber keinen Götter-Trash. Fenris bekriegt Fantasy-Lykaon, Bastet bekämpft Sachmet

versteh was du meinst, aber ich versteh nicht, warum du deswegen so die krise kriegst. hast du mal JS 1786 "katzenhölle" gelesen? findest du das echt besser? was bringt mir bastet als schmankerl im hintergrund von einem langweiligen roman mit dummen dialogen?

erstellt am 21.05.16 22:17
Das Gleichgewicht schrieb:
Am Ende ist Florian aber ein Fehler passiert. Die Dame bringt keine Krankheiten und Seuchen. In ihrem Stärkeaspekt kräftigt sie den Widerstand gegen eben solche. Ihren loyalen Dienern lässt sie sogar göttliche Genesung zukommen.


Genauso steht es aber in einem Lexikon der Mythologie, das ich zu Rate gezogen habe. Dort wird auch ihre Rolle als Arzt- oder Heilgöttin erwähnt, aber eben auch, dass sie Krankheiten und Seuchen bringt. Hätte sonst ja auch nix zu tun, die Gute


Ich kann es mir am besten so erklären, dass Florian Katzenfreund ist und einen Roman zu diesem Thema schreiben wollte. Das ließt sich nämlich alles sehr detaillverliebt, wenn es um Katzen und ihre Eigenarten geht. Dafür muss der reine Sinclairautor hintenanstehen. Für einen anderen Autor wäre das ein guter Beitrag gewesen, für Dark sogar prima. Von Florian erwarte ich fast schon Perfektion. Ich habe einen guten Fall der Woche bekommen. Der Einserschüler hat mal eine 2- geschrieben. Trotzdem bin ich sehr gespannt, ob und wie Sachmet wiederkommt. Rachedurst und Wut ist eine ihrer Eigenarten. Sie dürfte die nächste Gelegenheit nutzen, den Geisterjäger in Katzenleckerlis zu verwandeln.


Vielen Dank und Satz Nummer eins trifft den Nagel auf den Kopf.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:18 Uhr bearbeitet)

erstellt am 22.05.16 13:08
Florian schrieb:
Genauso steht es aber in einem Lexikon der Mythologie, das ich zu Rate gezogen habe. Dort wird auch ihre Rolle als Arzt- oder Heilgöttin erwähnt, aber eben auch, dass sie Krankheiten und Seuchen bringt. Hätte sonst ja auch nix zu tun, die Gute


Ah gut. Habe auch nochmal nachgeschaut. Du hast recht.

erstellt am 22.05.16 19:30
Süß, eine Göttin die einen erst fast abmurkst und dann heilt.

Na das ist auch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme

erstellt am 22.05.16 19:40
Vogelmädchen schrieb:
Den Roman habe ich natürlich weder gekauft, noch gelesen. Bis auf die letzten 2 Seiten im Kiosk, was auch vollkommen gereicht hat.
Nachdem die griechische Mythologie verkorkst wurde und die germanische dran glauben musste, wird nun auch noch die ägyptische der Methode Hill unterzogen. (Bevor er dann wahrscheinlich mit der asiatischen weitermacht.) Ich kann das nur verurteilen und weigere mich, mir solchen Blödsinn anzutun. Bei Dark gab es Figuren wie Fenris oder Bastet mal als Highlight und nettes Schmankerl im Hintergrund. Dezent eingesetzt. Aber keinen Götter-Trash. Fenris bekriegt Fantasy-Lykaon, Bastet bekämpft Sachmet, und bald kloppen sich Asmodis und Lilith.
Ich bin echt sauer, dass keiner von den Co-Autoren oder die Redaktion diesen Irrsinn stoppt, den dieser Extremfan da zusammenschmiert.
Hinzu kommen immer mehr unabgeschlossene Handlungsstränge, ständig wird ein neues Fass aufgemacht, so dass man völlig den Überblick verliert. Und das Ganze zieht sich dann über Jahre hin. Man kann ja froh sein, wenn man da noch das ein oder andere Ende eines Handlungsstrangs erlebt - sofern man sich überhaupt noch an den letzten Roman zur jeweiligen Thematik erinnert. Das nimmt langsam Ausmaße an, die PZ toppen. Glaubt nur nicht, dass die paar Leute, die hier in den Foren darüber jubeln, die Masse der Leserschaft vertreten!


Ich verstehe deinen Einwand vollkommen! Ich mag zwar das was ich von Florian bisher gelesen habe, recht gern, aber ich kann mit dem Schreibstil auch nicht so viel anfangen und bin auch kein Fan davon, dass Götter als Figuren "in Masse" mitspielen und das so viele Handlungsstränge parallel geführt werden. Ich finde, das passt einfach nicht zu John Sinclair und macht die Serie nicht aus! Wenn ich solche Storys lesen will, lese ich doch Professor Zamorra, dort funktioniert das sehr gut. Aber John Sinclair war nie so und wird hierdurch einfach überstrapaziert und ist nicht mehr das, was es einst war...

erstellt am 22.05.16 19:42
Ariane schrieb:
Vogelmädchen schrieb:Bei Dark gab es Figuren wie Fenris oder Bastet mal als Highlight und nettes Schmankerl im Hintergrund. Dezent eingesetzt. Aber keinen Götter-Trash. Fenris bekriegt Fantasy-Lykaon, Bastet bekämpft Sachmet

versteh was du meinst, aber ich versteh nicht, warum du deswegen so die krise kriegst. hast du mal JS 1786 "katzenhölle" gelesen? findest du das echt besser? was bringt mir bastet als schmankerl im hintergrund von einem langweiligen roman mit dummen dialogen?


Ich hab auch lieber ein "Schmankerl" im Hintergrund...

erstellt am 22.05.16 22:13
@Vogelmädchen
Soetwas kann ich grundsätzlich nicht verstehen: Woher willst Du wissen, dass es gereicht hat, die letzten beiden Seiten zu lesen? Woher willst Du wissen, dass Florian alles verkorkst hat - wenn Du den Roman nicht gelesen hast?
Wir wissen doch nun seit längerem alle, das Du Florians Romane nicht magst, nicht lesen willst, aus dem Sinclair-Universum getilgt haben möchtest. Belasse es doch dabei.
Es ist immer nur interessant, die Meinung von Leuten zu Romanen zu hören, die diese auch gelesen haben.
Alles andere ist doch nur wiederholtes und unnötiges Hill-Bashing ohne Substanz.

@Dunkelprinz
Das verstehe ich auch nicht: Du magst die Romane von Florian recht gern, aber kannst mit dem Stil nichts anfangen und die Plots nicht ausstehen? Mit der Bitte um Erklärung!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 23.05.16 09:19
corto feldese schrieb:
Es ist immer nur interessant, die Meinung von Leuten zu Romanen zu hören, die diese auch gelesen haben.
Alles andere ist doch nur wiederholtes und unnötiges Hill-Bashing ohne Substanz.


Damit hat Florian als erstes die Höhen von Jason Dark erklommen. Bei dem geht das schon seit Jahren so.

erstellt am 23.05.16 15:45
corto feldese schrieb:
@Vogelmädchen
Soetwas kann ich grundsätzlich nicht verstehen: Woher willst Du wissen, dass es gereicht hat, die letzten beiden Seiten zu lesen? Woher willst Du wissen, dass Florian alles verkorkst hat - wenn Du den Roman nicht gelesen hast?
Wir wissen doch nun seit längerem alle, das Du Florians Romane nicht magst, nicht lesen willst, aus dem Sinclair-Universum getilgt haben möchtest. Belasse es doch dabei.
Es ist immer nur interessant, die Meinung von Leuten zu Romanen zu hören, die diese auch gelesen haben.
Alles andere ist doch nur wiederholtes und unnötiges Hill-Bashing ohne Substanz.


Nein, da widerspreche ich Dir. Die letzten 2 Seiten sind absolut ausreichend, stellen sie doch die Quintessenz aus der vorangegangenen Romanhandlung dar. Allein die Einführung von Sachmet und das Eröffnen eines neuen mythologischen Kriegsschauplatzes, die Charakterisierung des vorliegenden Romans als Auftakt eines neuen Strangs, das Erwähnen von Osiris' Eingreifen. Das alles genügt vollauf, um zu erkennen, dass sich dieser Roman nahtlos in das einreiht, was Hill bisher produziert hat. Ich brauche mich nicht durch kleinteilige Actionszenen lesen, wenn ich aufgrund vorangegangener Hill-Lektüre an den letzten Seiten die Stoßrichtung des gesamten Projekts eindeutig ablesen kann. Das hat mit Bashing nichts zu tun, denn in meinen Beiträgen führe ich immer neue Argumente an, die leider vom betreffenden Autor in offensiver Regelmäßigkeit geliefert werden. Ich habe auch nichts gegen die Person, sondern würde jeden anderen genauso kritisieren.

erstellt am 01.06.16 07:42
Für mich ist das bisher der schlechtstete Roman von Ian Rolf Hill (Florian). Mein Hauptproblem ist, dass ich Katzenromane auch schon zu Jason Darks besten Zeiten schon immer langweilig fand. Auch Florian kann daran nichts ändern. Mir war das ganze schon zu Detail verliebt. Man hat hier tatsächlich gemerkt das Florian ein Katzenfan ist. Das Ende mit einer weiteren ägyptischen Gottheit konnte bei mir auch keine Begeisterung mehr entfachen. Stilistisch und von der Logik her gibt es nichts zu merken nur nutzt das nichts wenn einen die Story selber nicht mitreißt.

Von mir bekommt der Roman nur ein mittel.


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