Suche
Beitrag User
 
 
Thema: 1976 - Die Rache der Schattenfrau
| |

Antworten zu diesem Thema: 5

 
Zurück
Weiter
1


erstellt am 23.05.16 19:51
Geschrieben von Rafael Marques

ich geb mal 3-4 von 5 kreuzen.

was mir nicht gefallen hat am roman: die personen um dies in der geschichte geht, kommen bei einigen anderen autoren irgendwie besser rüber. z.B. Nadine und Annegret, was für ein mädchen ist Nadine, wer war Annegret? und auch der ganze hintergrund, was ist damals passiert? und wie ist das damals passiert? zum schluss ist das alles ein rätsel und bleibt ein rätsel.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Dagmar Hansen mag ich eigentlich auch nicht so mit dem dritten auge, so ungefähr wie das beamen von Glenda.


was ganz gut war, war das mit dem feuer und dem hund, die action, nicht zu übertrieben

zu den schmankerln hab ich mir auch noch mal so was gedacht.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
vielleicht hät dagmar hansen den fall auch allein lösen können. das "schmankerl mit baphomet" häts für mich nicht gebraucht. gegen den hät dagmar allein vielleicht keine chance gehabt. aber lieber als das baphomet auftaucht, hät ich lieber so n blick in die vergangenheit gehabt, wie aus annegret die schattenfrau geworden ist.


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:07 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.05.16 18:54
ihr sollt den roman kaufen und lesen.

wie hat er euch denn gefallen?

erstellt am 31.05.16 11:19
Weiss nicht genau, was ich von dem Roman halten soll.

Der Anfang mit den Feldern und dem Feuer aus dem Nichts wusste gut zu gefallen, das war toll gemacht.

Aber dann stieg mir die Anzahl der Opfer ein wenig zu schnell und vor allem zu hoch an. Ich habe zum Beispiel das Gefühl gehabt "Musste das jetzt sein?", nachdem die Schattenfrau die beiden Polizisten gemordet hatte. Auch wollte mir nicht ganz in den Kopf, dass die Kommissarin nach so viel Blutverlust noch so weit kommt, nur um dann von der Statue gefressen zu werden.

Und das Ende, wo man nicht wusste, ob die Schattenfrau nun einen neuen Wirtskörper hat oder nicht, ist auch nicht gut gemacht.

In dem Roman fehlt es mir irgendwie an der Logik, etwas stört mich einfach daran.

Ich geb der Kiste grade mal 2-3- von 5 Kreuzen. Kein Totalausfall, aber hätte besser sein können.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:20 Uhr bearbeitet)

erstellt am 01.06.16 07:54
Auch dieser Roman konnte mich nicht richtig überzeugen. Zwar ist die Idee mal wieder Baphomet als Gegner auftreten zu lassen gut, doch ich hatte das Problem, dass mir in diesem Roman zuviel gestorben wurde. Gefühlt hatte ich den Eindruck, dass alle zwei Seiten ein neuer Toter zu beklagen war. Dass ist mir persönlich zu viel des Guten gewesen. Auch das Dagmar Hansens Kräfte plötzlich so stark sind ist für mich etwas befremdlich. Ich hatte hier den Eindruck, dass Dagmars Kräfte fasst stärker waren als das Kreuz. Da der Roman mich nicht richtig überzeugt hat vergebe ich auch nur ein mittel.

erstellt am 15.06.16 18:53
Eine echte Achterbahnfahrt für mich. Von Rafael Marques habe ich noch keine feste Meinung. Weder überzeugt er total, noch ist er einer der Co-Autoren, auf die ich verzichten könnte. Und als „im Mittelfeld der Autoren“ möchte ich ihn auch noch nicht einordnen, weil ich da viel Potential sehe.


Begonnen hat das Heft für mich als gutes Solo-Abenteuer von Dagmar, an dem es außer Kleinigkeiten nichts auszusetzen gab. Im Mittelteil allerdings sammelten sich dann die Kritikpunkte. Und am Ende dann statt einem Regionalroman der Woche überraschend Baphomet. Einerseits gut, andererseits vielleicht zu dick aufgetragen?


Aber von vorn: Wie gesagt, der Einstieg konnte überzeugen. Es sind mir nur unwichtige Sachen aufgefallen, die man höchstens als Tipp für die Autoren anbringen könnte. Teens heutzutage schreiben kaum noch SMS, die kosten ja was. Whats App hingegen bietet mehr Funktionen und ist gratis. Dagmar Hansen wieder als Psychonautin zu sehen ist eine prima Idee und bei dem Autor mit seinen Serienkenntnissen bestens aufgehoben.

Später wird wieder mal der Geisterjäger hinzugezogen. Wie in 95% der Hefte hat er gerade keinen Fall und kann bis zum Finale als Verstärkung helfen. Liebe Co-Autoren, sprecht euch da doch mal ab. Der Roman hätte auch zeitgleich mit Florians Katzenroman spielen können, dann hätte John am Telefon absagen müssen, weil er eben keine Zeit hat. Oder er muss mal mitten im Fall wieder zurück nach London, weil der Mönch dort aufgetaucht ist und Suko in Schwierigkeiten steckt. Es ist einfach nicht realistisch, dass der Geisterjäger zufällig immer gerade keinen Fall hat, wenn ein Außeneinsatz ansteht.

Die Schattenfrau wartet dann auch brav, bis John eingetroffen ist und wird erst dann aktiv. Ich habe hier noch gehofft, dass sie nicht direkt böse ist und John ganz bewusst auf sich aufmerksam machen will. Aber sie opfert ja doch nur Seelen an Baphomet und unter diesem Gesichtspunkt ist ihr Timing bescheiden. Kaum ist John da, agiert die Dame aber direkt am mehreren Fronten. Damit der Geisterjäger ja auch alles live mitbekommt. Die Wachpolizisten müssen natürlich daran glauben. Warum wurden die überhaupt da positioniert, bringt Dagmar gern Leute in Lebensgefahr? Es ist offensichtlich, dass sie eh nichts ausrichten können, falls es zu einem Angriff kommt. Lydia kann dann abhauen. Trotz Verletzung und obwohl sie „nur einen Flur weiter“ liegt. Und obwohl John und Dagmar direkt hektisch auf die Idee kommen, schnell nach ihr zu sehen. Der dämonische Hund wartet dann auch wie seine Meisterin brav mit seinem Angriff ab. Nämlich bis Lydia auf dem Dachboden entscheidende Hinweise gefunden hat und Dagmar berichtet.

Beim Finale finde ich die Baphomet-Templer als Thema gut. Den Götzen aber direkt einzubinden zu krass. Wie damals bei Florian, wo Lilith und Co in einer Gaststätte gewütet haben. Der hat offenbar daraus gelernt, sowas kam nicht wieder vor. Und wo ist die Quelle für die Feuermagie von Baphomet? Als „Feuerteufel“ gilt doch Beelzebub, laut Dark. Und wieso kann man das Feuer manchmal nicht sehen, nur die schwarzen Verbrennungen und dann wieder ist es doch echt? Einige Detailfragen bleiben offen.


Und deshalb schwanke ich auch in der Bewertung. Der Autor hat für mich das gleiche Problemchen wie Dark, nur noch so aufgeprägt. Tolle Ideen, Fehler in der Umsetzung und dem „Plottelling“. Aber im Gegensatz zum Altmeister sehe ich noch die Möglichkeit, dass Rafael sein Sinclairwissen irgendwann noch so einsetzt, dass keine Wünsche offen bleiben.



Schaue ich auf JS allgemein, trotzdem ein guter Beitrag. Auf dem Level der Co-Autoren jedoch nur ein mittelmäßiger. Es ist wie bei PZ, wo ein Heft mit einer Bewertung im Mittelfeld trotzdem gut ist. Daher möchte ich hier ruhigen Gewissens eine mittelmäßige Wertung vergeben. Die Geschichte war „so in Ordnung“.

erstellt am 28.12.16 00:12
Für mich der bisher beste Roman von Rafael; vor allem der Anfang hat mir sehr gut gefallen. Dann ließ es leider ein wenig nach, zu viele Tote nach dem immer gleichen Schema, zu viel Hektik.
Insgesamt aber doch noch ein guter Roman mit einer interessanten Hintergrundgeschichte.

Zurück
Weiter
1

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed