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Thema: 1977 - Herz aus Eis
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Antworten zu diesem Thema: 10

 
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erstellt am 30.05.16 19:46
Geschrieben von Ian Rolf Hill

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Vor der Küste von Ynys Gwrach, 6. Jahrhundert n. Chr.

Micah ap Breanainn zerbiss einen Fluch zwischen den Lippen und hätte sich im selben Atemzug gerne bekreuzigt, doch leider brauchte er beide Hände, um das schwere Netz zu halten, in dem sich eine fette Beute befinden musste.
Er würde später zu Pater Mattock gehen und um Buße bitten, so wie es Brauch war, seit die römisch-katholische Kirche die geistliche Führung übernommen hatte.
Zurzeit aber hatte er andere Probleme, denn was auch immer ihm da ins Netz gegangen war, drohte ihm selbiges aus den derben Händen zu reißen und spurlos im Meer zu verschwinden.
Das würde Micah verhindern. Koste es was es wolle …


Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
glenda beamt wieder, aber diesmal klappts nicht so wie die sich das vorgestellt haben. ich geb mal 5 von 5 kreuzen. ich glaub aber, der roman ist nichts fürs vogelmädchen


erstellt am 03.06.16 13:40
Wunderbarer Start für den Dreiteiler mit neuen Entwicklungen zu den dunklen Eminenzen, die jetzt mehr oder weniger komplett zu sein scheinen. Das Potenzial mit den ganzen Hintergrundgeschichten der einzelnen Mitglieder und dem Täufer ist echt gewaltig und für mich jetzt schon größer als die Mordliga zu ihren besten Zeiten.

Allerdings ist mir dann ein kleiner Wehrmutstopfen eingefallen, nämlich dass es in der Trilogie und auch danach nur Konsequenzen (Tode, Veränderungen) für die von den Co-Autoren geschaffenen Figuren geben wird, sprich alle bekannten Helden und Schurken sind relativ sicher, da ja JD sie irgendwann nochmal verwenden könnte.
Das nimmt dem Ganzen ein wenig die Spannung, aber davon abgesehen klasse erster Teil.
(Vielleicht taucht ja Justines Urahn noch auf, an den denkt JD garantiert nicht mehr, kann man also beliebig verwenden)

erstellt am 04.06.16 03:07
Killjoy schrieb:
Wunderbarer Start für den Dreiteiler mit neuen Entwicklungen zu den dunklen Eminenzen, die jetzt mehr oder weniger komplett zu sein scheinen. Das Potenzial mit den ganzen Hintergrundgeschichten der einzelnen Mitglieder und dem Täufer ist echt gewaltig und für mich jetzt schon größer als die Mordliga zu ihren besten Zeiten.

Allerdings ist mir dann ein kleiner Wehrmutstopfen eingefallen, nämlich dass es in der Trilogie und auch danach nur Konsequenzen (Tode, Veränderungen) für die von den Co-Autoren geschaffenen Figuren geben wird, sprich alle bekannten Helden und Schurken sind relativ sicher, da ja JD sie irgendwann nochmal verwenden könnte.
Das nimmt dem Ganzen ein wenig die Spannung, aber davon abgesehen klasse erster Teil.
(Vielleicht taucht ja Justines Urahn noch auf, an den denkt JD garantiert nicht mehr, kann man also beliebig verwenden)


Ich finde nicht wirklich, dass das dem ganzen die Spannung nimmt. Jason Dark kann ja noch immer eine Figur ausscheiden lassen. Und einer von Johns Londoner Freunden wird auch eher weniger sterben, zumindest die der ersten Liga. Egal, bei welchem Autor. Selbst, wenn sie könnten, hoffe ich doch nicht, dass eine der Figuren, die von Beginn an dabei ist, von den neuen Autoren getötet wird. Dann würden sie es sich mit nem Altfan verscherzen... :-D

erstellt am 04.06.16 10:34
Direkt sterben muss ja auch nicht sein, aber eben eine Entwicklung oder Veränderung, die eine gewisse Zeit lang andauert, z.B als Suko damals zum Kind wurde oder Jane Collins zur Hexe, oder das jemand die Seiten wechselt, das würde das ganze noch interessanter machen.
Golenkows Wandlung zum Bösen und Tod wurden von JD ja nur...mässig umgesetzt, um es mal vorsichtig auszudrücken.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:38 Uhr bearbeitet)

erstellt am 06.06.16 19:26
Killjoy schrieb:
Allerdings ist mir dann ein kleiner Wehrmutstopfen eingefallen, nämlich dass es in der Trilogie und auch danach nur Konsequenzen (Tode, Veränderungen) für die von den Co-Autoren geschaffenen Figuren geben wird, sprich alle bekannten Helden und Schurken sind relativ sicher, da ja JD sie irgendwann nochmal verwenden könnte.
Das nimmt dem Ganzen ein wenig die Spannung, aber davon abgesehen klasse erster Teil.

Ich habe mir schon seit Jahren, ich glaube seit Marek starb, nicht mehr wirklich Gedanken um eine Figur gemacht. Also für mich beeinträchtigt das die Spannung nicht. Die lebt doch aus dem Fast-Tod-letzter-Sekunde-Rettung-Nahtoderlebnis das in jedem Heft vorkommt.

erstellt am 08.06.16 11:20
Wie gesagt es können auch andere Veränderungen außer Toden sein, z.B. die dauerhafte Zerstörung des Kreuz, der Untergang von Aibon, eine längere Zeitspanne in einem anderen Land (oder Welt) solche Sachen würden den neuen Weg noch besser zeigen, geht aber eben (noch) nicht.

erstellt am 09.06.16 23:03
leni schrieb:
Killjoy schrieb:
Allerdings ist mir dann ein kleiner Wehrmutstopfen eingefallen, nämlich dass es in der Trilogie und auch danach nur Konsequenzen (Tode, Veränderungen) für die von den Co-Autoren geschaffenen Figuren geben wird, sprich alle bekannten Helden und Schurken sind relativ sicher, da ja JD sie irgendwann nochmal verwenden könnte.
Das nimmt dem Ganzen ein wenig die Spannung, aber davon abgesehen klasse erster Teil.

Ich habe mir schon seit Jahren, ich glaube seit Marek starb, nicht mehr wirklich Gedanken um eine Figur gemacht. Also für mich beeinträchtigt das die Spannung nicht. Die lebt doch aus dem Fast-Tod-letzter-Sekunde-Rettung-Nahtoderlebnis das in jedem Heft vorkommt.


Genau. Sogar das Schicksal einer "Nebenrolle" kann spannend sein, wenn der Charakter gut beschrieben wird. Für mich macht das "sterben können" auch nur einen Teil der Spannung aus.

erstellt am 09.06.16 23:04
Killjoy schrieb:
Wie gesagt es können auch andere Veränderungen außer Toden sein, z.B. die dauerhafte Zerstörung des Kreuz, der Untergang von Aibon, eine längere Zeitspanne in einem anderen Land (oder Welt) solche Sachen würden den neuen Weg noch besser zeigen, geht aber eben (noch) nicht.


Für so etwas wäre ich allerdings auch. Sowas ist super, insofern es nicht überstrapaziert wird, finde ich.

erstellt am 12.06.16 15:05
Ich habe es jetzt auch durch. Und ich muss bei diesem Heft schon sagen, dass mir eindeutig zu viele PErsonen mitspielen! Da ist echt alles dabei, was in JS eine Rolle spielt.
Und es sind zu viele Namen, die man als Leser sortieren muss; Zitat S. 55 oben: "Ich bin Mari, und ich bin Liban, bzw. Murgen." Okay... Selbe Dame nennt sich aber, weil drei Namen ja nicht reichen, auf der nächsten Seite "Corinfelia". Wohlgemekt: Alles 4 sind Namen, die wir erst in diesem Heft präsentiert bekommen.
Mir war das beim Lesen zu kompliziert. Und dann die Erklärungen, wer, wann, wie, warum und mit wem... Und unten die Querverweise zu den anderen Romanen. Deren Handlung man natürlich noch im Kopf haben muss, um hier nicht doof dazustehen.
Und wenn ich in meine Zukunft ( teilweise eure Vergangenheit) blicke scheint das in den nächsten beiden Heften nicht besser zu werden - im Gegenteil.
Flo, ich bin ja ansonsten echt ein Fan von Dir, aber mach es nicht zu kompliziert! Keine VErschachtelung in der Verschachtelung der Verschachtelung der Handlung. Das bekommt keiner mehr sortiert. Erst recht nicht, wenn man diese Handlung in der Zukunft bei dem Heft, das im Dezember erscheinen wird, aus der Erinnerung erst wieder hervorkramen muss, damit man dann dieses neue Heft versteht. Ich habe beim JS-Lesen keine Lust mir Notizen zu machen oder noch schnell ein Studium der grieschichen Mythologie dranzuhängen.
Um zu verstehen, was ich meine: Versucht Euch selber, ohne Nachschlagen, kurz zu beantworten, welche Arten von Sirenen es gibt und warum??? Und wieso wollte Lillith jetzt unbedingt diese Insel kontrolieren? äääähh genau das meine ich.
Ich will das einfacher. Eine rote Linie, einen Handlungsstrang.
Leider nur 3 von 5 Punkten.

erstellt am 16.06.16 19:34
Nach seinem Katzenabenteuer zeigt Florian endlich wieder was er kann. Und schießt dabei vielleicht über das Ziel hinaus. Das ist mein einziger kleiner Kritikpunkt. Man hätte es ruhier angehen lassen können. Das hätte mehr Sinclair-Flair gehabt. Auf der Insel häufen sich die Hinweise, dass noch eine Kraft mitspielt. Der Leser darf mitraten und bekommt als aufmerksamer Sinclairfan einen Gedanken, um wen es sich handelt. Dann zum Cliffhanger meldet sich Lilith. Jetzt direkt Werwölfe, der Täufer, Lilith, Geistererscheinungen, Sirenen und Zombies. Das ließt sich nicht direkt schlecht. Aber eher wie ein PZ als ein JS. Falls der Autor also den Anspruch hat, Geschichten wie aus der guten alten Zeit zu schreiben, kann er hier definitiv noch an sich arbeiten. Zumindest für meinen Geschmack.

Wie will sich Hill jetzt noch steigern? Welche Mysterien sind für die kommenden Bände noch offen? Ich kann total verstehen, warum manche Leser seine Romane nicht abkönnen. Mir geht es zum Glück nicht so.


Aber die Höchstnote verfehlt der Roman dann doch. Für Teil 1 hätten mir die Werwölfe gereicht, Lilith als Cliffhanger. Und den Mönch hätte ich erst in Teil 3 auftreten lassen. Andererseits weiß ich nicht, was da noch kommt. Jetzt sind sämtliche Figuren aufgestellt, der Autor soll es jetzt bloß ruhiger angehen lassen und nicht noch mehr hinzudichten. Es wäre durchaus möglich, dass Teil 2 für mich total in die Hose geht, Ich bin gespannt.

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