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Thema: 1980 - Zombies aus dem Totenwald
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Antworten zu diesem Thema: 11

 
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erstellt am 20.06.16 19:27
Geschrieben von Rafael Marques

"Still war es auf dem einsamen Waldfriedhof. Kein Wind pfiff, kein Tier gab einen Laut von sich. Es war Nacht, der Schein des Halbmondes fiel auf die verwitterten Grabsteine, deren Inschriften seit vielen Jahren nicht mehr zu entziffern waren.
Wer hier begraben war, war nur wenigen Eingeweihten bekannt, und diejenigen wussten, dass es besser war, diesen Ort zu meiden.
Auf dem alten Totenacker herrschten andere Gesetze. Seit Jahrhunderten hatte ihn kein Mensch betreten. Heute wusste niemand mehr, welch immense Gefahr unter der Erde lauerte …"

der roman ist gut, aber es waren schon wieder zu viel kämpfe.
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
silberkugeln gegen zombies haben wir schon 100 mal gelesen.


ich geb mal 4 von 5 kreuzen. weniger silberkugeln, lieber irgendwas interessantes, wie das was mit Jenny ist.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
das mit Jenny find ich interessant, finds auch gut dass Rafael das Aibon-Thema weiterverfolgt.


erstellt am 23.06.16 21:27
wenn das mit den silberkugeln gegen zombies nicht schon oft gewesen wär, hät ich auch 5 von 5 kreuzen gegeben. mehr kann ich echt nicht gegen den roman sagen.

erstellt am 23.06.16 22:03
Hach, ich mag halt die Silberkugeln.Vielleicht etwas zu sehr.

erstellt am 28.06.16 20:50
Hört sich aber schon empfehlenswert an....
Wo ist meine JS-Schublade...?

erstellt am 28.06.16 23:10
El Sargossa schrieb:
Hach, ich mag halt die Silberkugeln.Vielleicht etwas zu sehr.


Die einen haben einen Vibrator und die anderen eine Silberkugel

erstellt am 22.07.16 17:55
Wieder gibt es von Rafael einen aibonlastigen Fall der Woche. Mit den Gorlons und einem alten Bekannten am Ende gibt es zwar wiederkehrende Elemente, aber die Gefahr für Northington sollte endgültig gebannt sein. Ist Aibon jetzt das einzige Thema von Rafael? Ich bin mir sicher, er könnte auch anderen Sinclair-Themen wieder frisches Leben einhauchen, ohne gleich zu übertreiben.


An der Geschichte habe ich fast nichts auszusetzen. Besonders hat mir der klassische Handlungsablauf gefallen. Die Ankunft, die Ermittlungen, die ersten Gegner und einen mächtigen Finalkontrahenten. Auf einen Aibon-Lindwurm muss man erstmal kommen. Nur die Vernichtung hätte man besser schreiben können. Wieder die Kreuzformel. John hätte auch in einem Geheimversteck in der Kirche oder irgendwo im Ort die silberne Lanze finden können. Über eine besondere Reaktion des Kreuzes oder Hinweise, die er nur erkennt, weil er wie Richard der Sohn des Lichts ist. Damit wäre er dem Biest dann zu Leibe gerückt. Auch Uroks Ende war typisches Sinclairgegner-Pech, wie er durch John gerade so unglücklich stolpert, dass er sich selbst den Kopf weglasert.

Interessant fand ich dann noch, dass Johns Kreuz mal wieder einen automatischen Blitz-Fernangriff startet. Ich kann mich nicht erinnern, wann es bei Dark das letzte mal Blitze geschleudert hat. Da strahlt es eher auf oder verbrennt bei Berührung. Was mir besser gefällt, weißmagische Blitze verbinde ich eher mit Zamorras Amulett.


Der Kreuz-Blitz ist ein persönliches Problem, die Art der Vernichtung der beiden stärkeren Gegner am Ende lasse ich hingegen als Kritik einfließen. Und deshalb schwanke ich zwischen einer guten und einer sehr guten Bewertung. Hätte Rafael auf die Kreuzformel verzichtet, es wäre für mich sein bisher bester Roman gewesen.


Da mich die Handlung an einen typischen Sinclair-Rollenspiel-Abend erinnert hat gibt es von mir knapp die bessere Wertung, der Lesespaß war einfach gegeben.

erstellt am 22.07.16 20:00
Ich kann mich dem Lob nur anschließen. Es gibt bei mir keine überschwengliche Begeisterung, aber ein guten Gesamteindruck. Schulnote 2.
Sehr gut gefallen hat mir der Lindwurm. Den fand ich richtig gut. Vielleicht kann man sowas ja nochmal einbauen.
http://de.drachenzahmen-leicht-gemacht.wikia.com/wiki/Br&Ati...
Das Geballer hat mich auch nicht gestört, im Gegenteil. Ich finde es gerade gut, dass es auch mal "normale" Zombies gibt, die sich ganz normal abknallen lassen. Es muss doch nicht immer der gegen alles gefeite Super-Endgegner sein! Ich fand diese Gesetzmäßigkeit "Zombies werden von Silberkugeln vernichtet" sehr angenehm vertraut.
Abzüge gibt es bei mir für folgendes:
Erstens: Ich fand ihn im ersten Drittel langatmig. Bis er hier richtig FAhrt aufnimmt dauert es mir einen Spur zu lange.
Zweitens: Wie John auch selber bemerkt (S. 64 rechts oben), passt alles irgendwie nicht richtig zusammen und gibt trotz gelöstem Fall Rätsel auf. (Aibon-Magie/Kreuz-Vernichtung; Rolle von Koolan). Stellt sich die Frage, ob wir noch eine Aufklärung zu erwarten haben, oder ob der geneigte Herr Autor es mal einfach so geschrieben hat, weil er es dramaturgisch passend fand und als einzige Erklärung seinem Helden zum Schluss diesen Satz in den Mund legt. Erstere Möglichkeit würde mich freuen, zweite Möglichkeit sehr ärgern.
Aus diesen Gründen keine überschwengliche Extase, aber gute Unterhaltung. Und handwerklich gut gemacht.

erstellt am 18.12.16 16:35
Leider kann ich mich den Lobeshymnen nicht anschließen. Ich fand den Roman langweilig. Im Kern eine 08/15-Story, wie man sie schon einige hundert Mal bei Sinlcair gelesen hat; aufgepeppt wird das durch Richard Löwenherz und Aibon.
Logikfehler gibt es leider auch; der erste findet sich schon auf der Rotaseite. Zudem ist für ist nicht nachvollziehbar, warum ein Friedhof im Wald mit einem fünf Meter hohen Monument jahrhundertelang nicht gefunden werden kann. Und seit wann kann man Zombies mit normalen Kugeln ausschalten?
In Schulnoten für mich eine schwache drei, mehr nicht.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:36 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.12.16 17:42
Anfortas schrieb:
Logikfehler gibt es leider auch; der erste findet sich schon auf der Rotaseite.

Was genau meinst du?
Anfortas schrieb:
Und seit wann kann man Zombies mit normalen Kugeln ausschalten?

Eigentlich schon immer. Als prominente Beispiele fallen mir da "Voodoo-Land" und Band 282 "Zombies stürmen New York" ein.

erstellt am 18.12.16 23:12
Hallo Rafael! Schön, dass du dich direkt meldest. Es tut mir ja echt leid, dass deine Romane nicht so gut bei mir ankommen.
Du bist sicher ein sehr sympathischer Typ (habe dein Portrait in Sinclair 2002 mit Interesse gelesen) und dass du es vom Fan zum Autor gebracht hast, verdient höchsten Respekt. Außerdem braucht es sicher viel Fleiß und Disziplin, nebenberuflich noch Romane zu schreiben.
Aber was will man machen - ich bin halt ehrlich, und wenn mir etwas nicht gefällt, sage ich es.

Zombies kann man mit normalen Kugeln vernichten? Ehrlich? Das haut mich echt um. Da lese ich die Serie schon so lange und weiß das nicht. Sorry, dann war das mein Fehler.

Auf der Rota-Seite heißt es: "Wer hier begraben war [gemeint ist der Friedhof], war nur wenigen Eingeweihten bekannt, und diejenigen wussten, dass es besser war, diesen Ort zu meiden".

Laut Roman hat den Friedhof aber seit hundert Jahren (vgl. Seite 31) niemandem mehr gesehen oder betreten, wie kann es dann Eingeweihte geben, die noch irgendjemanden kennen, der dort liegt?

Und weiter heißt es auf der Rota-Seite: "Seit Jahrhunderten hatte ihn kein Mensch betreten. Heute wusste niemand mehr, welch immense Gefahr unter der Erde lauerte..."

Hier tut sich ein Widerspruch zum ersten Zitat auf, denn da ist ja von irgendwelchen Eingeweihten die Rede, die wissen, dass man den Friedhof meiden sollte (weil es dort gefährlich ist, ein anderer Grund ist wohl kaum denkbar). Also gibt es durchaus noch Leute, die wissen, welche Gefahren dort lauern - und somit stimmt das zweite Zitat nicht mehr.

Zudem ist das ein Widerspruch zu Seite 31, denn dort ist ausdrücklich von "den letzten hundert Jahren" die Rede - und nicht von Jahrhunderten.

Sorry, das passt alles nicht ganz zusammen. Vielleicht war's auch richtig gemeint und du (bzw. die Redakteurin) hast dich nur etwas unverständlich ausgedrückt.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:13 Uhr bearbeitet)

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