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Thema: 1983 - Der Fresser aus dem All
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erstellt am 11.07.16 19:11
Geschrieben von Logan Dee

Titel ist irgendwie irreführend. Hat gar nicht so viel mit dem All zu tun. geht mehr um musik und besessenheit.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Rabisana und der Täufer wollen John fertig machen. stellen ihm ne falle. gibt neue informationen. ganz wichtig. wegen Immunisierung gegen das Kreuz.


okaý, es passiert viel, ist nicht langweilig. zum schluss hin wirds immer unlogischer. ich geb mal 3 von 5 kreuzen.

erstellt am 11.07.16 20:05
Puh... knapp...
Jetzt wollte ich zitieren, aber da ist der Spoiler ja nicht mehr verborgen!

Ariane schrieb: "okaý, es passiert viel, ist nicht langweilig. zum schluss hin wirds immer unlogischer. ich geb mal 3 von 5 kreuzen."

Da bin ich mal gespannt. L. Dee ist ja so 'ne Wunderkiste.

erstellt am 11.07.16 22:11
Vogelmädchen schrieb:Jetzt wollte ich zitieren, aber da ist der Spoiler ja nicht mehr verborgen!
Wenn du [ hide ] [ / hide ] nicht rauslöschst, bleibt der Text auch im Zitat verborgen:
Ariane schrieb: ...
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Rabisana und der Täufer wollen John fertig machen. stellen ihm ne falle. gibt neue informationen. ganz wichtig. wegen Immunisierung gegen das Kreuz.

...
:))

erstellt am 11.07.16 22:32
Logan Dees Romane haben ein bisschen was von B-Movie Horrorfilmen. Mir gefällts, wenns gut gemacht ist. Auch wenn der Titel ein wenig irreführend ist, gehört er zu den besten, die ich seit langer Zeit gehört hab!

(Puh, zum Glück die zwei dunklen Wochen überstanden, jetzt kanns wieder ernsthaft weitergehen mit der Serie)

erstellt am 12.07.16 11:55
@ Nil
Ach, nein, so missverständlich drücke ich mich aus. Ich meinte doch, wenn ich auf den Zitieren-Knopf drücke, dann erscheint Arianes Eintrag offen in meinem Texteingabefenster. Ich werde also dann gespoilert, während ich meine Antwort erstelle.


erstellt am 16.07.16 14:22
Also kann der Täufer selbst die Eminenzen nur einmal gegen das Kreuz immunisieren und selbst dann liegt auf der Immunität ein Zeitlimit. Okay, das ist nicht schlecht. Aber...was soll dieser grosse Plan sein, auf den der Täufer immer wieder anspielt, und wieso müssen dafür die Eminenzen mit der Macht des Kreuzes in Berührung kommen? Um diese aufzusaugen und in dunkle Energie umzuwandeln? Ach, lass ich mich halt überraschen.

Der Roman ist ansonsten nicht wirklich was besonderes, auch wenn das ganze immer seltsamer gegen Ende zu wird. 3 von 5 Krezen sind schon ok, wobei 3 bei mir heisst "Nicht sonderlich gut, aber auch nicht zu schlecht. Mittelmass eben".

Ansonsten noch ein kleiner Logikfehler. John und Suko werden mit Kabelbindern die Hände auf den Rücken gefesselt. Aber als sie nach der Befreiung durch den Zombie aus der Hütte laufen, sind sie schon wieder frei. Wie haben sie das gemacht?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:23 Uhr bearbeitet)

erstellt am 20.07.16 16:57
Ein sehr schöner Roman von Logan Dee, der mich sogar dazu gebracht hat, mal wieder eine Doom-Scheibe zu hören. Rabisana finde ich auch interessant; gut, dass der Autor "seiner" Eminenz treu geblieben ist und einen weiteren Roman mit ihr geschrieben hat. Zu dem Mönch habe ich ein gespaltenes Verhältnis, so langsam könnte man mal etwas Handfestes über ihn erfahren - Name, Aussehen, Hintergrund, Plan. Nicht mal das Zeichen, das er seinen Rekruten verpasst hat, wird beschrieben. Dass der Roman wieder mit einem Sieg von Johannes (so nenne ich ihn ab jetzt) endet, schmeckt mir auch nicht so recht, da ich abgeschlossene Romane ohne Cliffhanger und mit Happy End bevorzuge, wenn es sich nicht um Mehrteiler handelt. Von mir aus könnte man den Mönch in die Wüste schicken, und jeder Autor dürfte die Geschichte um seinen Eminenzen-Charakter exklusiv weitererzählen.

Der ärgerliche Fehler mit der vergessenen Fesselung Johns und Sukos wurde ja bereits erwähnt - das hätte dem Lektorat auffallen müssen. Da das finale Konzert an einem Samstag stattfindet, verwundert es auch, wenn Glenda an jenem Nachmittag bei John anruft und ihn zu Sir James durchstellt, der davon spricht, er habe an diesem Morgen zwei neue Fälle auf dem Schreibtisch gefunden. Aber vielleicht arbeiten die da auch eine Sechstagewoche.

Noch ein Punkt ist für mich die Szenenfolge zu Beginn: Die Handlung mit Rabisana im Café besteht aus zwei Kapiteln. Das erste ist zwischen den Ereignissen um Julia platziert, das zweite folgt hinter der Einsatzbesprechung bei Sir James. Aber zwischen Julia und Sir James liegen zwei Wochen, so dass nicht klar wird, wie die Rabisana-Handlung zeitlich einzusortieren ist.

Insgesamt gibt es recht viele Tote, wenn man mal alle zusammenzählt inklusive der Wasserstandsmeldungen vom Chef. Ein bisschen mehr Soap hätte mir da besser gefallen, wozu sich die Bewohner der Kommune und ihre ungewöhnlichen Lebensweisen doch angeboten hätten (Verhältnis Kate - Emma - Hangman - Dave zum Beispiel). Doch das nur am Rande.

Viele Ideen haben mir gefallen, etwa der Zombie als Türöffner oder der magische Film, was auch zu einem gut abgestimmten Finale umgesetzt wurde.

Ich gebe 4 von 5 Kreuzen.

erstellt am 25.07.16 19:12
Das erste Viertel der Geschichte erinnerte mich an den Kinder- und Jugendgrusel „Gänsehaut“. Danach setzt Logan Dee mit dem richtigen Horror für Erwachsene ein, in seinem gewohnten ureigenen Stil.

Kaum haben sie die Anhalterin vor dem Anwesen abgesetzt, regnet es Blut. Später gibt es Nebelschwaden durch das Spielen der Musik. Das ist schon öfter passiert, berichten die Musiker. Eine Begleiterscheinung. Nichts besonderes, da muss man sich keine Gedanken machen. Da hat sich die Dämonin genau die richtigen Narren für ihren Plan ausgesucht. Bereits zur Hälfte des Romans kommt es zum ersten großen Kampf gegen einen Dämon und man geht davon aus, die Sache überstanden zu haben.

Hat das Geisterjägerduo natürlich nicht. Dämonische Schafe mit Wolfsgebiss greifen sie an, weil der Täufer es ihnen befielt. Es sieht schlecht für den Geisterjäger aus, als der Mönch eingreift und ihn rettet. Er wollte John nicht töten, sondern ihn nur wissen lassen, dass es ihn noch gibt. Solche Kinderspielchen passen nicht zu der bedrohlichen Figur im Hintergrund. Ein zweites mal hilft er John und Suko dann, indem er einen Zombie belebt, der sie befreit, als sie in einen Raum eingeschlossen sind. Das erinnert mich an das Handeln von Asmodis bei CZ. Masterpläne, die nach hinten los gehen. Wo sind John und Suko jetzt bitteschön tot?


Der Mönch als überheblicher Versager, Rabisana als nervige Zicke die sich nicht an Absprachen hält, Logan Dee wie gewohnt. Ein mittelmäßiger Roman, der mich mit fortschreitender Handlung immer weniger interessiert hat. Daher 2/5 Kreuze

erstellt am 26.07.16 09:45
Dieser Roman ist wieder ganz im trashigen übertriebenen Stil von Logan Dee. Ich persönlich kann mich mit diesem Stil einfach nicht anfreunden. Wenngleich ich bei diesen Roman sagen muss, dass ich ihn deutlich besser finde als die bisherigen Romane von Logan Dee. Die Geschichte um die Beessenheit durch die Musik und um die Dämonin fand ich eigentlich recht interessant. Auch das Rabisana und der Mönch mit von der Partie waren, war erst mal kein schlechter Ansatz. Die Zutaten für eine interessante und gute Story waren also da. Der Anfang der Geschichte ist dann auch wirklich nicht schlecht und ich hatte tatsächlich die Hoffnung, dass Logan Dee diesmal auf die übertriebenen Dinge verzichtet. Doch leider verfällt er dann wieder in das alte Muster. Die Nummer mit dem Blutregen und der Schafsherde mit Wolfsschnauzen war mir schon wieder zuviel Trash. Auch hat sich mir nicht ganz erschlossen, was der Mönch eigentlich bezwecken wollte. Ich hoffe hier kommt noch eine Klärung durch den angedachten roten Pfaden. Denn ich hatte am Ende des Romans das Gefühl, dass der Mönch eigentlich nicht den Tod von John wollte, sondern gezielt wollte dass die gegen das Kreuz immunisierte Rabisana mit den Kräften des Kreuzes in Berührung kommt. Könnte ja sein dass daran sein Plan besteht. Ansonsten muss ich leider sagen das Rabisana mir schon zu mächtig ist. Hier übertreibt Logan Dee dann wieder in seinem üblichen Still. Immerhin haben wir es hier mit einer Vampirin mit Hexenkräften zutun, die Gestaltwandler und Nekromantin ist und sich zusätzlich auch noch unsichtbar machen kann. Da fragt man sich eigentlich wofür braucht sie überhaupt den Mönch. Was den Mönch und Rabisana betrifft so hatte ich bei dieser Geschichte den Eindruck, dass sie vor den Ereignissen aus dem drei Teiler von Florian spielt. Den nur so kann man die Passagen erklären in den der Mönch das erste mal auf Rabisana trifft. Hier hatte ich nämlich den Eindruck, als ob sie sich nach der Rekrutierung nicht mehr getroffen hätten. Dabei war Rabisana ja im dritten Teil mit von der Partie und die dunkeln Eminenzen haben sich dort ja auch im schwarzen Dom versammelt. Insgesamt sehe ich den Roman aber diesmal nicht so kritisch wie die bisherigen Romane, da er durchaus Passagen hatte die mich unterhalten haben. Wenn ich alles zusammen zähle also die guten Ansätze und meine Kritikpunkte bleibt unter dem Strich ein solider Roman dem ich ein Mittel gebe

Was die Szene mit den Fesslen an geht sehe ich dass diesmal nicht als Logikfehler. Die Szenen mit der Bereifung wird ja durch eine andere eingeschobene Szene an einem anderen Schauplatz unterbrochen. Deshalb hatte ich den Eindruck als die Befreigungszene weiterlief das John und Suko nicht sofort aus dem Haus gestürmt sind. Also hatten sie genug Zeit sich im Haus von den Fesseln zubefreien, dass dies nicht beschrieben wurde stört mich in diesem Fall nicht.

erstellt am 22.12.16 00:14
Auch mit diesem Roman hat es Logan Dee nicht geschafft, mich zu einem Fan zu machen. Vor allem John und Sukos Handeln wird doch reichlich naiv dargestellt. So unbeholfen, wie die beiden durch die Gegend stolpern, könnte man meinen, das wäre ihr erster Fall.
Auch ansonsten ist's mit dem Realismus nicht weit her; wenn es nach dem Hören von CDs einer Band massenhaft Tote gegeben hätte, wäre die ganze WG der Bandmitglieder auf den Kopf gestellt worden.
Mal ganz davon abgesehen, dass die Sache in sämtlichen Medien so hohe Wellen geschlagen hätte, dass sich keiner der Musiker mehr aus dem Haus gewagt hätte.
Wie schon gesagt - das ist Trash, inhaltlich wie sprachlich. Logan Dee ist und bleibt für mich der schwächste Autor im Team.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 00:15 Uhr bearbeitet)

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