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Thema: 1989 - Im Reich des Spuks
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Antworten zu diesem Thema: 48

 
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erstellt am 24.08.16 17:17
Ian soll im Namen seines Herrn "etwas" im Reich des Spuks finden, und zwingt Kara dazu, ihn dahin zu begleiten. Dort landen beide letztendlich bei einer ganz bestimmten Seele - Kara erkennt wessen Seele es ist, aber es ist zu spät... der Dämon übernimmt Karas Körper.

Ians Meister will als Gegenleistung eine Waffe haben, die mit dem Schicksal des Dämons eng verbunden ist. Dieser meint, dass er nicht wüsste wo jene Waffe sei, aber "Mein Vater weiß es bestimmt!"

Auch John gelangt in das Reich des Spuks und kommt zu ihm selbst. Dort offenbart der Herrscher des Reiches das Problem und die Identität der Seele - Asmodina!

Ian und Asmodina geraten in einen geheimen Bereich des Spukreiches, den dieser selbst nicht kennt, und treffen auf den Vorgänger des Spuks und erfahren, dass der Spuk einst den Trohn übernommen habe.

Aber Asmodina ist nicht die einzige Sorge Sinclairs, denn der Spuk erklärte, dass er sich besser nicht mehr zu sehr auf sein Kreuz verlassen solle ...

Am Ende treffen Ian, Asmodina und John aufeinander. Asmodina will Ian töten, da sie längst weiß, dass er sie sonst vernichtet hätte, wenn man die Waffe hat. Es gelingt John Asmodina aus Karas Körper zu vertreiben...

Ein TOP Roman. Also in der Haut des Spuks will ich nicht stecken, wenn Asmodina den Ausgang findet. Dazu die Anmerkung über das Kreuz, der Bumerang ... das dürfte sich alles in Band 2000 entladen.

erstellt am 24.08.16 18:43
Ich kann mich Lox' Fazit nur anschließen - das war der beste Sinclair, den ich seit meinem Teilwiedereinstieg in die Serie gelesen habe.

Die Rolle des Spuks hatte ich in der Auseinandersetzung zwischen den GA und der Hölle nie richtig verstanden, und ehrlich gesagt bezweifle ich, dass JD den Part des Spuks bis zum Ende durchdacht hatte. Prima, dass dieses Thema hier wieder angerissen und ganz tief in die Klamottenkiste der guten alten Zeit zurückgegriffen wurde. Das war Nostalgie pur, aber schlüssig eingebettet in die aktuelle Serienhandlung.

Großes Lob an die ganze inzwischen nicht mehr ganz so neue Neuautorenriege - der große Storybogen nimmt langsam Fahrt auf, und ich empfinde echte Vorfreude auf die kommenden Romane. Ich hatte über die Jahre ganz vergessen, wie gut sich so was bei Heftromanen anfühlen kann .

erstellt am 24.08.16 19:45
Ich bin begeistert.!!!! Toller Roman,welcher Bock auf mehr macht.

erstellt am 24.08.16 20:44
Und an eine längere Rückkehr Asmodinas darf eh man glauben. Oder glaubt irgendwer, dass das Team so BILLIG ist, um eine beliebte Dämonin nach 30+ Jahren zurückzuholen, damit es einmalig bleibt?

Da hätte es JEDER 08/15 Dämon auch getan wie zB Tokata, der ja immer nur Edelstatist war. Er hat ja dank des Bumerang einen Arm verloren. Oder meinetwegen die Schwarze Lusche. Bei DEM ist man das dauerhafte entkommen und sterben eh gewohnt

Vor allem: wieso sollte man sich die Mühe machen, Asmodinas Qualen derart ausführlich zu schildern, wenn es danach heißt: "ÄÄÄÄÄTSCHIBÄTSCH! Einmal und nie wieder!" Das würde ich Dark heutzutage zutrauen, leider... hat man ja beim ST gesehen, dass da Null Planung im Spiel war.

Und: ich wäre dafür, dass Asmodina John verführt, er sie schwängert ... und sie dass dann Jane und Glenda lachend erzählt. Sir James würde natürlich eine Großpackung Magentabletten brauchen

Und: im Roman wurde deutlich, dass wir den Mönch kennen - bzw seinen echten Namen. Sonst hätte man kaum geschrieben, dass Ian erschrack, als er das Gesicht des Mönchs gesehen hat. So etwas ist immer hin Wink an die Leser: "Ihr kennt den Heini!"

Lustig wäre ja, wenns Dr. Tod wäre und er sich dann mit Asmodinas Befreiung in dickes Ei gelegt hat. Dazu würde es auch passen, dass er den Bumerang will UND ihn kennt. Ich meine, Matthias und Co kennen das Ding ja gar nicht. (Naja, was dann ehr am Autor liegt ...)

Jedenfalls ...das alte Feeling ist endgültig zurück.

*Asmodina Fanfahne schwenkt*

erstellt am 25.08.16 18:04
Loxagon schrieb:
Ian und Asmodina geraten in einen geheimen Bereich des Spukreiches, den dieser selbst nicht kennt, und treffen auf den Vorgänger des Spuks und erfahren, dass der Spuk einst den Trohn übernommen habe.

Wie kommst du denn auf dem Bolzen ?. Als wenn der Spuk nicht jeden Winkel in seinem Reich kennen würde.



Loxagon schrieb:
Ein TOP Roman. Also in der Haut des Spuks will ich nicht stecken, wenn Asmodina den Ausgang findet. Dazu die Anmerkung über das Kreuz, der Bumerang ... das dürfte sich alles in Band 2000 entladen.

Wieso sollte der Spuk vor Asmodina Angst haben, wenn nicht einmal ihr Vater eine Chance gegen den Spuk hätte ? (s. Band 347 Satans Mädchenfänger) .

erstellt am 25.08.16 18:08
Loxagon schrieb:
Und: ich wäre dafür, dass Asmodina John verführt, er sie schwängert ... und sie dass dann Jane und Glenda lachend erzählt. Sir James würde natürlich eine Großpackung Magentabletten brauchen

Oh Lox, ich glaube du solltest lieber bei deinen Mangas bleiben.

Loxagon schrieb:
Und: im Roman wurde deutlich, dass wir den Mönch kennen - bzw seinen echten Namen. Sonst hätte man kaum geschrieben, dass Ian erschrack, als er das Gesicht des Mönchs gesehen hat. So etwas ist immer hin Wink an die Leser: "Ihr kennt den Heini!"

Na dann lass mal hören ?. Wen vermutest du denn ?.

erstellt am 25.08.16 19:22
Mir fehlen die Worte. Ich habe Mühe, diesen Roman zu bewerten, der mich mit extrem gemischten Gefühlen zurück lässt. Haben es die neuen Autoren jetzt übertrieben? Wenn ich in mich hineinhorche, dann ja. Denn ich persönlich spüre über gewisse Dinge einfach nur Verärgerung.

Aber von vorn: Die Geschichte beginnt ganz spannend. Dass Shador so dämlich ist, zu John zu gehen und der ihn dann unüberraschend aus dem Eisernen Engel verbannen kann, ist der einzige Kritikpunkt. Man hätte den Geisterjäger besser einbauen können. Damit ist dem Roman eine perfekte Topnote schon mal verbaut. Eine leicht angekratzte Topnote wäre aber noch drin gewesen.

Als es dann ins Reich des Spuks geht, beginnen meine persönlichen Probleme. Textlich und Sprachlich gibt es nichts auszusetzen, soviel vorweg. Für mich war der Spuk aber immer ein Mysterium. Zu seinem Reich habe ich mir immer ein eigenes Bild gemacht und Dark hat das zugelassen. Düster und öde ist die Schattenwelt des Seelensammlers, der Rest oblag der Fantasie des Lesers. Daran hat er in all den Jahrzehnten nie etwas geändert. Zu Aibon oder der Hölle gab es Details, zum Reich des Spuks kaum welche. Nun hat sich das geändert und gewisse Sachen widersprechen meiner persönlichen Fantasie total. Das betrifft ebenso die Vergangenheit des Spuks. In einem einzigen Heft wird da eine Menge erklärt und als Tatsache festgemacht. Ich kann das für mich nicht so hinnehmen. Für mich wird der Spuk immer das bleiben, zu dem er sich in all der Zeit, die ich die Hefte lese, geworden ist. Dass er Mitglied irgendeines intergalaktischen Rates war hat mich damals schon genug aufgeregt. Zum Glück ist Dark nicht mehr darauf eingegangen und ich konnte das für mich vergessen.



Von mir gibt es dieses mal keine Bewertung. Den Roman möchte ich am liebsten aus meinem Gedächtnis streichen. Wenn die eigentliche Handlung um Asmodinas Seele und den gesuchten in der Vergangenheit verschollenen Gegenstand wieder aufgenommen wird, bin ich aber dabei. Die Sachen haben mir sehr gefallen. Hätte man die Sache mit dem Beitritt des Spuks zu den Großen Alten und dem eigentlichen Herrscher der Welt weggelassen, ja dann hätte ich auch eine Top-Note vergeben können. Dass diese Fakten meiner eigenen kleinen Sinclairwelt widersprechen ist natürlich Pech...für mich.


@Loxagon
Warst du dir nicht auch ganz doll garantiert sicher, dass Hohlbein in Wirklichkeit Logan Dee ist und wenn doch nicht sicher einer der anderen Sinclairautoren?

erstellt am 25.08.16 22:20
Loxagon schrieb:Ein TOP Roman. Also in der Haut des Spuks will ich nicht stecken, wenn Asmodina den Ausgang findet. Dazu die Anmerkung über das Kreuz, der Bumerang ... das dürfte sich alles in Band 2000 entladen.

Wo stand etwas zum Bumerang? Habe ich offenbar überlesen oder eine Anspielung nicht verstanden.

Das Gleichgewicht schrieb: Dass Shador so dämlich ist, zu John zu gehen und der ihn dann unüberraschend aus dem Eisernen Engel verbannen kann, ist der einzige Kritikpunkt. Man hätte den Geisterjäger besser einbauen können. Damit ist dem Roman eine perfekte Topnote schon mal verbaut. Eine leicht angekratzte Topnote wäre aber noch drin gewesen.

Ich verstehe die Kritik nicht, bzw. habe es anders gelesen. Nicht Shador geht dämlicherweise zu John. Der Eiserne Engel gewinnt dank Karas Hilfe (S. 6. "Sie starrte zu Shador...etc" ) zumindest zeit- und teilweise die Kontrolle über seinen Körper wieder (beschrieben auf S. 10) und schafft es, nach London zu fliegen, natürlich genau mit dem Ziel, dass John Shador vertreibt (S. 13 "Ich habe keinen anderen Ausweg gesehen..." ).

Toller Roman, der mir wieder Lust auf mehr gemacht hat. Hat natürlich auch mit dem Nostalgie-Faktor zu tun, weil er mich an die Zeit erinnert hat, als ich JS am enthusiastischsten gelesen habe, so zwischen Bd 200 und 350 (was für Nicht-Uralt-Leser natürlich wenig relevant ist). Aber vor allem damit, dass wieder ein Kosmos aufgebaut wird, der über Einzelromane hinausgeht und in dem man eine Entwicklung erkennen kann.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:53 Uhr bearbeitet)

erstellt am 26.08.16 06:28
@Das Gleichgewicht
Ich kann dich gut verstehen. So ist es mir mit dem Zamorra-Universum gegangen. Ich akzeptiere bis heute nicht, dass sie einfach die ganze Hintergrundgeschichte geändert haben mit diesen idiotischen Schöpferwesen. Für mich ist die Zamorra-Welt heute noch so, wie sie vor diesem riesigen Faux-Pax war. Wahrscheinlich kann ich auch darum mit den neuen Zamorras so wenig anfangen.

Ich denke mal nicht, dass die Welt des Spuks nun in jedem Roman stattfindet, so dass du die Serie trotzdem mit Genuss weiter lesen kannst.

erstellt am 26.08.16 08:32
Wobei es beim Spuk immerhin klar war, dass es mal jemanden vor ihm gab.

@Fabian: welche Waffe ist am meisten mit Asmodinas Schicksal verbunden?

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