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Thema: 1103 Die tickende Stadt
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erstellt am 07.09.16 14:29
Gerade den neuen Professor Zamorra von Adrian Doyle vom Zeitschriftenhändler geholt, wie meist erstmal die LKS "Zamorra's (sic) Geisterstunde" aufgeschlagen. Und gestutzt.
Geht es Susie, die die Seite betreut, wie Paul Hogarth - gebeutelt von leichten Erinnerungslücken? Schreibt sie doch, dass sie die Leserseite passend der LETZTEN Doyle-Episode 1089 "Ein Engel von..." widmet.
Nur: Zwischen dem Roman und dem aktuellen 1103 "Die tickende Stadt" gab es noch den herausragenden Adrian-Doyle-Roman 1096 "Nostradamus", den man auf keinen Fall verpassen oder gar vergessen sollte!

Auch da Nostradamus nun in der 1103 weiter eine Rolle spielt. Im ersten Kapitel lernen wir jedoch den Uhrenmacher Benoit Laval kennen. Und werden, auch durch Doyles (alias Manfred Weinland) Schreibe, gleich wieder in einen spannenden Plot (auf mehreren Zeitebenen) gesogen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:32 Uhr bearbeitet)

erstellt am 07.09.16 19:17
Viele PZ-Autoren schreiben momentan an Mehrteilern, die stets für längere Zeit unterbrochen sind. In den Vergangenheits-Geschehnissen um Nostradamus geht es genau dort weiter, wo die Erzählung im letzten Heft unterbrochen wurde. Das war im Mai. Jetzt haben wir September. Ich mag das wirklich nicht. So wird in den Texten wertvoller Platz benötigt, um die Ereignisse nochmal aufzubereiten.

Viel passiert bei den Nostradamus-Passagen nicht. Es zeigt sich, dass seine Visionen wirklich eintreffen und sein Weg führt ihn weg von Schloss Montagne an ein anderes Ziel. Die Stimmung hier ist wieder sehr gelungen und hat mir besser gefallen als der eigentliche Fall der Woche, wo wesentlich mehr los ist. Warum versucht Manfred sich nicht mal an einem Werk, dass sich nur mit seiner paranormalen Interpretation bekannter Persönlichkeiten beschäftigt? Abseits von PZ. Ich würde es garantiert kaufen. Hier sehe ich echt großes Potential, was seit dem Ende der Zaubermondbücher nicht mehr genutzt werden kann. Ich wiederhole mich.

Der aktuelle Brennpunkt von Zamorra und Nicole gibt wieder Rätsel auf. Eine mysteriöse Entführung, eine Leiche mit einem Uhrwerk-Herz statt eines echten und vor allem ein magisches Haus mit Verbindung in die Vergangenheit. Hier darf nach Lust und Laune ermittelt und untersucht werden. Die Lösung findet man nicht, denn dies war nur der erste Streich. Der zweite folgt zum Glück sogleich in 14 Tagen. Schön, dass man die Fortsetzung wie es sich gehört im nächsten Heft bringt.

Ein netter Roman von Manfred. Sehr gute Vergangenheitsgeschichte, solider Fall der Woche. Ich bin auf die Fortsetzung gepannt.

erstellt am 10.09.16 22:00
Wieder ein Zamorra von Adrian Doyle (alias Manfred Weinland) der mich von Anfang an gepackt hat. (Genaugenommen von der ersten Zeile an : "Manche Häuser, sagt man, haben eine Seele." Wenn man wie ich über Jahre in einem Altbau gelebt hat, kann man bei solch einem Einstieg nur nicken.)

Vom ersten Kapitel, das im alten Laden des Uhrmachers spielt und mich irgendwie höchst angenehm in eine E.T.A.-Hoffmann-Welt gezogen hat, bis zum Finale in einem sonderbaren Haus - einem Cliffhanger-Finale, dass mir ein "wow" entlockte und mich erstmal zurücklehnen und durchatmen ließ - also von A bis Z ein phantastischer Roman! Die Fortsetzung, Teil 2 folgt Doyle-sei-dank bereits im nächsten Heft, also in 14 Tagen und soll, wie der Autor bereits im Forum verraten hat, den Abschluss seines Strangs um Narvesh, die Adern der Welt etc. bieten.

Wobei eigentlich schon das vorliegende Heft 1103 den zweiten Teil einer Trilogie (innerhalb des Doyle-Stranges) darstellt, die mit dem fast ebenso großartigen Band 1096 "Nostradamus" begann. Auch dort gab es schon zwei Zeitebenen und die aktuelle 1103 knüpft an diese an. In der Jetztzeit (dem Hefterscheinungsmodus entsprechend) knapp 4 Monate später, auf der anderen Ebene im Jahr 1528 direkt am selben Tag an dem Nr. 1096 endete.
Nostradamus hat in den Gängen unter der Burg, die viel später Zamorras Schloss sein wird, ein vermisstes Mädchen gefunden, das vor seinen Augen versteinerte. Und zu eben dieser Burg hatte ihm ein seltsames, kompassähnliches Instrument den Weg gewiesen.
Auf der Suche nach diesem Instrument, von dessen Existenz Zamorra durch die Aufzeichnungen Nostradamus' erfahren hat, gerät der Professor im heutigen Paris in ein höchst seltsames Gebäude. Hier erscheinen die Zimmer - und alles in ihnen - nicht nur monochrom schwarz-weiß, auch die Treppe hat einen Effekt, der an M.C. Eschers berühmte Zeichnungen erinnert!

Wirklich ein Roman, der zu dem Untertitel der Serie "Der Meister des Übersinnlichen" passt. Und es ist wieder Doyles hervorragende Schreibe, die bewirkt, dass hier ATMOSPHÄRE großgeschrieben wird. Doyle benötigt keine Action um zu packen. Er erzeugt Stimmung - und ist so fein in seinen Formulierungen, dass man allein durch die Sprache (auch ohne die Zwischenüberschriften) sofort merken würde, auf welcher Zeitebene man sich gerade bewegt. (Im Jahr 1528 benutzt er wie schon bei seinem Vorgängerheft einen anderen Duktus als in der Gegenwart.)

Die Sprache, die faszinierenden Geschehnisse, dazu eine Prise Humor samt eines Gags für Forumuser, wenn Zamorra spekuliert, "bislang sprach nichts für einen "Monster der Woche"-Fall"... machen "Die tickende Stadt" zu einem echten Highlight (und zeigen, in welche Höhen Heftromane heute steigen können.)

Höchstwertung! 5 von 5 Amuletten! So macht mich Zamorra immer wieder süchtig!

Einziger Nachteil: Ich muss jetzt noch zehn Tage warten, bis die Fortsetzung "Das glimmende Reich" erscheint.


Ach ja, auch das Titelbild ist klasse, zeigt (fast) eine Szene des Romans. Aber Hundefreunde merken wohl auf: Im Roman ist von einer Dogge die Rede, das Tier auf dem Cover ist jedoch, wenn mich nicht alles täuscht, ein Dobermann.

Verteilt im Heft sind drei Seiten mit der geschmackvoll-originellen Bastei-Eigenwerbung, die allerdings inzwischen etwas angejahrt ist. Einmal für Jerry Cotton, zweimal für Grusel ("Biss später"/"Erwarte stets das Unerwartete"... jeweils gemeinsam für Sinclair und Zamorra, wodurch JEDER das Alter dieser Kampagne bemerkt, haben die abgebildeten Zamorra-Cover doch noch die ja inzwischen seit 4 Jahren nicht mehr aktuelle Optik). Was ich nie so ganz verstehe: Warum macht man im Heft Werbung für das Heft, statt für andere Produkte wie z.B. Frau Bannister?
Auf der Rückseite wird die John-Sinclair-Convention am 5.11. im Bürgerhaus Köln-Nippes beworben.

erstellt am 11.09.16 09:38
Ich kann mich da nur anschliessen. Spannung pur, so richtig mit Gruseleffekt.

erstellt am 11.09.16 20:05
Wie muss man sich den „Kompass“ von Michael de Nostredame vorstellen? so wie den Logport aus One Piece ?
Wird hier Onyx, noch immer ohne Klarname, als ein neuer Odinsson aufgebaut? er hätte ja Zammy helfen können im vorigen Heft. Ein Anruf bei Onyx und der Kommissar Biilot wäre wohl SEHR freundlich gegenüber Zamorra geworden

erstellt am 20.09.16 22:11
Martin Weinland hatte übrigens angekündigt, dass sein Strang um Narvesh, die Adern der Welt etc. in seinen NÄCHSTEN BEIDEN DOPPELBÄNDEN abgeschlossen wird, was ich zunächst falsch verstanden hatte. BEIDEN Doppelbänden!
Er meinte also seine nächsten VIER Bände, von denen mit 1103 und 1104, die nun schon gelesen sind und schon etwas geklärt haben, erst die ersten zwei erschienen sind. Sein nächster Beitrag wird also wieder ein Doppelband sein (obwohl: er sagte ja nicht, dass zwischen beiden Doppelbänden nicht noch ein Einzelband erscheinen könnte. Uff. Nichts genaues weiß man also nicht...), aber: erst in seinem nächsten Doppelband soll es die Lösung geben. Wann immer der erscheint...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:16 Uhr bearbeitet)

erstellt am 21.09.16 07:14
In zwei Posts hintereinander (auch beim Glimmenden Reich), ich weiß nicht, welcher MARTIN mir da im Kopf rumspuckte?!? Es muss natürlich MANFRED WEINLAND heißen, aber das weiß eigentlich ja sowieso jeder hier. Sorry trotzdem!

erstellt am 21.09.16 10:48
Ein GUTER Roman des Autors, der gegen Ende irgendwie ein bisschen konfus wird. Mal schauen wie sich das alles auflöst.

erstellt am 04.10.16 11:59
Handlung : Onyx schickt Zamorra und Nicole , ein Foto , auf dem ein gesichtsloses Dienstmädchen mit Dogge und im Hintergrund der Kompass zu sehen ist , den Nostradamus in seinen , in den Katakomben gefundenen Unterlagen skizziert hatte. Neugierig geworden, reisen Zamorra und Nicole nach Paris und suchen dort den Tatort , ein rästelhaftes Haus auf, bei dem nur Ergeschoß und 1. Stock begangen werden können. Zusätzlich verliert im 1 Stock scheinbar jeder die Farbe. Die Polizei hatte eine angressive Frau erschossen , die zunächst den benachbarten Uhrmacher überfallen und ins Haus geschleppt hatte und sodann die eintreffenden Polizisten , mit einer Machete angriff. Statt eines Herzens befindet sich in ihrer Brust , eine Art Uhrwerk. Als Onyx Männer, gewaltsam versuchen in den 2. Stock einzudringen , verlieren dabei Zwei ihr Leben. Daraufhin entschließt sich Zamorra dazu , auf eigene Faust mit Hilfe des Amuletts zu versuchen , dem Haus sein Geheimnis zu entreissen.

Meinung : Hiermit setzt Manfred Weinland alias Adrian Doyle , die mit " Nostradamus " begonne Handlung , unmittelbar fort. Der Roman ist spannend und gut geschrieben und birgt in sich das Geheimnisvolle. Dabei finde ich die Erklärung , das Nostradamus Erlebnis im Stollen unter dem Chateau , ursächlich dafür war , das er fortan von düsteren Visionen heimgesucht wurde , ausgesprochen gut und fantasiereich. Wie das oft bei Zeitgeschichten so ist , wird die Handlung zunehmend komplizierter und man muß schon aufpassen , den Faden nicht zu verlieren. Ich bin auf jeden Fall gespannt , wie es weitergeht und gebe für Teil 1 , die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:00 Uhr bearbeitet)

erstellt am 07.10.16 17:37
corto feldese schrieb:
Höchstwertung! 5 von 5 Amuletten! So macht mich Zamorra immer wieder süchtig!


ich geb auch von 5 von 5 Amuletten. (eigentlich müssts ja bei PZ amulette statt kreuze geben, aber ist halt gewohnheit)

Adrian ist in hochform. alle anderen autoren müssen schauen, dass sie mithalten können

okay, manche schaffens ja auch.

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